Dienstag, 23. Februar 2016

Schnittmuster anpassen #2: FBA und SBA - kombinierte Längen- und Weitenänderung im Oberteil


Herzlichen Dank für euer positives Feedback zur neuen Blogserie und für eure zahlreichen Kommentare! Die Vielfalt der Körperformen wird sehr schön abgebildet. Ich lese alle Kommentare und ergänzenden Blogbeiträge und versuche sie entweder in die Artikel nachträglich mit einzubauen oder aber als Anregung für spätere Beiträge zu nutzen. Alle Beiträge zur Blogserie "Schnittmuster anpassen" sind unter dem gleichnamigen Stichwort getaggt, so dass ihr sie hier im Blog leicht wiederfinden könnt. Ganz unten im Beitrag zähle ich alle bisher behandelten Themen noch mal auf und verlinke sie, damit wir ein Inhaltsverzeichnis haben. 

Lust, mehr über Schnittmusteranpassungen zu lernen. Dann schau doch mal, ob es gerade aktuelle Workshop-Termine bei mir gibt! 

Weiter gehts mit unserer Serie über das Anpassen von Schnittmustern. Letzte Woche hatten wir das Thema Längenänderungen noch recht allgemein, heute wird es etwas spezieller: wir kümmern uns um kombinierte Längen- und Weitenänderungen im Oberteil. Aber keine Angst, das klingt nur auf den ersten Blick kompliziert, wenn ihr es erst einmal sacken gelassen und ausprobiert habt, wollt ihr auf dieses Verfahren nicht mehr verzichten.

Ich schreibe jetzt erst einmal über das Thema "mehr Platz für die Brüste mit einer FBA schaffen", denn damit kenne ich mich aus. Solltet ihr schon mal über SBA und Verkleinern geschrieben haben, dann hinterlasst mir gerne einen Link in den Kommentaren, den ich nachträglich in den Beitrag unten einfüge, damit unsere Wissenssammlung vollständiger wird. Vieles, was ich aber über FBA (Full Bust Adjustment) schreibe, gilt aber auch für die SMA (Small Bust Adjustment), denn die Hilfslinien und Punkte sind die gleichen. Alle, die eher weniger Oberweite haben, sind deswegen ganz herzlich eingeladen, diesen Beitrag auch zu lesen - ich erwähne stets, was bei der SBA anders ist, habe dazu aber keine Bilder, denn sonst würde dieser Beitrag zu unübersichtlich.

Als ich anfing zu nähen und feststellte, dass ich Obenrum etwas mehr Weite brauche, hatte ich die naheliegende Idee, diese Weite an den Seitennähten zuzugeben. Ich machte einfach die Nahtzugaben ordentlich größer und zack war mein Oberteil weiter. Leider war es dann rundherum weiter und nicht nur vorne an der Brust, da wo ich es brauchte. Meine zweite Idee, um endlich keine klaffenden Oberteile mehr tragen zu müssen war es, einfach nur noch Schnittmuster zu nähen, die es in einer großen Größe gibt, bei denen der Brustumfang dem Meinen entsprach. Aber auch mit dieser Methode war ich nicht zufrieden, denn damit produzierte ich Kleidungsstücke, die mir an den Schultern viel zu groß waren und bei denen der Stoff von meinen Brüsten wie ein Vorhang bis zur Taille fiel, was ich wenig vorteilhaft empfinde. Irgendwann wurde mir klar, dass es eine besondere Möglichkeit geben müsste, um genau dort eine Mehrweite zu erzeugen, wo ich sie brauchte. So eine Methode gibt es, sie heißt  auf englisch FBA (Full Bust Adjustment) und ich finde es ziemlich merkwürdig, dass es dafür anscheinend keine gängige deutsche Formulierung gibt. Oder gibt es sie doch?

Der Groschen fiel bei mir, als ich erkannte, dass Schnittmuster in der Regel für B oder C Körbchen gemacht sind. Dann kann es ja nicht funktionieren, den Schnitt einfach nur "aufzupusten" um ihn größer zu machen. Wer mehr hat, als ein C-Körbchen, muss nur vornerum Platz einbauen. Die Körbchengröße sagt nur bedingt etwas über die die Breite des Rückens oder der Schultern aus. Bei manchen Frauen vielleicht schon, aber nicht bei allen.

Also, wie geht es, auf Brusthöhe mehr oder weniger Platz zu schaffen?

Wir starten mit dem Messen. Ohne messen gehts gar nicht. Was nützt euch die schönste Schnittmustertheorie, wenn die Maße nicht stimmen. Im besten Falle, lasst ihr euch beim Messen helfen. Und denkt daran, die Messwerte sind nur Zahlen, sie sind keine Bewertungen!

Zunächst braucht ihr drei Maße:
  • Den Brustumfang
  • den Oberbrustumfang
  • und die Brusttiefe
Den Brustumfang kennt ihr sicherlich. Das ist einmal rund um die Brust und Rücken über den breitesten Punkt gemessen. Im Bild die lila, gestrichelte Linie.

