Dienstag, 30. Mai 2017

Maßbänder im Schnittmusterkiosk



Ich habe schon länger nichts mehr in meiner Serie "Nähwerkzeuge" geschrieben, das hat einen einfachen Grund. Ich bin in das Werkzeug-Schwarze-Loch gefallen. Erinnert ihr euch, als wir über Maßbänder sprachen? Dank eurer zahlreichen Kommentare habe ich erst nach dem Blogpost herausgefunden, was ich alles noch nicht darüber weiß. Genau wie viele von euch, hätte ich niemals gedacht, was es alles für unterschiedliche Maßbänder angeboten werden, welche Qualitätsunterschiede es gibt und dass die Dinger leiden, wenn frau sie aufrollt. Ich finde es super spannend, mich mit solchen Sachen wirklich intensiv zu beschäftigen und euch daran teilhaben zu lassen!






Zum Schnitte anpassen ist das Maßband das wichtigste Werkzeug


Dann wollte ich es genau wissen und suchte nach Quellen für gute Maßbänder. Ich fand heraus, dass sich eine Investition in "Made in Germany" durchaus lohnt. Wie ärgerlich, wenn ein Maßband nicht das misst, was es verspricht!  Gerade, wenn wir uns Mühe mit Schnittmuster anpassen geben, benutzen wir Maßbänder (und da spreche ich bewußt im Plural) ständig und wollen zuverlässige Messungen bekommen. Da ich es gar nicht so einfach fand herauszufinden, ob die angebotenen Maßbänder wirklich von guter Qualität sind, habe ich Proben bestellt und mir genau angeschaut. Damit für euch das Suchen einfacher ist, habe ich jetzt, ergänzend zu den Schnittmustern, Büchern und Workshops in den meinen Online-Shop auch die Kategorie "Nähzubehör" aufgenommen, in der es im Moment noch hauptsächlich um das Thema "Messen", also um Maßbänder geht. Alle Maßbänder, die ich dort anbiete, sind von sehr guter Qualität. 


Braucht frau mehrere Maßbänder? Ja!


Entschieden habe ich mich für folgende Varianten, die ich selbst gerne benutze: es gibt ein Taillenmaßband mit Haken und Löchern, das ich zur Markierung der Taille benutze und dort auch lasse, bis ich auch die vordere Länge und die Rückenlänge bestimmt habe. 





Desweiteren habe ich ein "Easy check" Maßband mit Schieber in den Shop mit aufgenommen. So ein Maßband sah ich das erste Mal in meinem Workshop im Herbst in Leipzig, als eine Teilnehmerin dies dabei hat. So ein Maßband mit Schieber hat einen Druckknopf und eignet sich hervorragend zum Messen von Umfängen (Brustumfang, Taillenumfang etc.) Der Clou: Das Maßband wird zugeknöpft, gezogen bis es straff aber nicht zu eng sitzt und dann kann nach dem Öffnen des Druckknopfes das Maß an dem roten Strich des Schiebers bequem abgelesen werden. 





Sehr praktisch finde ich auch ein Maßband, das sowohl Zentimeter als auch inch-Angaben hat. Wenn ich mit amerikanischen Schnittmustern arbeite, rechne ich nicht um, sondern arbeite nur in inch. Jedes Umrechnen, jedes Runden birgt Fehlerquellen - da bleibe ich doch lieber in der angegebenen Einheit. 



Außerdem wunderte ich mich bei meiner Recherche, dass eigentlich fast alle Maßbändern nur bis 150 cm gehen. Ich denke, das reicht auch für die allermeisten Menschen, aber ich finde es trotzdem toll, dass es auch Maßbänder gibt, die 200 cm haben und auch davon habe ich ein paar gekauft, um sie euch anzubieten. 




