Dienstag, 29. November 2016

Geschenkidee: Buch mit Widmung



Ab sofort gibt es mein Buch "Nählust statt Shoppingfrust" im Schnittmusterkiosk zu kaufen. Und der Clou daran: ihr bekommt es dort auf Wunsch mit Widmung aber genauso versandkostenfrei, wie in andern Buchhandlungen.

Schenkt es euren Freundinnen, Kolleginnen, Bekannten, Müttern, Tanten, die ihr schon immer mal vom Bekleidungsnähen begeistern wolltet zu Weihnachten oder gönnt es euch selbst. Viel Freude damit.


"Das Buch ist kein reines Näh-Anleitungsbuch, sondern fokussiert das Thema aus einer viel weiteren Perspektive. Es wendet sich nicht nur an Hobbyschneiderinnen, sondern ganz allgemein an Menschen, die das Gefühl haben, den Ansprüchen, die Konfektionskleidung an die Beschaffenheit ihrer Körper stellt, nicht gewachsen zu sein und die sich trotz Massen von Konfektionskleidung aller Preislagen immer schlechter gekleidet fühlen – von Nachhaltigkeit und fairen Geschäftsverhältnissen ganz zu schweigen..." Kitty Koma 

Mehr Informationen zum Buch findet ihr hier.

Freitag, 25. November 2016

Schwarzer Freutag Angebot




Schwarzer Freutag? Was ist das? Ach, egal!

Ich habe mir aber ne absurde Aktion dazu ausgedacht und hoffe, ihr habt Lust auf ganz viele schwarze Kleidungsstücke, (die sich natürlich voll "super" fotografieren lassen, ich weiß).

Heute gibt es die Schnittmuster mit 20% Rabatt, aber ihr könnt auch bis zum 31.3.2017 euer schwarzes Kleidungsstück zeigen und von mir den 5-€-Gutschein bekommen, wenn ihr das Schnittmuster zu einem anderen Zeitpunkt im Schnittmusterkiosk gekauft habt.




Mittwoch, 23. November 2016

Knitterkleid ungeknittert



Ein ungeknittertes Knitterkleid - davon brauche ich noch ganz viele! Endlich ein "stylisher Sack", aber wie für mich gemacht!

Bevor ich die ungeknitterten Kleiderversionen bei Claudia und Dodo gesehen hatte, bin ich ehrlich gesagt gar nicht auf die Idee gekommen, den Knitterkleidschnitt ungeknittert umzusetzen. Aber die Idee ist natürlich großartig, denn eine Knitterversion funktioniert eigentlich nur für den Sommer mit dünnem Batist richtig gut - es wäre doch schade, den wunderbaren Knitterkleid-Schnitt den Rest des Jahres nicht zu nutzen!


mit Taschen!


Ich wählte für meine ungeknitterte Version des Knitterkleides einen Stoff, der sich anfühlt, als wäre er aus einem schwedischen Möbelhaus - allerdings mit Elasthan. Ich hatte meine Zweifel, ob es funktionieren könnte, aber mir gefiel das Muster so gut, dass ich es zumindest versuchen wollte. Es funktionierte - und wie!

Der Stoffbedarf reduzierte sich drastisch ohne Knitter


Der Vorteil: Wenn frau ein ungeknittertes Kleid mit einem elastischen Stoff näht, dann braucht es viel weniger Stoff als in der Tabelle angegeben:

  • du nähst das Kleid eine oder zwei Größen kleiner (Fertigmaßtabelle anschauen!)
  • wenn dein Stoff elastisch ist, legst du die Schnittteile im normalen Fadenlauf auf

--> Für ein ungeknittertes Knitterkleid brauchst du nur 2x die Kleidlänge + die Ärmellänge. Bei mir reichten mit etwas Schieben genau die 2 m, die ich von diesem Stoff hatte. 


Ein Tutorial für den alternativen Ausschnitt


Der Stoff war zu steif für den lockeren Kragen, deswegen konstruierte ich einen Beleg und trage das Kleid mit V-Ausschnitt. Wie ihr ganz leicht einen Halsbeleg selbst erstellen könnt, zeigte ich euch gestern in einem Tutorial.  (*klick*)




Ich liebe das Kleid, auch wenn ich das nächste mal, den Schnitt noch mal eine Nummer kleiner nähen würde, denn ich habe es anschließend an der vorderen Mitte und den Seitennähten noch nachträglich enger gemacht und es könnte noch körpernaher sein, für meinen Geschmack. Hinten sitzt es gut - ich liebe die schwungvolle Weite am Po, aber vorne geht noch was!





Blush! Das größte Kompliment überhaupt!



Und wisst ihr, was das Tollste an dem Kleid ist? Als die Designerin des Schnittmusters Lindy Stokes mein Kleid sah, war sie so begeistert, dass ich ihr den Stoff besorgen musste, damit sie sich das gleiche Kleid auch noch mal nähen kann. Na, wenn das kein Kompliment ist!

Wie schauts aus: habt ihr jetzt auch Lust auf ein ungeknittertes Knitterkleid? Pro-Tipp: es ist als Weihnachtskleid super geeignet: nichts kneift und zwickt und es macht trotzdem eine gute Figur. 

Verlinkt bei rums

Tutorial: Halsbeleg selbst konstruieren und annähen





Wenn ich ein Kleidungsstück mit einer veränderten Ausschnittsform nähe oder aber einen Kragen weglasse, dann konstruiere ich für den Ausschnitt einen Beleg. Der Beleg liegt anschließend innen im Kleidungsstück. Dadurch entsteht eine schöne Kante ohne ein zusätzliches Bündchen.

