Sonntag, 31. Januar 2016

Summer Shawl Knit Along - Inspiration



Ach, ich freue mich, dass Monika zum Summer Shawl Knit Along einlädt, da bin ich gerne dabei. Ich stricke zwar gerade noch an einem Lacetuch, merke aber, dass ich eigentlich gerade etwas ganz anderes will. Zu dem Tuch bin ich am verkaufsoffenen Sonntag Anfang Januar sozusagen aus Verlegenheit gekommen. Es wurde auf einmal winterlich kalt, die Stricklust, die mehr als ein Jahr verschwunden war, kam, meine Schals waren irgendwie zu klein und ich stand im Stoffladen, der auch Wolle führt und nahm Wolle und Anleitung mit nach Hause. Aber glücklich macht mich das Stricken nicht. Das Muster ist zwar hübsch, aber es brauchte ewig, bis ich es einigermaßen auswendig konnte.

Ich will auch ein Stephen West-Tuch, ich Lemming

Und dann sah ich auf der Annäherung die tollen Stephen West-Tücher von Frau Nahtzugabe, Sy Bille und Monika und dachte, die passen viel besser zu dem, was ich gerade mag. Von meiner Vorliebe für Kleider aus einfarbigem Stoff hatte ich schon berichtet. Ich mag derzeit lieber einen guten Schnitt mit einem dezenten Stoff. Muster sind schön und machen Spaß beim Stoffkaufen und nähen, aber nicht jeder Tag ist gefühlt ein Mustertag. Zur Zeit finde ich einen cleanen Look toll. Damit dieser aber nicht zu langweilig wird, wäre ein aufregendes Tuch, mehrfarbig aber mit dem Fokus auf Design und cleanen Look genau das, worauf ich richtig Lust hätte. 

So gut mir das Fransentuch von Frau Nahtzugabe gefällt, ist es doch eher die Form die mich anspricht, als die Fransen. Trotzdem habe ich mich in den Designs von Stephen West bei Ravelry erst einmal verloren und kann mich nicht entscheiden, was ich stricken mag. Der Einfachheit halber schaue ich jetzt auch mal nur bei Stephen West, sonst verliere ich mich noch in Ravelry. Bilder verlinke ich hier nicht, weil ich nicht sicher bin, ob das urheberrechtlich ok wäre, ohne nachzufragen.

Eines von Diesen werde ich stricken, nur welches?

Das ist das Tuch mit dem cleansten Look. Die Farben sind nicht meins, aber ich mag sie zu schwarz. Was wären dann meine Farben? Ich glaube, die Farbauswahl wird das Schwierigste!

Das ist auch schön und clean. Der Kontrastfarbene Rand ist toll und die Flächen und die Form mag ich auch sehr. 

Das Tuch mag ich auch, es ist mehrfarbig aber dennoch raffiniert durch die Löcher. Ich habe noch nie  mit einem Garn mit Farbverlauf gestrickt und stelle mir das auch sehr aufregend vor, auf die nächste Farbe zu warten. 

An diesem Tuch mag ich die wellige Unterkante, diesen weichen Fall, den es durch die Mehrweite bekommt. Und ich mag die Streifen, weil so etwas immer abwechslungsreich beim Stricken ist ("noch ein paar Minuten durchhalten, gleich kommt die nächste Farbe")

Auch hier wieder die Streifen. Das Muster erscheint mir etwas komplizierter, also auf der einen Seite abwechslungsreicher, aber auch mehr Nachdenken von Nöten. Das Tuch ist schön, aber ich glaube für das derzeitige Bedürfnis nicht 1a geeignet. 

Also, mehrfarbig, clean und flächig - das ist das, was ich will. Obwohl ich weiß, dass grau total langweilig zu stricken ist, neige ich zu einem "Smooth" in Grautönen mit einem Randkontrast. Alternativ könnte ich mir beerige Töne in Richtung rosa oder aber auch rot vorstellen. Das macht mehr Spaß beim Stricken, ist aber nicht so kombinationsfreudig. Blau und grün spricht mich gerade weniger an. Gelb und Braun ist gar nix für mich.

Und aus welcher Wolle?

In den letzten Tagen habe ich nicht nur das Lacetuch fast fertig bekommen, sondern auch nach Wolle geschaut. Beides war nicht ganz einfach. Beim Lacetuch ging mir 5 Reihen vor Schluss die Stricknadel kaputt, so dass mir die 800 Maschen am Ende des Tuches zum Teil von der Schnur rutschten und ich seit Freitag Abend mit Retten beschäftigt bin. Aber die Wolle für das Stephen West-Tuch ist ein noch viel größeres Problem:

Ich träume von Seide oder Kaschmir, denn so ein schlichtes Tuch in dezenten Farben wäre ja wohl was "fürs Leben" und soll schlicht und edel sein. Allerdings wäre meine Schmerzgenze so was wie 70 Euro fürs Material. Entscheidend ist ja auch die Lauflänge der Wolle, denn ich träume von einem federleichten Ding, dass ich mir elegant um die Schultern schwinge.