Wer im Schnittmusterkiosk noch genauer stöbert, findet noch ein scheinbar brutales Gerät: das Stachelrädchen. Wozu ich das benutze und was es damit auf sich hat, verrate ich bei Gelegenheit, wenn ich endlich mal wieder etwas über Nähwerkzeuge schreibe. 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Das erste Sommerkleid 2017




Schon seit letztem Sommer, wollte ich unbedingt ein Knitterkleid aus Waxprint haben. Diese großen, bunten Muster, wie sie die afrikanischen Frauen tragen, wurden letztes Jahr in der Nähbloggerinnenszene modern - allerdings fand ich es nicht ganz einfach, an solchen Stoff ranzukommen. Über das Internet zu bestellen, traute ich mich nicht, weil die Muster so wahnsinnig groß sind. Das ist wirklich schwer, sich das am Bildschirm vorzustellen wie ein ganzes Kleid daraus wirken könnte! Als ich meinen Besuch bei der h+h in Köln plante, stand von vornherein fest, dass ich mir Zeit nehmen würde, den Waxprintladen zu besuchen, über den Karin vom Blog dreikah bereits bloggte. Dort kaufte ich zwei Stoffcoupons und startete erst einmal mit dem Coupon in den für mich ungewohnten Farben, der mir weniger gut gefiel und hob mir den Coupon mit den Lieblingsfarben noch auf.


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An Karfreitag nähte ich dieses Kleid und war bei der ersten Anprobe von der Passform begeistert. Ich habe den Waxprint im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, das macht ihn elastischer und sorgt für einen schönen Fall. Da Waxprints am Stück von über 5 m verkauft werden, aber nicht so breit liegen, kam das gut hin und ich habe sogar noch ein Stück übrig. So einen Waxprint-Coupon habe ich für 18 € gekauft - für so ein besonderes und schönes Sommerkleid ist das ein Schnäppchen. Es gibt auch noch teurere Waxprints, die dann als "Markenprodukte" betitelt werden und mehr als das Dreifache kosten, aber an denen bin ich erst einmal vorbei gelaufen.

Schnitt: Knitterkleid aus der Kollektion stokx für crafteln (eine Größe kleiner genäht, als ein geknittertes Knitterkleid)
Stoff: Waxprint von hier
Änderungen: Für den Sommer und bei festerem Stoff, nähe ich das Knitterkleid gerne ohne Kragen. Wie ich einen Beleg dafür konstruiere, habe ich mal hier gezeigt. Noch schneller würde es gehen, wenn frau den Halsausschnitt und die Säume einfach mit Schrägband einfassen würde. Außerdem passe ich das Kleid immer an der vorderen Mitte, der hinteren Mitte und an den Seitennähten etwas auf Figur an.





Witzigerweise fand ich durch Zufall auf dem Markt in Hamburg einige Tage nach Köln noch einen tollen Coupon, so dass ich ganz sicher noch mindestens zwei Knitterkleider aus Waxprint für diesen Sommer nähen werde. Ich finde, dieser Schnitt und diese Muster sind einfach das perfekte Paar für wunderbare Sommerlaune. Das ist der Grund, wieso ich auch heute das Kleid zum ersten Mal ausführen werde, nachdem ich gestern Nachmittag die Fotos für rums machte. Das ist ein richtiges Sommerkleid und ich musste erst einmal richtig schwitzen, bis es sich richtig anfühlt. Jetzt ist der perfekte Tag dafür da - ich freue mich auf einen tollen Sommer und noch mehr Waxprint-Knitterkleider!






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Freitag, 12. Mai 2017

Messen und Schnitt anpassen: Wo ist der Brustpunkt?




Frau lernt nie aus. Das ist einer der Gründe, wieso ich so gerne unterrichte, denn Teilnehmerinnen stellen so spannende Fragen. Genau wie in den Blogkommentaren, kommen Frauen in meinen Kursen auf Fragen, für die ich einen blinden Fleck hatte. Fragen sind dafür da, nach Antworten zu suchen, natürlich verblogge ich das und zack, sind wir alle wieder etwas schlauer!

Als am Samstag in meinem Workshop "Oberteile anpassen" eine Teilnehmerin fragte, wie sie denn nun genau die Lage des Brustpunktes in einem Schnittmuster bestimmen könne, verstand ich die Frage erst gar nicht: das Problem hatte ich vorher noch nie! Aber warum war das nie ein Problem für mich? Warum wusste ich immer, wo ich den Brustpunkt einzeichne, um eine FBA (eine kombinierte Weiten- und Längenänderungen im Brustbereich eines Oberteiles) zu machen?


