Freitag, 27. November 2015

Aus dem Nähkästchen geplaudert: "Geschickt eingefädelt"

Vox: Andrea Friese

Am letzten Dienstag lief die vierte Folge des Näh-Wettbewerbs zur Primetime bei VOX. Um Euch das Warten auf die nächste Folge zu verkürzen, erzähle ich euch wieder etwas über mich und mein Nähen in der vierten Woche von "Geschickt eingefädelt". 

Für die nächste Etappe hatte ich mich auf das Kleid am Modell gefreut, doch vor diesem Vergnügen stand die Kreativaufgabe. Nachdem ich bei der Jeansbluse wirklich stolz darauf war, was ich geschaffen hatte, war ich nicht mehr so aufgeregt, was denn kommen könnte. Im Vorfeld der Sendung hatte ich viel zum Thema Upcycling recherchiert, aber wie man eine Corsage aus einem BH macht - so etwas war mir noch nicht untergekommen. Und obwohl ich es nun zwar verstanden hatte, wie man einen Schnitt von der Puppe abnimmt, wollte es mir an diesem Tag trotzdem nicht gelingen. Ich stand mir im Weg, Schnitteile für eine Corsage zu entwickeln, weil ich davon ausging, dass es, wie bei einem Korsett mehrere Teile sein müssten, die in Bahnen zusammen genäht werden. Das war natürlich Quatsch, vor allen Dingen, weil ich mir ja schon den elastischen Pailettenstoff ausgesucht hatte. Auf die simple Idee, die Guido mir dann zeigte, hätte ich auch kommen können, kam ich aber leider nicht.

"Wenn die Nähmaschine rattert, macht es wieder Spass. Ich musste mich nur einfach Stich für Stich vorarbeiten." 


So oder so ähnlich sagte ich das auch in der Sendung und so war es auch. Schwierigkeiten gehören bei Nähprojekten genauso dazu, wie bei allen anderen Projekten. Sie sind eine hervorragende Chance, etwas zu lernen und sich weiter zu entwicklen. Tränchen trocknen schnell und danach ist der Stress draußen und es kann Stich für Stich auf das Ergebenis weiter hingearbeitet werden.




Bei der Kreativaufgabe half es mir, ein Bild vor Augen zu haben. In der ersten Woche war es die hanseatische Büroparty, für die ich eine Bluse schneiderte, in der zweiten Woche nähte ich in Gedanken für ein junges Mädchen im Hochsommer, in der dritten Woche leitete mich das Gillian Dress. Dieses Mal hatte ich eine Synchronschwimmerin vor Augen. Alte Filme faszinierten mich schon als Kind und irgendwie hinterliessen Synchronschwimmerinnen in mir einen bleibenden Eindruck. Während mich die Idee einer Corsage kalt ließ, gefiel mir der Gedanke an die eleganten Badeanzüge der Synchronschwimmerinnen, deswegen wählte ich die grünen Pailletten. Als die Grundform stand, arbeitete ich mich Stück für Stück mit Abnähern an eine gute Passform. Ich beeilte mich, denn ich hatte noch vor, Glassteinchen wie eine Fontäne über den Brüsten regnen zu lassen und mir war klar, dass dieses Hand nähen seine Zeit brauchen würde. Im Gegensatz zu einem Handnähprojekt, wie einen Saum, hatten aber die Steine den Vorteil, dass ich aufhören konnte, wenn die Zeit um ist, weil es an dieser Stelle nicht um Vollständigkeit gehen würde, so frei, wie ich die Steine links und rechts auf den Brüsten verteilte. Ging es dann doch, denn Inge fand ausgerechnet den Stein, bei dem ich keine Zeit mehr hatte, den Faden zu vernähen.



Die Aufgabe "Schlankmacherkleid" kannten wir im Vorfeld und wir durften uns einen Schnitt mit Material für das Projekt aussuchen und dieses auch zuhause an einem Model üben. Ein Schlankmacherkleid? Natürlich kann ich mir etwas darunter vorstellen, bin doch auch ich jahrzehntelang mit der gängigen Ideologie gehirngewaschen, den weiblichen Körper als mangelhaft und stets verbesserungswürdig anzusehen. Ich nähe, um eben nicht auf das Angebot an Kleidung angewiesen zu sein, sondern um meine eigene Vorstellungen davon umzusetzen, was mir gut tut und meinen Körper schmückt. Warum sollte ich diese frauenverachtende Vorstellung reproduzieren, einen Körper, der solide durchs Leben trägt, als minderwertig anzusehen und ihn mit Kleidung für die Augen anderer so optimieren, dass er den Ansprüchen der Ideologie genügt? Mal ganz abgesehen davon, dass Kaschieren und Konsorten sowieso viel schlechter funktionieren, als gemeinhin angenommen.



Aus diesen Überlegungen heraus, entschied ich mich für ein Schnittmuster, das dem Frau-Kirsche-Kleid, das ich schon oft für mich genäht hatte, sehr ähnelt: Ein schlichtes Oberteil, ein Taillenband und ein weit schwingender Rock. Ein weiter Rock lässt die Taille schmaler wirken, doch die Frage ist, was will ich damit erreichen? Mir geht es nicht darum "eine Kleidergröße kleiner" vorzutäuschen, sondern um die Silhouette. Mir gefällt die Sanduhr-Silhouette und genau diese wird erreicht, wenn der Rock so weit ist, dass die Taille schmaler wirkt. Es entspricht genau meinem Humor, an der weichen Stelle meines Körpers, wo durchaus nicht nur Taille, sondern auch noch "Bauch2" und Rettungsringe sind, einen Hingucker mit einem Taillenband zu setzen und zu sagen "jawohl, schaut ruhig hin - aber sieht es nicht insgesamt hinreißend aus?" Doch ein Frau-Kirsche-Kleid passte nicht in die vorgegebenen Katergorien zu "Schlankmacherkleid" und ich wurde gebeten, mich nach einem anderen Schnittmuster umzuschauen.

Nun konzentrierte ich mich darauf, ein Schnittmuster zu finden, das ein für mich übersichtliches und machbares Projekt darstellt. Ich war froh, als mein zweiter Vorschlag bewilligt wurde. Mir schwebte von Anfang an ein Romanitjersey zur Umsetzung des Jerseykleides vor. Das Musterkleid auf dem Schnittmusterumschlag war aus elastischem Samt genäht. Das sieht zwar an den drapierten Stellen toll aus, aber ich wollte mich dem Schwierigkeitsrad Samt zu nähen unter Zeitdruck nicht aussetzen. Den Animalprint fand ich super, denn er passt sehr gut zu dem elegantem Schnitt, auch wenn er absolut nichts wäre, das ich für mich ausgesucht hätte. Aber darum ging es ja nicht.  Ob ich damit die Jury schon wieder (ent-)täuschte? Der Animalprint hatte von weitem eine interessante Anmutung "eine Mischung aus Raubtier und Hering" beschreibt es gut. Mir gefiel das, denn wenn etwas zu eindimensional wird, dann empfinde ich Dinge schnell als langweilig. Diesen festen, nur wenig dehnbaren Jersey, fand ich perfekt für das Projekt und freute mich darauf, ihn zu vernähen.




Zuhause nähte ich das Kleid für eine Freundin. Als ich den Schnitt ausgesucht hatte, hatte ich auch genau diese Freundin vor Augen, denn ich hatte schon viele schöne Wickelkleider an ihr gesehen und mich stets an der Eleganz erfreut, mit der sie sie trug. Ich freue mich sehr, das Kleid für sie zu nähen, war es doch eine wundervolle Art "Danke" zu sagen für das, was sie vor nicht allzu langer Zeit für mich getan hatte.

