Donnerstag, 5. März 2015

SPOILER: Great British Sewing Bee - Staffel 3 Folge 5

############ACHTUNG SPOILER############

Wer die 5. Folge der 3. Staffel der GBSB noch sehen möchte und nichts darüber wissen möchte, darf diesen Post noch nicht lesen!

############ACHTUNG SPOILER############

Willkommen zum vorletzten Teil meiner kleinen Spoilerserie. Wie in den Wochen zuvor, versuche ich mich an einem schnellen Rückblick auf die aktuelle Folge der britischen Sewing Bee; heute war Halbfinale und Schwierige-Stoffe-Woche. Wie jede Woche schreibe ich direkt nach dem Ende der Ausstrahlung, mit ein paar Notizen zur Sendung, aber ohne durchdachtes Konzept. Es geht mir um einen frischen, noch ganz spontanen, wenig intellektualisierten Rückblick. Here it is:

Bei Aufgabe Nummer 1 war ich verblüfft. Ok, Spitze ist zwar ganz bestimmt ein herausforderndes Material, aber ein enger Rock ist etwas, was sicherlich jedeR schon mal genäht hat: Drei Teile, zwei Abnäher und ein nahtverdeckter Reißverschluß... uuuund Futter. Hey Klamotten haben auch ein Innenleben? Ein ganz neuer Aspekt des englischen Nähwettbewerbs!

Wie jede Woche machte ich mir so meine Gedanken zur Wahl des Materials und der Werkzeuge. Wenn etwas irgendwie zickig ist, bevorzuge ich den Rollschneider, weil die Schere, wenn sie nicht ganz ordentlich unter dem Material auf dem Tisch liegt, alles in Bewegung bringt. Ich war erstaunt, dass dennoch von Vielen mit Scheren zugeschnitten wurde. Erst im Laufe der Aufgabe kam ich dahinter, welche Schwierigkeiten in dem Projekt stecken können. Die Frage, wie mit den Nahtzugaben umgegangen wird, stelle ich mir recht selten. Es gibt sie einfach, meist werden sie versäubert und je nach dicke des Materials mache ich das vorher, um sie auseinander zu bügeln oder säume sie faul zusammen, nach dem Zusammennähen. Da ist Spitze natürlich tricky und obwohl in der Sendung einiges darüber gesagt wurde, was ich leider nicht wirklich verstand, habe ich immer noch keine Vorstellung davon, was frau idealerweise mit den Nahtzugaben macht. Bei Kates Hochzeitskleid waren sie auf jeden Fall sehr ordentlich.

Als es zu den Juryurteilen kam, war ich echt platt. Als Matts Rock vorgestellt wurde, jubelte ich innerlich "ach schau mal, der macht ja genauso unordentliche Säume wie ich" und ich meinte den Futterrock, der echt einen unordentlichen, dicken, komisch zuppelnden Saum hatte. Aber die Jury kommentierte den Rock mit "Sewing extremly good". Ach.... Ich glaube, diese Folge muss ich mir doch noch ein zweites Mal anschauen und dann immer erst die Jury-Urteile und dann noch mal das Ergebnis anschauen. Ich fürchte, ich sehe da zum Teil andere Dinge.

Diese Woche hatte ich mir vorgenommen, nicht über die Menschen zu urteilen, in der Vermutung, dass es sich um gewissermaßen zugewiesene Rollen handeln könnte, die von Menschen dargestellt werden. Machen wir uns nichts vor, Schnitt und Regie haben einen großen Einfluss und entscheiden, was sie uns von dem mehrstündigen Material zeigen. Ganz abgesehen davon, dass ich auf deutsch schreibe und mein Geschreibsel die englischen KandidatInnen vermutlich nicht interessiert, fand ich doch den Hinweis einer Nähnerdfreundin sehr wertvoll, nicht zu vergessen, dass Menschen beteiligt sind, für die es verletzend sein könnte, etwas negatives über sie zu hören oder zu lesen.