Der Oberbrustumfang ist sozusagen die tatsächliche Breite eures Brustkorbes ohne die Brüste, deswegen wird er oberhalb des Brustumfanges unter den Achseln durch gemessen. Das ist die rote, gestrichelte Linie. 



Wenn ihr beide Maße habt, bestimmt ihr die Differenz, um herauszufinden, um wie viel ihr euer Schnittmuster verbreitern müsst. Dazu gibt es eine Formel. 

Brustumfang - Oberbrustumfang  
                        2

Die Formel ist keine größere Magie. Sie besagt einfach nur, dass ihr das Schnittmuster aufgrund eures Oberbrustumfangs auswählt, statt wie gewohnt nach dem Brustumfang. Die benötigte Mehrweite erhaltet ihr durch die Differnez aus beiden Maßen und ihr teilt sie durch zwei, weil wir die FBA nur an einem halben Vorderteil ausführen. That's it.

(Für die ganz Genauen unter euch, kann ich noch die Formel 

Brustumfang - Oberbrustumfang - 5,08 cm
                                2

anbieten, in der berücksichtig wird, dass wir ja nicht von einer nicht vorhandenen Brust, sondern von einem B-Körbchen ausgehen, aber nach meiner Erfahrung kommt es auf das ganz genaue Rechnen gar nicht an, denn jedes Schnittmuster hat unterschiedlich viel Bequemlichkeitszugaben und jeder Stoff verhält sich anders.)

Das, was ihr mit der ersten oder zweiten Formel ausgerechnet habt, dürft ihr Runden, damit ihr einen Zahlenwert erhaltet, der sich gut verarbeiten lässt. Der Vorteil einer FBA oder SBA ist so immens, dass es auf ein paar Millimeter letztlich nicht ankommt, weil sich jeder Stoff anders verhält, jede Brust mit einem anderen BH anders aussieht und sich nicht zu letzt der Körper auch im Laufe des Zyklus verändert.


Jetzt noch die Brusttiefe bestimmen!

Als nächstes bestimmen wir den Ort wo die Weite eingefügt werden soll. Na logisch: an der breitesten Stelle. Diese breitestes Stelle der Brust ist der Brustpunkt. Manchmal ist es die Brustwarze, aber das muss nicht sein. Jede Brust ist anders. Schaut euch die Form der Brust an, vergleicht auch mal eure Brüste, wenn ihr unterschiedliche BHs tragt. Überlegt, welchen BH ihr zu dem Kleidungsstück, für das ihr das Schnittmuster ändert tragen werdet und bestimmt mit diesem BH angezogen euren Brustpunkt, in dem ihr senkrecht von der Schulter bis zu dieser breitesten Stelle messt. 



Messt am besten dann auch noch vom Brustpunkt einmal senkrecht runter bis zur Taille. Die obere rote Linie heißt Brusttiefe, wie die lila Linie heißt, weiß ich nicht, aber beides addiert ist die "vordere Länge". 


Jetzt kommt die FBA (bzw die SBA)!

Auf dem Schnittmusterteil für das Vorderteil, das ihr vergrößeren  oder verkleinern wollt, zeichnet ihr nun eine senkrechte Linie parallel zur vorderen Mitte, von der Schulter durch den Brustpunkt (hier ganz dünner Bleistift) bis zur Taille (ab da wird es wichtig = rot gestrichelte Linie). Das heißt, ihr müsst vorher euren Brustpunkt markieren. Das könnt ihr zum Beispiel tun, in dem ihr euch das Schnittmuster (auf Seidenpapier oder Folie) anhaltet und den Brustpunkt mit einem Stift markiert.

Bei einem Kleiderschnitt oder einem längeren Oberteil markiert ihr auch noch die Taille mit einer waagrechten Linie. (Das habe ich leider auf dem Beispiel vergessen)

Außerdem messt ihr das Armloch aus und markiert 1/3 Armlochweite von der Seitennaht aus. Das geht am einfachsten, wenn ihr ein Maßband auf die Armlochrundung stellt und so den Wert ablest. Außerdem zeichnet ihr eine Linie im rechten Winkel zur vorderen Mitte, die waagrecht durch den Brustpunkt geht.



Anschließend schneidet ihr das Schnittmuster vom Scherensymbol an der gestrichelten Linie entlang auf, allerdings nicht ganz auseinander, sondern lasst an den lila Endpunkten, etwas Papier/Folie stehen.



Nun zieht ihr das Schnittmuster langsam auf und verschiebt es um die benötigte Weite, dabei müssen die senkrechten Linie unterhalb des Brustpunktes auch senkrecht bleiben. Sie werden wirklich nur parallel verschoben (das hätte auf meinem Bild noch paralleler sein können).