Zuerst dachte ich an Baby Alpaca Silk von Drops, denn da hätte ich noch grau im Lager und müsste nur zwei Farben dazu bestellen. Da aber Alpaca Silk nur eine Lauflänge von 167 m hat, fürchte ich, dass das Tuch zu schwer wird. Eine Traum wäre eine Mischung aus Alpaca, Maulbeerseide, Kamelhaar und Kaschmir, aber das kann ich einfach nicht bezahlen. Oder genauer gesagt: ich bin mir nicht sicher, ob ich so ein Tuch wirklich nutze, dafür ist es dann zu teuer, so viel Geld für Material auszugeben. Die günstigere Alternative des Luxusladens wäre ein Alpaka-Garn, das es in vielen schönen Farben gibt und vielleicht trotzdem schöner als das von Drops ist. Dieses Lace-Garn könnte ich mir auch vorstellen. Ich bin allerdings sehr unsicher, ob Lace nicht zu dünn für das Projekt ist. Oder genauer gesagt: ich befürchte, dass es zu dünn ist.

Genauer gesagt, habe ich eigentlich gar keine Ahnung davon, welche Wolle ich nehmen könnte und bin extrem erstaunt über meine Unsicherheit. Das kenne ich sonst gar nicht von mir. Normalerweise habe ich klare Vorstellungen nach dem Motto "ein Strickjäckchen stricke ich gerne mit dünnen Nadeln" und finde recht schnell die passende Wolle dafür. Warum bin ich jetzt so zögerlich?

Strickt noch jemand Stephen West und hat eine Wolle-Empfehlung für mich, die etwas edler ist, als meine übliches Drops-Marke-günstig, aber dennoch bezahlbar?

Dienstag, 26. Januar 2016

Bücherflohmarkt



Frau dreikah macht es vor, ich mache es nach. Ich muss auch mal wieder aussortieren. Folgende Bücher habe ich geschenkt bekommen, ein paar mal durchgeblättert, aber ansonsten sind sie so gut wie neu. Die Interessen ändern sich und ich brauche ich Platz - vielleicht findet ihr sie toll und könnt sie gebrauchen?

Wenn ihr mehrere Bücher haben wollt, fällt natürlich weniger Porto an. Ihr findet die Buchpreise zu hoch? Dann sagt, was ihr dafür zahlen möchtet. Das klären wir dann per Mail.

Bei Interesse Mail an meikehh ät gmx punkt de

Anja Brinkmann "Alles was Fräulein so braucht" Neupreis 16,95 € bei mir für 7 € + Porto 3 €
Nur 2 -3 mal durchgeblättert. CD mit Vorlagen. So Kleinkram wie Becherpulli, Werkzeuggürtel, Briellenetui, Stiftemäppchen, Buchhülle, Dokumententasche, Handytasche... Gut für Töcher und Nachwuchsnähnerds.




Poppy Teffry "Free & Easy stich style" Neupreis 17.25 € bei mir 7 € + Porto 3 €
Nur 2 - 3 mal durchgeblättert. Mich faszinierte dieses "Malen mit der Nähmaschine" durch Freihandnähen und Applikationen, aber irgendwie ist es doch nicht mein Ding. Das Flugzeug hatte ich allerdings mal gemacht.





Schon weg: Shelly Figueroa and Karen LePage "Sewing for Boys" Neupreis 24,34 € bei mir 11 € + Porto 3 €
Nur 2 - 3 mal durchgeblättert. Die Schnittmuster sind für Babys bis ca. 7 Jahre.





Schon weg:
Martena Duss & Sissi Holleis "Sweat Shop The Book" Neupreis 29,44 € bei mir 10 € + Porto 3 €
Sehr cooles Buch mit interessanten Projekten - eine wilde Mischung aus Upcycling, Nähen, basteln, Rezepten. Kommt zwar aus Frankreich ist aber auf englisch. Nur ein paar Mal durchgeblättert.







Schon weg: Lia Lam "The Bag Making Bible" Neupreis Neupreis 20,79 € bei mir 10 € + Porto 3 €
Einmal durchgeblättert. Schöne Taschen drin. Einziges Problem: ich nähe keine Taschen.




Schon weg: Nanxy J.S. Langdon & Sabine Pollehn "Sewing Clothes Kids Love" Neupreis auf deutsch 29,90 € für diese erste Auflage gibt es Fantasiepreise. Hier könnt ihr es für 15 € + Porto 3 € bekommen. Buch hat  einen Kaffeefleck innen und ein Schnittmuster wurde auseinandergefaltet und kopiert.