Ich studierte das Schnittmuster und überlegte, welches das relevante Maß zur Größenauswahl sein könnte. Ich entschied mich für den Brustumfang und veränderte das Kleid an Taille und Hüfte. Sorgfältig maß ich die Schulterbreite aus, denn ich kann es gar nicht leiden, wenn Schultern nicht passen oder Wickelkleider aufstehen. Meine Herangehensweise ist es, den Schnitt im Vorfeld möglichst gut anzupassen, um anschließend nicht zu viele Änderungen machen zu müssen. Das liegt bestimmt daran, dass ich für mich ohnehin stets alle Schnitte vergrößern muss und daran, dass ich keine Schneiderpuppe habe, an der ich Änderungen abstecken könnte. Den Kleiderschnitt hatte ich unter anderem auch deswegen ausgewählt, weil das Kleid eine Naht in der hinteren Mitte hat. Meine Freundin Lindy, die Mode-Designerin, bei der ich 2012 ein Praktikum machte hatte mich mal auf dieses Designelement hingewiesen, da sich mit dieser Naht ein Rücken schön anpassen lässt. Das erwies sich tatsächlich als Vorteil.

Mein "Plus-Size-Model", das freundlicherweise für mich ausgesucht wurde, hatte obenrum eine Größe 38 in der Taille eine 40 und an der Hüfte eine Größe 42. Das ist ganz typisch, nur die wenigsten Frauen haben am ganzen Körper die gleiche Konfektionsgröße. Wir müssen einfach damit leben, Schnittmuster nur als Grundlage zu nutzen und sie für unseren ganz speziellen Körper anzupassen. Zu Hause hatte ich eine Größe 36 und eine Größe 42 vom Schnittmusterbogen abgepaust, denn ich wusste ja nicht, wie das Model aussehen würde, für das ich das Kleid nähen würde. Ich hatte mir außerdem genau angeschaut, wie sich das Armloch von Größe zu Größe verändert. Das Armloch war mir wichtig, denn der Jersey war nur sehr wenig elastisch. Ich hatte Glück, dass ich daran fast nichts verändern musste. Die Anpassungen an der Hüfte waren leicht und für die Taille konstruierte ich freihändig eine neue Taillenrundung. Ja, ich hatte mir ein einfaches Schnittmuster ausgesucht und freute mich darüber, eine gute Wahl getroffen zu haben.

Das Nähen war überschaubar und fiel mir als geübte Jerseykleidnäherin nicht schwer. Ich achte sehr darauf, dass mein Ausschnitt nicht leierte, weil ich wusste, das Inge ein Auge darauf haben würde. Sehr sorgfältig nähte ich auch die Rundung der Rockteile. Ärmel einsetzen mache ich routiniert, aber es ist doch jedes Mal spannend, dies gleich mit der Overlockmaschine und ihrem Messer zu tun. Zeit, die Ärmel erst einmal zu heften, hatte ich nicht, also ging ich gleich auf volles Risiko. Doch es zahlte sich aus, dass ich mein Model gut vermessen hatte und anschließend nichts ändern musste.

Inges "kleiner Insidertipp", einen Rollsaum zu nähen, erschien mir aus zweierlei Gründen absurd. Zum einen hatte ich einen wirklich festen Jersey vor mir. Inge hatte uns in einer Pause gezeigt, wie man einen leichten Stoff, wie Chiffon oder Seide rolliert. Dies nun mit diesem dicken, festen Jersey zu tun, hätte vermutlich eine dicke Wurst erzeugt. Wäre das wirklich schön? Der zweite Grund war natürlich die Zeit, denn schließlich hätte ich nicht nur den Saum rollieren müssen, denn die gesamte Strecke um den Halsauschnitt und an den schrägen des geteilten Rockteiles sowie die Ärmelsäume. Diese Strecke entspricht vermutlich der eines halben Tellerrockes und wenn ich einen Solchen per Hand nähe, sitze ich zwei Abende daran.

Mir machte die Aufgabe unheimlich Spaß. Es war toll für die junge Frau zu nähen, sie zeitweise neben mir sitzen zu haben und mit ihr zu plaudern. Ich fand, sie sah hinreißend aus, als sie das Kleid anzog und ihr gefielt es auch. Als wir auf die Bewertung der Jury warteten war ich glücklich, zufrieden und stolz, so ein schönes Kleid genäht zu haben. An diesem Tag war irgendwie alles anders. Wir warteten aufgeregt auf unsere Models und vermutlich hatte nicht nur ich diese kribbelnde Vorfreude, das Werk zu präsentieren und der Jury und den Menschen draußen vor dem Fernsehen vorzuführen. Es ist einfach viel schöner, ein Kleidungsstück am Menschen zu sehen, als an einer Puppe.

Den Schnitt gibt es auch in der Dezember Burda

Die Jurybewertung holte mich auf den Boden zurück. Natürlich findet man immer etwas, dass es zu kritisieren gibt und natürlich mache auch ich das bei jedem fertigen Kleidungsstück. Ich kenne die Stellen, die trotz großer Mühe nicht hundertprozentig so sind, wie ich es mir wünschen würde. Aber es gibt einen Punkt, an dem ich entscheide "jetzt ist es fertig" und dann zählt nur noch der Gesamteindruck. Im Wettbewerb war nicht ich diejenige, die dieses "fertig" definiert, sondern die Uhr. Den hinteren Saum hätte ich zuhause noch mal gemacht, aber ansonsten war ich begeistert: ich fand mein Werk einfach schön!

Den Rest kennt ihr. Ines und ich wurden nachhause geschickt. Ich war erleichtert. Diese Entscheidung war genau richtig und passend, denn für mich war die Luft raus. Die Aussage, dass ich ein "Herrenkleid" genäht hatte, weil die Raffung auf der falschen Seite ist,  zeigte mir, dass ich beim Nähen ganz andere Prioritäten setze. Meine Mission, Menschen vom Nähen zu begeistern, ihnen zu zeigen, wie großartig es ist, etwas nach eigenen Vorstellungen und mit den eigenen Händen zu schaffen, konnte ich im Wettbewerb mit seinem Ziel, "den besten Hobbyschneider" zu suchen, leider nicht vermitteln. Es war gut, dass ich nach Hause fuhr und ich drückte den anderen Kandidatinnen, dir mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen warn, nun von zu Hause aus die Daumen.



Kommentare:

  1. Diese Sendung ist so voller Absurditäten, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann. Nach der Party-Jogginghose für Männern nun das Schlankmacherkleid für Größe 38.
    Für mich passt nichts an dieser Sendung, nichts gibt die Essenz unserer Näh-Nerd-Gemeinde wieder und ich bin irgendwie traurig darüber.
    Falls du vor hast, am Ende noch ein Fazit zu ziehen, würde mich interessieren, ob du nochmal teilnehmen würdest und ob diese Sendung deine Erwartungen erfüllt hat.

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    1. Hallo Friederike,
      nein, ein Fazit werde ich hier im Blog nicht ziehen.
      Viele Grüße
      Meike

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  2. Ich finde, es war das einzige figurschmeichelnde Kleid. Die anderen Kleider saßen gar nicht: Faltenwurf, beim ersten (dem von Tobias?) war der Bauchnabel sichtbar - was ist daran schmeichelnd?
    Schleierhaft ist mir auch, warum ein "einfacher" Schnitt plötzlich abgewertet wird. Und das mit dem Rollsaum - das kommt mir ja auch sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Mit aller Macht nach etwas gesucht.

    Nein Meike - Dein Kleid hat mir (und auch meinen Kindern) am Besten gefallen. Und ich soll auch explizit von meiner fast 10jährigen ausrichten, das Dein Kleid das Beste war!

