Donnerstag, 26. Februar 2015

SPOILER Great British Sewing Bee: Staffel 3 Folge 4

############ACHTUNG SPOILER############

Wer die 3. Folge der 3. Staffel der GBSB noch sehen möchte und nichts darüber wissen möchte, darf diesen Post noch nicht lesen!

############ACHTUNG SPOILER############

Donnerstag, Sewing Bee-Tag. Zur Einstimmung auf die heutige Folge blätterte ich durch "Ändern &Aufwerten von Kleidungsstücken" von Tersa Gilewska, dass ich aus der Bücherhalle ausgeliehen hatte. Kurz vor der Tagesschau, als das Kind gerade im Bett lag, überlegte ich, ob ich die Jeans zuschneiden soll, aber das wäre zu aufregend gewesen. Oder war ich aufgeregt, wie es bei der Sewing Bee weiter geht? Nein, ich muß zugeben, die Aufregung ist dahin. Die technischen Probleme sind gelöst und die Staffel bannt mich weitaus weniger, als die erste Staffel (die Zweite sah ich nur zum Teil).

Und nach der Sewing Bee gings schnurstracks aufs Klo. Ich vermute, es wäre sogar möglich, die Sendung mit ipad und Filmon-App pausieren zu lassen, aber das Risiko ist zu groß. Es könnte ja auch schief gehen, mir vertraue ich mehr, als der Technik. Also eine kurze Pause, bevor ich schnurstracks, ohne Konzept, aber mit ein paar Notizen diesen schnellen Post schreibe. Auf dem Klo fragte ich mich, wie nahe oder distanziert ich eigentlich diese Sendung sehe. Fühle ich mit den KandidatInnen mit, versetze ich mich in die rein, sind meine Lieblinge meine Lieblinge, weil ich mich mit ihnen am Besten identifizieren kann?

Irgendwie schon. Irgendwie stelle ich mir vor, wie ich reagieren würde, wenn ich die Aufgabe präsentiert bekommen würde. Ein Korsett! Krass! Ich weiß nicht, ob ich die Ruhe hätte, genau zuzuhören, wie die Aufgabe erklärt wird. Ob sie den TeilnehmerInnen überhaupt so erklärt wird, wie den ZuschauerInnen? Wir bekamen zu hören, dass es um Präzision geht. Als Teilnehmerin würde ich erstmal schockiert zusammenbrechen, wenn ich sähe, um wie viele Schnitteile es sich handelt. Als ich aber verstand, dass mal wieder mit Schrägband gearbeitet wird, entspannte ich mich merklich. Schrägband ist ein Freund! Und wenn ich richtig gesehen habe, dann war das Schnittmuster eines mit Nahtzugabe - das macht das präzise Arbeiten an so einem Stück leichter. Vermutlich war die Stoffwahl entscheidend für die Schwierigkeit und das Ergebnis. Rundungen zusammen nähen, bei Stoff, der nachgibt ist die Hölle. Trotzdem, ich wäre unsicher, welcher Stoff die beste Wahl wäre - aber ich habe ja auch noch kein Korsett genäht. Als ich das so sah, bekam ich allerdings durchaus Lust, mich auch mal an einem zu versuchen.

Gut gefallen hat mir bei der Aufgabe das strukturierte Vorgehen von Amanda am Anfang. Alle Teile schön an der Rückseite markieren und die Teilenummer drauf schreiben. Rückseite markieren mache ich auch oft, aber Teilenummer ist clever - das muss ich mir merken. Etwas irritierend fand ich Ryans Stoffwahl. Dass Streifen nicht banal sind, ist einleuchtend, da war wohl etwas Hybris mit im Spiel. Bei der anschließenden Jury-Bewertung, fand ich aber Platz 6 für Ryan doch etwas merkwürdig. Mir leuchtete nicht ein, wieso dieses Korsett so viel schlechter sein sollte, als zum Beispiel das von Paul. Pauls Korsett hatte eine schlechte Passform, es warf lauter Querfalten, was von der Jury mit keinem Wort erwähnt wurde. Stattdessen gab es sehr viel Lob und Platz 3. Lag es an meinen Englischkenntnissen, dass ich das merkwürdig fand?

