Montag, 6. April 2015

Frau Crafteln war bei der Farbberatung




Ich hatte zwar schon angekündigt, dass ich mich bis Anfang Mai hier quasi gar nicht mehr zu Wort melde, aber vor ein paar Tagen war ich zur Farbberatung und darüber muss ich noch schreiben, so lange die Eindrücke frisch sind. Wenn ich dazu komme, dann programmiere ich euch noch ein paar Beiträge zu meiner Stoffladengeschichte und ansonsten lesen wir uns in Ruhe im Mai wieder.

Mein Hin-und-wieder-Arbeitgeber Stoff und Stil hat uns Verkäuferinnen eine Farb-und Stilberatung organisiert. In Gruppen von 8 Menschen hatten wir einen Abend lang eine Farbberaterin zu Besuch und weil natürlich alle gespannt auf die Tücher waren, kam es dann gar nicht zum Thema Stil - aber das war vermutlich auch besser so. Die Farbberaterinnen, die ich in meinem Leben schon getroffen habe, trugen ausnahmslos wallende farbenkräftige Seidenschals und waren stets sehr missionarisch unterwegs, so dass ich Angst bekam und das Weite suchte. Mich fasziniert das Thema schon sehr lange, aber ich hatte noch nie den Mut, mich so einer Beratung zu stellen, denn ich hatte Angst, dass man mir zu Pastellfarben raten würde und mir mein schöner Kleiderschrank verdorben werden würde. Ich liebe einfach ROT und BLAU und GRÜN, Farben, die laut und deutlich sagen, wer sie sind und kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, sie nicht mehr in meinem Kleiderschrank zu haben.

Zuerst wurden diese an den Jahreszeiten angelehnten Typen vorgestellt. Mir gefielen spontan die Frühlingsfarben, auch wenn sie mir einen Tick zu gelb waren. Dann gab es noch eine Farbkarte, die irgendein Mischtyp war und etwas hellere Farben hatte, als der Wintertyp, die mir zum Teil auch gefiel. Herbst schied für mich ganz klar aus, mit Nacktschneckenbraun, Rost und Beige konnte ich noch nie etwas anfangen. Ich fragte mich, ob die Vorliebe für bestimmte Farben, nicht etwas mit dem Typ zu tun haben könnte.



Ca. 15 Minuten hatte die Dame dann zum Tücherauflegen für jeden Menschen Zeit. Schmuck, Brille etc sollte abgenommen werden, das führte dann aber dazu, dass meine Augen schrecklich tränten und ich gar nichts mehr sah. Jetzt ist es ja mit meiner Brille so, dass ich das gleiche Modell in gold und in silber habe und hin und wieder einfach die Gläser tausche. Wenn ich die goldene Brille trage, sagen alle Leute immer "wow, wie harmonisch", aber in 90 % der Fälle trage ich die silberne, weil ich immer das Gefühl habe, dass man die goldene Brille gar nicht sieht. Ihr ahnt schon, worauf es hinaus läuft?

Auf dem Bild oben und an der Farbkarte unten seht ihr, welche Farben die Dame für mich optimal fand und an meinem Gesichtsaudruck erkennt ihr möglicherweise auch, dass es sich nicht um meine Lieblingsfarben handelt. Ich konnte zwar einigermaßen nachvollziehen, dass mein Teint und meine Augen bei dieser oder jener Farbe etwas gesünder aussah, aber was soll ich machen, ich finde die Farben "für den Sommer-Winter-Typ", die angeblich vorteilhaft sind, trutschig. Oder anders ausgedrückt. Bei allen Farben, die für mich und meine Kolleginnen rausgesucht wurden, hatte ich das Gefühl, dass sie zwar Kompetenz vermitteln, aber eben sehr edel wirken und wenig mit unserem Alltag zu tun haben. Alle Frauen sahen plötzlich mit den Tüchern aus wie Bank-Angestellte oder CDU-Politikerinnen. Mag sein, dass es an den seidigen Tüchern lag, aber komisch war es trotzdem. Ich habe gar nichts dagegen, kompetent auszuschauen, aber muß es trutschig-kompetent sein? Mir schien, der Blickwinkel der Beraterin lag doch sehr auf einem damenhaften Businessoutfit.




Auch Tage später frage ich mich immer noch, ob ich nicht zu rebellisch für so eine Beratung bin. Mag ja sein, dass manche Farben für mich "nett" sind, aber will ich wirklich nett sein? Wenn ich morgens auswähle, was ich anziehen will, dann entscheide ich mich zwischen den Polen "passt zu der Umgebung in der ich mich bewegen werde - oder nicht" und "will ich heute sichtbar sein - oder lieber in der Menge verschwinden". Jetzt könnte man ja sagen, dass dies auch in dem vorgegebenen Farbspektrum möglich wäre, aber ich zweifele. Ich denke schon, dass die Auswahl der Farben ganz stark mit Situation und Umgebung zusammen hängen und mit dem aktuellen Befinden. Ich mag sehr gerne "Statement-Farben" - klare, leuchtende Farben, die sagen "hier bin ich!". Ich finde, das passt zu mir, denn ich bin schon eher Rampensau als Mäuschen. Und dann gibt es eben diese Tage, an denen ich nicht angesprochen werden will und sehr gerne grau und jeansblau trage - laut Farbkarte wären die aber besonders schmeichelhaft für mich.