ABER. Es geht  nicht, auf diese Gedanken zu verzichten. Das ganze Sendeformat ist auf Wettbewerb ausgerichtet und spielt mit unseren Gefühlen. Es ist quasi unmöglich, sich von Sympathien oder Antipathien frei zu machen, denn wir werden dazu eingeladen, mitzufiebern. Insofern weiß ich nicht, wie frei von Gefühlen mein kritischer Blick auf Matts Rock ist. Aber der jubelnden innerliche Triumph beim Blick auf den Futtersaum war unzensiert, der war einfach da. Ich fand den Saum sympathisch menschlich :-) Und trotzdem, mein Lieblingsrock war von Lorna und ich hatte schon ganz am Anfang der aktuellen Sendung das Gefühl "Deborah kommt" und ihr Spitzenrock war in meinen Augen spitze. Insofern fand ich es auch durchaus interessant, dass sie im Pauseninterview sagte "immerhin bin ich vor Neil, das ist ein Erfolg". Ja, solche Sätze sagen Menschen, wenn sie in Wettbewerbssituationen gedrängt werden und immer wieder genau auf den Wettbewerb zielend interviewt werden.

Die ganze Folge ging es mir so, dass ich dachte "Strike, jetzt weiß ich, warum ich Deborah mag" und ihr merkt, ich bin wieder drin in diesen persönlichen Aussagen. Die Theorie und die Praxis, die guten Vorsätze und so.... aber kam es euch nicht auch so vor, als stünde Deborah plötzlich mehr im Mittelpunkt, als zeigte sie uns erst heute, welches Talent in ihr steckt? Vielleicht lag dieser Eindruck daran, dass sich Kamera und Regie auf weniger Personen konzentrieren mussten und jede KandidatIn dadurch einfach mehr Raum bekam. Und trotzdem...... ach Meike, hör auf!

Doch immer wieder mußte ich an die klassische Heldengeschichte denken. Wir hatten es ja schon geahnt, dass Neil keinen Durchmarsch zum Finale machen würde, sondern der Spannung zuliebe erstmal eine Krise bekommt. Da mögen jetzt böse Zungen mit Verschwörungstheorien kommen, aber vielleicht war es ja auch das Unbewusste, mit dem  fast alles erklärt werden kann und die Psychoanalytische Theorie hat ja durchaus ein Faible für Heldengeschichten. Tja, wir haben es eben gewusst. Das ist die Klugheit der Masse - wenngleich natürlich wir Kommentatorinnen auf meinem Sofa, die wöchentlich die Folge auswerten natürlich noch bei weitem nicht die kritische Masse erreichen. Im Klugscheißen sind wir trotzdem ziemlich gut, finde ich. Danke!

Kommen wir zur zweiten Aufgabe. Ha! Nennt mich Trendsetter! Neopren! Ich muss allerdings zugeben, dass ein Anzug doch etwas schwieriger zu verarbeiten ist als Meterware. Aber Neopren bleibt Neopren: Faszinierendes Material, leicht zu verarbeiten und franst nicht. Obwohl ich wahrlich kein kreatives Ass bin - diese Aufgabe hätte ich GELIEBT! Die Aufgabenstellung war einfach toll: Neopren modern im Materialmix zu einem klar definierten Kleidungsstück, sprich einem Kleid, zu verarbeiten. Sehr klare Aufgabenstellung und genau wie bei der ersten Aufgabe schoss mir der Gedanke durch den Kopf "ach, diese Woche leichtere Aufgaben, wie kommts?".

Deborah gewann die zweite Aufgabe, aber das nützte ihr nix. Können wir ein Muster erkennen? Spielt die Veränderungsaufgabe nicht so eine große Rolle bei den Bewertungen oder ist da mal so oder mal so? Mir hat gefallen, dass Lorna mutig war. Ich erinnere mich, dass wir mal die Hypothese hatten, dass die zweite Aufgabe nicht ihr Liebstes wäre. Und ich war froh, dass die Jury ihren Mut anerkannte. Es wurde erstaunlich wenig zu Neils Ding gesagt, fandet ihr nicht?