Einen Beleg zu konstruieren, geht ganz einfach. Du brauchst dafür nur etwas Schnittmusterpapier oder Folie, einen Stift, Klebeband, ein Geodreck und eine Schere.

Diese Anleitung bezieht sich auf den Schnitt Knitterkleid, welches Raglanärmel hat. Deswegen sieht das erste Bild gleich so "merkwürdig aus" - bei Raglanärmeln ist die Oberkante des Ärmels auch Teil des Halsausschnittes. Wenn du einen Halsbeleg für ein Oberteil ohne Raglanärmel konstruieren willst, brauchst du das erste Bild dieses Tutorials nicht beachten.






Zuerst klebe ich den Schulterabnäher eines Ärmels zusammen (Achtung, Schnitt enthält Nahzugabe, deswegen klebe ich überlappend). Anschließend verbinde ich den Ärmel, Vorderteil und Rückenteil mit Klebestreifen so, dass halbrund die Hälfte des Halsausschnitts sichtbar wird. (Von links nach rechts: Vorderteil mit spitzem Ausschnitt, Ärmel, Rückenteil)




Anschließend legte ich Schnittmusterpapier darüber und kopiere diese Rundung. (Wenn du ein Oberteil mit einem normalen Halsausschnitt hast, mußt du eben nur Vorderteil und Hinterteil berücksichtigen.)



Den Beleg zeichne ich mit Hilfe meines Geodreiecks 3cm breit und fertig ist mein Schnittmuster für den Beleg.

Damit ich nicht durcheinanderkomme, markiere ich mir, wo die vordere Mitte ist und setze Passzeichen dort, wo mein Beleg die Raglannähte trifft.



Die zwei Belegteile verstärke ich mit Einlage. Anschließend nähe ich sie an der vorderen und hinteren Mitte zusammen und dann den Beleg an den Ausschnitt. Damit sich der Beleg nicht umgklappt  und schön liegt, schneide ich die Nahtzugabe an der vorderen Mitte mehrmals ein und steppte die Nahtzugabe anschließend auf den Beleg. Anschließend sichere ich den Beleg von innen noch mit ein paar Handstichen auf den Nahtzugaben von vorderer und hinterer Mitte sowie an den Schulterabnähern.

Und jetzt seid ihr sicherlich gespannt auf mein Kleid - ganz ungeknittert! Das zeige ich euch morgen!

Freitag, 18. November 2016

Weihnachtskleid Sew Along



Der Weihnachtskleid-Sew-Along und ich. Auch 2016 wird es nicht leicht werden; der Ausgang ist offen. Ob ich es wohl dieses Jahr schaffe, das Kleid vor Weihnachten fertig zu stellen? Je länger ich nähe, desto schwerer wird es, Sew Along-Termine einzuhalten. Aber es ist eine bezaubernde Idee, dass so viele Frauen in der hektischen Weihnachtszeit es sich nicht nehmen lassen, immer mal ein paar Minuten für sich selbst zu reservieren, um sich ein Kleid zu nähen. Deswegen versuche ich es. Ich möchte einfach dabei sein.

Wie fange ich an? Beginne ich einfach mit dem Rückblick, denn immerhin habe ich schon mal ein Weihnachtskleid genäht und pünktlich fertig genäht: 2011 und es war eines meiner ersten Kleider oder war es sogar das erste? Ich weiß es noch nicht mal genau. Vermutlich war es das Erste!



Den Schnitt kennt ihr, aber ihr kennt die kleine Schwester des Kleides besser, das graue Reisekleid. Eben jenes wird häufig getragen, das Original in lila war der erste Versuch. Aber das war ok, denn der  Stoff war eine Onlinebestellung bei der ich geschockt von der Farbe war, als sie geliefert wurde - das minimierte das Risiko und wenn dann ein Kleid rauskommt, dessen kleine Schwester ich wenigstens trage, dann ist das doch super!



Das Weihnachtskleid 2012 wurde im Frühjahr 2012 fertig und wurde damit zum Anlasskleid. Ich trage es eigentlich zu selten. Aber wenn, dann finde ich es super. (Und ich habe letzte Woche spontan eine graue Version dieses Kleides genäht.)




Das Weihnachtskleid 2013 ist bei meinen Leserinnen am besten angekommen, aber es passt nicht wirklich in mein Leben. Es ist irgendwie cool, aber wann geht frau schon mal als Erdbeere?




Auch das Weihnachtskleid 2014 wurde erst im Januar 2015 fertig gestellt. Das finde ich echt schön und trage es gerne.



Naja und irgendwann wurde es dann quasi Tradition, mein Weihnachtskleid erst zu Beginn des folgenden Jahres zu beenden, da machte ich dann mit dem Weihnachtskleid 2015 auch keine Ausnahme. Im Februar war es fertig und das Kleid mag ich echt gerne. Diese Woche hatte ich es schon an!

Und 2016?

Nun ja, ihr könnt euch natürlich vorstellen, was dieses Jahr mein Problem ist. Ich nähe zwar, aber natürlich nähe ich hauptsächlich "meine" Schnitte. Sie sind toll und ich muß ja auch Werbung machen, aber Werbung gehört natürlich nicht auf den Me Made Mittwoch-Blog. Also muß zum Sew Along was anderes her.

Was für einen Schnitt, das weiß ich noch nicht, aber mit 3 Jahren Knip-Mode im Schrank, werde ich schon was finden, denn das Ziel ist ein Jerseykleid. Weihnachten ist bei uns nicht so schick, sondern eine Zeit, in der wir uns auch mal schick ausruhen. Da ist eine schicke "Jogginghose" eigentlich genau das, was fein ist.