Ehrlich gesagt finde ich diese Farbberatungsache etwas dubios. Farbberatung soll Frauen helfen, perfekter, normierter zu werden. Relativ schlichte Regeln - zunächst, oder zumindest aus dem Blick der Laien - um Orientierung zu geben, alles richtig zu machen. Die Frage ist doch, ob ich angepasst sein und alles richtig machen will. In mir gibt es diese kleine Revoluzzerin, die eigentlich immer mitgenommen werden will und großen Spaß daran hat, Regeln zu brechen. Vielleicht bin ich ein Farb-Punk? Jedenfalls will ich Normen in Frage stellen, denn ich kann einfach nicht glauben, dass es eine richtige Figur, eine richtig Ernährung, ein richtiges Farbspektrum, einen richtigen Stil gibt, selbst wenn er auf verschiedene Typen ausgelegt ist.

Nun gut, vielleicht sollte ich etwas erwachsener und etwas weniger rebellisch sein, dann könnte ich damit leben zu sagen alles was obenrum ist, also Shirts, Oberteile und Jacken, sollten eher aus dem Farbschema kommen und untenrum darf ich eben wieder tragen, was ich will. Aber dann würde zum Beispiel meine geliebte rote Wickeljacke nicht ok sein. Frage an mich: mag ich die Jacke wegen ihrer Farbe oder ihrer Form? Ganz klar, ich mag die Jacke wegen ihrer Farbe - ich mag rot! - denn Wickeljacken sind schrecklich unpraktisch und diese könnte einen Ticken größer sein. Ok, wenn ich ganz ehrlich bin, dann könnte sie auch ein klitzekleinesbißchen weniger gelblichrot sein, aber "laut" soll sie trotzdem sein und ja nicht in Richtung weinrot und Konsorten. Schaut euch die Farben an, es sind nie die "Statementfarben", sondern immer dezent abgedeckt. Mit den Blautönen und dem Petrol kann ich leben, aber weinrot und pink...neeee.




Vielleicht ist es gar nicht dumm, in nächster Zukunft mit meiner aktuellen Vorliebe Rock + Shirt weiter zu machen, um mich an die neuen Farben zu gewöhnen, ohne gleich ne totale Verwandlung hinzulegen. Oder aber, ich suche mir tatsächlich noch mal eine andere Beraterin, die mir empfohlen wurde und sich mehr Zeit für mich nimmt. Denn, obwohl ich absolut nicht glücklich bin mit der Beratung, bin ich doch verunsichert - den Kolleginnen, die ich befragte, ging es ebenso.

Wart ihr auch schon mal bei einer Farbberatung? Und, hat sie euch glücklich gemacht? Teilt ihr meine Bedenken? Ich lade euch herzlich ein, auf meinem virtuellen Sofa Platz zu nehmen und zu diskutieren! 

Kommentare:

  1. Also 15 min sind natürlich viiiiiel zu wenig Zeit. Meine Farbberatung dauerte 3 Stunden und mir wurden die Tücher so lange aufgelegt, bis ICH davon überzeugt war, dass die Farben mir stehen. Und auch nach der Farbberatung habe ich nicht alles umgesetzt, was die Beraterin mir geraten hat. Obwohl ich Sommer bin, trage ich einige Winterfarben und Pastell trage ich kaum. Ich halte mich an die dunklen Sommerfarben und bin sehr glücklich damit.
    Vielleicht brauchst Du eine "richtige" Beratung, bei der die Beraterin sich Zeit nimmt und Du Dich selbst von Deinen Farben überzeugen kannst.

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    1. Ja, ich denke, so eine "richtige" Farbberatung werde ich mir irgendwann mal zum Geburtstag wünschen, das ist ja nicht billig. Trotzdem war ich meinem Arbeitgeber dankbar, mal in das Thema reinzuschnuppern. Ich denke es war auch ein Problem, dass wir alle, am Ende eines langen Tages, hundemüde waren und kaum noch aus den Augen schauen konnten.

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  2. ich finde ja die farben stehen dir ganz prima! ;-)
    aber ich mag ja auch per se kein rot. und wenn du dir die fiesen tücher wegdenken würdest und in jersey, wolle, sweat (und nicht sweet muhaaa, insider) usw. vorstellen würdest, wäre es dann immer noch nichts für dich? und der fairness halber - ich fand die dame gar nicht belehrend und dogmatisch. aber ich habe ja auch die farben aufgelegt bekommen die ich eh gerne trage, da ist frau natürlich sehr zufrieden mit sich und der farbberatungswelt.
    sei lieb gegrüßt und bis ganz bald!
    claudia

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    1. Du hattest auch Glück, dass du als erste dran warst. Ich glaube, da waren wir alle noch ein wacher. Ab gesehen von den geschilderten Bedenken, fand ich es schon ein bißchen merkwürdig, dass wir fast alle der gleiche Sommer-Winter-Typ waren. Ist das Zufall, eine geografische Häufung? Gerade so ein Mischtyp ist doch eine Wischiwaschi-Aussage.