    Und wir haben uns alle drei über die Bemerkungen der Jury geärgert. Ich dachte Frau Inge fallen gleich die Gesichtszüge komplett runter, als sie erfuhr von wem das grüne Bustier ist. Dann noch schnell etwas zum kritteln suchen.

    Ich finde, die Jury sollte nie wissen wer was genäht hat, die hätten das von Anfang an blind bewerten sollen.

    Alles Gute und Kopf hoch! Du hast es versucht, aber ich denke es werden von dem momentanen Konzept (die Leute zu runterzumachen und diese fiesen spitzen Bemerkungen) ganz viele potentielle HobbyschneiderInnen abgeschreckt sich überhaupt zu bewerben. (Hoffe ich mal!)

    LG, Sabine

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  3. Ich finde das alles sehr bewundernswert: Erstens, dass Du überhaupt mitgemacht hast. Und zweitens, dass Du erleichtert warst, dass die Sendung für Dich zu Ende ist. Ich freue mich für Dich über die Erfahrungen, die Du gesammelt hast. :-)
    (Huch, wie ich gerade feststelle, wird hier ein seltsamer Profilname von mir angezeigt. Hier schreibt Ulrike - FrauClodette.)

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  4. Hallo Meike,
    schön geschrieben.
    Mir ging die Nummer mit dem Schlankmacherkleid auch auf die Nerven. Ich fand z.B. das rote Kleid mit dem großen Kragen von Tobias sehr toll - kam ja bei der Jury auch nicht an...
    Meike, mach weiter dein Ding!
    Zur Zeit lese ich mit allergrößtem Vergnügen dein Buch "Nählust statt Shoppingfrust" und erhalte da neue Erkenntnisse. :)
    Lieben Gruß
    dani

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    1. Das rote Kleid ist toll! Das würde ich auch gerne haben! Schön, dass dir mein Buch gefällt!

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  5. Ich schliesse mich gerne an das Kommentar von Friederieke an. Ich habe während der Sendung ein paar mal abgeschaltet, weil ich es so furchtbar und zum heulen fand....Euch Kandidaten wegen hab ich bis zum Ende ausgehalten.
    Ich weiss nicht ob du die Englische Sendungen gesehen hast, aber die waren soooo viel besser, freundlicher, höflicher und zum Nähen anregend gestaltet! Der Kommentar was fast nie so schrecklich niederschmetternd wie der von den ´Herrn´ und die beiden ´Damen´. In England hat man zwischendurch Nähtips gegeben.
    Die Holländischen Sendungen fand ich ach so schlecht wie die Deutsche. In Holland hatte man sich ausgedacht in Paaren zu nähen, wie soll das den funktionieren? Und auch wurden die Kandidaten gegeneinander aufgehetzt: einander beurteilen oder noch schlimmer: Zeit abnehmen.....Ich habe die Sendungen nicht zu Ende gekuckt.
    Ich wünsche dir alles Gute und bitte bleib wie du bist und mach dein eigenes Ding (Kleid ;-) )!! Hut ab das du es gemacht hast!!
    Lieve groeten
    Francisca

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  6. Liebe Meike,

    ich bin gottfroh, dass ich über diese Sendung deinen Blog gefunden und direkt bei mir auf dem Blog verlinkt habe. Du warst eine Bereicherung für die Sendung, einerseits deine lockere und offene Art und andererseits deine oft auf mich etwas hilflos wirkendes Dasein. Ich finde dich klasse liebe Meike!

    Im Grunde schau ich die Sendung gerne und ich werde mich nun nicht dazu hinreißen lassen, gegen das Format zu wettern, denn das ist doch ganz nett gemacht. Ich mag den Guido, seine Art, seine Wortwahl und kann immer köstlich über ihn oder besser mit ihm lachen. Die anderen beiden Püppies, die wohl mit einem Stock im Allerwertesten geboren sind, die stören mich nicht, die finde ich eher bespassend. Ich muss immer über Menschen schmunzeln, die zu Ernst durchs Leben gehen und sich so selbst viel Freude im Leben nehmen. Und Meike, ich halte es wie du. Nähen muss Spaß machen, sonst macht Hobbyschneiderei keinen Sinn. Und dir macht es das und mir auch und vielen anderen ebenso. Und dabei ist es wirklich völlig Rille, auf welcher Seite die Raffung ist. Jeder Mensch hat eine Schokoladenseite und demnach sollte auch jeder seine Kleidung so ausrichten, wie er es persönlich am Besten sucht. Ich hab z.B. angefangen, Jeanshosen zu nähen und egal welchen Schnitt ich habe, gefühlt ist jedes Mal die RV-Öffnung auf der anderen Seite. Rechts? Oder doch links? Keine Ahnung und mir auch egal, wenn am Ende mein Werk tragbar ist. Und in der Sendung sollte ja der beste Hobbyschneider gesucht werden und nicht der, der am besten Fließbandperfektarbeit abliefert oder?

    Liebste Grüße vom Bodensee
    Katrin

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    1. Ich habe das mit der Raffung auch ein wenig an den Haaren herbei gezogen empfunden. In meiner Jacke von einem britischen Designer ist zum Beispiel der RV anders herum gesetzt, also der Zipper links und muss rechts eingefädelt werden.

      Womöglich gibt es da geographische Unterschiede, die Inge nicht kennt?

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    2. Das liegt wohl daran, dass manche Menschen einfach nicht über den Tellerrand hinausblicken, oder es nicht gelernt haben. Wer weiß, warum die Inge ist, wie sie ist. Jeder Mensch ist eben individuell und wir müssen lernen, jeden zu akzeptieren, auch eine Inge. Ich finde nicht schlimm wie sie ist, wie schon gesagt, es amüsiert mich eher und sie bereichert das Format ebenso wie all die anderen.

      LG Katrin

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    3. Ich glaube die Fragestellung "bester Hobbyschneider" lässt nun mal unterschiedliche Bewertungsmöglichkeiten zu. Meine Hypothese, die sich leider nicht bestätigt hatte, war, dass dieser Wettbewerb nur der Rahmen für eine Unterhaltungssendung sein soll, in der es trotzdem möglich ist, die Freude am Nähen zu transportieren, aber das wurde eben anders definiert und bewertet. Das finde ich jetzt auch völlig in Ordnung, aber genau deswegen war es für mich auch stimmig, auszuscheiden, denn natürlich bin ich nicht die "beste Hobbyschneiderin".

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  7. Liebe Meike,

    ich weiß gar nicht, wie lange ich schon Deinen Blog verfolge und immer so viel Freude, ja Lebensfreude, in Deinen Worten und Bildern finde. Dein Selbstbewusstsein, Dein unermüdlicher "Kampf" gegen den Einheitsbrei und für ein Stehen zum eigenen Körper gibt sicher nicht nur mir immer wieder Denkanstöße und den Mut, Neues zu versuchen.

    Für all das mag ich Dir an dieser Stelle unbedingt danken.

    Um nun den Kreis zu Deinem Post und der Sendung zu schließen: hier in Deinem Blog empfinde ich Dich als fröhlichen, offenen Menschen. In der "Show" kam das so gar nicht rüber. Wobei ich es auch bei den anderen Kandidaten so empfinde, dass ihre Darstellung nicht ihrer wahren Natur entspricht.

    Die letzte Sendung war sehr bezeichnend für das, was mir schon in den 3 Wochen davor auffiel: Schublade auf, Kandidaten rein, Schublade zu. Und der Kandidat bleibt da gefälligst auch drin. Basta! Die Blindbewertung der Corsagen hat das wohl auch sehr deutlich gemacht. Wie Sabine schon schrieb, sollte die Bewertung komplett so erfolgen, dass die Jury nicht weiß, von wem das Nähwerk stammt.