Den Einspieler fand ich zunächst nett, weil ich Einspieler nett finde. Trotzdem finde ich ihn weitaus weniger interessant, als die Einspieler der ersten Staffeln. Und wieder frage ich mich, wer Zielgruppe für die Sendung ist. Eine richtige Nähnerd interessiert sich vermutlich viel mehr für Techniken und Materialkunde als für Fashion History. Na gut, es ist nicht uninteressant, aber ich vermute, zum Thema Korsett wäre es auch möglich gewesen, etwas handwerkliches zu erzählen. Andererseits war die Sichtweise auf das Korsett durchaus kritisch - es hätte ja schlimmer können und in die Richtung von unzähligen Facetten grau gehen können. Also, ich fand den Einspieler so lala, war aber dankbar, dass er für Abwechslung sorgte.

Bei der Kreativübung fiel mir wieder auf, dass reichlich Material zur Verfügung stand. Die 80er geizten ja auch nicht an Stoff. So recht warm wurde ich weder mit der Aufgabe noch mit den Ergebnissen. Aber vielleicht bin ich einfach auch nur abgeschreckt von dieser fürchterlichen Zeitvorgabe 90 Minuten. Vielleicht sollte ich, um mich zu beruhigen, einfach daran denken, dass es sich immerhin um 1,5 Stunden handelt, um etwas zu zaubern. Und zaubern können sie, die Damen und Herren, wenn ich bedenke Konzept überlegen und dann auch noch das Zeug zusammentackern und was weg ist ist weg. Das ist schon nen Ding!

Als Ryans Tränen gezeigt wurden dachte ich "ach, die ersten Tränen - erst jetzt?" Ich meine Hut ab vor den KandidatInnen. Wenn die Zeitvorgaben stimmen, dann stehen die doch bei jeder Aufgabe unter immensem Zeitstress und ich kenne nicht wenige Menschen, bei denen, zur Regulierung des überlaufenden Fasses Tränen laufen. Mein Mann findet das immer furchtbar, wenn ich ihm erkläre, dass das von meiner Seite aus oft erstmal ein Druckausgleich ist, weil er immer gleich das Schlimmste befürchtet. Also ich wäre vermutlich bei jeder Aufgabe extrem nahe am Wasser gebaut. In sofern empfand ich Ryans Tränen eher erleichternd zu sehen. Absolut menschlich und verständlich - endlich Tränen, es ist doch fast unheimlich, wie wenig geflucht und geweint wird! Damit meine ich absolut nicht, dass ich Tränen und unflätiges Zeug sehen will, das wäre ja voyeuristisch und auch der Sendung nicht angemessen. Ich bin einfach erstaunt, wie straight die KandidatInnen sich an diese wirklich schwierigen Aufgaben in Hinblick auf die sehr eng bemessene Zeit in Hinblick auf die Stresssituation machen.

Auch bei dieser Aufgabe war ich mit der Reihenfolge der Juryergebnisse nur mäßig einverstanden. Deborah wurde nur 5. - dabei trug sie by the way ein hinreißendes Kleid, dass ich die ganze Sendung über anschmachtete und ihre moderne Jacke fand ich klasse.

Nach der zweiten Aufgabe, schrieb ich eine Liste, wie es weitergeht und war mir 100% sicher, dass ich recht habe. Das führte allerdings dazu, dass ich dachte "ach wie langweilig" und hoffte, dass ich mich irren könnte. Meine Prophezeiung nach der zweiten Aufgabe war: Amanda und Paul müssen gehen. Neil, Lorna und Ryan kommen ins Finale --> Neil gewinnt und Matt und Deborah spielen weiter Mittelfeld, bevor sie nächste Woche gehen müssen.

Die dritte Aufgabe, einen Kilt zu nähen, hasste ich am Anfang sehr. Ich gebe allerdings zu, dass ich am Ende dachte, dass es vielleicht doch durchaus schick sein könnte, einen Frauen-Kilt zu nähen und zu tragen, aber das könnte auch einfach daran liegen, dass ich Karos liebe und Faltenröcke spannend finde. Bei Frauen. Vielleicht habe ich einfach keine Ahnung, was ein Kilt eigentlich genau ist und was dahinter steckt. Vielleicht ist ein Kilt so etwas, wie bei uns das Dirndl? Vermutlich müssen in der deutschen dritten Staffel - möge uns das Universum mindestens drei Staffeln einer deutschen Nähsendung schenken, amen - die KandidatInnen Dirndl nähen. Und sagt nicht, ich hätte es euch nicht prophezeit.