Achja, der Einspieler zum Thema Spitze, den hatte ich vergessen. Gut. Ok. Ganz interessant. Doch, doch. Ich mag die Einspieler, aber ein Einspieler pro Sendung wirkt so nen bisschen wie Werbepause, passt irgendwie nicht so recht zu dem Rest, auch wenn es um Spitze und Spitze ging. Nun gut.

Die letzte Aufgabe: Lederjacke. Hey, auch ne coole Aufgabe! Das würde ich auch gerne mal probieren, wenn mir jemand das Leder für ne große Größen Jacke spendiert ... oder für nen Mantel *träum*. Habt ihrs gemerkt, die Teile waren schon zugeschnitten. Herrlich! Das hätte ich auch gerne, einfach nur Nähen ohne das lästige Zuschneiden im Vorfeld. Irgendwie fand ich das auch für die Sendung und die KandidatInnen gut. Wahrscheinlich wäre es aber sonst in den üblichen Zeitvorgaben nicht zu schaffen gewesen. Ich sage nur 6,5 Stunden. Haha... Worauf kam es an? Passform, gute Konstruktion und alles im ersten Durchgang schaffen, weil Leder nach dem Trennen perforiert ist. So weit so gut, wie genial von Lorna mit der Futterjacke anzufangen. Als ich das sah dachte ich, wie gut ich es fände, wenn die Jury auch den Prozess des Nähens und des Projektmanagements bewerten würde und nicht nur das Ergebnis. Wenn sie das machen würden, dann wäre da durchaus noch ein bisschen mehr Lernen drin.

Ach, was habe ich gelitten, als der Reißverschlußnippel durch die Lüfte flog. Jaja, ich kann mich einfach nicht davon frei machen, ich fiebere mit, ich bin gefangen, ich mag Deborah. Aber das ist eben auch eine Unterhaltungssendung und Emotionen unterhalten.

Was ich gar nicht verstanden habe, waren die Bewertungen der Jury zu den Lederjacken. Spielte es nun eine Rolle, ob Futter drin war oder nicht, wie wurden die Jacken bewertet und in Reihenfolge gebracht. Sind unterschiedliche lange Vorderteile nun schlimmer als zu enge Ärmel oder hängende Schultern, oder nicht? Kam es jetzt auf Passform an oder auf Topstitching? Es ist mir ein Rätsel. Wurde die finale Bewertung überhaupt gezeigt? Oder war ich schon zu müde, um das mitzubekommen? Jedenfalls war ich als Zuschauerin nicht in der Lage, eine Reihenfolge der Sieger für diese Aufgabe zu bilden. Ich konnte kaum sagen, welche Jacke ich wie gut einschätzte. Komisch. Auf einmal ging es am Ende ganz schnell. Ich dachte, Deborahs Taucherkleid würde Kleidungsstück der Woche, aber nee, Neil gewann, weil der Magnetdruckknopf so ne witzige Idee war. Und dann überlegte ich noch schnell, wer wohl rausfliegt und dachte, "Na klar, Paul und Matt" und war dann doch sehr verwundert, dass es Deborah war, die gehen musste. Also zwei Männer im Finale und Lorna. Ob es Lorna Neil noch mal richtig schwer macht?

Und ihr so? Was habt ihr euch so beim Sehen der vierten Folge gedacht. Nehmt Platz auf dem Sofa und berichtet. Ich freue mich schon darauf zu lesen, an was ihr euch so erinnert und was bei euch welchen Eindruck hinterlassen hat.