Seit Wochen denke ich, dass ich unbedingt ein schwarzes Kleid will, aber heute begegnete mir eine Frau mit grüner Jacke und seitdem bekomme ich die Farbe "knallgrün" nicht mehr aus meinem Kopf.... wir werden sehen. Als ich eben von der Jogginghose schrieb, dachte ich, dass das ja eigentlich auch eine Idee wäre, denn eine gute Rumlümmelhose könnte ich durchaus gebrauchen. Das wäre Plan B oder C.

Am realistischsten wäre aber auf jeden Fall ein schwarzes Jerseykleid. Darauf habe ich Lust, das möchte ich haben und das ist ein übersichtliches Projekt, wenn ich mich irgendwann für einen Schnitt entscheiden kann. Aber auch falls nicht, gibt es ja noch den einen oder anderen bewährten Jerseyschnitt im Regal und Stoff gäbe es auch schon. Deswegen bin ich mutig und reihe mich in die über hundert Beiträge umfassende Liste kurz vor Schluss noch ein und sage ja, ich will ein Weihnachtskleid mit euch zusammen nähen! Und ich freue mich drauf!

1000 Dank an Dodo und Yvonet, dass ihr dieses Jahr die Riege der Weihnachtskleidnäherinnen auf dem Me Made Mittwoch-Blog anführt!


Donnerstag, 17. November 2016

Vortragskleid II - die Wintervariante



Das pinke Vortragskleid II, das ich für meinen Vortrag im Mai über die Kraft und Wirkung von Nähblogs genäht habe, ist eigentlich ein Sommerkleid - aber erstaunlicherweise trage ich es mit Strumpfhose noch lieber. Nachdem es einige Monate im Schrank verbracht hat, ist es nun zu einem absoluten Liebling geworden.

Am Vortrag interessiert? Hier gibts ein Video davon - allerdings mit anderem Kleid.




Es ist das Kimonokleid in nahezu Blusenlänge aber mit geradem Saum. Weil man wenig von der Schnittführung des Kleides erkennen kann - jaja, der Herbst und das Tageslicht, ihr wisst schon - hier noch mal die technische Zeichnung. Ich mag diese Taillierung ohne Gürtel einfach sehr!





Ich glaube, es ist zu kurz für die Schau-mich-an-Farbe mit nackten Beinen. Aber mit dunkler Strumpfhose und Strickjacke und ohne Strickjacke ist es prima. Ich bin ja sowieso so ein Strickjacke-an-Strickjacke-aus-Mensch. Die meisten Räume sind für meine Geschmack ohnehin viel zu beheizt.




Das Kleid ist aus einem....jaaaa, wie heißt das... ich würde sagen "Gabardine" genäht, Zusammensetzung unklar, Quelle auch. Ich glaube, ich habe ihn mal bei einem Lagerverkauf gekauft. Jedenfalls wäscht und trägt er sich sensationell. Einfach nach dem Waschen in der Maschine auf einen Bügel hängen und trocknen lassen. Bügeln ist nur für ganz besondere Anlässe notwendig.





Die Knöpfe habe ich  im Nähkontor beziehen lassen. Kennt ihr diesen wunderbaren Stoff- und Kurzwarenladen in Berlin? Sie haben auch einen Onlineshop und wenn ihr Knöpfe oder Gürtelschnallen beziehen lassen wollt, braucht ihr nur ein Stück Stoff nach Berlin schicken. Ich liebe die bezogenen Knöpfe am Kleid. Das ist so ein gewisses Extra, was ich am Selbernähen schätze. Besonders liebe ich die sinnlosen drei Knöpfe am Ausschnitt.






Und jetzt hätte ich am liebsten das Outfit noch mal umgekehrt: das Kimonokleid in schwarz, bitte, mit pinker Strickjacke!


Verlinkt bei rums.

Dienstag, 15. November 2016

Eure Meinung ist gefragt: Thema Workshops zum Thema Schnittmuster anpassen

Ich bin total begeistert von euren wertvollen Kommentaren gestern hier im Blog. 1000 Dank dafür.

Heute bin ich dabei, meine Workshop-Planung für 2017 zu machen. Als mir das Hirn wirklich zu rauchen begann, dachte ich, ich frage euch einfach noch mal um Rat.

Heute frage ich diejenigen unter euch, die eine "Große Größe" tragen (wo auch immer die beginnen mag...) bzw. eine größere Körbchengröße (als B, also Kandidatinnen für die FBA)
Ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung!


Übrigens: für den Workshop "Oberteile anpassen" in Hamburg am nächsten Sonntag sind noch Plätze frei. 


Wie lernt ihr am liebsten (Mehrfachantworten sind möglich)?

Wohnt ihr in Hamburg oder würdet ihr für einen Workshop extra nach Hamburg kommen?

Mögt ihr lieber einen Tagesworkshop oder einen Kurs 1x die Woche?

Welche Uhrzeit wäre für einen Kurs unter der W, (einmalig oder mehrere Wochen) für euch praktisch?


Habe ich noch etwas vergessen? Falls ja, dann schreibt mir bitte in die Kommentare, was euch noch zum Thema Workshops bei mir einfällt. Was wünscht ihr euch noch?

Montag, 14. November 2016

Winterkleiderstoffe - ein Rätsel

Ich fröstele allein, wenn ich das Bild sehe


Heute muß ich euch um eure Hilfe bitten. Ich möchte unbedingt ein schwarzes Kimonokleid für den Winter nähen, denn meine dünne Sommerversion ist nun auch mit Strickjäckchen und Strumpfhosen definitiv zu dünn. Doch nun komme ich nicht weiter, denn ich weiß nicht, nach was für einer Stoffqualität ich suchen soll. 