Erst im Laufe der Aufgabe verstand ich, dass bis auf Ryan alle KandidatInnen den Kilt selbst konstruierten. Deswegen sagte Neil auch "Pure Engineering" und als ich das verstand, fand ich die Aufgabe auf einmal sehr reizvoll. Immerhin haben sie das geübt und immerhin sind die Karos, die ich sonst so absurd schwer finde, bei dieser Aufgabe durchaus eine Hilfestellung. Insofern habe ich auch nicht verstanden, wie der Glitzerjeanskilt da rein passte. Irgendwie fand ich es auch komisch, dass sowohl für Frauen als auch für Männer genäht wurde, denn das waren irgendwie zwei komplett andere Aufgaben, wenn ich das richtig verstanden habe: bei den Männerkilts kam es darauf an, dass alles richtig gemacht wird, richtige Länge etc.. Bei den Frauenkilts gab es zwar gestalterischen Freiraum, aber dafür war, aufgrund der Hüftrundung die Passform sensibler. So richtig vergleichbar war das nicht.

Als Neils Kleid zum "garment of the week" gewählt wurde, gähnte ich nur. Jaja, was soll dieser "Nähmaschine" noch passieren auf dem Weg zum Siegertreppchen, wo doch alles, was er macht so extremly super ist. Öde! Ich möchte am liebsten dauernd Lorna anfeuern. Lorna! Lorna! Und Deborah natürlich auch, vermutlich ist sowieso klar, dass sie meine Lieblingskandidatin ist, obwohl ich das nicht wirklich begründen kann! Warum Ryan statt Paul gehen musste, ist mir ein Rätsel. Ich weiß nicht, warum ich das immer denke, aber bei Paul habe ich immer das Gefühl, dass er großzügige Männerbonuspunkte bekommt, denn so richtig überzeugen mich seine Sachen nicht, auch wenn er bestimmt ein liebenswerter Kerl ist. Oder mußte Ryan gehen, weil sie Angst um ihn und seine Nerven hatten?

Na, diese Folge lädt doch wieder herrlich ein, Verschwörungstheorien zu entwickeln? Was schoss euch so durch den Kopf beim Sehen? Wie nah oder wie distanziert seid ihr zu den KandidatInnen? Wie hättet ihr die einzelnen Aufgaben angegangen, was hätten sie besser machen können? Mögt ihr die dritte Staffel? Fragen über Fragen - ich lade euch herzlich ein, auf meinem virtuellen Sofa Platz zu nehmen, und zu Fachsimpeln.

Kommentare:

  1. Neil, die Nähmaschine! Ich lach mich schlapp!

    Ich hatte getippt, dass Ryan und Amanda gehen müssen. Nächste Woche müssen sicher Lorna und Paul gehen. Die wurden so deutlich in der Vorschau gezeigt, als es um diesen Punkt ging. Das Finale bestreiten Neil, Matt und Deborah. Der Roboter wird gewinnen. Gähn. Aber vielleicht werden wir ja doch überrascht? [Und überhaupt, da wurden bestimmt extra nur Frauen gecastet, die schlechter als diese Männer sind. Neue Verschwörungstheorie.]

    Ich fand einige der Korsetts unförmig obenrum, das wurde gar nicht angemerkt.
    Ich habe schon einmal eine Corsage für mich genäht, aber ohne Stäbchen. Ich hatte einen Schnitt ohne NZG. Es war grausam. Diese vielen Fitzelteilchen, die Kurven, die Passform. Nie wieder! Deshalb nähe ich auch sicher nie BHs.

    Den Einspieler fand ich ganz gut. Klar hätte man mehr über dieTechnik zeigen können, aber die Geschichte der radelnden Frauen und des Feminismus fand ich auch gut. Um Mode ging es dabei ja nicht in erster Linie.

    Ich mag Deborah zurzeit am liebsten. Sie ist so herzlich und spontan. Wie sie quietscht: "It's so small, it's so cute!", da muss ich einfach lächeln.
    Lorna wirkt auf mich wie eine Kopie von Ann aus der 1. Staffel und Heather aus der 2. Staffel. Deborah hat einen tollen Stil, in ihrem Kleiderschrank würde ich gern mal stöbern!

    Ich identifiziere mich meist sehr mit den Kandidatinnen und gehe emotional voll mit. Mein Herz klopft, mein Genick verkrampft sich. Ich bin vor allem für die Musik sehr empfänglich. Ich mag auch Doris Day sehr gern, von der ja eine Menge Lieder gespielt werden, auch in den anderen Staffeln.