Montag, 25. Januar 2016

Lesung am 13.2. in Hannover/Langenhagen bei Lillestoff



Ich freue mich, am 13. Februar bei Lillestoff in Hannover/Langenhagen aus meinem Buch "Nählust statt Shoppingfrust" zu lesen und mit Euch über meine Leidenschaft das Nähen von Bekleidung zu plaudern.

Ihr lest schon länger hier mit, wollt mich mal treffen und schauen, wie die Bloggerin in echt ist. Herzlich willkommen!

Wenn Ihr Freundinnen/Kolleginnen habt, die immer sagen "dafür hätte ich die Zeit nicht" bringt sie mit!

Oder traut Ihr Euch noch nicht an das Nähen von Bekleidung, obwohl Ihr schon dies und das näht - dann kommt und ich erzähle Euch, warum es sich lohnt und mache Euch und Euren Freundinnen/Kolleginnen Mut.

Die Lesung findet um 14 Uhr in den Räumlichkeiten des Lagerverkaufes (Bayernstraße3, 30855 Langenhagen) statt. Der Eintritt ist kostenlos, jedoch bitte Voranmeldung per Mail (siehe unten), da nur eine begrenzte Menge an Plätzen zur Verfügung steht. 

Der Lagerverkauf ist vorher geöffnet, falls ihr was braucht. :-)

Voranmeldung an: katharina.weides (ät) lillestoff (punkt) com
Am: 13.2.2016
Um: 14 Uhr



Freitag, 22. Januar 2016

Was tun?



Gestern bekam ich ein Paket und dachte "Huch, ich habe doch gar nichts bestellt". Mit merkwürdig gemischten Gefühlen packte ich die Kleidungsstücke aus, die ich während der Sendung "Geschickt eingefädelt" genäht hatte. Und nun? Was mache ich nun damit? Ich habe diese Kleidungsstücke für die Puppe in Größe 38 und das "Schlankmacherkleid" für mein "Plus Size-Model" (Brustumfang Größe 38, Taille 40, Hüfte 42) genäht. Mir passen sie nicht.

Am liebsten würde ich die Sachen für einen guten Zweck versteigere. Bestünde da überhaupt Interesse? Oder gibt es eine bessere Idee?

Auf dem Foto fehlen natürlich noch ein paar Sachen. Es gibt:
  • aus Folge 1 den Bleistiftrock und die Bluse-aus-Hemden-mit-Partyknopf. 
  • aus Folge 2 die Bubikragenpluse und das graue Refashionkleid mit dem asymmetrischen Ausschnitt
  • aus Folge 3 die Männer-Party-Jogginghose und die Jeans-Weste
  • aus Folge 4 das "Schlankmacherkleid" und das Synchronschwimmerinnenbustier. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Instagram




Ich bin noch am Ausprobieren, welche Plattform ich wie nutzen will. Jedenfalls findet ihr mich auch bei Instagram - obwohl ich es eigentlich nicht so mit Bildern habe. Doch einer meiner Vorsätze ist es, mich im Fotografieren, bzw. genauer gesagt im Erkennen schöner Bilder, zu üben. Dort zeige ich auch allerlei, was mir für Blog oder Facebook "zu klein" erscheint, aber trotzdem schön oder witzig ist.

Bei Instagram bin ich wie auf twitter FrauCrafteln.

Manchmal gibt es Dopplungen, hin und wieder zeige ich Dinge auf mehreren Plattformen. Aber um nicht zu langweilen, versuche meistens, ich meine Inhalte zu verteilen und dort hinzusortieren, wo sie am besten passen. Schaut doch mal bei Instagram vorbei.

Seid ihr auch bei Instagram? Unter welchem Namen?

Dienstag, 19. Januar 2016

Jeans, ein faszinierendes Material! - Teil 2 (Werbung)

Der zweite Blogpost zum Thema Jeans, spukt mir auch schon ganz lange im Kopf herum. Ich bin einfach ein großer Jeans-oder-besser-gesagt-Denim-Fan, auch wenn ich den Jeans-Hosen eher abgeschworen habe. Umso mehr freut es mich, dass stoffe.de, als Stoffladen, der auch Denim im Angebot hat, sich bereit erklärte, zwei Beiträge zu sponsern (d.h. ich bekomme Geld für diesen Blogbeitrag und den anderen Beitrag zum Thema Jeans. Sie sind also rein rechtlich gesehen Werbung), in denen ich aber frank und frei laut denken und schreiben darf, was mir zum Thema Jeans einfällt. Herzlichen Dank dafür!


Im letzten Beitrag habe ich schon über die Materialeigenschaften von Jeans geschrieben und das, was die Mode auch noch dazu macht. Heute geht es mir um Kleidungsstücke aus dem Material, um die Vielfalt aufzuzeigen und dem "täglichen Griff nach der stinknormalen Jeans" etwas entgegen zu setzen.