Für eine SBA werden die Schnitteile nicht auseinander gezogen, sondern übereinander geschoben! Die Hilfslinien und das Aufschneiden ist aber das gleiche.

Anschließend klebt ihr unter oder auf die entstandenen Freiräume Papier/Folie, um das Verschieben dauerhaft zu fixieren.

Auf dem Bild erkennt ihr zwei Dinge:
  1. Die waagrechte Linie, die ihr bis kurz vor den Brustpunkt aufgeschnitten habt, öffnet sich für einen Brustabnäher. An der Seitennaht habe ich Papier überstehen lassen (gelb) darum kümmern wir uns später. 
  2. Das mittlere Vorderteil braucht mehr Länge. Ist ja logisch, denn wenn es ein "weiter Weg über die Brust ist", braucht es mehr Stoff. 
Der Brustabnäher sorgt dafür, dass sich die Länge unserer Seitennaht nicht verändert und damit das Vorderteil nach wie vor an das Rückenteil passt. Um den Brustabnäher zu nähen, brauchen wir an der Seitennaht noch ein "Dach". Das bekommen wir, in dem wir die Schnitteile so zusammen falten, wie wir den Abnäher nähen würden und an der Seitennaht das überschüssige Papier abschneiden.



Das ist schon das ganze Geheimnis der FBA! Und die SBA für kleinere Körbchengrößen als B oder C geht im Prinzip genauso, nur dass die auseinandergeschnittenen Teile ineinander geschoben werden.

Wenn ihr genau hinschaut, dann erkennt ihr, dass noch etwas geschehen ist: das Armloch hat sich verändert. Es ist leicht nach oben geknickt - aber es ist nicht größer! Im Gegensatz zu einer einfachen Längenänderung im Vorderteil über den Brustpunkt, bei der auch das Armloch geändert werden muß, passiert bei einer FBA oder SBA an der Größe des Armloches nichts. Die Armlochlänge ist nach wie vor die gleiche!

Zusammenfassung: Wer braucht die FBA und wozu?

Wenn euch Oberteile immer ein bisschen zu kurz erscheinen und Blusen am Busen klaffen, dann seid ihr typische Kandidatinnen für eine FBA. Mit einer reinen Längenänderung ist euch nicht geholfen und die zusätzliche Weite einfach an den Seitennähten zuzugeben funktioniert nicht optimal. Auch eine größere Größe zu wählen, die sich am Brustumfang orientiert hilft oft nicht, denn in der größeren Größe sind euch sehr wahrscheinlich auch Schultern und Taille viel zu weit.

Oder umgekehrt gesagt: wenn ihr eine Körbchengröße größer als B oder C habt und wisst, wie ihr eine FBA machen könnt, könnt ihr eine kleinere Schnittmustergröße wählen, als ihr es aufgrund eures Brustumfanges normalerweise machen würdet. Das ist doch eine gute Nachricht für Frauen mit großen Größen, die bisher stets traurig reagierten, weil es ein bestimmtes, ersehntes Schnittmuster nicht in ihrer Größe gibt! Wählt nun die Größe aufgrund eurer Oberbrustweite und addiert die benötigte Mehrweite nur dort, wo ihr sie braucht, durch die FBA.

Die FBA macht Platz an der Stelle, an der ihr die Weite braucht. Wollt ihr unter der Brust diese Mehrweite nun nicht mehr haben (ich mag es auch nicht, wenn der Stoff unter der Brust wie ein Vorhang hängt, dann könnt ihr diese Mehrweite auf Taillenhöhe durch einen Taillenabnäher wieder reduzieren. Dieser Taillenabnäher liegt dann auch auf dieser Senkrechten unter dem Brustpunkt. (Dazu nächste Woche mehr)

Was mache ich, wenn mein Schnittmuster bereits Brustabnäher und/oder Taillenabnäher hat?

Na, das ist doch wunderbar. Sollte dein Schnittmuster schon Abnäher haben, dann kannst du sehen, wo im Schnittmuster der Brustpunkt vorgesehen ist, in dem du die Linie des Brustabnähers ein, zwei Zentimeter verlängerst bzw. den Taillenabnäher nach oben verlängerst und schaust, wo sich die verlängerten Abnäherlinien treffen. Auch diese Linien könntest du theoretisch als Hilfslinien zum Aufschneiden deines Schnittmusters verwenden. Trotzdem würde ich auf jeden Fall vergleichen, ob dieser im Schnittmuster vorgesehene Brustpunkt tatsächlich auch deiner stärksten Stelle der Brust entspricht!