    Ich muss jetzt schnell ins Bett. Morgen schreibe ich vielleicht noch mehr, wenn mir noch etwas einfällt. Ich werde mir die Folge auch in den nächsten Tagen noch ein zweites Mal ansehen, da fällt mir meist noch das eine oder andere auf.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Ach ja, die Folge ist schon auf Youtube:
      https://www.youtube.com/watch?v=fZPOPOdH_Vo

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    2. Das mag sein, dass Lorna wie eine Kopie von Ann wirkt, ich bin aber trotzdem sehr empfänglich für sie als Mensch und als Typ. Es ist doch wirklich wunderbar zu sehen und faszinierend, dass Menschen schon Jahrzehnte nähen, sehr souverän dabei sind und trotzdem auch Fehler machen.

      Na, ich finde, dir fällt auch schon beim ersten Mal eine Menge auf. Ich kann deinen Kommentar Donnerstags am späten Abend kaum erwarten <3

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    3. So, zweite Sichtung beendet.

      Bei den Korsetts haben sich einige gekräuselt, aber es wurde nur bei einem angemerkt. Aber wir sehen und hören ja nur eine Zusammenfassung der Beurteilung. Wahrscheinlich soll der Zuschauer nicht mit Wiederholungen gelangweilt werden.
      Ryan hat in der ersten Aufgabe mehrmals betont, dass er schon mehrere Korsetts genäht hat. Daran gemessen, war seins vielleicht nicht gut genug? Und die Stoffwahl bzw. der Umgang mit Material und Muster wird mit bewertet. Hätte er ein anderes Muster genommen, wäre seine Bewertung besser aus gefallen. Hätte hätte Fahrradkette...
      Bei der dritten Aufgabe habe ich es so verstanden, dass alle außer Ryan den Schnitt selbst konstruiert haben. Das war vielleicht Teil der Aufgabe und wurde mit bewertet?
      Ich könnte mir vorstellen, dass diese Punkte dazu geführt haben, dass Ryan gehen musste.

      Ich persönlich würde ein transparentes Bewertungssystem bevorzugen. Ich würde Punkte für Stoffwahl (Umgang mit Material und Muster), Passform etc. vergeben und je nach Aufgabe unterschiedlich gewichten. Mal geht es halt mehr um die Kanten, mal um das Futter, mal um den Musterverlauf. Aber die Kriterien würde ich vorher bekanntgeben. Sonst passiert es nämlich, dass man leicht auf's falsche Pferd setzt und damit auf die Nase fällt. Naja, ich bin ja schon froh, dass die Zuschauer nicht per Telefonanruf abstimmen, wer rausfliegt.

      In der ersten Staffel waren die Aufgaben so, dass man sie schaffen konnte, wenn man sich genau an die Vorgaben hält. Zusätzliche Techniken oder Verzierungen waren willkommen. Ich erinnere mich an Sandras gefütterten Rock, Laurens selbst gemachtes Schrägband, Sandras französische Nähte am Oberhemd. Das war alles willkommen. In der dritten Staffel ist so etwas zeitlich kaum möglich und wenn man es doch macht, wird man getadelt.
      Grundsätzlich fände ich es schön, wenn die Vorgaben mal deutlich wären: "Macht genau, was wir sagen!" oder "Macht, was ihr wollt, Hauptsache, es ist am Ende ein Pyjama!"

      Liebe Meike, Du fragst immer wieder nach der Zielgruppe. Vielleicht gibt es keine? Vielleicht ist das ein Experiment, einfach einen Trend (das Nähen) aufzugreifen und eine Show darüber zu machen und mal zu sehen, wer da zusieht? Vielleicht soll es eine Show für die ganze Familie sein?

      Im deutschen Fernsehen gibt es ja nur noch Zielgruppen-TV. Die Show für die ganze Familie ist mit "Wetten dass...?" endgültig ausgestorben. (Oder sehe ich das falsch? Gibt es Familien, die sich das Dschungel-Camp oder DSDS oder GZSZ gemeinsam ansehen?) Gemeinsam schaut man höchstens noch Fußball. Ich finde das schade. Aber wahrscheinlich soll jedes Familienmitglied auf seinem eigenen Endgerät sein eigenes Programm sehen, um die maximale Dosis zielgruppengerechter Werbung zu sehen und anschließend so viel Zeug wie möglich einzukaufen. (Verschwörungstheorie? Wohl eher bittere Wahrheit...)