    Deine Corsage fand ich sehr gelungen. Sicher war der dehnbare Stoff ein dankbares Material - aber wem tut man einen Gefallen, wenn man am Ende nicht fertig wird, weil man es mit einem "schwierigen" Stoff reißen wollte? Das Wort "Überschätzung" fiel dann doch sehr oft und im negativen Kontext in den bisherigen Sendungen.

    Über das Thema "Schlankmacherkleider" kann ich echt nur den Kopf schütteln. Auch mir kamen als erstes Kleider mit einem körperbetonten Oberteil, Taillenband und einem schwingenden Rockteil in den Sinn. Dass Ihr solche Schnitte nicht verwenden DURFTET, erklärt im Nachgang so einiges...

    Ich kenne das Format der britischen Nähsendung nicht. Habe also keinen Vergleich. Aber was mich bei der deutschen Version immer wieder verwundert, sind die unklaren Aufgabenstellungen und die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Arbeitsschritte / Umsetzung / Qualität / Kreativität bei den fertigen Nähstücken. Und irgendwie scheint die Jury absolut auszublenden, dass hier HOBBYschneiderInnen am Werk sind, die aus Spaß an der Freude nähen und nicht, weil sie mit dem inneren Beleg des Futters einen Blumentopf, Ruhm, Ehre und ganz viel Geld erringen wollen ;o)

    Ich habe mich sehr gefreut, Dich im Fernsehen zu sehen. Noch lieber würde ich Dich natürlich gern mal live und in Farbe kennenlernen wollen. Aber leider trennen uns so viele hundert Kilometer, dass ich nun erst mal Dein neues Buch auf dem Sofa lesen werde, anstatt zu einer Deiner Lesungen zu kommen.

    Liebe Meike,

    nochmals viiiielen Dank für Deinen Blog. Mach bitte weiter so. So wortreich und voller Freude.

    Viele liebe Grüße

    Katharina

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  8. Hallo Meike,
    danke für den interessanten Blick hinter die Kulissen. Leider hat man in dieser Folge schon wieder nichts vom Nähen gesehen. Gerne hätte ich auch mehr von dem Entstehungsprozess deines Kleides gesehen.
    Ich habe den Eindruck, dass die Hobbyschneiderin-Defintion der Jury sehr stark von meiner eigenen Definition abweicht. Ohne Dich und Ella als Teilnehmerinnen würde ich die Sendung nicht anschauen.
    Finde ihr beide vertretet "uns" sehr gut. Danke dafür.
    Wünsch Dir noch viel Erfolg mit deinem tollen Buch. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht.
    Lieber Gruß,
    Muriel

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    1. PS. Sehr sehr gerne hätte ich dein Model in dem Frau-Kirsche-Kleid gesehen. Schade, dass der Schnitt nicht ins "tolle" Motto gepasst hat.

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    2. Stimmt, ich hätte es auch bevorzugt gesehen! Finde es sehr schmeichelnd - auch für dich.

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    3. Danke Muriel, ich habe mich allerdings nicht als Vertreterin der Nähnerds gesehen, dafür ist auch unsere Nische des Internets viel zu heterogen. Aber was die Definition betrifft, sind wir wohl tatsächlich eher einig und das abweichend von der TV-Definition.

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  9. Ich denke, du hast deine Aufgaben gut gelöst. So ein "Schlankmacherkleid" würde an mir, bei meiner Figur, absolut absurd aussehen. Ich trag auch lieber Kleider die in der Taille abgeschnitten sind und einen weitern Rock haben.

    Du hast dir einen schönen Schnitt ausgesucht. Vom Stoff war ich jetzt nicht so begeistert, er wirkte im Fernsehen ein bisschen oma-mäßig. Trotzdem hat es mir im Vergleich zu den anderen Kleidern, die teilweise richtig schlecht saßen, besser gefallen.

    Auch dein Bustier war richtig klasse und ich fand es auch bezeichnend, dass die Jury das dir nicht zugetraut hat.

    Ich finde, du hast dich gut geschlagen und schöne Sachen präsentiert. Nun darfst du wieder nach deinem Geschmack und für dich nähen, das ist doch eh, das Beste.

    Lg

    Sylvia

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    1. Definitiv! Mir macht es wirklich am meisten Spaß, für jemand zu nähen, den ich gern habe, denn ich nähe ja nicht nur um des Nähens willens.

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  10. Liebe Meike; bei dieser Folge war ich absolut anderer Meinung, als die Jury und habe mich über die Bewertungen nicht nur gewundert, sondern auch geärgert.
    Ich fand deine Korsage, neben der von Tobias-das drapierte Karobustier war klasse-am schönsten und kreativsten und habe mich über die Bewertung gewundert.
    Auch die Anmerkungen zu deinem Schlankmacherkleid, u.a., es sei nur ein einfaches Kleid, konnte ich nicht nachvollziehen; ja was denn sonst? Außerdem war es hübsch, gut genäht und passte bestens und der Schnitt hatte sehr wohl seine Rafinessen.
    Auf welcher Seite nun die Raffung ist, darf der Hobbyschneiderin dabei doch wohl egal sein; vielleicht war das ja auch der Punk in dir und du hast das extra so gemacht, :).
    LG von Susanne

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  11. Liebe Meike,
    eigentlich wurde alles schon geschrieben, doch auch ich möchte mich zu Wort melden und Dir meine Anerkennung ausdrücken.
    Sehr mutig, das du dich diesem Format gestellt hast. So als Allererste.
    Keiner wusste, wie die Sendung laufen würde. Vor großem Publikum Kritik einstecken müssen für die Sache, die man eigentlich so gut kann und so gerne macht. Da vergeht einem doch echt der Spaß.
    Jetzt kannst du wieder nähen, was und wie Du willst. Lauter " Herrenkleider ". Du meine Güte. Das ist ja wohl echt mal schnurzpiepegal.
    Guido finde ich eigentlich ganz lustig. Bei ihm habe ich den Eindruck, das er die Sache auch ein bisschen mit Humor sehen kann. Inge nervt nur ( ist vielleicht von der Regie so gewollt ?! ) und Anke wirkt auf mich so gar nicht authentisch.
    Meike, bleib so wie Du bist. Ich finde auch, hier in Deinem Blog kommst Du immer sehr fröhlich rüber. Nähen unter Zeitdruck und Wettbewerbsbedingungen im Fernsehen stresst und nervt !
    Liebe Grüße
    Sally von zusammengenäht.com

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  12. Ei ei ei, danke für deine Einblicke! Ich hatte die dritte Folge verpasst und hatte es irgendwie nicht geschafft, sie nachträglich im Netz zu schauen. Mir ging es wie Muriel, eigentlich habe ich nur noch wegen Dir und Ella geschaut. Nachdem ich nun aber die vierte Folge gesehen habe, will ich eigentlich gar nicht mehr weiter schauen. Das hat jetzt nichts mit deinem "Ausstieg" zu tun. Dass Du im Fernsehen kaum so rüberkamst wie bei echten Treffen, ist mir auch aufgefallen. Wie schafft es das deutsche Fernsehen nur immer wieder, seine Formate so demütigend und menschenverachtend zu gestalten?! Dass es besser geht wissen wir ja von den Briten. Naja, ich schätze, das Ganze war halt eine Erfahrung, wie man immer so schön sagt.