Ein typisches Problem bei Schnittmustern, die nicht wirklich gut passen, ist der zu hohe Brustpunkt. Das ist kein Wunder, wenn Schnittmuster für eine Körbchengröße B gemacht sind. Viele Frauen kennen aber die Nachteile der Schwerkraft und das Problem, dass die Brüste tiefer sind, als im Schnittmuster vorgesehen. Das bedeutet, dass an der stärksten Stelle der Brust zu wenig Platz ist und es oberhalb der Brust beult. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns ein Schnittmuster genau ansehen und einzeichnen, wo unser Brustpunkt ist - denn dort und nirgendwo anders brauchen wir die Weite. Wenn die Abnäher auf einen anderen Brustpunkt verweisen, dann müssen wir sie verlegen. (Darum kümmern wir uns im nächsten Beitrag.)

Was mache ich, wenn ich keinen Brustabnäher mag oder dieser Brustabnäher das schöne Design des Schnittmuster zerstören würde?

Viele moderne Schnittmuster und Schnittmuster für elastische Stoffe haben keine Abnäher. Unser Auge ist es mittlerweile gewöhnt (schlecht sitzende Kleidung) ohne Abnäher zu sehen. Ich halte das für falsch. Wo Rundungen sind, da braucht es eine Ausformung und Abnäher machen nichts anderes, als das Zuviel an Stoff um eine Rundung herum wieder wegzunehmen. Deswegen rate ich allen Frauen mit Rundungen zu Kleidungsstücken mit Abnähern.

Ich kann aber das Problem verstehen, dass ein Schnittmuster ganz reizende Abnäher oder Kräuselungen z.B. im Taillenbereich hat und die Sorge, dass durch einen Brustabnäher die Wirkung dieser Designmerkmale zerstört werden könnte. Das stimmt, das sieht oftmals mit einem zusätzlichen Brustabnäher nicht toll aus, aber auch dafür gibt es Lösungen, denn Abnäher können verlegt werden. Das zeige ich nächste Woche.

Über Fragen, Ergänzungen, Idee  und einen ergänzenden Blogbeitrag mit Bildern zur SBA würde ich mich sehr freuen! Schreibt sie entweder in die Kommentare oder einen eigenen Blogartikel. Dazu dürft ihr auch gerne das Bildchen zur Serie mitnehmen. Ergänzende Blogartikel verlinke ich nachträglich hier in diesem Beitrag. 

Bisherige Beiträge der Serie:

  1. Grundlagen und Längenänderungen
Lust, mehr über Schnittmusteranpassungen zu lernen. Dann schau doch mal, ob es gerade aktuelle Workshop-Termine bei mir gibt! 

Kommentare:

  1. Liebe Meike,
    mir qualmt der Kopf, aber endlich begreife ich die Lösung meines Oberweitenproblems!
    Kein umständliches Anpassen mehr und trotzdem keine 100%ige Zufriedenheit mit dem Eergebnis.Werde mr eienen Spickzettel anfertigen und dann learning by doing,
    Danke und liebe Grüße
    Brigitte

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    1. Ja, das kann ich verstehen, dass der Kopf bei so einem langen Text qualmt. Aber kürzer ist es mir nicht gelungen:-) Ich überlege, ob ich dazu noch ein Video drehe, weil manches beim Zeigen sicher einfacher wäre. Aber ein Videodreh ist so aufwendig. Aber ne gute Idee wäre es bestimmt.

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  2. Liebe Meike,
    Danke für die fantastische Beschreibung! Noch nicht ganz verstanden, weil mein Deutsch nicht immer reicht, aber da ich ein typischer ´learning-bij-doing´Mensch bin werde ich sicher herausfinden wie es funktioniert!
    Vielen vielen Dank von eine D/E Frau!
    LG
    Francisca

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    1. Unbedingt ausprobieren. Du musst das gar nicht mit einem echten Schnittteil machen. Es reicht mit einer Freihandzeichnung auf DIN A 4 um den Effekt zu sehen und beim Machen zu erleben.

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  3. Kurzer Hinweis: es gibt kein definiertes "B-Körbchen" oder "C-Körbchen". Die Buchstabendefinition funktioniert nur in Kombination mit dem Unterbrustumfang. Der Buchstabe entsteht durch die Differenz aus Unterbrustumfang und Brustumfang. Daher kann ein "B-Körbchen" alles zwischen meinetwegen 60B und 90B sein. Und ganz sicher gibt es Frauen die eine FBA oder SBA benötigen obwohl sie ein "B-Körbchen" haben.

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    1. Das ist interessant! Danke. Gehört hatte ich das auch schon mal, aber in dem Zusammenhang nicht erinnert.

      Ich habe auch irgendwo gelesen, wo, weiß ich leider nicht mehr, dass es Frauen gibt, die je nach Schnitt mal eine FBA, mal eine SBA machen müssen. Das fand ich auch interessant. Es zeigt mal wieder, dass die zugrundeliegenden Annahmen eben nur Annahmen sind und das es darum geht, für den Körper, den wir haben, den Schnitt passend zu machen.