      Ich würde auch gern mehr Nähtechniken sehen. Wie genau wurden diese Falten in den Kilts genäht? Ich konnte nur sehen und verstehen, dass der Stoff möglichst regelmäßig und zum Muster passend in Falten gelegt und gesteckt wird. Ich würde auch gern mehr über Werkzeuge wie z.B. Füßchen sehen, da kann man so viel lernen. Bei den Korsetts wurde ja einige erklärt, aber bei den Kilts nicht. Schade!

      Ich freu mich trotzdem auf nächsten Donnerstag, auf die Sendung und auf Deine Zusammenfassung! <3

      Liebe Grüße,
      Henriette

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    4. Ich frage immer nach der Zielgruppe? Interessant, das kommt wohl daher, dass ich schon lange Jahre selbständig bin und diese Gedanken gewöhnt bin. Ich bin Teil dieses Systems, dass eben nutzenmaximierend arbeitet und dazu gehört natürlich eine genaue Definition derer, die die KundInnen sind. Beim Medium Fernsehen habe ich einfach all zu oft die Vermutung, dass jemand wie ich einfach nicht Zielgruppe ist - das wäre ja auch plausibel, so wenig, wie ich konsumiere.

      Bei der Sewing Bee habe ich das Gefühl, dass unsere gefühlten Qualitätsverluste eben aufgrund der künstlichen Verbreiterung der Zielgruppe resultieren. Ein neues Special-Interest-Thema wurde entdeckt - das freut uns - und wird nun aber versucht, massenkompatibel aufzubereiten. Da es aber dennoch ein Special-Interest-Thema ist, ist das gar nicht so leicht, Menschen zu finden, die Brüste zeigen und trotzdem nähen können - um es jetzt mal ganz platt zu formulieren. Die Rahmenbedingungen: Wettkampf, Stress, spannungssteigernde Musik, anscheinend beliebte Moderatorin können Menschen dazu bringen, eine Nähsendung zu schauen, die eigentlich Nähen gar nicht interessant finden. Deine Hypothese, dass es auch darum geht, die ZuschauerInnen möglichst nicht zu langweilen, würde dafür auch sprechen.

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    5. Hm, ich empfinde mich einfach nicht als Teil einer Zielgruppe, bzw. wäre die Gruppe der feministischen, nähenden, strickenden, konsumverweigernden Hausfrau und Mutter mit Hochschuldiplom wohl zu klein, als dass eine Sendung extra dafür gemacht wird. Linkshändig, HSP und Synästhetikerin hatte ich noch vergessen. Aber vielleicht ist die Sendung ja gerade für die Gruppe derer, die keiner Gruppe angehören? *lach*

      Einer NähTalkShow würde ich stundenlang zuschauen. Das wäre doch mal eine Idee für's Nähkränzchen! Es gibt schon immer so schöne Berichte mit Fotos z.B. von der AnNäherung, als nächstes müsste halt mal jemand eine Videokamera benutzen. Ich würde mir das ansehen, z.B. wie Dir Frau Nahtzugabe erklärt, wie man Paspelknopflöcher macht. Bei so einer Sendung könnte man prima Mäuschen spielen und viel lernen, ohne den Mut aufbringen zu müssen, live teilzunehmen.

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  2. Ich bin immer noch ganz baff über die Entscheidung " Ryan ist raus"
    Ich habe auch gedacht Paul muss gehen. Ob es daran liegt, das es die dritte Staffel ist...hm....ich find's irgendwie nicht mehr so fesselnd. Es wird so wenig über den Prozess an sich gezeigt. Schade.
    Grüße von der etwas verwirrten Nina

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    1. Ich überlege die ganze Zeit, ob das bei den Kochshows auch so ist, dass vom Kochhandwerk wenig gezeigt wird - aber ich habe jetzt trotzdem keine Lust, mir ne Kochsendung anzusehen. Was ist, was da transportiert wird oder transportiert werden soll?

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  3. 4 Stunden für ein Korsett, mit "Knochen" - das kann nicht sein!
    Den Rest muss ich mir später ansehen.

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    1. Und ich weiß nicht was ihr gegn Paul habt sein Korsett saß ziemlich gut (weiter habe ich nicht gesehen) und auch seine Kinderweste war super. Ich fand eher bei Matt waren immer so kleine und größere Störfaktoren auf die die Jury ,wenn überhaupt, nur kurz einging - und trotzdem wird er recht hoch bewertet.