    Das beste wird sein, wir Nähnerds machen einfach weiter wie bisher mit dem, was wir einfach gut können und gern machen;-)

    LG
    anne

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  13. Liebe Meike, ich finde es schade, dass du ausgeschieden bist. Nicht, weil du im Fernsehen vermittelt hättest, dass Nähen Freude macht, aber weil ich dich hier und bei twitter lese und du dabei überzeugend nähbegeistert wirkst. Ich mochte das Bild, das von dir gezeichnet wurde nicht besonders, weil es viel zu eindimensional war: entweder am Heulen oder tough. Was sollte das denn? Ich mag auch nicht, wenn ich mir meinen Schnitt zurecht gelegt habe und da jemand dran rumfummelt und alles verrutscht. Das sollte auch gesagt werden dürfen, ohne dass es als frech bezeichnet würde. Merkwürdig. Auch Inge schien dich auf dem Kieker zu haben, im Fernsehen wirkte es zumindest so, als könne sie dich in deiner Person nicht leiden. Warum, darüber will ich gar nicht spekulieren, aber gehört so etwas in eine Nähsendung?
    Wie anders alles bei GBSB war: Kommentare nicht zu den Kandidat/inn/en, sondern zu deren Fertigkeiten, Erklärungen zu den Schnittmustern, den Techniken, Historisches. Keine Sticheleien, die die Kanidat/inn/en vorführen, sondern eine freundschaftliche Atmosphäre wie bei einem Nähkränzchen. Die Kandidat/inn/en machten Witze und halfen sich gegenseitig, obwohl sie unter Druck standen. Die Nähkünste wurden trotz allem durchaus sehr kritisch begutachtet und das finde ich auch wichtig, damit die Zuschauer/innen erfahren können, worauf geachtet werden sollte, was ein gutes Kleidungsstück ausmacht etc.
    Das alles ist bei der deutschen Version nicht vorhanden und ich kann mir gut vorstellen, dass du es dir anders vorgestellt hast. Irgendwie wirktest du in der Sendung etwas verloren, lag es an den Sticheleien?
    Als Inge kam, um dir den "Insider-Tipp" (Rollieren) zu geben, war ich echt wütend: Das war doch nur die Retourkutsche für die (aus ihrer Sicht) zu gut geratene Bewertung des Bustiers oder auch als Vorbereitung darauf, dich rausschmeißen zu wollen. Schließlich hättest du dann alle Säume so machen müssen, was zeitlich gar nicht zu schaffen wäre. Genau diese unterschiedl. Saumbehandlung hat sie dann ja auch bei einem anderen Kandidaten bemängelt.
    Auf jeden Fall hat mich bereits zu Anfang der Untertitel (erste Sendung) genervt, wo stand: Meike: will ein Vorbild für mollige Frauen sein. In dem Moment war klar, worauf es hinauslaufen sollte. Ich hatte nur auf die Kehrtwende gehofft, die leider nicht kam. Eine Blindbewertung, da bin ich mir sicher, wäre dir sicher dienlich gewesen.

    Ob sich jetzt überhaupt noch andere Näherinnen trauen, sich für eine zweite - hoffentlich eher dem Original entsprechende - Sendung zu bewerben?

    Viele Grüße, sou enim

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    1. Das ist eine interessante Frage. Ich weiß nicht, ob ich "verloren" war, weil ich so auf dich wirkte. Vielleicht ist das eine Antwort: ich hatte unheimlich oft das Gefühl, die Zähne zusammen beißen zu müssen, weil das, was ich dort machen musste, so gar nicht meins war. Aber wenn ich A sage, dann mache ich auch B und deswegen zog ich das eben durch. Aber das, was an Szenen zusammengeschnitten wurde, ist ja nur ein Bruchteil dessen, was gedreht wurde und vielleicht entsteht der Eindruck auch aus ganz etwas anderem.

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  14. Hallo Meike,
    ich fand Dein Kleid saß am Besten von allen, es waren zwar tolle Schnitte dabei, aber zum Teil waren die Kleider viel zu eng -- schade
    bei Deinem fand ich den Stoff schrecklich, aber das liegt glücklicherweise im Auge des Betrachters, es war auf jeden Fall fast das einzige Kleid, das das Model wirklich auch tragen könnte ohne wie eine Presswurst auszusehen

    was ich am Format der Sendung sehr schade fand, war die Tatsache, daß man überhaupt keinen richtigen Einblick in den Ablauf der Ideenfindung bekommt und auch nur ganz kurze Momente vom Entstehungsprozess -- das hätte ich mir eindeutig anders gewünscht

    ansonsten kann ich nur wiederholen, daß ich es unter aller S... finde, auf Kosten der Kandidaten doofe Witze zu reißen -- und noch schlimmer waren in den vorigen Sendungen die Kommentare, die teilweise wirklich unter der Gürtellinie waren

    ich weiß, warum ich kaum in die Glotze gucke -- ist mir echt zu blöd

    LG Agnes

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  15. Liebe Meike, als erstes gratuliere ich Dir zu Deiner erfolgreichen Teilnahme an dem Nähwettbewerb. Daran teilzunehmen zeigt Deine Offenheit für neue Dinge, Deinen Mut und auch Deine "Mission" - das finde ich echt klasse und bewunderswert.
    Das Spezialthema "Nähen" ins Fernsehen zu bringen und auf ein "normales Publikum" zuzuschneiden ist keine leichte Aufgaben. Das Britische Original lief im öffentlich rechtlichen Sender, die deutsche Sendung im werbefinanzierten Privatfernsehen. Die Zuschauerzahlen der Sendung sind gar nicht so übel, das ist doch alles in allem erfreulich und aus meiner Sicht auch förderlich für das Nähen als Hobby.
    die Sendung von Dienstag hat mir bisher am besten gefallen. Endlich nähen für echte Mensche und nicht für Puppen und auch eine Blindbewertung bei der Kreativaufgabe. Das war für mich deutlich spannender als in den anderen Folgen. Ich fand es auch gut, dass ihr Euch auf die große Aufgabe mit dem Kleid vorbereiten konntet und dies auch während der Sendung Erwähnung fand. Denn ansonsten sind 5 h für ein Kleid einfach noch unrealistischer als sowieso schon. Was die Bewertung durch die Jury angeht, tja da wird es immer verschiedene Meinungen geben. Genauso wie über die Aufaben - die Jogginghosen-Aufgabe von letzter Woche fand ich einfach nur gräßlich, wohingegen mich der Begriff "schlankmacher-Kleid" nicht stört, weil er für ein "normales Publikum" gedacht ist. Wirklich schade finde ich, dass man das Gefühl hatte, die beiden Damen aus der Jury haben Dich seit zwei Sendungen auf dem Kieker und damit war die vorgebrachte Kritik an den Kleidungsstücken einfach nur oberflächlich um das (geplante) Aussscheiden zu rechtfertigen. Ich werde mir in jedem Fall auch die folgenden Sendungen anschauen, ich möchte wirklich sehen, wer am Ende in den Augen der Jury der/die Beste ist. Und ich möchte wissen, ob Jurorin Anke doch noch mehr in ihrem Wortschatz hat als nur die ewig gleichen Floskeln "total schön", "sehr süß" , "gefällt mir total gut". Da halte ich es doch viel lieber mit Deiner Einstellung dass es piepegal ist, in welche Richtung das Wickelobereil wickelt. LG Kuestensocke

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    1. Hallo, das ist mir auch aufgefallen, dass Anke "komisches" oder solles "kreatives" Beiwerk ist. Inges Anmerkungen sind vom Fach und finde ich interessant und kommen auch nicht abwertend rüber - aber Anke?! Nee - das hätte sie auch mal besser gelesen.

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    2. Ich finde es auch nach wie vor großartig, dass es Menschen in der TV-Medienlandschaft gab/gibt, die das Thema Nähen ins Fernsehen holen, denn ich sehe darin großes Potential. Vielleicht ist die Sendung einfach ein Startschuss und dann gibt es Variationen davon - das fände ich durchaus wünschenswert.