Alle tragen Jeans

Jeans ist ein Allrounder. Im Zweifelsfall Jeans. Jeans ist ein Look, der irgendwie fast immer geht und für  viele Situationen ideal ist. Jeans ist perfekt für die Tage, an denen frau morgens vor dem Kleiderschrank völlig fantasielos ist. Ein Kleidungsstück aus Jeans, irgendetwas dazu kombiniert, fertig. Viel falsch machen kann frau da nicht. Das passt schon zusammen und fast zu jedem Anlass.
Jeans ist in allen Bevölkerungsschichten und Altersstufen weit verbreitet. Meine Mutter erzählt folgende Geschichte über ihre erste Jeans: als ich 1968 geboren wurde, ging sie wenig später in ein Bekleidungsgeschäft und fragte nach einer Hose "in der sie auf dem Boden sitzen und mit mir spielen könne und die sie selbst waschen kann". Angeblich reagierten die Verkäuferinnen mit einem entsetzten Blick, der sich vermutlich auf das "auf dem Boden sitzen" bezog, aber schlussendlich landete meine Mutter bei einer Jeans. Heute trägt sie im Alltag ganz häufig eine Jeans, aber damals scheint das noch unüblich gewesen zu sein.

Heutzutage tragen alle Jeans und das ständig. Ich finde den Jeans-Einheitslook langweilig. Auf ganz normalen Alltagswegen sehe ich wo ich hinschaue Jeans. Deswegen wetterte ich auch so lange gegen die "Ver-Jeans-ung" der Welt. Dabei gibt es doch so viele Alternativen! Gerade weil wir uns unsere Kleidung selbst nähen, stehen uns so viele Möglichkeiten offen! Ich nähe jedenfalls sehr gerne und recht häufig aus Denim und Stoffen im Jeanslock und ich trage diese Kleidungsstücke sehr gerne - gerade und obwohl ich Jeanshosen aus meinem Alltag verbannt habe.

Warum wir Jeans lieben

Es muss einfach was dran sein an diesem Material und an der Jeanshose an sich. Es muss viele Gründe dafür geben, dass sich Jeanshosen so dermaßen durchgesetzt haben, dass wir noch nicht einmal von Mode sprechen können, um diesen Verbreitungsgrad zu begründen. Das brachte mich auf die Idee, mal genauer darüber nachzudenken, was diese speziellen Eigenschaften sein könnten, die an Jeanshosen so toll sind. Über das Material an sich, hatte ich mir letztens schon Gedanken gemacht, aber es muss noch mehr daran sein, dass Jeanshosen einen derartigen Verbreitungsgrad haben:

  • Jeans passt zu allen Farben und zu vielen Gelegenheiten
  • Jeans ist pflegeleicht und unempfindlich
  • Ein typisches Jeans-Kleidungsstück hat viele Taschen
  • Jeans ist strapazierfähig
  • Jeans ist gut für den Alltag, weil er eben nichts besonderes ist
  • Mit Jeans fällt man in der Masse nicht auf. 

Das Tolle am Selbernähen ist doch, dass ich alles machen kann, was ich will. Warum also nicht die tollen Eigentschaften nehmen und diese auf  ganz andere Kleidungsstücke anwenden? Ich kann Taschen zu einem Kleidungsstück hinzufügen, wo immer ich will. Ich kann Kleider und Blazer aus Jeans nähen, wenn mir klassische Jeanshosen und traditionelle Jeansjacken zu langweilig sind. Nirgendwo steht geschrieben, dass ein Jeansrock immer wie ein "Jeansrock" aussehen muss! Mittlerweile gibt es so viele Varianten von "Jeans", der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt Stoffe, die wie Jeans aussehen und Stoffe, die sich wie Jeans anfühlen und doch ganz anders aussehen.





Stoffe, die wie Jeans aussehen

Stoffe, die wie Jeans aussehen transportieren den "Jeanslook" obwohl sie ganz andere Materialeigenschaften haben. Es gibt sehr stretchigen Jeans bis hin zu Jersey, der viel engere, bequemere oder fliessendere Kleidung möglich macht. Vor einige Zeit kamen Jeggins in Mode - diese Hosenform ist erst mit einem hohen Dehnbarkeitsfaktor möglich. Aber nur weil der jeansähnliche Stoff sich dehnt, muss daraus nicht automatisch eine Jeggins werden. Ich besitze ein "Jeans-Jersey-Kleid", das eigentlich ein Jerseykleid ist, aber eben den Look von Jeansstoff hat und ich nähte eine "Sindbadhose" aus Jersey, der von weitem aussieht, als wäre er Jeans. Bei beiden Kleidungsstücke schätze ich diesen Alltags-Look, den Jeans ausstrahlt in Kombination mit der Bequemlichkeit des Materials.