Kommentare:

  1. Hallo Meike,

    mein Internet war andauernd weg, deshalb bin ich erst jetzt mit dem Ansehen fertig. Also ich fand Matts Rock nicht so spitze. Oben am Bund war er nicht gerade, sondern mit Bergen und Tälern. Die Nahtzugaben waren mir auch zu dominant, das sah bei allen anderen Röcken besser aus. Bei der ersten Aufgabe dachte ich: "Da hätte Frau Nahtzugabe auch mitmachen können."
    http://nahtzugabe.blogspot.de/2014/12/spontaner-spitzenrock-ein-nah-quickie.html

    Bei der zweiten Aufgabe dachte ich auch sofort an Deinen Neoprenrock. Paul hat mir total leid getan. Erst den richtigen Ärmel rausgetrennt, dann wieder eingenäht, dann den falschen rausgetrennt und wieder eingenäht und am Ende hätte er gar keine Ärmel gebraucht.

    Bei der dritten Aufgabe gibt es ja nie ein Ranking. Am Ende wird doch nur das "Garment of the week" gekürt, das kann auch aus den anderen beiden Aufgaben sein. Aber ich denke, das wichtigste Kriterium ist, ob die Aufgabe vollständig ausgeführt wurde (also Futter, Reißverschluss etc. alles drin sind). Danach wird der Sitz und die Ausführung beurteilt.
    Das mit dem Reißverschluss von Deborah habe ich aber ehrlich gesagt nicht verstanden. Man kann die Zähnchen einfach so auseinander ziehen und dann den Reiter auf die eine Seite wieder draufschieben:
    http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2013/10/die-sache-mit-dem-reiverschluss.html
    Sehr seltsam, dass das angeblich niemand wusste.

    Ich werde mir die Folge in den nächsten Tagen ein zweites Mal ansehen. Durch die vielen Unterbrechungen sind auch meine Gedanken heute nicht so sortiert.

    Liebe Grüße & gute Nacht!
    Henriette

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    1. Liebe Frau Linkshänderin, ich kann Donnerstags immer erst schlafen, nachdem ich deinen Kommentar gelesen habe. Danke!

      Komisch, dass mir die fehlende "richtige" Bewertung bei der dritten Aufgabe noch nie aufgefallen ist! Dabei ist das doch eigentlich die anspruchsvollste Aufgabe. Sehr sehr merkwürdig.

      Über Reißverschlußrettung hatte ich auch schon mal gelesen. Schade, dass Deborah das nicht wusste!

      An Frau Nahtzugabes Spitzenrock dachte ich natürlich auch. Ach, die machen uns alles nach :-)

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  2. Mir ging es bei den Lederjacken genau wie Dir. Mir war unklar, was zählte. Ich dachte eigentlich es gehe um Passform, da sah ich Neils Jacke überhaupt nicht vorn. Ich fand es auch schade, dass Deborah gehen musste. Wie sie sagte, näht sie meist für sich selbst und ist/war nicht geübt im Nähen für andere. Vielleicht identifizieren wir uns deshalb eher mit ihr.
    Dass die Lederjackenteile schon zugeschnitten waren, ist mir gar nicht aufgefallen. LG

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    1. Die Kandidaten durften die Teile vorher schon zuschneiden. Das war leider kein Service. Wenn es einen Zuschneideservice gäbe, würde ich sicher auch viel mehr nähen. ;-)

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    2. Neils Jacke hatte vorne Platz für ein kleines Schwangerschaftsbäuchlein....

      Genau wie Henriette sagt. Die KandidatInnen durften vorher zuschneiden. Aber auch wenn ein Zuschneideservice noch netter wäre, finde ich es trotzdem gut, dass sie in Ruhe zuschneiden durften.