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    2. neee, es gab doch auch noch reine wintertypen, einen frühling und innerhalb der mischtypen noch varianten. ich habe mir das buch dazu in der bücherhalle bestellt und lese da nochmal nach. ich denke aber schon es gibt geographische häufungen.
      ich trage heute schwarz, auch "falsch" aber es fand sich kein einziges schwarzes beinkleid für untenrum....

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  3. Ich mag dieses Schubladendenken nicht, 'Du bist Winter, trag das!', weshalb ich mich nie auf so eine Beratung einlassen würde. Was nützt es mir, in einer Farbe zu stecken, die mich in irgendeiner Weise optimieren soll, ich diese Farbe aber absolut nicht ausstehen kann! Da wird durch meine ablehnende Ausstrahlung der Effekt doch sowas von zunichte gemacht. Ich verlasse mich inzwischen auf meine eigenen Augen, ich mag Braun, Rost,Beige und Senf nicht und mir stehen diese Farben auch tatsächlich nicht. Also lasse ich es halt einfach. Sollte ich aber das Gefühl bekommen, unbedingt ein senfgelbes Kleidungsstück tragen zu wollen, werde ich es wieder ausprobieren.
    Warum sollte man sich noch mehr Regeln auferlegen, das Leben ist eh voll davon.
    LG Elke

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    1. Den letzten Satz kann ich unterschreiben.

      Vielleicht mögen aber Menschen auch gerne Regeln, weil uns im Erwachsenenleben so viel abverlangt wird. Letztlich sind Regeln auch Komplexitätsreduktion. Nur so "Idiotinnen" wie ich, machen sich die Mühe, gegen Regeln zu rebellieren.

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  4. Meine Farbberatung hat gut 2 Stunden gedauert und ich konnte die Farben der Tücher gar nicht sehen, sondern nur die Wirkung des Farbtons auf mein Gesicht.
    Meiner Meinung nach geht es auch nicht um ein normiertes Erscheinungsbild, sondern darum die Farben zu finden die für Dich persönlich richtig sind, d.h. in denen du auch ohne Makeup frisch u. ausgeschlafen aussiehst. Bei mir ist das z.B. Himbeerrot. Wenn ich warme Herbstfarben trage, denken alle, dass ich krank bin.
    Ich bin ein Sommertyp und mag hier mehr die kräftigeren Töne für mich, greife auch schon mal zu Wintertönen, aber fast nie zu schwarz u. weiß bzw. dann mit starkem Makeup.
    Ich verstehe gut, was Du mit der Wirkung der Farben meinst; bin auch nicht so der romantische Pastelltyp. I.d.R. fühle ich mich in meinen Farben einfach wohler, für mich stimmiger.
    LG Luzie

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    1. Vielleicht ist der Punkt auch der, dass ich nie Make-Up trage und auch gut akzeptieren kann, mal nicht frisch auszusehen?

      Außerdem habe ich bestimmte Farben ja auch schon aussortiert, weil ich weiß, dass ich dann krank aussehe, wie zum Beispiel beige (was mir nicht leid tut) aber auch so nen zartes blau und rosa, was ich eigentlich mag, aber weiß, dass es den Brunetten besser steht als mir.

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    2. Ach, da fällt mir noch etwas ein zu "Pastell".

      Ich verbinde Pastellfarben viel mehr mit einer Assoziation zum Charakter als zu einem Hauttyp. Pastell ist irgendwie "Mädchen" und "nett" und "lieb" und "anschiegsam" etc. Da will ich gar nicht hin, selbst wenn es meine Haut zum leuchten bringen würde.

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    3. Ich weiß genau,.was Du meinst. Es kommt aber auch die Menge der Farbe und das Styling an. Ich habe ir vor ca. 3 Jahren mal ein fliederfarbenes Kleid mit weitem Rock genäht, das ich nur in Kombi mit ner Jeansjacke ertragen konnte, weil es für mich zu Mädchen aussah, obwohl mir die Farbe super steht. Für ein ganzes Kleid, wars einfach zuviel.