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  4. Am Anfang habe ich auch immer gedacht, ich muss einen FBA machen, weil der Platz im Oberteil zu eng und zu kurz ist. Danach war aber meistens der Rücken zu eng und das Armloch zu klein. Mein eigentliches Problem ist also der von der Norm abweichende Unterbrustumfang, auf die Differenz zwischen Oberbrustumfang und Brustumfang darf ich mich nicht verlassen. Inzwischen weiß ich, dass ich im Oberteil eher eine Nummer größer zuschneiden und dann aber verlängern muss. Enger nähen geht einfacher als die Nahtzugabe extrem zu verschmälern. Der Brustpunkt ist einfach das Wichtigste überhaupt und die Abnäher müssen vorher enden. Je mehr Maße man an sich selber nimmt, desto besser lernt man seinen eigenen Körper im Vergleich zu den Normtabellen kennen. Blöd ist nur, dass die Schnittmusterhersteller relativ wenige Maße angeben und man sich zusätzliche Daten zu den genormten Konfektionsgrößen selber zusammensuchen muss. Wobei in unserer Tageszeitung neulich ein interessanter Artikel darüber stand, welche Anpassungen von der Industrie da gerade gruppenbezogen und auch insgesamt vorgenommen werden. Je nachdem, ob die Zielgruppe die ganz Jungen oder die Älteren sind, fällt z.B. dieselbe Größe (als Durchschnitt) völlig unterschiedlich aus.
    Grüßle Bellana

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    1. Danke Bellana für deine Ergänzungen. Die Größensprünge rundherum kommen ganz sicherlich auch zustande, weil es wohl einen statistischen Zusammenhang zwischen mehr Fettgewebe am Busen, am Arm und am Rücken gibt - nur muss das eben nicht zwangsläufig bei allen so sein, deswegen halte ich es für sinnvoll, die Anpassungen getrennt voneinander zu betrachten. Insbesondere Ärmel sind ja auch oft ein Problem - aber da kommen wir noch dazu.

      Hast du den Artikel aus der Zeitung noch? Der würde mich sehr interessieren!

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    2. Hallo Meike,
      hier ist der Link zum Artikel:
      http://www.swp.de/textil./Die-Deutschen-nehmen-zu-Die-Bekleidungsbranche-stellt-sich-darauf-ein;art4325,3678618

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  5. Hallo!

    Ich habe das Problem, dass ich A-cup trage und eine relativ schmale Taille habe, aber dafür breit Hüften. Wenn ich ein Oberteil kaufe, das mir an der Hüfte passt, dann ist die Brust immer viel zu weit. Schultern sind auch oft zu breit, dadurch werden die Ärmel zu lange.

    Insgesamt ziemlich vermurkst. Kann man da noch was retten bei gekauften Oberteilen?

    Eigene Schnitte ist mir klar, da muss ich Weite in die Hüfte bringen und oben und unten "2 Schnitte" kombinieren.

    lg
    Maria

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    1. Mit dem Ändern gekaufter Sachen kenne ich mich nicht aus. Ich würde vermuten, dass es eher aufwendig ist so etwas zu ändern und dann lieber selbst nähen.

      Beim Nähen würde ich sagen, du solltest die Größe eines Schnittmuster niemals nach dem Hüftumfang wählen, sondern eher nach Brust und Taille. Mehr Hüftweite zuzugeben ist relativ einfach.

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    2. Ja, das habe ich mir auch so gedacht. Danke für die Antwort!

      lg
      Maria

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    3. Hallo Maria,
      man kann das auch bei fertigen Teilen ändern, bei der Burda Nähschule (dieses Buch mit der Ringbindung) wird es beschrieben. Z.B. über Abnäher, die vom Aussschnitt zur Brustspitze reichen oder bei ärmellosen Teilen die Schultern überenanderschiebt und dann die Ausschnitt anpasst. LG Nadine

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Liebe Meike,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Post mit den Erläuterungen zum Thema.

    Meine Figur bräuchte eigentlich eine SBA. Um der zu entgehen mache ich es aber so, dass ich mir genau die Größe heraussuche die einen Brustabnäher hat (hätte) der in seiner Tiefe/Länge für mich richtig ist. So änder ich dann nur noch die Weiten und Längen im Fertigschnitt bzw. prüfe die Balance (Schulternaht).
    Vorraussetzung dabei ist natürlich, dass ich mir im Vorfeld schon mal einen Schnitt gut angepasst habe, damit ich weiß wie gross mein 'personalisierter Brustabnäher' zu sein hat.

    Es führen halt viele Wege nach Rom. ;-)

    Liebe Grüße
    Immi

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    1. Das ist ja interessant. Du kennst also deinen perfekten Abnäher und wählst so aus. Auch ne sehr gute Idee! Vielleicht mache ich mir mal ne gute-Abnäher/schlechte-Abnäher-Sammlung um daraus zu lernen, was funktioniert.