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  3. Tja Ladys, machen wir uns nichts vor. Deborah ist über den Reisverschluss gestolpert. Wie schade ! Innenfutter wurde erwartet und die Passform der Rüschen war bei Deborah bemängelt worden. Seufz.... Da hat Matt Glück gehabt.
    Die Nachlese der Jury für die beiden Ausgeschiedenen hat mich wieder versöhnt.
    Über den Spitzenrock von Matt würde ich allerdings nochmal diskutieren.
    Bleiben tut bei mir die Frage " Darf man Wochensieger sein UND ausscheiden ? "
    Liebste Grüße
    Nina

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  4. So, zweite Sichtung:
    Das Ranking erinnert mich ans Turniertanzen. Dort wird auch zuerst geschaut, ob man im Takt und im Rhythmus ist, dann ob die Technik gut ist und zuletzt wird der Ausdruck bewertet. Wenn also manche Paare aus dem Takt tanzen und andere nicht, belegen die einen automatisch die letzten Plätze und die anderen die vorderen, ganz egal wie Technik und Ausdruck sind. Bei der Sewing Bee wird bewertet, ob die Aufgabe erfüllt wurde, ob die Passform stimmt und wie die Ausführung (z.B. schönes Topstitching) ist.

    Bei der ersten Aufgabe war "Pattern Matching" Teil der Aufgabe. Bei Neil hat das Muster hinten nicht gepasst. Paul hat den unsichtbaren Reißverschluss nicht unsichtbar eingenäht. Paul und Neil haben nicht alle Teilaufgaben erfüllt, deshalb belegen die beiden die letzten Plätze. Bei Deborah stimmt die Passform nicht, weil das Futter weiter war als der Spitzenrock. Lornas Rock fand ich besser als Matts wegen der Nahtzugaben. Der Bund war bei beiden irgendwie "wobbly".

    @ ninA
    Je nachdem, wie sich die Gesamtbewertung zusammen setzt, kann man Wochensieger sein und trotzdem ausscheiden. An dieser Stelle versagt mein Vergleich mit dem Turniertanzen, denn da wird das Majoritätsprinzip angewandt, d.h. wer die meisten Einsen hat, belegt den ersten Platz, wer die zweitmeisten Einsen hat, den zweiten usw. Haben drei Leute jeweils einmal den ersten Platz gemacht, wird geschaut, wer außerdem die meisten Zweien hatte. Damit hätte Deborah im Wochenranking mindestens Platz drei belegen müssen. Vielleicht werden die drei Aufgaben unterschiedlich gewichtet? Oder vielleicht wird die durchschnittliche Platzierung ausgerechnet? Da wir die Rangfolge der Lederjacken nicht kennen, können wir das nicht überprüfen. Aber ich kann ja mal meine vermuteten Kriterien ansetzen:

    Die Lederjacken von Matt und Deborah hatten kein Futter. Bei Matts Jacke hing neben dem Reißverschluss der Untertritt (heißt das so?) raus. Aber Deborahs Zipperpanne macht die Jacke untragbar, also belegen sie Platz 4 und 5. Bei Neil, Paul und Lorna waren alle Vorgaben erfüllt. Bei Paul stimmte die Passform an den Schultern nicht --> Platz 3. In Lornas Jacke war vorn die Stufe --> Platz 2. Bei Neil waren die seitlichen Reißverschlüsse wellig eingenäht. Das scheint nicht so schlimm zu sein wie die Stufe in Lornas Jacke, deshalb ist er auf Platz 1.

    Spitzenrock:
    1 Matt
    2 Lorna
    3 Deborah
    4 Neil
    5 Paul

    Neopren:
    1 Deborah
    2 Lorna
    3 Neil
    4 Matt
    5 Paul

    Lederjacke:
    1 Neil
    2 Lorna
    3 Paul
    4 Matt
    5 Deborah

    Wenn man jetzt die Zahlen addiert, ergibt das:
    Lorna 6
    Neil 8
    Matt 9
    Deborah 9
    Paul 13

    Wer die größten Zahlen hat, muss gehen. Es hätte also - wenn meine Vermutungen stimmen - durchaus auch Matt treffen können. Bei Gleichstand dürfen die Wertungsrichter vielleicht diskutieren und nach Bauchgefühl entscheiden. Beim Tanzen würde man hier auf die Ergebnisse der Vorrunden zurückgreifen oder eine Extrarunde tanzen, quasi ein "Stechen" machen. Aber die 4. Folge will ich jetzt nicht auch noch analysieren.