      LG

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  5. Spannendes Thema, hab ich ja auch schon auf Twitter verfolgt. .
    Hmhm. Ich denke bei Farbberatung auch oft an meine alte Nähleherin die immer sagte das die Naturhaarfarbe immer die vorteilhafteste sei.
    Ich habe lange meine Haare gefärbt von rot über rosa und schwarz War alles dabei..mir persönlich hat halt auch immer der Kontrast zu meinen Augen gefallen, war aber sicher nicht vorteilhaft.
    Dennoch glaube ich das es Farben gibt die einen besser aussehen lassen.in noanoarosa seh ich echt beknackt aus, das kann mir noch solang gefallen...
    Festlegen lasen würde ich mich nie, glaube ich nämlich auch an die Macht der Stimmung und Umgebung. Wie wäre es wenn du innerhalb deines anscheinend optimalen Farbschemas mal auf Kontrastreiche gingst ?
    Weinrot mit Türkise Paspeln oder umgekehrt. Dann hättest du den Knalleffekt innerhalb deines Farbschemas...vielleicht wäre das mal was ?
    Ich glaube auch, uns sprechen oft die Farben intuitiv an...Ich greife immer wieder zu den gleichen Farben...und ich mag auch sehr den Herbst...
    Sehr esoterisch vielleicht, aber wer weiss zwar es gut ist...

    Liebe Grüße
    Stella
    Die übrigens findest das dich Gold abartig strahlen lässt...😊

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  6. Ich hadere damit auch schon lange Jahre, ein Tipp immVorbeigehen 'doch mal ganz andere Farben' zu wählen liess mich gruseln.
    Jedoch stelle ich häufig vorm Spiegel fest, dass denke *ja guck, geht doch* an anderen tagen aber einfach schnell wegschaue.
    Blöd ist, dass ich selber die Farben nicht definieren kann, in der Gruppe könnte ich mir das auch vorstellen, ( und rund 200€ für eine Beratung, naja)
    Aber auch ich habe bei deinem Bild mit Gold sofort gedacht:super!
    Ich wünsche dir eine tolle Zeit!
    LG Sybille

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  7. Ach ja, wo fange ich an?
    Ganz klar ist eine Viertelstunde ein Witz und die Frau muss der absolute Megaprofi mit den unbestechlichsten Augen der Welt sein, wenn sie das in der Zeit mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Wobei da der nächste Punkt eine Rolle spielt: ein Mischtyp Winter-Sommer ist genauso wahr und falsch zugleich wie jemandem zu sagen, er habe Mischhaut :-D (Die haben wir nämlich alle, liegt an der Verteilung der Talgdrüsen im Gesicht, aber das führt zu weit...)
    Will sagen: innerhalb der eigenen Farbpalette, die ja durch die eigenen Farben genetisch mitgegeben wird, gibt es immer Farben, in denen du knallst und Farben, die einfach sooo harmonisch sind, dass es unauffälliger nicht geht. Das jetzt aber anhand einer noch kleineren Einteilung der Farbtypen festlegen zu wollen, ist in meinen Augen idiotisch: da kann ich zwei Frauen mit ganz ähnlichen Farben haben und der gleichen Jahreszeitenpalette und die eine sieht fantastisch aus in Himbeer und Petrol und die andere in Himbeer und Rauchblau. Aber meist geht es bei diesen Mischtypengeschichten auch nur darum, es möglichst vielen recht zu machen - und darum, neue ausbildungswillige Zahlende anzulocken: Vergesst die vier Jahreszeiten, wir machen jetzt was ganz doll neues! Logisch, die Zeiten, in denen Farbberatungen unter Frauen eines bestimmten Alters fast schon ein Muss war, sind vorbei.

    Aber zu dir: ich persönlich kläre vorher ab, aus welchen Gründen jemand kommt und lege denjenigen, die im Grunde in ihrer eigenen Farbauswahl bestätigt werden wollen, nahe, den Termin sausen zu lassen - denn dann stimmt die Zielvorgabe nicht mehr: sie will unbedingt erbsengrün zur Superfarbe bestimmt haben und ich will die Farben finden, in denen sie großartig aussieht :-D Damit will ich eigentlich nicht sagen, dass du das so wolltest, aber sie hat dir gar nicht die Zeit gelassen, dich anderen Farben neutral gegenüber zu verhalten. Sowieso sollte man klar machen, dass man während der Beratung sämtliche Assoziationen zur verwendeten Farbe vergisst: flieder ist nicht omahaft, rosa nicht niedlich, pink nicht Tussi, senf nicht eklig und orange nicht ordinär :-D Das ist super schwierig, und du schreibst ja auch, dass du zu vielen Farben sofort ein Bild im Kopf hast, das zu dir nicht passt. Verständlich!

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  8. ABER: es geht ja zum einen (zumindest bei einer guten Beratung!) überhaupt nicht um Normierung oder Regeln oder Einschränkung, sondern darum, sichtbar zu werden und sich das Leben zu vereinfachen - die meisten kaufen ihre Kleidung ja und wer Kind und Job und Haushalt hat, ist oft glücklich, all die falschen Farben unbeachtet liegen zu lassen und zackzack zu denen zu gehen, die einem stehen. Oder morgens blind in den Schrank greifen zu können und zu wissen, da passt alles zu mir UND zueinander.
    In der Regel geschieht sowieso etwas mit den Farben, wenn sie zu dir passen: da kann dir rosa noch so süß erscheinen, wenn es dir stehen sollte und du kein süßer Typ bist, dann ist es rosa an dir auch nicht mehr: das kann elegant, knallig, laut, exzentrisch wirken, wenn du das eben auch bist. Die richtige Farbe ist ja nichts weiter als die Fortsetzung deiner selbst in die Kleidung hinein.