Eine andere Variante sind leichte Stoffe, die sich gut zu Blusen oder Kleidern verarbeiten lassen: Chambrey ist ein Stoff, der wie Jeans aussieht, aber streng genommen kein Jeans ist. Es gibt ihn häufig in den typischen Jeansfarben, er wirkt wie Jeans, aber er ist sehr viel leichter. Ein perfekter Kleiderstoff. Ich nähte mir im Spätsommer ein Kleid aus Jeans-Chambrey und obwohl es kurze Ärmel hatte, habe ich es den ganzen Winter, jede Woche, immer wieder getragen: weil es einfach immer passte. Es hat alle Eigenschaften einer Jeanshose (große Taschen, wenig schmutzanfällig), ohne am Bund einzuengen und unbequem zu sein. Kein Wunder, dass ich es ständig trage. Strickjacke darüber, Strumpfhose und Stiefel dazu und fertig ist das Jeden-Tag-Winter-Kleid.





Jeansstoffe, die gar nicht wie Jeans aussehen

Es geht auch andersrum. Während Jeansjersey und Chambrey ganz bewusst den Jeanslook aufgreifen, aber andere Materialeigenschaften haben, gibt es mittlerweile auch stabile "Jeansstoffe", für diejenigen, die sich an dem Einheitsblau sattgesehen haben. Jeans gibt es mittlerweile in unendlich vielen Farben und Mustern.




Während vor ein paar Jahren schwarze und weiße Jeans schon der Knaller an Abwechslung waren, finden wir heute zahlreiche Farben und die erstaunlichsten Muster: geblümt, mit Sternchen, gestreift , bestickt oder wild gemustert. Heutzutage ist alles möglich. Für alle diejenigen, die die Materialeigenschaften von Jeans schätzen und robuste Alltagskleidung nähen wollen, die auffällt ist gesorgt und ich habe den Eindruck, dieses Jeansvarianten werden jede Saison mehr.





Mein Mantel aus lila Jeans ist eine der Überraschungen in meinem Kleiderschrank, denn er ist das einzige Kleidungsstück aus dem Anfang meiner Nähkarriere, das ich immer noch trage. Er ist ein Probestück und hat einige Anfängerinnenfehler, aber er knittert nicht! Er ist der perfekte Mantel für die Gelegenheiten, bei denen ich im Übergangsmantel länger sitzen muss (Auto und öffentliche Verkehrsmittel) oder auch auf dem Spielplatz schick aussehen will. Er ist rustikal und durch Details wie die Stickerei, die Steppnähte und die bezogenen Knöpfe dennoch etwas besonderes. Ich bin selbst erstaunt, war er doch wirklich nur als Probemantel geplant und ist alles andere als perfekt genäht, doch ich ziehe ihn Jahr für Jahr immer wieder gerne an.

Jeansstoffe, in denen sich eine Prise Elasthan versteckt

Eigentlich, ja eigentlich hat das Elasthan, das den Jeansstoff so bequem und anschmiegsam macht, in richtigem Jeans nichts zu suchen. Jeans soll nur fest und robust sein. Aber eigentlich ist es verdammt nett. Immer dann, wenn ein Stoff einen Anteil an Elasthan hat, wird ein Kleidungsstück genau den Tick bequemer, den es zu einem Liebling machen kann. Sitzen, Arm heben und Luft holen, kann sehr viel leichter werden. Gar nicht so schlecht, für Klamotten, die für das echte Leben sind.

Letztens sprach ich aber mit einer Frau, die vehement gegen Elasthan in Jeans-Hosen argumentierte. Keine Jeans mit Elassthan würde einen wirklich schönen Knack-Po machen. Kaum wäre Elasthan drin, wäre jedes Röllchen sichtbar. Mmmh, da ist was dran. Aber wollen wir deswegen wirklich auf einen Anteil an Bequemlichkeit verzichten? Ich finde, das bleibt jeder selbst überlassen und überhaupt kommt es ja auch auf den Schnitt an. Elasthan verändert die Haptik und das "Verhalten" von Denim, aber der Stoff bleibt dem Jeanslook treu. Ich finde, wir sind frei zu entscheiden, wann und bei welchem Kleidungsstück wir diese Prise Elastizität  genau richtig für uns finden. Wir haben die Wahl!

Allerlei Jeans

Wusstet ihr, dass es auch Schrägband aus Jeans gibt und dass sich Knöpfe mit Jeans beziehen lassen? Es gibt sogar Taschengurte! Applikationen und Flicken, ja, die gab es schon, als ich ein Kind war und  die üblichen Löcher an den Hosenknien produzierte. Aber ich bin schon erstaunt, was es heutzutage alles rund um das Thema Jeans gibt!

Jeans drängt sich nicht in den Vordergrund

Der neuste Zugang aus Jeans in meiner Garderobe ist ein Jeansrock. Wer sagt denn, dass Jeansröcke immer wie "Jeansröcke" aussehen müssen? Ihr wisst schon, was ich meine. Der klassische Jeansrock ist eng und kurz und hat Taschen und Nieten wie eine Jeanshose. Aber wo steht geschrieben, dass ein Jeansrock niemals anders aussehen darf? Ihr könnt einen Jeansrock aus festem Jeans als A-Linienrock nähen, als Bahnenrock, mit Falten oder ohne. Aber ihr könnt einen Jeansrock auch aus leichterem Jeans nähen, ganz weit und schwingend. Ihr habt die Wahl bei der großen Vielfalt an "Jeans", die es heutzutage gibt.