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    3. Hallo Meike,
      also ich habe den Begriff "Schlankmacherkleid" doch als störend empfunden und Frau Charming fand das auch so. Überhaupt, eine gewisse Frauenfeindlichkeit kann man der Sendung (selbst wenn man nicht sehr pingelich ist) schon unterstellen.
      Das geht bis hin zum "Die Raffung ist auf der falschen Seite" - Ich denke, Heute sollte das keine Frage von Geschlecht (Geschichtlicher Hintergrund kurzgefasst) mehr sein, sondern eine Designentscheidung und unter diesem Gesichtspunkt finde ich Deine Variante deshalb besser weil sie eine für den Betrachte positive Linie auf der Brust entstehen lässt (auch bei Krawatten achtet man darauf, dass Die schrägen Linien von unten links nach oben rechts gehen). Also bei dem Kritikpunkt von Inge musste ich (mal wieder) nach Luft schnappen.


      Aber ich denke "Geschickt eingefädelt" ist nicht frauenfeindlicher als die restliche Umwelt in der wir leben (schlimm genug) und Unterhaltend finde ich es trotzdem.
      Es Gäbe noch so viel zu sagen (z.B. wählt man nicht eigentlich einen Schnitt der zu einer Person passt und nicht irgendeinen Schnitt der dann auf eine X-beliebige Figur angepasst wird?), aber ich schau die Sendung weiter.
      Dass Du rausgeflogen bist finde ich schade (ich hätte Dich gern noch bei weiteren Blindbewertungen gesehen) aber nicht schlimm, denn ich glaube das Format weckt trotzdem bei einigen das Interesse fürs Nähen.

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    4. ob rechts oder links rum, sollte m.e. eh wurscht sein - ich frag mich immer, was Linkshänder/innen dazu sagen würden?

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    5. Mir als Linkshänderin ist es vollkommen wurscht.
      Aber wir linkshändigen werden ja normalerweise nicht gefragt, wie wir mit Korkenziehern, Dosenöffnern oder Schweißbrennern zurecht kommen. "Nehmen Sie doch einfach die rechte Hand dafür!"

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  16. Hallo Meike,

    es tut mir leid, dass Du ausgeschieden bist, aber gut, dass Du es für Dich als richtigen Zeitpunkt empfindest.

    Die Aufgabe ein Schlankmacherkleid zu nähen, fand ich auch absurd, zudem es alles nur Schnitte waren, die nur schlanke Leute tragen können. Ich bin der Ansicht, dass jedes gut sitzende Kleidungsstück "schlank" macht. Den Kritikpunkt, dass Dein Schnitt zu einfach war, fand ich ziemlich absurd. Die anderen Schnitte waren auch nicht komplizierter und die Aufgabe lautete ja nicht: nähe ein kompliziertes Kleid.

    Ich schaue die Sendung total gerne. Einfach schon deshalb, weil es ums Nähen geht. Allerdings würde ich gerne noch mehr vom eigentlichen Nähen und dem Entstehungsprozeß der Kleidungsstücke mitbekommen.

    Von Anfang an hat mich der Begriff "Upcycling" sehr stutzig gemacht. Ich verstehe da etwas ganz anderes drunter, als einfach nur ein Stoffeckchen zu verwerten. Seit der letzten Sendung frage ich mich noch verstärkt, ob sich die Macher und die Jury der Sendung darüber im Klaren sind, dass Hobbyschneider am Werk sind. Es wird so viel Professionalität verlangt, dass die richtige Kreativität echt untergeht.

    Vielleicht ist es Dir in der Sendung nicht gelungen, die Freude am Nähen weiterzugeben, aber mit Deinem Blog tust Du es auf jeden Fall.

    Liebe Grüße,
    Anja

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  17. Liebe Meike,

    ich ziehe nach wie vor meinen Hut vor dir!
    Es war total mutig sich überhaupt bei solch einer *Show* zu bewerben und dann auch mitzumachen...

    Persönlich mag ich die Sendung nicht...ich bin enttäuscht, denn das HANDWERK und die LIEBE und die MÜHE die in jedem Stück steckt, muss dem *Glimmer* weichen.
    Menschlich...aller unterste Kategorie...Schubladendenken per excellance....
    Meike, näh DEINE Kleidung und befruchte uns Alle mit deiner Freude und Lebenslust!
    Und vielleicht sehen wir ja doch noch das Frau Kirsche Kleid...hmmmm?

    Ganz, ganz liebe ♥Grüße
    Gabi

    http://stich-schlinge.de

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    1. "Show" ist genau das richtige Stichwort. Ich glaube, das ist das, was diejenigen, die sich wirklich für das Nähen begeistern stört und irritiert.

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  18. "Warum sollte ich diese frauenverachtende Vorstellung reproduzieren, einen Körper, der solide durchs Leben trägt, als minderwertig anzusehen und ihn mit Kleidung für die Augen anderer so optimieren, dass er den Ansprüchen der Ideologie genügt?"

    Danke dafür, liebe Meike, danke. Das habe ich mich bei dieser Sendung so oft gefragt.

    Ich habe "Geschickt Eingefädelt" von Anfang an mit gemischten Gefühlen angeschaut. Einerseits voll Neugier und Enthusiasmus, weil Handarbeit eben nicht oft im TV zu sehen ist. Andererseits mit Skepsis, da mir das Konzept der Sendung wenig zusagt. Hobbynähen/Hobbyschneidern soll in meinen Augen Spaß machen, einen Ausgleich zum Alltag schaffen und das ganz nach eigenen Maßstäben. Dies dann unter Zeitdruck und als Wettbewerb abzuhalten, widerspricht meiner Ansicht nach dem "Spirit" dieses Hobbys.

    Danke, dass du hier deine Erfahrungen und Erlebnisse mit dieser Sendung teilst. Das finde ich unheimlich interessant und lese ich gerne.

    Viele Grüße,

    Mona

    www.yetanothercraftingblog.de

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  19. Hallo Meike, du hast dich tapfer geschlagen!!!! Das mal gleich vorweg.
    Bin heut durch Zufall hier gelandet und habe auch nicht IMMER und ALLES gesehen bei "geschickt eingefädelt" weil nicht das zu sehen ist/war, was ich erwartet habe. Na egal, war dann mehr meine "Bettlektüre" denn ich muß sehr früh aufstehen. Jedenfalls hab ich mal Herrenmaßschneider gelernt, Damensachen mit der Zeit dazu gelernt und Kindersachen durch die Enkelinnen auch (logisch) Ich bin aber über 30 Jahre schon nicht mehr in diesem Beruf.
    KOPFKINO spricht mir aus der Seele, das Nähen ist so ein tolles Hobby und was in der Sendung unter Zeitdruck an LEISTUNG & QUALITÄT verlangt wird..... das geht garnicht.
    Mach weiter wie bisher, bleibe deiner Linie treu und bleibe du selbst.
    Ich schau dann mal wieder vorbei - du bist Klasse.
    Viele Grüße von Annette

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    1. Das ist ja schön, dass Du zufällig hier gelandet bis. Herzlich Willkommen!