Was sind geeignete Stoffe für Winterkleider?


Die Frage finde ich  wirklich schwer zu beantworten. Weder kann ich mir den Stoff so richtig vorstellen, noch weiß ich, wie diese Qualität heißen könnte, um danach zu suchen. 

An Winterstoffen fällt mir ein:

Wollstoffe/Woll-Gemisch:


Ich liebe solche Stoffe, gibt es sie doch in so herrlichen "Büro-Farben und -Mustern" und in Karo und Tweed und grau und grau und grau.... Wollstoffe lassen sich super verarbeiten. Ich mag es sehr, sie zu vernähen und hätte auch noch den einen oder anderen, für einen Rock oder Jackett geeigneten Wollstoff im Lager. Aber für ein Kleid sind sie irgendwie nichts. Kleider aus Wollstoffen gehen meines Erachtens nur, wenn es ein gefüttertes Trägerkleid ist und ich ein langärmeliges Shirt darunter trage. Das weiß ich ganz sicher, denn ich habe ein bereits ein Kimonokleid aus Wollstoff, das ich noch nie getragen habe, weil ich immer noch auf der Suche nach einem langärmeligen Unterhemd aus flutschigem Stoff bin. 

Cord


Ja, Cord ist ein Winterstoff. Aber ist er auch schön? Breitcord ist eher was für Hosen und Röcke oder vielleicht noch für eine Jacke im 70er-Jahre-Style. Aber für ein Kleid? Babycord ist zwar ganz nett, aber er ist doch eigentlich nichts Halbes und nichts Ganzes. Warm ist er irgendwie nicht und ich vermute, dass der Rock an den Strumpfhosen hängen bleibt. Könnt ihr euch ein Hemdblusenkleid aus Cord vorstellen? Ich bemühe mich. 

Baumwolle

Baumwolle ist perfekt für ein Hemdblusenkleid, aber sie fühlt sich schon sehr dünn und sommerlich an. Irgendwie ist Baumwolle, selbst wenn ich mir vorstelle, eine dickere Qualität zu verarbeiten, nicht richtig als Winterkleid an. 

Romanit/schwerer Jersey

Im Winter trage ich gerne Kleider aus Romanit. Aber das Kimonokleid ist ein Schnitt für Webware. Es ist unter anderem deswegen so genial, weil es an den entscheidenden Teilen im schrägen Fadenlauf genäht wird und dadurch eine gewisse Elastizität bekommt. Ein dehnbarer Stoff ist also nicht nötig, um ein Wohlfühlkleidungsstück zu erzeugen. Irgendwie kann ich mir auch nicht recht vorstellen, dass das funktionieren kann. 

Crepe

Ich hätte noch einen Viscose-Crepp, der mir für ein Sommerkleid zu dick wäre. Aber ist er für ein Winterkleid geeignet? Ja, vielleicht für ein festliches Winterkleid, aber mir schwebst so ein schwarzes Hemdblusenkleid-für-alle-Fälle vor und irgendwie fühlt sich da Crepe zu vornehm an. 

Lederimitiat

Vielleicht sollte ich mir ein Kleid nähen wie Nscho-tschi, die Schwester von Winnetou? Also nicht in beige sondern in schwarz. Wäre das eine Idee?


Die Qual der Wahl - mir fehlen die Worte


Ihr seht schon, ich brauche wirklich Hilfe. Vielleicht stehe ich mir mit meinen Stoff-Vorurteilen selbst im Weg und die Lösung wäre sehr naheliegend? Ich weiß es nicht, hoffe aber auf das Crowd-Wissen meiner klugen Leserinnen!

Ein tolles Kimono-Winterkleid habe ich übrigens: Das Karokleid. Der Stoff funktioniert ganz hervorragend, da ich ihn aber auf dem Mark kaufte, habe ich keine Ahnung, was für eine Qualität er ist bzw. wie man so etwas nennt. Ich vermute, es ist ein Plastik-Stoff-in-Woll-Optik - was wäre das bessere Wort, um nach so etwas zu googlen?

Genau so eines - nur in schwarz, bitte!


Sonntag, 13. November 2016

Kleider-Schnittmuster im Angebot



Auch wenn es gefühlt noch ewig hin ist: morgen beginnt der Weihnachtskleid-Sew Along, auf dem Me Made Mittwoch-Blog. Das ist eine tolle Aktion, bei der jedes Jahr ganz viele Frauen sich in der hektischen Vorweihnachtskleid immer mal etwas Zeit für sich nehmen, um sich selbst ein schönes Geschenk zu bereiten: ein Kleid für die Weihnachtsfeiertage. Viele nähen im Rahmen des Sew Alongs sogar ihr erste Kleid!

Wenn bei euch jetzt auch schon die Köpfe heiß laufen, wie euer Weihnachtskleid aussehen soll und ihr euch noch nicht entscheiden könnt wie euer Weihnachtskleid 2016 denn aussehen soll, dann hätte ich da was für euch:

Kimonokleid und Knitterkleid - beide Schnittmuster sind im Schnittmusterkiosk gerade im Angebot. 

Das Kimonokleid hat natürlich eine Einführungspreis bekommen. Weil ich mich so freue, dass es endlich fertig ist und weil es natürlich toll wäre, wenn es ganz viele stokx-Kleider unter dem Weihnachtsbaum gäbe, habe ich dem Knitterkleid auch noch einen Sew-Along-Rabatt spendiert. Beide Angebote gelten bis zum 22.11. Viel Freude damit!