Einfachste Lösung: Schnittmuster korrekt anhalten und echten BP markieren


Nachdem ich nun mehrere Tage über diese Frage nachgedacht, Bücher wälzte und mit klugen Frauen sprach, fand ich eine einfache Antwort: Im Workshop haben wir am Modell gearbeitet - "in echt" halte ich mir das Schnittmuster an, stecke es an der Schulter an meinem Shirt fest und richte die vordere Mitte so aus, dass sie wirklich in der Mitte und lotrecht ist. Dann nehme ich eine Stift und markiere den Brustpunkt, also die stärkste Stelle der Brust. Sonst zeige ich das auch immer - wieso ich das am Samstag nicht machte, weiß ich auch nicht - wahrscheinlich, damit ich gezwungen werde, mal genauer über die Sache nachzudenken!


Die Lage des Brustpunktes bestimmen


Wenn ich ein Oberteilschnittmuster ohne Abnäher habe und eine FBA machen möchte, dann brauche ich eine Senkrechte und eine Waagrechte, um die genau Lage des Brustpunkts (BP) zu bestimmen. Das Maß von der Schulter bis zur Brust heißt Brusttiefe.

Die Brusttiefe wird vom seitlichen Halsansatz/höchster Schulterpunkt/siebter Halswirbel bis zur breitesten Stelle der Brust gemessen. Ich finde das klingt komplizierter als nötig, diese Bezeichnungen für den oberen Punkt. Frau stokx sagte, das ist da wo Hals und Schulter sich treffen und wer Schwierigkeiten hat, die Stelle zu finden, knickt den Kopf Richtung Schulter - das dehnt nicht nur den verspannten Hals, sondern zeigt am Knick, welche Stelle gemeint ist.






Um den Brustpunkt noch genauer zu lokalisieren, messe ich außerdem den Brustabstand zwischen den stärksten Stellen der linken und der rechten Brust. Wenn ich diesen Brustabstand halbiere, dann kann ich damit auf dem Schnittmuster von der vorderen Mitte aus den Brustpunkt bestimmen.

Auf dem Schnittmuster messe ich von der vorderen Mitte aus den halben Brustabstand - egal auf welcher Höhe. Durch diesen markierten Punkt zeichne ich eine senkrechte Parallele zur vorderen Mitte. Von der Schulter aus kann ich nun die Brusttiefe abmessen und voilà, hier ist der Brustpunkt.


Pragmatische Lösung bei Schnittmustern mit Abnähern


Wer mich kennt, weiß, dass ich auch stets auf der Suche nach pragmatischen Lösungen bin. Ich nähe gar keine Schnittmuster mehr, die keinen Abnäher haben, denn kann einfach nicht glauben, dass eine Konstruktion für mich funktionieren kann, die keine Extraweite im Brustbereich vorsieht*. Hat ein Schnittmuster einen Abnäher, dann messe ich von der Schulter bis zur Abnäherspitze und sehe dann eigentlich immer, dass ich den Brustpunkt die üblichen Zentimeter nach unten verlegen muß, da die Schwerkraft bei mir bereits ihr Werk tat.


Der Brustpunkt liegt ca. 1-2 cm von der Abnäherspitze Richtung vordere Mitte, damit der Abnäher nicht auf der Brust endet. Hat das Schnittmuster einen Abnäher, dann weiß ich, wo im Schnitt ungefähr die breitestes Stelle für die Brust vorgesehen ist. Diese Regel gilt auch für alle anderen Abnäher, egal, ob sie von der Schulter kommen oder Taillenabnäher sind. 


Sobald ich eine Schnittmusterfirma und deren Schnitte kenne, messe ich gar nicht mehr nach, sondern zeichne den tiefergelegten Brustpunkt gleich nach Gefühl** ein. Das ist eine Vorgehensweise, die wahrscheinlich viele Hobbyschneiderinnen machen und sich in Formulierungen wie "die üblichen Änderungen" erwähnt wird: frau kennt ihr "Abweichungen von der Norm" und ändert im Vorfeld, ohne größer darüber nachzudenken und es dann auch in ihrem Blogbeitrag zu erklären.