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    2. Pauls Korsett hatte laute waagrechte Querfältchen - frag mich nicht, warum. Die Bewertungen von Matt sind mir auch ein Rätsel.

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  4. Deine Zusammenfassungen gefallen mir sehr gut! Danke! Vor allem helfen sie, zu sehen, was alles inszeniert ist. Die BBC plant also jetzt ein Nähbuch für Männer...

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    1. Danke!

      Nähbücher für Männer von Männern liegen in der Luft. Wie sollen sich die armen Männer auch mit dem ganzen Frauenzeugs identifizieren. Ich sage nur MyBoshi und ich prophezeie den ganz großen Nähtrend, wenn sich endlich Männer unserem Weiberkram annehmen.

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  5. Da meine filmon App nicht mehr funktioniert undicht sie einfach Nichterfüllung zum laufen bringe, schaue ich mir das auf YouTube an.
    Aber es ist auch für mich nicht mehr das was es am Anfang War. ...
    Sind es die vielen Männer die mich abschrecken?
    Und wenn ja warum ?
    Nähen ist für mich also auch geschlechtliche. .interessant das auch ich dem aufsitze.
    Mir kommt da der oft männliche Leistungsdruck in allem das Alphatierchen zu sein, in den Sinn.
    Ich mag das spielerische , freie und überraschende beim nähen.
    Da ich das auf Twitter mitverfolge, und ich regelmäßig die Zeitvorgaben lese, kommt mir das das doch sehr, sehr leistungsorientiert rüber.
    Natürlich ist es ein Wettbewerb, der nur so aussortieren kann, aber beim am Rande mitverfolgen, scheint es doch ein genaues Drehbuch zu geben...und diese Erwartbarkeit lässt halt auch wenig übrig für Überraschungen.

    Ich finde deine Spoiler und deine Gedanken dazu immer sehr inspirierend .
    Und Ryan mochte ich sehr gerne.
    Warum er gestern gehen musste, lässt ja wirklich sehr viel Spekulationen Platz. ...

    Liebe Grüße
    Stella

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    1. Danke, für deinen inspirierenden Kommentar. Das ist ein interessanter Gedanke und ich frage mich, ob meine Unlust auch aus der Tatsache resultieren könnte, dass ich es mit Männern weniger interessant finde. Habe ich auch eine Sehnsucht, "unter uns" zu bleiben? Oder schreckt mich diese "Männer machen nähen cool, siehe MyBoshi"-Nummer?

      Ich glaube, dass - Achtung, schlimme Stereotypisierung - Frauen oder Nähnerds die Sendung nicht wegen des Wettbewerbs schauen. Ich glaube, wir könnten das gut aushalten, dass Woche für Woche sich die gleichen Menschen treffen, zusammen nähen und sich interessante Sachen über das Handwerk, das Material, das Nähen und was es mit ihnen macht, erzählen. Aber unsere Fernsehlandschaft hat keine Talkshows mehr, in denen sich Leute rumlümmeln und rauchen und Dokumentationen werden erst gesendet, wenn alle im Bett sind. Es herrscht das Dogma des Wettbewerbs, denn das passt ja in unser kapitalistisches Gesellschaftssystem.

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    2. Genau das habe ich gemeint !
      Ständig dieser Leistungsdings das stößt mir sehr auf.
      Und das ist sicher keine rein Männliche Eigenschaft, wird aber gern in der heutigen Kulturlandschaft unserer Breiten damit verknüpft .

      Da halte ich lieber ein schwätzen beim nähen, und verknüpfe damit angenehme Momente und Erinnerungen, als mir langstreckentechnisch was aus dem Kreuz zu leiern.

      LG

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    3. Grundsätzlich habe ich es ja auch nicht so mit Druck. Deshalb würde ich bei so einem Format schon mal auf gar keinen Fall mitmachen.
      Durch diesen Zeitdruck bringt man halt ein bisschen Drama rein. Ich glaube kaum, dass es ein Publikum geben würde, dass mir beim gemütlichen Nähen zuschauen wollte. Das wäre glaube ich einfach todlangweilig. Es hängt halt auch mit dem Medium zusammen. Fernsehen will heutzutage hauptsächlich unterhalten. Ob man das gut finden muss, sei dahin gestellt.
      Ich weiß nicht so recht in welcher Sparte man das Thema Nähen sonst stecken könnte. Vielleicht mal eine Doku über die spleenigen aber liebenswerten Nähnerds bei 37°. Eine technischere Herangehensweise wäre dann ja schon fast so etwas wie ein Craftsy-Video. Ansonsten hätte so eine Anarcho-Talkshow aus dem Nähzimmer natürlich auch was. Aber ob das Quoten bringt?