    Was die Häufung des gleichen Farbtypes anbelangt: ja, hier in D sind gut 75% der Menschen Sommer, etwa 5 % Winter und der Rest teilt sich in Frühlung und Herbst mit leichtem Herbstüberhang.

    Und zur eigenen Wahrnehmung, zum eigenen Farbgefühl, so habe ich in den letzten 30 Jahren gemerkt: da gibt es die einen mit dem Wahnsinnsgefühl für Farben und die anderen, denen das vollkommen abgeht. Manche tragen intuitiv immer die richtige Farbe, andere nie. Wenn man nun Farben vermisst, die man liebt, aber nicht stehen, dann gibt es zwei Möglichkeiten: den Wohnbereich damit schmücken (wo man sie ja sieht) oder sie dennoch tragen :-D

    Noch mal zu dir: auf Bildern im Netz lässt sich ja nicht wirklich was erkennen, zumindest nicht so, um sicher zu sein, was da los ist. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn ich mal ein Bild von dir in groß bekommen könnte - nur Gesicht. Rein professionelle Neugierde, denn ich bin ein wenig ... nun ja, neugierig halt und frage mich ...

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    1. Die Verteilung, die du nennst, finde ich spannend. Die Farbberaterin sagte, sie hätte erst 3 Sommerfrauen in der Beratung gehabt.

      Du machst mich auch neugierig und der Kommentar war nicht zu lang. Auch wenn ich skeptisch bin, finde ich das Thema durchaus spannend.

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    2. Lustig, denn ich dachte in den ersten Jahren, ich könne nur Sommer :-D Aber diese Verteilung ist für Mitteleuropa sehr typisch. Vielleicht übt deine Beraterin ihren Beruf noch nicht so lange aus? Aber auch dann wäre es seltsam, wenn sie nun auf einmal auf ein ganzes Nest treffen sollte.
      Ich kann nur noch mal sagen: auf nach Bonn, etwa 5 Monate lang hast du noch die Chance - ich schenke dir eine Beratung :-)

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    3. Das mit der Verteilung finde ich auch interessant! Ich behaupte ja schon länger, dass es für meinen Typ (herbstlich) weniger farblich passende Stoffe im Handel gibt, als für Sommer Typen. Fühle mich darin jetzt bestätigt, und denke es ist also deshalb so, weil in Deutschland am meisten Nachfrage für die Sommer Typen besteht !?

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  9. Ich hab mir das immer erspart und stattdessen mich gut beobachtet. Ich habs allerdings leicht: ich bin ein Wintertyp und liebe die Farben des deutschen Expressionismus, also Statement - Farben, wie du sie nennst. Wenn ich unsichtbar sein will, trag ich schwarz. Wie eine CDU - Frau oder eine Bankberaterin will ich auf keinen Fall ausschauen, und Gold & silber trage ich wie ich will...
    Bleib bei dem, bei dem DU dich wohl fühlst.
    Herzlichst
    Astrid

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  10. Ob das Ergebnis deiner Beratung nun zutrifft oder nicht, kann ich überhaupt nicht beurteilen. Ich finde jedoch, dass man eigentlich keine Farbe per se als süßlich oder so beschreiben kann. Da kommt es doch auch sehr auf den Stoff oder den Schnitt an. Die von dir gezeigten Farben haben, finde ich, im Color Blocking z.B. einen ganz schönen Knalleffekt. Auch kontrastreiche Muster, kann ich mir gut vorstellen. Es müssen ja nicht Ton in Ton Streublümchen sein.
    An deiner Stelle, wäre ich bei so einer Blitzberatung im Akkord aber auch skeptisch. Da lässt sich ein ungewünschtes Ergebnis wohl kaum akzeptiere.

    Ich selbst habe nie eine Farbberatung gemacht. Irgendwie ist das eine ganz schöne Stange Geld und man weiß ja nicht, an wen man da gerät...
    Zumindest 'auf dem Papier' habe ich mich aber schon mit dem Thema beschäftigt. Ich bin ein hellhäutiger Typ, werde fast nicht braun, hatte früher tief dunkelbraune Haare, habe aber schon deutlich unter 30 die ersten grauen Haare bekommen, inzwischen haben sie die Überhand. Dass ich in warmen Farben total krank aussehe, weiß ich schon lange.
    Sprich: ich halte mich für einen Wintertyp und eine Herbst-/Frühlingsdiagnose würde mein Weltbild ins Wanken bringen.
    Ob ich das Geld tatsächlich irgendwann mal in die Hand nehme? Ich weiß es nicht. Da ich mir einbilde, ein recht gutes Gespür dafür zu haben, welche Farben mir stehen, vermutlich nicht.