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  8. Hallo Meike,

    vermutlich brauche ich auch eine FBA, weil es mir oft um die Brust rum zu eng wird, wenn ich dann die entsprechende Größe für die Oberweite nehme, sind die Schultern zu weit.
    Hab gerade mal ein paar Burda durchgesehen, da ist nirgends eine Angabe für die Oberbrustweite. Muss man die dann bei jedem einzelnen Schnitt selber ausmessen? Und messe ich in etwa in der Höhe von 1/3 Armloch?

    Liebe Grüße
    Victoria

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    1. Die Oberbrustweite wird meist nur bei amerikanischen Schnittmustern angegeben. Nach der FBA-Methode brauchst du sie aber nicht, weil du mit deinem Oberbrustmaß aus der Tabelle für den Brustumfang deine Größe wählst und die Differenz per FBA zufügst.

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  9. Bisher bin ich ganz gut zurechtgekommen im Brustbereich, habe nur ab und an mal den Brustpunkt verlegen müssen, meistens nach oben. Da hilft die Schwerkraft aber auch bestimmt innerhalb der nächsten Jahre :D
    Wenn, dann würde bei mir eher ein SBA in Frage kommen. Mein zweites Hawthorn passt immer noch nicht wirklich, da würde ich es bei einem eventuell dritten wohl mal versuchen.
    Vielen dank für die Zeichnungen, die machen es gleich viel verständlicher!

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    1. Wenn sich niemand erbarmt, reiche ich noch SBA-Bildchen nach, aber ich bin sicher, es gibt da Frauen, die mehr Erfahrung damit haben, als ich und vielleicht noch den einen anderen Tipp oder Erläuterung dazu parat haben.

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  10. Hallo Meike,
    ich brauche mit meinem (natürlich gewachsenen F- bis G-Cup auch eine FBA bzw mir passt sonst nichts... Ich habe allerdings auch eine ziemlich stark ausgeprägte Taille. Aber irgendwie habe ich bei der FBA trotzdem noch einen Knoten im Kopf: Wenn ich die Teile so auseinanderziehe wie auf dem Bild, wird doch auch der Umfang am Bauch/Taille weiter oder? Und dann ist mir ja nicht gehilfe, weil es dann trotzdem unter der Brust "hängt"?!
    Liebe Grüße,
    Anni

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    1. Richtig erkannt, die FBA ist sozusagen noch nicht fertig. Ich habe das nur kurz erwähnt, aber noch nicht gezeigt, wie der Taillenabnäher gemacht bzw. verändert wird, weil der Beitrag sonst zu lang geworden wäre. Aber nächste Woche kümmere ich mich darum!

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    2. Hm, aber wenn ich dann ein T-Shirt mit Brust und Taillenabnäher nähe, wird das vermutlich doch etwas viel :-( Bei Webware also eine gute Sache, aber bei Shirts irgendwie immer noch nicht das, was ich erhofft habe :-( Und für gemusterte Stoffe auch schwierig... Mag jemand was von mir abhaben? :-P ;-)

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    3. Ich nähe auch T-Shirts mit Brustabnäher. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, ich finde es aber besser. Selbst mit Streifen.

      http://www.crafteln.de/2015/05/schnittmusterbesprechung-shirt-schnitt.html

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  11. Hallo Meike,
    ganz herzlichen Dank für Deine "Reihe". Die kommt für mich wie gerufen. Habe mich bisher meist mit einer Konfektionsgröße größer durchgemogelt, aber inzwischen (Wechseljahre?) geht das nicht mehr. Ich werde also mal intensiv mit Deinen Tipps experimentieren.
    Nochmals vielen Dank für die Mühe, die Du Dir für uns machst.
    liebe Grüße, Margot

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  12. Hallo Meike, bevor du dich mit einer SBA abmühst, die du für dich noch nie durchgeführt hast, warte mal zwei, drei Tage. Bis dahin schaffe ich es hoffentlich, bei mir einen entsprechenden Beitrag zu posten, den du dann verlinken kannst. Auch wenn ich auf diesem Gebeit noch lange keine Expertin bin, ist die SBA nämlich mein Thema.
    LG
    Siebensachen

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    1. Das ist prima, dass du die SBA näher erläutern willst.
      LG von Susanne

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    2. Finde ich auch prima!

      Liebe Grüße von Immi

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  13. Hallo Meike,Danke für Deine Mühe. Deine Ausführungen sind gut zu verstehen und sind sehr einleuchtend. Ich komme in der Regel mit Burdaschnitten gut zurecht, erst in der letzten Zeit hat sich mein Körper wohl verändert(es lebe das Klima).Der Brustumfang hat sich vergrößert, allerdings nicht an der Brustkrebs, sondern am Rücken. ICH müsste eine SchnittGröße mehr wählen,aber dann passt der Ausschnitt und die Schulternähte nicht mehr. Auch sonst bin ich dann mit der Passform nicht wirklich zufrieden. Soll ich auf Deine beschriebene Art das Rückenteil vergrößern? Ich nutze Abnäher eigentlich immer, denn dadurch kann ich das Kleidungsstück wirklich auf Figur bringen.LG Jubilee

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    1. Zum Rückenteil kommen wir noch. Da gibt es ja auch unterschiedliche Bereiche, in denen unterschiedlich vergrößert wird.