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  20. Hallo Meike,
    auch ich schaue die Sendung mit gemischten Gefühlen, aber v.a. weil mich die Sprache so stört: Hobbyschneider, Kandidat... immer nur die männliche Form, sogar wenn explizit über Frauen gesprochen wird. Klar, man muss jetzt keine Gender-Diskussion vom Zaun brechen, aber nachdem Nähen auch heute noch eher weiblich geprägt ist, hätte VOX da m.E. auf eine bessere Mischung der weiblichen und männlichen Form achten können.
    Und Nähen unter Zeitdruck ist für mich so zirka das Gegenteil von dem, was für mich Nähen als Hobby ausmacht. Aber als TV Format ist es natürlich nachvollziehbar und ich denke, es gibt auch Leuten, die nicht nähen ein Gefühl, wieviel Aufwand in einem Kleidungsstück stecken kann. Z.B. dass man ein Kleid eben nicht mal so in 2 Std runterrattert... Die Sendung kann Leute neugierig aufs Nähen machen, das hab ich in meinem Umfeld schon festgestellt, und das ist ja ein sehr positiver Effekt :-)
    Schön, dass Du dabei warst, Du warst eine echte Bereicherung!!

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  21. Hallo Meike
    Dein Kleid hat mir sehr gut gefallen. Der Stoff war toll.
    Die Bewertung von Inge kann ich nicht nachvollziehen. Das war doch alles sehr stimmig.

    Schade das du in der Sendung nicht mehr dabei bist. Habe dir gerne über die Schulter geschaut.

    Es soll dir auch Spaß machen. Wenn du aber das Gefühl hast das es nur noch Stress ist, ist es doch gut das du nicht mehr dabei bist.

    Nähen soll Spaß machen.
    Freue mich darauf von dir noch vieles zusehen.

    Lieben Gruß
    Ellen

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  22. Hallo,
    seid Jahren verfolge ich schon deinen Blog und es war sehr schön dich nun auch mal quasi *live und in aktion* zu sehen :) Ich finde die Sendung nimmt sehr viel Nähfreude. Viele Hobbyschneiderinnen werden, nachdem sie das gesehen haben, an sich zweifeln. Ich finde dein Kleid toll und du kannst zu recht stolz auf dich sein. Lass dich nicht ärgern und bleib so wie du bist :)
    Lg Rosalie

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    1. @rosalie,
      dass hobbyschneiderinnen nun an sich zweifeln werden, glaube ich nun nicht; eher werden sie erkennen, dass das gezeigte nichts mit ihrem leben oder lieblingshobby, bei dem so ein druck nicht herrscht, kaum etwas zu tun hat. oder steht neben dir oder mir eine inge, die das, was wir tun, so kritisch unter die lupe nimmt oder gar bewertet?
      die Freude am nähen laß ich mir jedenfalls nicht nehmen, und ich wette, auch diejenigen, die sich beworben oder mitgemacht haben, werden das auch nicht zulassen.

      lg
      Ulrike

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  23. Liebe Meike, ich habe mir die Sendungen angesehen und Du wirktest meist gestresst und nicht in Dir ruhend. Ich glaube, die ganze Situation, wie Du es auch beschreibst, ist nicht Deins und Du magst Dich nicht anpassen, was auch gut ist. Du hast Deinen Weg gefunden, bist angekommen und solltest das tun, was Dir gut tut. Deine Beiträge mag ich sehr, aber wenn ich es sagen darf: Die Person, die ich im Blog erkenne, war nicht im Fernsehen. Deinem Blog folge ich gerne! Liebe Grüße

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  24. Ich gebe euch recht, man muss/soll über den Tellerrand blicken, aber ich finde man soll auch Kritik annehmen!
    Ich finde toll, dass du mitgemacht hast Meike und sicherlich wurde nicht alles gezeigt! Aber (ich mach mich sicherlich unbeliebt!), für mich kamst du überfordert rüber (was so gar nicht zum blog ind deinen Werken passt) und wie ich auch hier in deinen Berichten und Kommentaren lese, magst du Kritik nicht und nimmst sie nicht an! Schade, denn auch das bedeutet für mich Stärke und über den Tellerrand hinaus schauen! Kritik ist auch meistens nicht böse gemeint (genau wie meine jetzt), nur muss man wissen/lernen, wie man damit umgeht und das Beste daraus ziehen und stärker werden!
    Den Mut bei solch einer Sendung mitzumachen, mit dem Wissen, dass es leider mehr um Einschaltquoten als Nähen geht hat nicht jeder oder nicht jeder war es sich bewusst! Du bist deinem Styl treu geblieben und ich denke um Nähqueen beim TV zu werden, muss man in allen Sparten was zeigen und den Mut haben sich den Aufgaben zu stellen und auch mal Sachen zu nähen, die man nicht für sich/zu Hause näht!
    Kritische, aber nicht böse gemeinte Grüße
    Vanessa

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    1. Hallo Nelopi,
      ich würde eher sagen, frau sollte Kritik anhören/lesen und dann überlegen, was sie damit macht. Annehmen klingt für mich tatsächlich zu brav. Wenn die Jury unsere Werke beurteilte, dann wurden ungefähr bis zu 20 Kritikpunkte vorgebracht. Vermutlich habe ich selektiv gehört, was ich besser machen könnte, aber es wurde auch selektiv gezeigt, was die Jury sagte. Vieles habe ich davon versucht umzusetzen. Zum Beispiel habe ich während der Sendung hart daran gearbeitet, Halsausschnitte nicht so leiern zu lassen und das war gar nicht so einfach, ich habe versucht meinen Style zu zeigen, extrem ordentlich genäht, jedes Fädchen abgeschnitten, gebügelt, gebügelt, gebügelt und ich habe mehr mit der Hand genäht, als ich das vorher jemals tat. Da war schon so einiges, aber es gab auch Kritikpunkte, die ich einfach unsinnig fand, sie im Rahmen meiner Möglichkeiten, der Materialauswahl oder des zeitlichen Rahmens umzusetzen. Für mich ist das auch Projektmanagement, Entscheidungen zu treffen, um anschließend ein Ergebnis vorweisen zu können, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht optimal sind.

      Ich überlege gerade, ob ich "überfordert" war. Ich glaube an manchen Stellen schon, aber es gab auch andere Momente, wo ich Spaß hatte und mein Kampfgeist mich voran trieb. Insgesamt war das aber eine Ausnahmesituation, die mich tatsächlich sehr an meine Grenzen brachte.

      Ich kann von mir nicht sagen, dass ich Kritik nicht mag . Aber ich werde mal beobachten, wie so ein Eindruck entstehen kann, welche Signale ich setze und wo ich schroff werde. Was ich auf jeden Fall nicht mag ist, wenn jemand so messerscharf formuliert, dass Kritik weh tut. Da bin ich sehr empfindlich und fühle mich leicht als Person angegriffen. Ich finde, es ist auch die Aufgabe der kritisierenden Person, sich Mühe zu geben, Kritik so zu formulieren, dass sie angenommen werden kann. So, wie du das schreibst, kann ich gut damit umgehen. Viele Grüße Meike

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  25. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Hallo Elke,
      jetzt fühle ich mich tatsächlich etwas angegangen von deiner Kritik, versuche aber damit konstruktiv umzugehen. Deinen Hinweis auf nicht freigeschaltete Kommentare kann ich nicht als Beleg für meine Kritikfähigkeit annehmen, denn bei mehr als 10.000 Kommentaren in diesem Blog, habe ich weniger als 10 nicht freigeschaltet, weil diese persönliche Kritik und nicht sachlich waren und auf meinen Hinweise, dass ich bestimmte Dinge nicht diskutieren will, nicht Rücksicht genommen wurden. Ab gesehen, davon, dass ich jeder Bloggerin zugestehen würde, das Hausrecht wahrzunehmen und zu entscheiden, was auf ihrer Seite passiert, finde ich die Zahl so klein, dass mich deine Aussage kränkt.