    Ich bin gespannt, ob du noch eine intensive Farbberatung nachschiebst bzw. was du für dich aus dieser machst.
    Viele Grüße
    füßchenbreit

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  11. Vor ziemlich genau 18 Jahren habe ich mal eine Farbberatung gemacht. Ich fand das spannend und weiß nun einfach genau, mit welchen Farben ich am besten aussehe. Glücklicherweise sind das viele der Farben, die ich sowieso sehr gern mag. Auch wenn ein paar Farben, die ich sehr gern mag dabei auf der Strecke bleiben, weshalb sollte ich an ihnen festhalten, wenn sie mich optisch doch blass und krank machen? Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, mich als angepasst und mäuschenmäßig farbversteckt zu empfinden, wenn ich die Farben trage, die aus meinem Typ das Optimale herausholen. Ganz im Gegenteil. Wenn man mit den zum Typ passenden Farben besonders gut aussieht, dann fällt das doch viel eher auf, als wenn man Farben trägt, die zwar an sich knallen, aber die Trägerin wie ein blasses, kränkelndes Etwas aussehen lassen.
    Im übrigen habe ich auch nie ganz auf meine no-go-Farben verzichtet. Z.B. dürfte ich dann keine Jeans mehr tragen - Jeansblau ist absolut tabu für mich. ABER - ich muss diese Farben ja nicht zwingend und solo direkt in Gesichtnähe tragen. Reicht schon, wenn man ein farbtyp-entsprechendes Tuch oder ne entsprechend plakative Kette trägt, um die no-go-Farbe wieder zu entkräften.
    Farben allein - finde ich - machen auch keinen Banker- oder Politikereindruck. Da gehört dann schon auch noch der entsprechend gediegene Schnitt, bzw. Klamottenstil dazu. Da hätte ich also auch keinerlei Sorgen ;O)

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  12. Vor ein paar Jahren bin ich durch puren Zufall in eine Farbberatung bei einem Wellnesswochenende hineingeraten und wurde von der Beraterin auch noch als Demonstrationsobjekt ausgewählt. Beim Dranhalten der Tücher ans Gesicht kam dann raus, dass ich ein Herbsttyp bin (was ich instinktiv geahnt habe). Alle Farben von der Palette würde ich jetzt auch nicht tragen, aber ich habe ohnehin beschlossen, mich nicht sklavisch daran zu halten. Meistens gelingt es mir doch, die Farben auszuwählen, die zu meinem Typ passen (glaube ich wenigstens).

    Das Gefühl, mit solchen Testtüchern wie eine Bankberaterin oder jemand aus dem Bundestag auszusehen, bzw. die Assoziation zu diesen Gruppen an sich, hatte ich nie. Vielleicht lag der Eindruck, den du hattest, nicht an den Tüchern, sondern an dem Auftreten der Frauen?

    LG
    Ulrike

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  13. Vielleicht ist auch einfach die Seidentüchermethode nicht für jedermann das geeignete. Ich finde die sehen ja per se schon so spießig aus, ich mein wer trägt solche einfarbigen Tücher so um den Hals gelegt? (Gut, abgesehen von Französischlehrerinnen, die müssen das).

    Ich finde die Farben ganz oben, abgesehen von diesem Helllila und dem Mittelblau (dich ich aber beide selbst einfach nicht mag, deshalb bin ich da einfach nicht neutral) tatsächlich sehr schön an dir, wenn ich mir sie z.B. als Hauptton in einem gemusterten Kleidungsstück sehe. Allerdings kann das natürlich auch an meiner Monitordarstellung liegen, das ist ja dann noch eine zusätzliche Schwierigkeit.

    Wie dem auch sei, "deine" Farben sollen dich ja nicht normieren und in Schubladen zwingen, sondern sie sollen dich selbst schön aussehen lassen, man spricht immer von diesem schrecklichen "zum Leuchten bringen" aber das trifft es denke ich ja dann trotz des abgenudelten Ausdrucks doch ganz gut. Mit Spießigkeit oder einer bestimmten Kleidernorm sollte es eigentlich gar nichts zu tun haben.

    Bei dem Gold finde ich die (positive) Wirkung bei dir schon sehr deutlich. Dir ist es ja vielleicht auch so gegangen, dass du es bei anderen bei der Beratung bei anderen sehen konntest? Bei anderen finde ich es oft viel leichter als bei mir selbst, weil ich eben auch deutliche Farbvorlieben habe und die überlagen meine Wahrnehmung.