Freitag, 11. November 2016

Das Kimonokleid



Das neue Schnittmuster ist fertig: ab sofort gibt es das Kimonokleid im Schnittmusterkiosk. Ich wünsche Euch viel Freude damit.

Das Kimonokleid, designed by Lindy Stokes vom Label stokx, ist ein Hemdblusenkleid mit einem Schalkragen, das auch als lange Bluse mit einem geschwungenem Saum genäht werden kann. Wahlweise stehen kurze oder lange Ärmel zur Verfügung.



 "Kimonos sehen toll aus, aber man kann sich nicht gut in ihnen bewegen" Lindy Stokes entwarf ein Kleidungsstück ähnlicher Eleganz, das dank eines Rückenteils im schrägen Fadenlauf und einer  komfortablen Ärmelweite alle Bewegungen des Alltags mitmacht. Durch klassische Prinzesslinien steht dieser moderne "Kimono" allen Figurtypen, denn das Kleidungsstück hat aus sich selbst heraus Form und kann gut angepasst werden.

Die Kimonobluse ist ein bewährtes Teil der Kollektion stokx und heißt dort Long Plain Blouse.


Ganz herzlichen Dank an Christiane von denmanto für ihr tolles Modellbeispiel und die schönen Fotos! Christiane trägt die Blusenversion. Meine Modellbeispiele sind das Kleid in Originallänge und gekürzt. 



Das Kimonokleid oder die Kimonobluse können aus den unterschiedlichsten Stoffen genäht werden, z.b. leichte oder mittelfeste Webware, z.B. Blusenstoffe, leichtes Waffelpique, Leinen, Chambrey, Popeline oder vieles mehr. Für die kalte Jahreszeit könnt ihr das Kleid auch aus leichten Wollstoffen (achtet darauf, dass sie nicht zu sehr kratzen) nähen. 

Das Schnittmuster gibt es in 12 Größen: von einem Brustumfang von 80 cm bis 143 cm. Es lebe die Vielfalt - das Kimonokleid und die Kimonobluse sehen an den unterschiedlichsten Frauenkörpern einfach toll aus!



Das Kimonokleid sieht von vorne und von hinten schön aus. Es zeichnet die weiblichen Linien nach, ohne den Körper einzuengen. Die Verwendung des schrägen Fadenlaufs, an den richtigen Stellen, gibt Bewegungsfreiheit. Streifen- oder Karostoffe können betonen die interessanten Designlinien. 




Das Kimonokleid ist eine Kleid (oder eine Bluse) für alle Jahreszeiten. Näht es mit langen oder kurzen Ärmel, variiert die Saumlänge und die Materialien und ihr habt immer wieder ein neues, besonderes Kleidungsstück für viele Anlässe und Gelegenheiten im Schrank. Ich bin sehr glücklich, dass Lindy Stokes uns Hobbyschneiderinnen dieses großartige Design zur Verfügung stellt!



Ich freue mich schon auf eure nach dem Schnittmuster genähten Kleidungsstücke und bin schon sehr gespannt darauf, was ihr und eure Kreativität damit machen werdet!


Donnerstag, 10. November 2016

Hinter den Kulissen #3

Hinter den Kulissen passiert gerade so viel. Das nächste Schnittmuster, das Kimonokleid, auch ein Entwurf von Lindy Stokes vom Label stokx, ist fast fertig. Im Moment sind wir eigentlich nur noch auf der Suche nach den Tippfehlern (ihr kennt das, vermutlich) und bereiten den Launch vor.

Ich freue mich schon darauf, habe ich doch schon so viele Kleider danach genäht und trage sie eigentlich - das ganze Jahr hindurch - ständig. Hier ein paar Bilder zum Einstimmen.




Und dann noch etwas besonderes. Heute ist mein 10. Hochzeitstag und eigentlich sollte ich den ganzen Tag in meinem Hochzeitkleid herumlaufen - im Homeoffice, mit krankem Kind. Nun ja. Aber warum ich das erzähle? Weil mein Hochzeitskleid auch aus dem Hause stokx ist.



Mein Kleid wurde von meiner Freundin, der Modedesignerin Lindy Stokes, für mich entworfen und genäht. Ein Traum aus Seide und eigentlich ist es schade, dass es nur einen großen Auftritt hatte. Aber weil ich  mich so freue, dass sie mir das Vertrauen geschenkt hat, aus ihren Entwürfen Schnittmuster für Hobbyschneiderinnen zu machen und weil ich mich freue, dass diese Schnittmuster bei euch so gut angekommen, will ich euch wenigstens ein paar Bilder vom Kleid zeigen. It's a stokx!

Und weil auf Instagram so eindringlich gefragt wurde, gibt es nun noch ein paar Bilder von der Feier von mir und dem Kleid und den Schuhen farblich passend zur Hochzeitstorte. Aber nur, weil ich heute ein bisschen rührselig bin.




Und dann wollte ich euch noch erzählen, dass es noch Plätze für meinen "Oberteile anpassen"-Workshop in Hamburg am 20.11. gibt. Je bunter die Gruppe, umso interessanter werden die Fragen, die alle Teilnehmerinnen voran bringen. Ich freue mich auf euch!

Mittwoch, 9. November 2016

Partyrock-Sew-Along: die Gewinnerinnen



Mit freundlicher Hilfe habe ich eben endlich die Gewinnerinnen der 3. und 4. Woche des Partyrock-Sew-Alongs aus den Teilnehmerinnen ausgelost.