      Dass du von meinem Verhalten im TV peinlich berührt warst, berührt mich peinlich. Denn ich hatte leider keinen Einfluss darauf, was von mir gezeigt wurde. Bei mir ist es so, dass Tränen oder auch spontane Abwehr, einfach raus müssen und dann ist es auch wieder gut und ich mache weiter- anders hätte ich die Werkstücke auch gar nicht fertig bekommen. Leider durften wir die Sendung auch nicht im Vorfeld sehen, so dass ich Dienstags teilweise geschockt vor dem Fernseher saß, als ich sah, welche Geschichte erzählt wurde. Die Danksagung schrieb ich im Oktober, da hatte ich wie gesagt noch nichts gesehen und zu diesem Zeitpunkt noch die Hoffnung auf Unterstützung und konnte mich nur darauf beziehen, was ich erlebt hatte.
      Ich hoffe sehr, dass der Eindruck, den die Fernsehsendung über mich erweckt hat, mit der Zeit verblasst und dass das, was ich schreibe eben die Menschen interessiert, unterhält und zum Denken anregt, die sich ein eigenes Bild von mir machen. Dein schales Gefühl kann ich sehr gut nachvollziehen, glaube mir, meine Gefühle der letzten Wochen waren auch alles andere als glitzernd und froh. Viele Grüße Meike

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    2. Tut mir leid, ich hatte mir grade überlegt, Dir meinen Post per email zu schicken, Du kamst mir mit Deiner Antwort zuvor.
      Natürlich nehm ich Dir das ab, das Dich dieses Bild, das da von Dir in der Öffentlichkeit gezeichnet wird, nicht glücklich macht, das mit dem Peinlichberührtsein bezog sich ja auf beide Seiten, wieso muss man sich so verhalten, wenn man sich bewußt ist, das genau das gezeigt wird und wieso müssen solche Szenen gezeigt und ausgeschlachtet werden. Ich bin halt einfach enttäuscht, was man aus der Sendung gemacht hat und zugegebenermaßen hätte ich Dich auf Grund Deines Blogs auch ganz anders eingeschätzt. Es ist schade, dass Dein eigentliches Anliegen, die Freiheit, die man durch das Selbernähen von Kleidung gewinnen kann, so überhaupt nicht rüberkam.
      Aber es beruhigt mich sehr, dass meine 'Verschwörungstheorie' nicht stimmt.
      Es wird Gras drüber wachsen, Deinen Blog werde ich weiterhin gerne lesen und Dein Buch hat mir auch Spaß gemacht!
      Schöne Grüße, Elke

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    3. Das ist schön, dass du dich noch mal meldest Elke. Also im wahrsten Sinne "gut, dass wir darüber gesprochen haben!".

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  26. Hallo Meike,

    ich habe ja schon die letzten drei Wochen nur den Kopf geschüttelt aber das was bei Folge 4 passierte hat mich fast an die Decke gehen lassen. Die einzigen beiden tragbaren Kleider die dem Modell passten wurden als nicht "Schlankmacher" bezeichnet. Was will ich denn mit einem "Schlankmacher-Kleid" in dem selbst das schlankeste Modell aussieht wie eine Presswurst. Meinem Freund und mir gefiel eindeutig deins am Besten und das erscheint mir auch am ehesten geeignet mich "schlanker" aussehen zu lassen. Denn es kaschiert dank der Wickeltechnik die kleinen Polster am Bauch.

    Ich werde da definitiv nicht mehr einschalten, denn da geht's eindeutig nicht mehr ums Nähen sondern um Selbstdarstellung der beiden Jurorinnen!!!

    Dir wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Nähen und Entwerfen

    HUT AB

    Judith

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  27. Liebe Meike,

    der Sender BBC würde sich schämen, wenn er wüsste, wie VOX das Format der GBSB verhunzt.

    Dein Kleid hat Dein Modell sehr dünn aussehen lassen und das war die Aufgabe. Dazu gehört doch auch, ein Schnittmuster zu wählen, dass die Aufgabe erfüllt und nicht, ein möglichst schwieriges zu wählen. Mag sein, dass die anderen schwierigere Schnitte benutzt haben, aber die Aufgabe haben sie nicht so gut erfüllt wie Du.

    Mal davon abgesehen, dass eben NICHT "jede Frau ein Schlankmacherkleid im Schrank haben will." Nein, es gibt auch Frauen, die sich selbst so mögen, wie sie sind. Außerdem gibt es auch Frauen, die sich selbst zu dünn finden und gern etwas zunehmen würden. Einer Bekannten von mir geht es so. Leider verträgt sie vom Magen her weder viel Zucker noch fettiges Essen. Sie wünscht sich Kurven, aber bestimmt kein Schlankmacherkleid. Und die weiblichen Flüchtlinge sicher auch nicht.

    Für diese Jury kann man sich echt nur fremdschämen.
    Die drei sind einfach nur peinlich.

    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Henriette

    P. S. Hat der GMK eigentlich den anderen auch dauernd auf den Po gehauen oder nur Dir? Und hast Du mal zurück gehauen?

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    1. Ach, noch etwas: Der schlaue Tipp von Inge, den Saum von Hand zu rollieren, hat mich an Aschenputtels Stiefmutter erinnert, die Erbsen mit Asche vermischt, um später einen Grund zu haben, das Mädel zu bestrafen, weil nicht alles perfekt erledigt ist...

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  28. Was habt ihr eigentlich erwartet? Von einem Sender wie VOX? Schaut euch doch mal die anderen Casting- und sonstigen Shows auf den Privatsendern an. Die sind doch alle nur billiger Abklatsch von den Originalen. Das, was der Sender da aus dem Original bei BBC gemacht hat, grenzt ja schon an Rufschädigung. Dass sich GMK und Frau Müller als JurorInnen zur Verfügung stellen, kann ich ja noch verstehen, Hauptsache ich bin im Fernsehen, aber bei Frau Szoltysik-Sparrer versteh ich das schon nicht mehr. Eine Werbung für das Hobby Nähen ist die Sendung sicher nicht.

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  29. Hallo Meike,
    ich bin hin- und her gerissen, ob ich die Sendung nochmal angucken soll. Einerseits schaue ich, weil es eben um unser wunderschönes Hobby geht.
    Andererseits nerven die doofen Kommentare aus dem Off und solche Aussagen wie "die Farben sind der Hammer" oder "superschön".
    Ich hatte schon vermutet, dass die Kandidaten gar nicht wissen, wie das aufgenommene Bild- und Ton Material geschnitten und wieder zusammengesetzt wird -- und Du bestätigst das ja auch.

    Wenn ich es wohlwollend betrachte würde ich sagen: Das Gegenteil von "Gut" ist "gut gemeint", denn an das BBC-Vorbild kommt die Sendung absolut nicht ran.
    Hoffentlich lassen sich potenzielle Hobbyschneider/Innen nicht abschrecken.
    Liebe Meike, du hast deine Sache gut gemacht und bist als toller Mensch rübergekommen.
    Grüße, Ute

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  30. Ganz ehrlich - ich habe mir die Dezemberburda durchgeblättert und keinen einzigen schönen Schnitt darin gefunden. Nur in der Beilage für "Geschickt eingefädelt" war DIESES Wickelkleid. Leider kann ich zur Sendung selbst garnichts sagen, da ich TV-abstinent bin, aber dafür zu Dir und Deinem Blog: mir gefällts hier. Da lese ich gern!
    LG
    Martina

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  31. Auch wenn es jetzt schon 2016 ist, habe ich mit Spannung Deine Berichterstattungen gelesen und auch alle Kommentare. Ich habe mich gefreut, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast, über Dich und die diversen Hintergründe zu berichten.
    Für 2016 wünsche ich Dir weiterhin viel Freude an unserem wunderbaren Hobby. Liebe Grüße von Agathe

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.