    Ich habe ja auch mal eine Gruppen - Farbberatung bei der VHS gemacht, bei einer (für mich) auch ganz schrecklich geschminkten Dame. So prinzipiell habe ich schon gesehen was sie sieht und die Wirkung der Farben an mir. Trotzdem trage ich immer noch sehr sehr gerne alle Grüntöne, auch wenn meine roten Bäckchen dann noch mehr leuchten ;) Man muss sich ja nicht sklavisch an alles halten.
    Tendentiell kann man es ja auch schon erahnen - es gibt Farben, in denen man einfach mehr positive Rückmeldung bekommt. Ich schließe davon manche Farben aus, denn Rot bekommt oft Komplimente, weil es sehr herausragt, auch wenn manchmal die Person dann von dem Rot völlig überstrahlt wird. Bestimmte Grün- und Blautöne sind insbesondere bei Frauen sehr beliebt, da weiß ich dann schon dass die Farbe gelobt wird und nicht die Kombination mit mir :)
    Betrachte es einfach als interessant. Ich halte aber alle Kaufstoffe im Laden im Spiegel an mich. Das reicht mir in der Regel schon. Manchmal haben die kleinen Drucke ja auch eine komische Farbwirkung im Ganzen.

    Bei meiner Tochter kann ich diese Farbwirkung sehr gut beobachten. Ihr stehen Farben sehr gut, die mir wiederum gar nicht stehen (und oft auch nicht so gefallen) und umgekehrt, und ich bin schon immer beeindruckt was das an der Gesamtwirkung ausmachen kann und natürlich freue ich mich wenn sie "frisch" aussieht und nicht mit der Wand verschmilzt.
    Puh, jetzt hab ich aber viel geschrieben, eigentlich wollte ich nur sagen: a) du bist keine Sklavin und kannst tun und lassen was du willst b) es ist aber auch nicht spießig mal mit einer den wenigen Farben die dir in "deiner" Palette vielleicht doch gefallen mal ein einfaches T-Shirt zu nähen und auszuprobieren.

    Eine Garderobe wegen einer Farbberatung umzustellen oder alles in Frage zu stellen oder ein schönes Nähteil deswegen nicht mehr anziehen - würde ich nie. Wo bleibt denn da der Spaß? ;)

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  14. Meine Farbberatungen haben mich eher verunsichert als geholfen.
    Vor vielen Jahren habe ich meine erste Farbberatung gemacht. Da wurde ich als Frühlingstyp ausgewiesen. Dies gefiel mir so überhaupt nicht, da ich alle Varianten von Orange grauslich finde. Da ich aber gerne male, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich kein Gefühl für Farben besitzen sollte. Also auf zur zweiten Farbberatung und da wurde mir der Sommer beschieden. Machte mich aber auch nicht glücklich, weil ich dachte, ich hätte der Frau unterbewusst meine Farben zugeschoben. Daraufhin machte ich eine dritte und letzte Farbberatung. Die wies mich wiederum als Frühling aus. *grummel*
    Da ich mit diesem Ergebnis nicht leben wollte, las ich mich in die Problematik ein. Ein englischsprachiges Buch hat mir sehr geholfen, mich mit meinen Farben auszusöhnen. Die Farbberatung richtet sich nach der Augenfarbe, der Hautfarbe und (falls erkennbar) der Haarfarbe. Aber was machst du, wenn deine Augenfarbe aus dem warmen und deine Hautfarbe aus dem kalten Spektrum stammen. Ja, und wenn deine Haare einen aschigen Grundton aufweisen, aber in der Sonne rötlich schimmern? Ja, dann wird es....schwierig. Ich bin halt warm/kalt und je nach Gusto mal mehr warm oder mehr kalt. Darum bekam ich auch die unterschiedlichen Ergebnisse bei der Farbberatung.

    LG Martina

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  15. Ich habe vor 1 Jahr eine Farbberatung bei Karin Matterne gemacht. Sie dauerte (für mich alleine) fast 2 Stunden und beinhaltete auch eine Proportionsberatung (also wie lang soll das Shirt sein - bis Taille, Hüftknochen, Mitte Po, etc.) Ich war vollkommen begeistert, denn farbmäßig wurde ich nicht in Sommer oder Winter gepackt, sondern tatsächlich haben wir gefühlt 250 Farben an mir ausprobiert. Ich habe einen ganz individuellen Farbpass bekommen.
    Und es stimmte immer: mit Silber kam jede Falten einzeln nach vorne und hat laut geschrien. Gold hat mich, na, ca. 8 - 13 Wochen jünger gemacht. So könnte ich weiter aufzählen ...
    Dann kam der nächste spannende Punkt: der (Farb-)Stil. Also Religionslehrerin oder sportlich? Auch da bin ich eine "Mischung" ... 80 % moderne Cosmopolitin, 20 % Drama-Queen. Also her mit den knallroten Blusen (zu denen ich auch immer rote Schuhe trage).
    Zwar habe ich meinen Kleiderschrank nicht umgekrempelt, aber seit der Beratung kaufe ich doch bewusster ein, egal, ob Stoffe oder "fertige" Klamotten.

    Vielleicht habe ich einfach Glück gehabt - Karin Matterne ist nicht nur stilsicher und weiß, was sie tut - sie ist selbst eine super-flotte Frau mit viel Schwung und Power. Gefällt mir ... Und dieses Jahr habe ich mich schon für eine "Kontrastberatung" angemeldet ...