Erst habe ich alle Namen auf ein Papier geschrieben. Die Teilnehmerinnen der Woche 3 auf grünes Papier, die Teilnehmerinnen der Woche 4 bekamen vanillegelbe Lose.




Dann zog mein kleiner Mitbewohner die Gewinnerinnen.





Herzlichen Glückwunsch an:


  • Heikeleien
  • einfach anfangen
  • mariabarbara
  • minimale extravaganz



Bitte schreibt mir eine Mail an fragen ät crafteln punkt de. Dann schicke ich euch die Gutscheine für jeweils ein Schnittmuster aus dem Schnittmusterkiosk.

Und für alle, die nicht gewonnen haben: nicht traurig sein! Es wird weitere Sew Alongs und Verlosungen geben. Wann, weiß ich noch nicht, aber ich arbeite hart daran, dass es am Freitag ein neues Schnittmuster geben wird: das Kimonokleid!

Sonntag, 6. November 2016

Geschickt eingefädelt - ein Jahr danach

Foto: vox/Andrea Friese - Werbefoto der 1.Staffel

Übermorgen geht es los, mit der zweiten Staffel von "Geschickt eingefädelt", dem TV-Nähwettbewerb, an dem ich letztes Jahr als Kandidatin teilgenommen habe. Um euch ein wenig darauf einzustimmen, heute ein Interview mit mir. Während der Sieger natürlich ein richtiges Interview in einer Zeitung hatte (nicht online, aber herzlichen Glückwunsch, Tobias!), muß ich mir als Kandidatin, die in der 4. von 6 Folgen ausschied, die Fragen selbst stellen. Dafür gibt es Blogs - ich mache einfach mein eigenes Interview!

Liebe Meike, schön, dass du dir Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Wie geht es dir, ein Jahr nach der Ausstrahlung der ersten Staffeln von "Geschickt eingefädelt"?


Ich freue mich sehr über die Fragen, liebe Meike, und ich kann sagen: es geht mir gut! Im Laufe der letzten 12 Monate hat sich eine ganze Menge getan, verschiedene Aspekte rund um das Nähen von Bekleidung sind tatsächlich Teil meines Berufes geworden: ich habe ein Buch veröffentlicht, verlege Schnittmuster und berate und unterrichte zum Thema Schnittanpassungen und selbstgenähter Kleidung. Das ist toll!

Und das kam alles daher, dass du an der Sendung teilgenommen hast?


Nein, natürlich nicht. Ich würde sagen, diese positive Entwicklung, mit meinem Herzensthema nun auch Einnahmen zu generieren, ist vor allen Dingen das Ergebnis kontinuierlicher Beschäftigung damit. Ich blogge seit vielen Jahren über das Nähen und Tragen selbstgenähter Kleidung, ich habe schon vor der Sendung mein Buch geschrieben, ich lerne schon länger Schnittkonstruktion, ich bin auf twitter, Instagram und Facebook aktiv, ich engagiere mich seit Jahren ehrenamtlich als Teil des Organisations-Teams des Me Made Mittwoch, ich halte immer mal wieder Vorträge über das Nähbloggen - die Summe dieser Erfahrungen, Kenntnisse und Aktivitäten machen aus, dass ich nun als jemand wahrgenommen werde, die etwas Interessantes zu bieten hat.

Die Teilnahme an der Fernsehsendung hat mir natürlich noch zusätzliche Bekanntheit verschafft und auch Türen geöffnet, dafür bin ich dankbar und das war auch der Grund, wieso ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen habe.

Alle sind Sieger! - Celine hat allen ein Andenken gebastelt

Du nennst die Sendung ein Abenteuer. Wie war es nun rückblickend für dich?


Abenteuer ist wirklich das richtige Wort. Es ist schon eine verrückte Idee, sich ein paar Wochen aus den normalen beruflichen und familiären Verpflichtungen auszuklinken, um an so einem Projekt teilzunehmen. Das kann wirklich nicht jedeR. Ich war sehr neugierig, wie so eine Produktion läuft und fand es unheimlich spannend, hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Der ganze Ablauf von Casting bis zu den Aufnahmen war interessant und aufschlussreich.

Während der Ausstrahlung der Serie ging es mir allerdings gar nicht gut. Wir KandidatInnen hatten das, was anschließend gezeigt wurde, nicht im Vorfeld zu sehen bekommen. Mir war klar, dass aus den vielen Stunden Material, das aufgenommen worden war, Geschichten erzählt werden können, die ich so von mir nicht erzählen würde. Man muss das ganz nüchtern sehen: wir waren Kamerafutter. Wir lieferten uns aus und konnten nur hoffen, dass Schnitt und Regie eine Geschichte daraus entstehen lassen würde, für die wir uns nicht schämen müssen.

Foto: vox/Andrea Friese

Du sagt, es gingt dir nicht gut, als du dich im Fernsehen sahst. Lag das daran, dass es komisch ist, sich selbst so zu sehen?


Da ich früher schon Fernsehen gemacht habe, fand ich diesen Aspekt nicht so aufregend. Mir fällt es leicht, vor der Kamera zu agieren und ich bin lebenserfahren genug um zu wissen, wie ich aussehe - das schockt mich nicht. Für mich waren es eher die Geschichten, die durch den Zusammenschnitt und die Off-Kommentare erzählt wurden, auf die ich keinen Einfluss hatte, vor denen ich Angst hatte. Deswegen saß ich bei jeder Folge zitternd und mit kalten Händen und Füßen vor dem Fernseher, ängstlich, wie ich präsentiert werden würde. Während der Ausstrahlung bereute ich es, mich auf das Experiment Kandidatin in einer Unterhaltungssendung eingelassen zu haben.