*Ausnahmen sind natürlich Kräusel oder Falten, denn die funktionieren ja genauso wie Abnäher, sind nur nicht so offensichtlich.

** "Das Gefühl" ist eine Hypothesensammlung die sich aus den Materialeigenschaften und den Trageanlässen des zukünftigen Kleidungsstückes und der daraus resultierenden Unterwäsche ableitet.


Wie genau muss es denn sein?


Ich bin der festen Überzeugung, dass alles, was du am Schnittmuster im Vorfeld bewusst änderst, dein genähtes Kleidungsstück viel besser macht, als blindes Drauflosnähen. Deswegen denke ich auch, dass es auf Millimeter und sogar auf einen Zentimeter nicht ankommt. Wenn du das Schnittmuster vorher analysierst und mit deinen Körpermaßen vergleichst, dann stellst du schnell fest, wo die großen Patzer liegen. Ein fehlender Brustabnäher oder ein viel zu hoher Brustabnäher gehören dazu. Das entdeckst du auf jeden Fall, wenn du im Vorfeld schaust.

Ansonsten habe ich immer nur das ewige Mantra für dich: jeder Stoff verhält sich anders. Du kannst noch so millimetergenau messen, konstruieren und auch nähen, exakt reproduzierbare Ergebnisse sind sehr selten, weil Stoffe eben unterschiedliche Materialeigenschaften haben.

Mit den Schnittmusteranpassungen vermeidest du grobe Fehler und gibst die Richtung vor, ohne eine nachträgliche Überprüfung und eventuelle Anpassung am fertigen Kleidungsstück geht es nicht - das ist der Grund, wieso es in Maßschneiderein auch zwei Anproben gibt. Lähme dich nicht mit Perfektionsansprüchen, sondern versuche mehr und mehr Schnittmuster zu verstehen und deine Maße zu berücksichtigen - alles was du auf diese Art und Weise nähst, wird besser sein, als das, was du vorher gekauft oder produziert hast und mit steigender Erfahrung wird es noch besser und besser. Das ist doch toll!

Donnerstag, 11. Mai 2017

Die frohe Botschaft in die Welt raustragen: Kleidung nähen macht glücklich!



Auf Instagram, twitter und Facebook hatte ich es gestern schon geteilt: ich bin mit einem kleinen Beitrag in der aktuellen Brigitte Woman, als Sidekick des Artikels "Fettes Glück" der tollen Journelle.

Ich freue mich natürlich sehr, dass ich in so einem renommierten Medium ein Plädoyer für selbstgemachte Kleidung beisteuern durfte und wie ich auf Instagram schon schrieb: ich habe das gestyled werden und das Fotoshooting sehr genossen. (Auch wenn ich sicher bin, dass es bestimmt auch vorteilhaftere Bilder von mir gab, als ausgerechnet von der Seite, aber vielleicht hätte ich dann zu gut ausgesehen? harrrharrr)


Ein Beitrag geteilt von crafteln|Meike Rensch-Bergner (@crafteln) am


Aber es ist, wie es ist, ich mag das Bild trotzdem und es ist immerhin ein kleiner Text in einer großen Zeitung.

Was ich euch aber noch nicht erzählt hatte, war, dass es einen wirklich großen Text über mich, in einem weniger bekannten Magazin gab. Wer wirklich wissen will, was mich antreibt, wieso ich das Nähen der eigenen Bekleidung als Selbstermächtigung empfinde, warum passende Kleidung schön und stark macht, liest den ausführlichen Text im Forum Magazin unter dem Titel "Die Selbermacherin".




Einen weiteren hübschen weiteren Artikel über mich und meine Mission gab es auch noch in der Rubrik "Auf einen Kaffee mit..." in "bei uns", dem Magazin der dhu-Baugenossenschaft in der Ausgabe 01/2017.