    Liebe Grüße
    Nadja

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  16. fand dich bei antje - und deine zeile ganz oben "gegen die ver-jeans-ung...." ist mir sehr sympathisch!
    ich habe design studiert und fand schon immer diese farbberatungsnummer suspekt. schon allein wie die beraterinnen selbst aussahen hat viel spott unter meinen kollegen/innen provoziert ;-)
    lass dich bloss nicht verunsichern - die haben das rad nicht erfunden sondern nur einen kurs gemacht! dein instinkt dass es nicht wirklich um persönlichkeit geht ist schon ganz richtig! und ich habe das gefühl dass du selbst sehr gut weist was du anziehen möchtest! xxx

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  17. Hallo Meike! Die Fotos sprechen Bände ;) Wunderbar ! So eine Beratung hat auch viel mit Vertrauen zu tun, denke ich. Und wohl auch mit Erfahrung.
    Und offen gestanden habe ich auch sehr auf einen Komentar von Michou gehofft ;)
    Und.. Entschuldigung ich find den Kleiderschnitt grad nicht. Ich suche aber noch. Der muss doch da sein ! Liebste Grüße Nina

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    1. Da hänge ich mich noch einmal schnell rein: habe ich deine Erwartungen denn erfüllt? :-D
      Meine beste Freundin zu Norderneyer Zeiten übrigens war Filialleiterin einer Jil Sander-Boutique und war auch gegen Farbberatungen. Weil immer welche reinkommen, die den Farbpass in der Hand hatten und nach GENAU der Farbe suchten ... und wenn die nicht da war, wurde nichts gekauft :-D Insofern können die eigenen Farben auch als eine Abkehr von kurzlebigen Trends gewertet werden. Ist ja heute nicht mehr so schlimm, aber ich kann mich an Sommer erinnern, die nur giftgrün und knallorange boten. Wir sahen fast alle fiebrig-elend aus :-D

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    2. Voll und ganz erfüllt ;)
      Von der anderen Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet......

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  18. Liebe Meike,

    also erstens muss keiner immer perfekt schön aussehen, wo kämen wir denn da hin???

    Zweitens ist es natürlich gut zu wissen, wie wir Farben "nutzen" können, um bei einem Vorstellungsgespräch, Date oder auf der Bühne besser auszusehen.

    Drittens ist der Beruf der Farbberaterin auch nur ein erlernter Beruf und keine exakte Wissenschaft. Die haben die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Ich persönlich halte eine Einteilung in die Pole warm/kalt, pastellig/kräftig und leuchtend/matt für viel sinnvoller.

    Viertens kommt es ja auch immer auf die Jahreszeit an und ob wir gesund sind. Da sieht die Haut mal blasser, mal brauner, mal fahler und mal glänzender aus.

    Fünftens kommt es auch immer darauf an, wie wir die Farben kombinieren.

    Sechstens kommt es auch auf das Licht an, in dem wir die Farben betrachten: Tageslicht, Neonlicht, Kerzenschein... Da sehen wir schnell ganz anders aus und unsere Kleidung auch. Was hattet Ihr denn für ein Licht bei der Beratung?

    Und siebtens empfehle ich Dir, die Folge "Farben" im Handgemacht-Podcast von Susanne anzuhören:
    http://creativemother.de/2011/02/28/handgemacht-folge-11-farben/

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Zum Thema "Vorliebe vs. Farbtyp": Ich mag leuchtende, laute Farben sehr gern. Aber sie stehen mir leider überhaupt nicht. Inzwischen habe ich mich mit matten Farben angefreundet. Aber es ist schon frustrierend, wenn ich fast nie Komplimente bekomme, weil ich entweder eine "schöne" Farbe trage, die mir nicht steht oder eine matte, unauffällige Farbe trage, die mir steht, die den Leuten aber nicht als Farbe gefällt. Oder hat schonmal irgendjemand begeistert gerufen: "Oh, was für ein herrliches Olivgrün/Mittelbraun/Jeansblau!"???

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  19. 1000 Dank für eure Ideen und Anmerkungen! <3

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  20. Liebe Frau Crafteln,
    Farbtypberatung ist auch immer sehr davon abhängig, was man sich selbst davon erwartet. Ich kann Frau Michou nur recht geben, aber sie ist ja auch wirklich vom Fach und kann das alles besser beschreiben und ausdrücken als ich ;-)
    Ich selbst bin gelegentlich Übungsobjekt für werdende Farbtypberaterinnen und schon einige angehende Beraterinnen zum Verzweifeln gebracht (dunkelblonde Haare, grüne Augen und helle Haut, das kann beinahe alles sein).
    Lichtverhältnisse, Make-up, Stoffart, all das beeinflusst das Farbempfinden. Ein schwarzer Wollpulli tagsüber getragen wirkt auf eine/n ganz anders als ein schwarzes Seidenkleid abends im Restaurant.
    Wie wäre es denn einfach mit den Wohlfühlfarben?
    LG Mühlenmeisje

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.