Aber du wusstest doch schon vorher, dass es eine Unterhaltungssendung eines Privatsenders ist. War es dann nicht naiv, mitzumachen und anschließend zu zittern?


Na klar wusste ich es, doch es gab auch Gründe darauf zu hoffen, dass die Sendung eine große Ähnlichkeit mit dem britischen Vorbild "Great British Sewing Bee" haben würde, in dem sehr wertschätzenden mit den KandidatInnen umgegangen wurde. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das deutsche Format ein Lizenzprodukt, das machte mir Lust darauf, es zu versuchen.

Letztlich war es ein gründliches Abwägen, ob mir die Teilnahme mehr nützen oder schaden könnte. In langen Gesprächen mit meinem Mann und Freundinnen wog ich die Vor- und Nachteile ab. Da ich meine eigenen Kanäle habe, mein Image selbst zu gestalten, hoffte ich, dass die Teilnahme an der Sendung mir zwar kurzfristig zusätzliche Bekanntheit geben würde, setzte aber darauf, dass mittelfristig  und langfristig die Qualität meiner Arbeit das ist, was den Menschen im Gedächtnis bleiben würden, wenn sie meinen Namen lesen oder mein Bild sehen und das hat sich ja glücklicherweise bestätigt.

Das heißt, die Kandidatin ist Geschichte und du bist jetzt Expertin?


(lacht) Ja klar! Ich kann verstehen, dass ich manchmal als "TV-Star" angekündigt werde, wenn Veranstalterinnen einen Workshop oder eine Lesung mit mir besser verkaufen wollen. Das gehört dazu. Aber das Tolle ist doch, dass ich nun Workshops und Lesungen gebe und die Leute zu mir kommen, um etwas von mir zu erfahren und zu lernen. Das ist einfach toll!

Hat sich durch die Sendung deine Art zu nähen verändern?


Nein, eigentlich nicht. Als Vorbereitung für die Sendung habe ich das Handnähen geübt und zum ersten Mal ein Saum mit der Hand angenäht. Das mache ich jetzt öfter. Was mich weitaus mehr als Inges Kommentare anspornte ordentlich zu nähen, war das Anschauend des britischen Formats.

Ich stehe nach wie vor mit den Ansprüche der Sendung an die Hobbynäherinnen auf Kriegsfuß. Ich kann verstehen, dass in einem Unterhaltungsformat, in dem Wettbewerb das wichtigste Argument zu sein scheint die Zuschauerinnen vom Umschalten abzuhalten, hohe Ansprüche eine Möglichkeit sind. Doch letztlich finde ich das absurd.

Meine Mission ist, die Menschen zu ermuntern, es mit dem Nähen von Bekleidung zu versuchen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es absolut ok ist, etwas nicht hunderprozentig perfekt zu nähen, denn Nähen lernt frau Stich für Stich. Perfektion ist in der professionellen Schneiderei sicherlich unabdingbar, der Wunsch danach lähmt aber die Hobbyschneiderin. Ich wünsche mir, dass wir Spaß am Nähen unserer eigenen Kleidung haben! Wir sind schon kritisch genug mit uns selbst, ein bisschen Lockerheit schadet der einen oder anderen nicht. Deswegen hatte ich beim Ansehen des deutschen Formats oft den Eindruck, dass das, was an Nählust erzeugt wird, durch Perfektionsansprüche wieder weggenommen wird und das deswegen nicht der ganz große Boom entstanden ist, den sich alle, die Materialien, Werkzeuge und Anleitungen für Hobbynäherinnen vertreiben, erhofft hatten.


Wir KandidatInnen waren eine nette Truppe und sind noch in Kontakt

Was würdest du den neuen KandidatInnen der zweiten Staffel gerne raten?


Ach, das ist schwierig, denn es gibt ja so unterschiedliche Beweggründe, sich für die Teilnahme an so einem Format zu entscheiden! Ich würde sagen "macht einfach weiter euer Ding".

Als Kandidatin einer Unterhaltungssendung wird frau und man nicht berühmt, sie verändert das Leben weniger, als manche denken. Klar, wird frau manchmal gefragt, ob jemand ein Selfie mit mir machen darf und "wie der Guido so ist", doch das passiert eigentlich immer nur in Stoffläden. Auf der Straße interessiert sich glücklicherweise kein Mensch für mich. Immer mal darauf angesprochen zu werden, ist nett. Ich genieße solche Momente und vielleicht ist das auch genau der Rat, den ich den neuen Kandidatinnen geben will: genießt die schönen Momente und grämt euch nicht, wenn ihr euch möglicherweise komisch dargestellt fühlt, denn das vergessen die Menschen ohnehin schnell wieder. Macht einfach euer Ding!

Und was ist dein aktuelles Ding? Wie geht es bei dir weiter? Worauf dürfen wir uns 2017 von Meike Rensch-Bergner und crafteln.de freuen?


Zunächst geht es erst einmal weiter mit den Schnittmustern. Nachdem die ersten beiden Schnittmuster der Marke stokx so gut angekommen sind, wird es in den nächsten Wochen und Monaten weitere Schnittmuster von Lindy Stokes zu kaufen geben. Noch diese Woche kommt ein Kleiderschnitt!

In den Wintermonaten schreibe ich an meinem neuen Buch, das natürlich über das Thema Schnittanpassungen handelt. Ich freue mich schon seit Wochen darauf, wieder an einem größeren Schreibprojekt zu arbeiten. Parallel denke ich natürlich über die Workshop-Konzepte nach, denn auch 2017 möchte ich wieder Workshops geben - bevorzugt in Hamburg, denn die Reiserei ist anstrengend; doch wie ich mich kenne, nehme ich doch wieder Angebote aus anderen Gegenden an, weil ich einfach so gerne unterrichte.