    Ich fand übrigens gut, dass es bei der zweiten Aufgabe diesmal eine konkrete Vorgabe gab, was aus dem Taucheranzug zu machen sei. Gleichzeitig bin ich etwas enttäuscht, weil eigentlich alle das Naheliegende gemacht haben: Ärmel und Beine abtrennen, Rock annähen, nur die Details sind verschieden. Ich hätte gedacht, dass jemand vielleicht das ganze auf den Kopf stellt oder komplett filetiert. Chinello hätte das gemacht.

    Was mir noch aufgefallen ist: Die Frauen werden eher als Einzelkämpferinnen gezeigt, während die Männer sich gegenseitig helfen, z.B. beim Anziehen der Puppen oder beim Überlegen, welche Technik für die Seitennähte die beste ist oder wie man einen Metallreißverschluss kürzt.

    Ich fand Deborahs Outfit diesmal auch wieder wunderbar. Diese Kombination aus Lace, Blumen, Karos und roten Strümpfen ist super! Ich mag ihren Stil, wenngleich er nicht meiner ist.

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    1. Wow! Ach, mit dem Vergleich kann ich mir besser vorstellen wie wohl so eine Bewertung zustande kommt. Vielen Dank Linkshänderin!

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  5. Also nach dieser Folge bin ich etwas verwirrt. Matts Spitzenrock hatte einen krumpeligen Reißverschluss, zog sich an den Nähten und der Reißverschlussabschluss oben am Bund war ungleichmäßig, das wurde überhaupt nicht erwähnt. Lornas Rock war um Klassen besser genäht - aber hat man Matt an Platz 1 gesetzt, um zu rechtfertigen, dass er weiter kommt?

    Dann bei der Lederjackenchallenge: die Teilnehmer haben sich die Schnitte selber ausgesucht und durften sie vorher üben, sie kennen die Models und bringen die Teile schon zugeschnitten mit. Warum hantieren die denn dann noch mit Maßbändern an den Models und notieren sich Zahlen, das ergibt doch gar keinen Sinn? Zu dem Zeitpunkt ist entweder die Passform schon optimiert, oder es ist eh zu spät. Also Maßbänder nur für die Kamera? Bei der Challenge fand ich Neils Jacke im Gesamteindruck tatsächlich am besten, auch die Passform fand ich OK. Matts und Deborahs Jacken hatten kein Futter, beide hatten Passformprobleme, also beide gleich schlecht. Matts 1. Platz beim Spitzenrock zählt anscheinend höher als Deborahs 1. Platz beim Ändern, und deshalb kommt Matt weiter - oder so ähnlich. Wirklich klar ist die Entscheidung nicht.

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  6. So, mit einer Woche Verspätung habe ich mir diese Folge nun zu Gemüte geführt und hoffe jetzt, dass bald jemand das Finale auf youTube hochläd.
    Schon vorher fand ich ja, dass Matt zu gut bewertet wurde (nach dem was man so sehen konnte, aber nicht erwähnt wurde). Und auch jetzt bin ich der Ansicht, dass er zu Gunsten von Debora hätte ausscheiden sollen.
    Frau Charming schläft schon, aber sie mochte Paul auf Grund seiner offensichtlichen Affinität zu Elefanten und ich glaube sie wird es traurig finden, dass er gehen musste.
    Schade, Debora hätte ich gerne noch weiter gesehen sie ist sympathisch und kann was.Jetzt bleibt die Frage: Lorna oder Neel, wer wird es?(aber eigendlich ist mir das egal,(hauptsache sie nähen))

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