      LG füßchenbreit

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    4. Also langweiliger als Zugfahrten, die nachts manchmal gesendet werden, kann so ein Nähkränzchen auf keinen Fall sein :-)

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    5. Hihi, manchmal in schlaflosen Nächten, aber sonst eigentlich nur Serien aus der Konserve und natürlich die Sendung mit der Maus.

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  6. Die Zeitvorgaben fand ich immer schon knapp, aber für mein Verständnis werden die gestellen Aufgaben von Staffel zu Staffel anspruchsvoller, die Zeitvorgaben aber nicht im angepassten Maße länger. Ich wundere mich immer, wie wieviele Teilnehmer innerhalb dieser absoluten Kampfzeitlimits mit ihren Stücken fertig werden. Ich würde nicht EINS vollenden. Nicht eins! Irgendwas ist da getürkt. Und wenn auch nur die Themen vorher schon bekannt sind, damit sich die Jungs und Mädels ein paar Gedanken dazu machen können. Allein das Ideefinden würde mich schon viel zu viel Zeit kosten.
    Langweilig finde ich es trotzdem auch in der 3. Staffel noch nicht. Und selbst wenn Neil tatsächlich Britain's nächster Supernähnerd wird, ich finde er hätt's verdient. Zumindest nach bisher gezeigtem.

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  7. Ach ja, und dass Ryan anstatt Paul ausscheiden musste, das versteh ich auch nicht.

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  8. Oh, wenn wir auf einem Sofa säßen hätte ich jetzt auch viel zu sagen. Z.B. dass ich auch glaube, das ist irgendwie getürkt, mit den Zeiten. Auch die Dramaturgie, schon durchs Casting. Die hatten bestimmt jede Menge nette Lornas/Anns/Heathers, aber das wäre tatsächlich langweilig, da zuzuschauen. Außerdem, was ist mit mir los, ich guck gern Männern beim Nähen zu. Vor allem, weil es unter dem Frauenflausch genauso wettbewerblich zugeht, da ist es mir so offen doch lieber. Wundert mich, dass die Teilnehmer so wenig rummaulen wegen der Bewertungen, das war bei der franz. Version mehr, dass die auch mal beleidigt oder unsolidarisch waren. Sind Briten wirklich so fair? Oder auch nur alles unter dem Teppich? Außerdem wünsche ich mir dreimal so lange kulturhistorische Einspieler. Und ist man nur Nähnerd, wenn man sich selbst dauernd Klamotten näht und nur für technische Details interssiert? Mir geht auch das Herz auf, wenn ich meine Nähmaschine schnurren höre, aber ich mach da noch andere Sachen und ich bin 100 % die Zielgruppe der Sendung :-)
    Sorry, war doch zu lang, auf dem Sofa würde ich wohl alle in Grund und Boden quatschen.
    LG Sus.

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  9. Hach, wir müssten die Sendung wirklich mal gemeinsam auf dem Sofa sehen!

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum mich diese Staffel weniger fesselt als die erste und auch als die zweite: nur, weil das Ablaufschema jetzt bekannt ist? Mir wachsen die Kandidaten diesmal nicht so ans Herz, mir kommt der Ablauf irgendwie geschäftsmäßiger und zackiger vor als in den anderen Staffel: Aufgabe wird in einem Satz genannt, zack, dann wird genäht, zack, Bewertung, zack, nächste Aufgabe, zack, am Schluss muss einer/zwei gehen, alle sagen "oh nein, wie schade", zack, umarmen sich, zack, Ende. Liegts an mir, liegts an der Sendung - in der ersten Staffel kam mir das alles liebevoller und auserzählter vor. Falls es diese Beschleunigung wirklich gibt, und nicht nur in meiner Einbildung, würde ich auch annehmen, dass man die Sendung für nicht-Nähende schneller und damit interessanter und spannender machen wollte.