Ich freue mich immer sehr, wenn ich über meine Kanäle hinaus die Möglichkeit bekomme, von den Vorteilen des Selbermachens zu schwärmen - sei es ein Vortrag oder ein Interview. "Früher oder später bekommen wir sie alle zum Nähen ihrer eigenen Kleidung", sagen Frau Nahzugabe und ich manchmal. Wir arbeiten dran!

Dienstag, 2. Mai 2017

Kurzmeldung: Instagram und #MeMadeMai2017

Mein Instagram-Account ist umgezogen. Ihr findet mich ab sofort hier:

https://www.instagram.com/crafteln/

Kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen, beim #MeMadeMay2017 teilzunehmen. Das ist eine tolle, internationale Aktion, bei der Frauen einen Monat lang ihre selbstgemachte Kleidung fotografieren und zeigen. Jede nach ihrem Gusto und so oft sie will. Ich bin gespannt, wie sich das bei mir im Laufe des Mai entwickelt. Auch in den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder beim MeMadeMai mitgemacht.

Lillestoff-Festival: Das Programm ist nun online



Gestern zeige ich auf Instagram, Facebook und twitter schon eine kleine "Sneak-Preview", was ich für das Lillestoff-Festival 2017 vorbereitet habe. Da das Programm nun seit gestern abend online ist und ihr euch ab morgen im Laufe des Tages anmelden könnt, nun noch ein paar ausführlichere Informationen. In meinen Workshops wird es sich immer um das Thema "Oberteile anpassen" drehen. In den letzten zwei Jahren ist das Thema "Wie mache ich ein Schnittmuster zu einem Maßschnittmuster" zu einem Herzensthema von mir geworden. Deswegen freue ich mich, dazu verschiedene Kurse anbieten zu können, bei der jede sich den genau Passenden aussuchen kann. 

Der ausführliche Workshop "Oberteile anpassen" wendet sich an Frauen mit einer großen Kleidergröße. Hier kümmern wir uns nicht nur um "Platz für die Brust", sondern auch um den Bauch, Bewegungsfreiheit, den Rücken und auch um die Ärmel. Wir üben alle Änderungen am DIN A4-Modell, weil das schön übersichtlich ist.

Der kurze Workshop "Nichts klafft mehr" ist für alle diejenigen, die eine Körbchengröße mehr als B oder C haben. Hier geht es darum Platz im Kleidungsstück zu schaffen, wo wirklich Platz gebraucht wird - und zwar an der Brust - denn wenn eine zu große Kleidergröße gewählt wird, sind schnell der Rücken und die Schultern zu groß. In diesem Workshop zeige ich, wie eine FBA geht, um Platz für die Brust zu schaffen. Wir üben das am DIN A4-Modell, weil das schön übersichtlich ist.

Der dritte Workshop "Lieblingsshirt next Level" ist neu im Programm. Hier geht es darum, zu analysieren, was ein Lieblingsshirt zu einem Liebling macht. Dazu gibt es verschiedene Antworten, jedenfalls zeige ich in diesem Workshop, wie ihr anschließend ganz viele Lieblinge nähen könnt, indem ihr das alte Shirt kopiert, Anpassungen in das Schnittmuster einbaut, damit es besser passt und Design-Details anbringt, die ihr besonders mögt. Zu diesem Workshop ist es wichtig, dass ihr ein Lieblingsshirt (egal, ob gekauft oder genäht) und auch Bilder von Shirts, die ihr gerne mal tragen würdet, mitbringt.

Die genauen Workshopbeschreibungen mit Inhalt, Uhrzeit und Preisen findet ihr im Online-Flyer des Festivals. Die Anmeldung für die Workshops läuft ab morgen im Laufe des Tages über den Onlineshop von Lillestoff. Genauere Informationen dazu auch im Flyer! Wenn ihr nicht nur Workshops besuchen, sondern dort auch mit vielen anderen nähbegeisterten Frauen zusammen nähen möchtet, dann könnt ihr euch auch einen kostenfreien Nähtisch zu den Eintrittskarten dazu buchen. Die Begeisterung für das Festival ist groß - es lohnt sich, schnell zu sein mit dem Kartenkauf.

Mit *klick* aufs Bild zum Festival-Programm (Online-Flyer):