Es gibt Tage, an denen mag ich nichts Buntes, nichts Gemustertes anziehen. Das sind die ganz normalen Tage, an denen ich einfach nur ich sein will, ohne größer aufzufallen. An solchen Tagen trage ich gerne Jeans. Während ein gemustertes Kleid oder ein Kleidungsstück in leuchtenden Farben "hallo hier bin ich" ruft, möchte ich vielleicht manchmal gar nicht bemerkt werden. Dann trage ich Jeans. Und wenn das Kleidungsstück auch noch raffinierte Details hat, die erst auf den zweiten Blick ein Statement abgegeben, dann sind sie an diesen Tagen genau die richtige Uniform. Jeans kann Understatement sein und gleichzeitig unheimlich praktisch. Das ist doch klar, dass ich für den Frühling endlich mal meinen Blazer aus Jeans fertig nähen sollte ...

Wir machen uns die Welt Jeans, wie sie uns gefällt


Wir Näherinnen haben die große Chance haben Lieblingsstoffe wie "Jeans" ganz neu zu erfinden und zu unserem Leben passend zu machen und dabei alle die tollen Eigenschaften, die wir an Jeans so lieben uns nutzbar zu machen. Wir können liebgewordenen Tradtionen aufzubrechen und ein Kleidungsstück so variieren, dass es zu uns und unserem Leben passt. Lasst euch gedanklich nicht einschränken. Jeans ist toll, aber Jeans muß nicht unbedingt ein Rock oder eine Jacke mit vielen Taschen und Nieten werden - es sei denn, euch steht der Sinn danach.  Wir Näherinnen haben es in der Hand aus dem Lieblingsmaterial etwas ganz anderes zu machen! Das ist einfach großartig. Na, Lust auf Jeans bekommen? Für die Übergangsjahrezeit ist Jeans perfekt und die kommt schneller, als ihr denkt!

(Und weil das hier ein gesponserter Beitrag ist, möchte ich euch noch mal darauf hinweisen, dass es da drüben, etwas weiter oben ---> einen Banner gibt, mit dem ihr bei stoffe.de mit  5 Euro Rabatt ordern könnt, um gleich alle Flöhe, die ich euch ins Ohr gesetzt habe, umzusetzen. Damit habt ihr ein Schnäppchen und ich darf weiter meine Arbeitszeit darauf verwenden, spannenden Themen nachzugehen und ausführliche Blogartikel zu schreiben.)



Donnerstag, 14. Januar 2016

Mein Vorschlag für die re:publica TEN

Journelle tat es und Felix tat es und Alex tat es auch: Sie veröffentlichten ihre re:publica Einreichungen, dem Call for Papers. Ein Teil der Beiträge auf der Konferenz speist sich genau aus diesen Bewerbungen. Hunderte Menschen machen sich viele, viele Gedanken, die, wenn sie vom re:publica-Team nicht ausgewählt werden, anschließend in der Schublade verschwinden. Wie schade!

Ganz im Sinne meiner Vortragsidee nehme ich die Idee auf und veröffentliche auch mein Paper hier auf dem Blog. Dazu habe ich ihn doch!

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Nutze die Macht! Blogge!

Lasst uns über das Bloggen reden. Immer noch und immer wieder! Blogs sind lebendig und zahlreich. Es gibt viele Blogosphären, ja viele und das ist gut so. Wir sind die Produzentinnen, wir sind das Netz! Was kümmern uns Klischees, Normen und Erwartungen - wir bloggen, wir sind autonom. Blogs funktionieren individuell und kollektiv. Blogs sind Raum für Entwicklung und Haltung. Bloggen ist Rumnerden und die Welt verändern. Bloggen ist DIY. Lasst uns bloggen, denn Bloggen ist Selbstermächtigung!

Todgesagte leben länger. Hinz und Kunz bloggt, denn Bloggen ist im Mainstream angekommen und das ist gut so! JedeR kann ProduzentIn von Inhalten werden, seien sie auch noch so speziell. In den Weiten des Internets finden sich Fans und bilden sich Nischen - gut funktionierende Ökosysteme, tausenderlei Darkwebs, gut versteckt und wenig beachtet. In Themenblogs wird gnadenlos herumgenerdet. Schaut hin, denn es lohnt, mal über den Tellerrand zu schauen. In Themenblogs geht es um mehr, als um Themen!