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  14. Liebe Meike, deine neue Reihe gefällt mir sehr! Hier kann ich sicher so einiges lernen.
    Was mein großes Problem ist, ich erkenne nicht wo meine Passform Probleme herrühren. Sind es die Schultern? Ärmel? Brustbereich?
    Wenn du eventuell dazu auch mal etwas schreiben könntest: warum wellt, spannt oder zieht es sich da oder dort und was könnte die Lösung sein; wäre das fantastisch!
    Liebe Grüße
    Juka

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    1. Hallo Juka,

      dazu kann ich nur schwer etwas schreiben, weil das keine theoretische sondern eine praktische Frage ist. Dazu braucht es Fotos und sehr viel Erfahrungswissen.

      Am besten veröffentlichst du gutes Fotos auf deinem Blog und lädst die Leserinnen dazu ein, dir zu helfen, die Passformprobleme zu erkennen.

      Viele Grüße
      Meike

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  15. Hallo Meike,
    ein spannendes Thema hast Du ausgesucht! Ich selbst bin überglücklich wenn ein Kaufschnitt mir auf Anhieb passt oder sich an mich anpassen lässt. Meine ersten Passformänderungen habe ich mit Hilfe der Burda „Workshops“ aus der burda gemacht.
    Was mich bei Deiner Skizze des „neuen“ Brustabnähers (FBA0216_3.jpg) verwundert ist, dass die Abnäherspitze viel weiter außen und auch etwas tiefer als der ursprünglich eingezeichnete Brustpunkt sitzt. Wenn die Weitenzugabe klein ist, mag das vielleicht nicht so problematisch sein. Aber bei mehr, z.B. 3cm? Wie siehtst Du das?
    LG, Kerstin

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    2. Hallo Kerstin,

      du hast Recht. Das ist nicht richtig, weil noch nicht fertig. Der Abnäher muss noch mal korrigiert werden. Das hat mit der Größe des Abnäherinhaltes nichts zu tun. Wie das geht, schreibe ich im Fortsetzungspost.
      Danke für den Hinweis!

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  16. Liebe Meike,

    vielen, vielen Dank für diese tolle Anleitung! ich habe mich nun endlich getraut eine SBA zu machen. Das ist ja eigentlich gar nicht schwer, ich weiß gar nicht, was mich immer davon abgehalten hat... Alle Änderungen sind schon auf dem Schnittmuster und jetzt bin ich schon ganz gespannt, ob meine Oberteile dann besser passen. Ich freu mich schon drauf, gleich loszulegen!
    Viele Grüße,
    Franziska

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  17. Danke. Das kann ich gut gebrauchen.
    Mich interessiert brennend, wie es bei Hüftanpassungen aussieht. Ich habe zwischen Brustumfang und Hüfte bei einigen Schnittmustern bis zu zwei Größen Unterschied (Birnenform?).
    Gruß
    Franziska

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  18. Was für eine tolle Erklärung. Bisher dachte ich, FBA wäre hochkomplizierte Mathematik.
    Lg, Frilufa

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  19. Hallo Meike,
    Viele Dank für deine ausführlichen Beschreibungen. Als Kleidernähanfängerin freu ich mich total über das Thema Schnittanpassung. Von Kaufkleidung hab ich die Nase voll und da Schnittmuster auf gleicher Basis angefertigt werden, sind Änderungen notwendig. Sonst bin ich vermutlich wieder unglücklich. Ich bin eine Kandidatin für die FBA. Unten Kleidergröße 42, oben 46/48. Nix passt. Endlich habe ich verstanden wonach ich meine Schnittmuster auswählen muss. Danke. Bin gespannt, ob des Rätsels Lösung tatsächlich so einfach ist. Oberbrustumfang. Demnach hätte ich oben auch eine 42. Hoffe mein breites Kreuz wird dann berücksichtigt.
    Was ich jedoch nicht verstanden habe ist der Brustpunkt. Wenn ich mir so eine kleine Größe anhalte um den Brustpunkt zu markieren, halte ich das SM dann an die Seitenaht unter die Achsel oder in Körpermitte- sprich an den Stoffbruch? Und wenn ich den BP eingezeichnet habe ihn dann aufschneide und ausdrehe, verschiebt er sich doch wieder an eine andere Stelle! Oder? Wo ist mein Denkfehler?
    Liebe Grüße, Tina

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  20. Hallo Tina, danke für deinen Kommentar. Ja, es ist tatsächlich recht einfach. Auf Nummer sicher gehst du aber, wenn du jedes Schnittmuster ausmisst. Da du schreibst, dass du auch ein "breites Kreuz" hast, kann es sein, dass die FBA nicht die alleinige Lösung für dich ist. Vielleicht ist es sogar doch "eine Größe größer" oder aber du musst auch noch das Rückenteil anpassen. Über die Rückenanpassungen schreibe ich in zwei Wochen.