2017 werden noch mehr spannende Dinge passieren, da bin ich ganz sicher. Aber manches ist noch nicht spruchreif und anderes braucht noch ein bisschen Ruhe und Muße, um in mir zu wachsen. Es wird auf keinen Fall langweilig. Ich freue mich einfach sehr, mit meinem Herzensthema weiter kreativ und produktiv sein zu können.

Vielen Dank für das Interview, liebe Meike. Siehst du, es war doch gar nicht so komisch, sich selbst zu interviewen, oder? 


Nein, hihi, nur ein bißchen! Ich erzähle gerne, was mich bewegt und umtreibt. Insofern war es sehr nett, mit mir ein bisschen rückblickend und ausblickend zu plaudern. Ich hoffe, die Leserinnen haben genauso viel Spaß damit, wie ich!

Freitag, 4. November 2016

Facebook-Gruppe: crafteln | Schnittmuster | nähen



Ab sofort gibt es auf Facebook eine Gruppe, in der wir uns über Schnittmuster aus dem Hause crafteln austauschen können. Wenn ihr Fragen zu den Schnittmustern habt oder eure fertigen Werke nach diesen Schnittmustern zeigen wollt, seid ihr herzlich willkommen, euch dort auszutauschen. 


---> hier gehts zur FB-Gruppe

Mittwoch, 2. November 2016

Workshop "Oberteile anpassen" in Hamburg am 20.11.2016



Immer wieder werde ich angesprochen, ob ich nicht auch mal einen Workshop zum Thema Oberteile anpassen in Hamburg geben könnte. Na klar, kann ich und habe ich auch große Lust darauf! Da viele von Euch sicherlich am MMM - Weihnachtskleid-Sew Along, teilnehmen wollen, habe ich nun kurzfristig noch einen Termin im November für einen Workshop reserviert.

""Abnäher sind Freunde!!!" ... ein Fazit aus dem Kurs, der uns sehr kurzweilig und unterhaltsam zu neuer Motivation beim Nähen verholfen hat." Kursteilnehmerin eines "Oberteile anpassen"-Workshops

Workshopbeschreibung: "Oberteile anpassen"


Du hast eine „Plus-Size-Figuroder eine Körbchengröße größer als ein C-Körbchen und möchtest gerne gut sitzende Oberteile tragen, die deiner Figur schmeicheln, dich schön machen und dir eine gute Ausstrahlung geben? Fertige Schnitte vergrößern und für deine Maße anzupassen ist gar nicht so schwer. Ich zeige Lösungen für die typischen Probleme und ihr übt diese Schnittveränderungen am DIN A4 Modell. So kannst du dass das Gelernte ausprobieren und nimmst einen einen konkreten Leitfaden mit nach Hause.

Wir kümmern uns darum:
  • dass am Busen nichts mehr klafft, das Rückenteil gut sitzt und das Oberteil deine Rundungen betont,
  • Schultern und Ausschnitte nicht zu weit sind,
  • Ärmel nicht zu eng sitzen und du den Arm heben kannst,
  • du mit korrekten Körpermaßen und dem Wissen, wie gut gemessen wirst nach Hause gehst.


Level: 


Du hast schon mal ein Kleidungsstück nach Schnittmuster genäht.





"Ich habe schon vor der Schwangerschaft ein C-Körbchen gehabt und mich deshalb schon öfter mit der FBA befasst. Verstanden habe ich sie nicht. Meike hat das aber so spitze erklärt dass mir mehrere Lichter aufgegangen sind." Teilnehmerin eines Workshops "Nichts klafft mehr - mit einer FBA (Full-Bust-Adjustment) Platz für die Brust schaffen"


Bitte mitbringen:


  • Schere, 
  • bunte Stifte (am besten Fineliner in 2 Farben), 
  • Bleistift, Radiergummi, 
  • Geodreieck (am besten 32,5 cm und Griff), 
  • Klebestift oder durchsichtiges Klebeband, 
  • Maßband (gerne auch ein zweites Maßband mit Löchern und Haken) 
  • und einen Block zum Mitschreiben.


Rahmen:


  • Termin: 20.11.2016 von 14 Uhr bis 18 Uhr
  • Dauer: 4 h (inkl. Pause mit Kaffee und Kuchen)
  • eine kleine Runde mit maximal 8 Teilnehmerinnen
  • Ort: Hamburg (Nähe Bahnhof Altona)
  • 85 € (Preis inkl. MwSt.) Early-Bird-Ticket für 70€ (bei Buchung bis 6.11.)

"Anfänglich war ich skeptisch, drei Stunden lang nur Schnitte "basteln", ohne eine einzige Naht ... wurden wir eines Besseren belehrt und gewannen spannende Einsichten und Erkenntnisse aus der Schnittkonstruktion" Workshopteilnehmerin "Oberteile anpassen"


Anmeldung:


Anmelden kannst Du dich ganz einfach über meinen Onlineshop. Die Anmeldung ist verbindlich. Solltest du an diesem Tag verhindert sein, kann eine Ersatzteilnehmerin für dich am Workshop teilnehmen. (Bei einer Warteliste organisieren wir das.) Bei weniger als 4 angemeldeten Teilnehmerinnen bis zum 18.11. 2016 wird der Workshop verschoben und der bereits gezahlte Teilnahmebeitrag erstattet.

Bei einer Anmeldung bis Sonntag, den 6.11. gibt es einen ermäßigten Early-Bird-Preis.