Es geht um Menschen! Ohne Türsteher bloggen die unterschiedlichste Menschen, stellen sich in Bezug zu ihrem Thema und lassen andere an ihrer Entwicklung teilhaben. Das ist großartig, denn zur ProduzentIn zu werden, macht unabhängig, stark und selbstbewusst. Das gilt bei DIY-Blogs im doppelten Sinne. Dinge für sich selbst zu produzieren, sich zu trauen, sich im Zusammenhang mit den Werken im Internet zu zeigen, sich miteinander zu vernetzen, gemeinsam Themen weiter zu denken, schafft nicht nur Inhalte sondern ganz nebenbei eine Haltung. Unabhängig von vorgegebenen Normen und Werten, gut vernetzt und in großer Zahl - im konstruktiven Miteinander schaffen wir unsere eigene Welt. Wertschätzendes Klima macht es uns möglich, uns zu zeigen, uns zu verändern und gemeinsam etwas ganz Neues zu schaffen. Wir sind eine Bewegung.

Lass dich von den DIY-Blogs inspirieren, denn es geht es um weit mehr, als nur um schöne Klamotten: eine Kultur des Miteinanders macht es möglich, ein Selbstbild zu produzieren, das sich von den medialen Vorbildern deutlich unterscheidet und Kraft zu entwickeln, die sich in andere Lebensbereiche überträgt. Sei Pippi statt Annika, nutze die Macht, raffe dich auf und blogge auch mal wieder.


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Denjenigen, die hier schon länger lesen, wird mein Vortrags-Vorschlag bekannt vorkommen, denn im Grunde geht es darum, was ich im Juni bei der Konferenz "nebenan" erzählte und was ihr hier bei Youtube anschauen könnt. Aber ich finde, diese Ideen haben durchaus noch weitere Bühnen verdient.






Mittwoch, 13. Januar 2016

MMM mit Schnittmusterhack "Taschen im Bahnenrock"


Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist, beim MMM oder überhaupt beim Zeigen selbstgenähter Kleidung mehr als nur "schaut her, wie toll das aussieht" oder "schaut her, das ist fertig, juchhu" zu zeigen. Viele Kleidungsstücke haben interessante Details, Schwierigkeiten, besonders gut gemeisterte   Ecken oder oder oder, auf die es sich lohnen würde genauer einzugehen. Ich werde versuchen, genau solchen Sachen in Zukunft mehr Beachtung zu schenken.

mit Petticoat und Gürtel Bild von 2015

Das Kleid, das ich gestern trug ist "ein alter Hut". Ich nähte es im Januar 2012 und trage es immer noch gerne - mal mit Gürtel und Petticoat, machmal z.B. gestern, ohne. Genau solche Sachen bewährte Sachen, mag ich beim MMM noch viel mehr als gerade fertiggestellte Kleidung, die möglicherweise anschließend gar nicht getragen wird. Das Kleid trage ich unter anderem gerne wegen seiner Taschen. Wenn ich zum Arbeiten nicht am Schreibtisch sitze, dann habe ich gerne mein Telefon nah bei mir.





Diese Taschen sind ganz leicht selbst an ein Schnittmuster anzufügen:



Du nimmst eine Bahn eines Bahnenrockes und kopierst das Schnittteil zweimal. Das eine Schnittteil schneidest du oben ab, dort wo du den Tascheneingriff haben möchtest. Das zweite Schnittteil etwas weiter unten - so tief, wie deine Tasche werden soll. Dann schlägst du den oberen Tascheneingriff um und steppst ihn fest und steckst beide Teile aufeinander und nähst die waagrechte gepunktete Linie. Das ist die Naht, die die Tasche unten abschließt. Anschließend kannst du die Bahnen deines Kleides oder Rockes wie gewohnt aneinander nähen.

Schnittmuster: aus dem Buch "Passt"
Stoff: Woll-Misch-Zeugs vom Maybachufer




Eine zeitlang habe ich für jedes Kleidungsstück eine passende Blume nach diesem Tutorial gemacht. Auch ein netter Mehrwert des Selbsternähens. Ich mag es, dass die Ränder so ausgefranst sind.

Mehr selbstgemachte Kleidung an echten Menschen findet ihr wie immer Mittwochs auf dem Me Made Mittwoch Blog; heute mit Claudia als Gastgeberin, die mich daran erinnert, dass ich bevor das Frühjahr losgeht, unbedingt noch eine Jeans nähen will.

Montag, 11. Januar 2016

Neues Jahr, neue Ideen, neue Projekte

Ella und ich haben Lust Videos zu machen. Videos? Warum eigentlich nicht?! Bewegte Bilder rund um das Thema Nähen natürlich. Aber was genau? Was wäre eine tolle, innovative, spannende Idee? Was stößt auf Interesse? Wie können wir die Möglichkeiten des Mediums Film nutzen, um einen Mehrwert, eine Ergänzung zum Bloggen zu schaffen?

Wir dachte, wir fangen einfach mal an und probieren uns aus. Das geht noch besser, klar! Aber warum nicht einfach loslegen und es probieren, statt auf die perfekten Voraussetzungen zu warten? Gesagt, getan, hier ist unser Video. Wir sind gespannt auf Eure Reaktionen und Ideen!