    Zum Brustpunkt. Ich halte das Schnittmuster nicht an die Seitennaht sondern an die Schulternaht und ganz wichtig, die vordere Mitte, denn die Seitennaht kann ja noch angepasst werden.

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  21. Liebe Meike, ich bin ganz begeistert! Ich habe bereits auf amerikanischen Seiten über FBA gelesen und hatt schon versucht, mir auf Englisch das Thema näher zu bringen und dann stolper ich über Deinen brandaktuellen Beitrag mit famoser Bebilderung! Ich kaufe / nähe nämlich mit Gr. 36 keine Einteiler (Kleid etc.), weil es nie passt! Ich werde mich Dank Deiner tollen Beschreibung nun doch nochmal trauen ;-)

    Allerherzlichste Grüße, Jana

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    1. Das freut mich und ich drücke die Daumen für erfolgreiche Anpassungen, die glücklich machen!

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  22. Besser hätte man es nicht beschreiben und erklären können. Werde mir deine Seite abspeichern. Oft werde ich nämlich gefragt, wie ich es mache und in drei Sätzen ist es nicht getan. Vielen Dank!
    VG
    Gerlinde

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  23. Hallo Meike, ich bin gerade auf Deinen blog gestoßen beim suchen nach Möglichkeiten Bruständerungen an Schnittmustern vorzunehmen.Seit über 40 Jahren nähe ich schon und aufgrund meiner Figur - die Deiner ähnelt - bin ich gezwungen, alle Schnittmuster zu ändern. Von Deinem blog bin ich total begeistert und folge jedem Satz mit großem Interesse - und den tollen Zeichnungen ! Ich kann immer noch mehr lernen - und besonders, wenn es so toll beschrieben wird, wie in Deinem blog. Da ich seit einigen Jahren in Thailand lebe, bin ich auf selbstgenähte Kleidung quasi angewiesen. Und bevor ich einer hiesigen Schneiderin ein Kleid zum kopieren geben kann, muss ich immer einen "prototyp" selber nähen. Der muss perfekt sitzen, denn ich bekomme genau das, was vorgegeben wurde. Es gibt hier leider keine Jersey-Stoffe, so dass Kleider aus Webware sehr gut sitzen müssen. Ein großes Kompliment für Deine Seite, sie ist sehr hilfreich und ich weiß, dass sehr viel Arbeit dahinter steht. Ganz lieben Dank dafür. Ich werde jetzt weiterhin alles gespannt verfolgen.... Viele Grüße aus Chiang Mai in Thailand

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  24. Tolle Erklärung. Selbst ich als Nähanfängerin werde mich daran trauen. Eine Frage bleibt allerdings: nach welchem Schnittmustermaß muß bei OW 122-124, TW 114, HW 118 suchen? Gern würde ich McCalls, Butterick oder Simplicity-Schnitte auswählen, habe aber kein Oberbrustmaß gefunden?

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    1. Der Oberbrustumfang entspricht dem Brustumfang mit einem B-Körbchen. Das heißt, es ist sozusagen der Brustumfang ohne die Brüste. (nicht ganz, aber so kann frau es sich vorstellen). Wenn du eine FBA machst und die Differenz an Weite zugibst, dann kannst du das Maß für den Brustumfang in der Tabelle für den Oberbrustumfang nehmen.

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  25. Ich vergaß: habe 'anonym' gewählt, weil ich nichts passendes gefunden habe. Kann ich mich irgendwo anmelden?
    Brunna

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    1. Wenn du statt "Anonym" "Name/URL" angibst, kannst du mit deinem Namen kommentieren.

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  26. Hallo Meike,
    wie ist das denn, wenn ich keine Abnäher in meinen Shirts haben möchte. Ich brauch eine FBA und wenn ich diese gemacht habe, ist ja das VT länger als das RT. Wie passe ich das an? Das RT soll ja nicht verlängert werden. HMMM...
    Danke und Gruss Andrea

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    1. Du kannst an Stelle eines Abnähers auch das Vorderteil an der Seitennaht in der Höhe der Brust einkräuseln - so wird das z.B. manchmal bei Ottobreschnitten gemacht.

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  27. Hallo Meike, ich bin so froh, dass ich Deinen Blog durch Zufall entdeckt habe!Vielen dank für die Mühe dieser wertvollen Erläuterungen zu den Problemen mit der Oberweitenänderung und deren Abhilfen.Nach über 10 jähriger Nähpause und Gewichts und altersbedingter Figuränderung habe ich Paßprobleme mit den Fertigschnittmustern bekommen.

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    1. Gerne! Es macht mir Freude, meine Erkenntnisse zu teilen und ich bin immer glücklich, wenn es anderen hilft!

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.