Dienstag, 5. Januar 2016

Rückblick? Zukunftswünsche!



Ja, ich hatte versucht, zwischen den Jahren einen Jahresrückblick auf mein Nähjahr zu schreiben. Und soll ich euch was verraten? Der Beitrag war gähnend langweilig. Dabei fand ich es extrem berührend - wie jedes Jahr zwischen den Jahren - noch einmal meine Blogposts des vergangenen Jahres zu lesen! Also nun ein zweiter Versuch.



Die Stärke meines Blog ist nicht die Werkschau. Ja, ich habe etwas* genäht und ich habe vieles davon auch hier im Blog gezeigt. Aber das, was mich am meisten berührte, waren der eine oder andere Beitrag, der mich beschäftigte, der euch berührte oder der sogar Teil eines größeren Zusammenhangs war, in dem von Blog zu Blog ein Staffelstab weitergereicht und gemeinsam nachgedacht wurde.



Deswegen gibt es als Rückblick neben den Bildern, ein paar Links zu meinem Lieblingsposts des Jahres in chronologischer Reihenfolge:







Klar, ich hätte auch einiges an mir zu bemängeln, denn ich habe einige UFOs geschaffen und gefühlt vieles nicht geschafft, was ich vorhatte. Aber ich glaube, es lähmt total, auf das Negative zu schauen und es gibt viel mehr Kraft, sich über das zu freuen, worüber frau zu Recht stolz sein kann:



  • Ich habe den HosenHerbst zu Ende betreut, obwohl irgendwie die Luft raus war.
  • Ich freue mich wie Bolle den Vortrag auf der nebenan-Konferenz (Video hier) gehalten zu haben und dass er so gut angekommen ist. 
  • Es ist großartig, dass ich einen Verlag für mein Buch fand und es so schnell erschienen ist. 
  • Ich bin stolz auf mich, dass ich die komische TV-Sendung mit gemacht und durchgestanden habe
  • Ich freue mich, dass die Veränderungen meines Blogs so freundlich aufgenommen wurden und denke, dass ich das ganz gut gemacht habe. 
  • Und zu guter Letzt bin ich stolz auf das Rätsel-Hörspiel zur MMM-Spendenaktion, das mir in den Tagen vor Weihnachten viel Arbeit bescherte. 




Und jetzt kommen die Wünsche:

  • Ich wünsche mir für 2016 noch viele Menschen mit meinem Buch "Nählust statt Shoppingfrust" zu erreichen und zu begeistern. 
  • Ich will mindestens noch ein weiteres Buch 2016 schreiben 
  • Ich will weiter Texte (hier im Blog aber auch gerne woanders) schreiben, die Euch zum Nachdenken bringen und begeistern (und wenn das Unternehmen begeistert, die sie sponsern wollen und es passt - herzlich willkommen!)
  • Ich will Vorträge halten, Veranstaltungen machen und meine Begeisterung für meine Themen noch mehr Menschen zeigen.
  • Und last but noch least hoffe ich auf einen fulminanten Start des "Geheimprojektes" im Frühling. Auf dass es euch genauso begeistert wie mich und so wird, wie ich es mir vorstelle. 
Ich weiß, wie kraftvoll Wünsche sind, wenn sie ausgesprochen werden. In diesem Sinne freue ich mich sehr auf unser gemeinsames 2016!



* Und nun die Nähstatistik:

7 Kleider
2 Röcke
5 Shirts
2 Schlübber
1 Hose

1 Kleid genäht und bestickt, aber noch nicht gebloggt. 
2 Kleider so geändert, dass ich sie nun gerne trage.
2 Kleider für die Fernsehshow als Vorbereitung für Freundinnen genäht
Mützen und Schals für das Kind und eine Shorts für den Mann
diverse Haarbänder
4 Taschen gehäkelt




Wie immer am Ende des Rückblicks ein "ups, war ja doch mehr, als ich gedacht habe". Schon merkwürdig, denn im Laufe des Jahres hatte ich das Gefühl, nie Zeit zum Nähen zu haben.

Ich finde es großartig, dass ich mindestens die Hälfte der genähten Sachen wirklich sehr gerne trage, dass ich jeden Tag Selbstgemachtes trage und fast gar keine Kaufkleidung mehr, dass ich aussehe, wie ich aussehen will und mir "einfach selber mache, was ich mir wünsche.

Und ich finde es großartig, über das Nähen so viele tolle Frauen kennengelernt zu haben, Teil einer wunderbaren Comunity zu sein und ein Thema für mich gefunden zu haben, das ich einfach unendlich spannend und bereichernd finde.

Vielen Dank für Eure Kommentare! Ich wünsche Euch für 2016 nur das Allerbeste! Mögen unsere Wünsche und Träume in Erfüllung gehen!