    Dass die Männer jetzt so ein Buddy-Ding machen, abklatschen, sich gegenseitig auf den Rücken klopfen, das stört mich irgendwie auch. Nicht an sich der Wettbewerbscharakter. Ich schau mir auch gerne an, wie systematisch, planvoll und zügig Neil die Aufgaben abhakt - der kann einfach unter Stress extrem gut funktionieren und ist ein analytischer Typ, soll er ruhig gewinnen. Amanda mochte ich zwar sehr, aber wie sie da verträumt vor sich hinnäht oder erstmal Schrägband selber macht, das hat mich irre gemacht! Aber mit den Männern ist das wie immer: kaum hat man ne Männergruppe, die 50% oder mehr ausmacht, dann ist das auf einmal deren Show.

    Zu den Bewertungen noch ne Verschwörungstheorie: Ryan konnte wirklich nicht mehr, er war beim Hereintragen der Schneiderpuppen nicht dabei, erst wieder bei den Bewertungen, die man vermutlich viel später gedreht hat. (Amanda sah da übrigens auch verheult aus, fand ich.) Der musste/wollte aus der Sendung raus, deshalb hat man in der ersten Aufgabe die Korsetts von Matt und Paul so viel besser gewertet, als eigentlich angemessen - man kann das ja alles noch nachdrehen, bzw. entsprechend schneiden, der Wettbewerb läuft ja wohl nicht wirklich an einem Wochenende ab Durchaus möglich, dass man erst später mit dem Plan kommt, zwei ausscheiden zu lassen, und dann den Anfang, den Teil wo Claudia/Patrick/May sagen, dass diese Woche zwei gehen müssen, einfach nochmal neu aufnimmt. Ich fand nämlich auch, dass Paul und Matt bei der Korsettaufgabe übermäßig positiv bewertet wurden - das fiel mir aber auch schon in Staffel 2 auf, die spätere Gewinnerin hat auch manch einen miesen RV abgeliefert, der nicht kommentiert wurde.

    Bei dem Kilt war bei Ryans das Problem, dass er vorne nicht genügend überlappte und zu lang war. Ersteres ist ein Konstruktionsfehler, der das Ding quasi untragbar macht, ist wie ein Wickelrock, bei dem man dauernd halb im Freien steht. Wie das passieren konnte, wo er doch als einziger ein Schnittmuster benutzt hat und das Ding nicht selber konstruiert hat, ist mir aber ein Rätsel? Einen Kilt zu nähen ist in GB wohl wirklich sowas wie das Dirndlnähen in D, ich habe ein Nähbuch aus England, da wird die ganze Konstruktion erklärt, genau das, was die in der Aufgabe machen mussten. Insofern war Ryan in der Folge wirklich nicht so super - aber Paul und Matt waren nicht wirklich besser.

    Naja, mal schauen, ob wir nächste Woche eine (gescriptete?) Überraschung erleben und der unbezwingbare Neil ins Straucheln kommt, wenigstens einmal, für die Spannung.

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  10. Mir gefällt der Gemeinschaftsgedanke bei den Jungs, dass sie sich gegenseitig motivieren und abklatschen.
    Am sympatischsten ist mir Lorna, die ist einfach so nett und wie sie sich in der vorigen Folge gefreut hat - dieses Kopf neigen und krampfhaft vermeiden, seine Freude allzu sehr hinauszuschreien, ich find's super niedlich. Und Neil. Also ich mag ihn, er denkt analytisch, strukturiert, er gerät nicht in Panik, macht sein Ding von Anfang bis Ende nach Plan, ohne sich zwischendurch zu denken "oh ich könnte ja noch Schrägband selbst machen" . So wirkt er jedenfalls auf mich. Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, warum viele finden, dass er wie ein Roboter wirkt.
    Die anderen beiden Männer gehen irgendwie total unter, also in meiner Erinnerung hab ich die fast nie gesehen und ich kann mich kaum daran erinnern, dass sie das Wort ergriffen haben (ich denke das stimmt nicht, bin mir auch nciht sicher wodurch dieser Eindruck entsteht.)

    Ich würde auch sehr gerne mehr über die besonderheiten der zu fertigen Kleidung erfahren, worauf es ankommt, welche Verarbeitungstechniken benutzt werden - und vor allem beim Quilt: Wie genau soll denn ein klassischer Kilt aussehen? Naja, ich weiß eben auch nciht genau, was das ist, wo es herkommt, welche Bedeutung er hat.

    Ich fürchte, dass war nun absolut unzusammenhängend,
    Liebe Grüße, Freja

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    1. örgs Quilt... Ähm naja ich schlaf hier wohl schon fast, ich mein natürlich Kilt, entschuldige :D

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  11. So, wir haben uns das jetzt auch bis zum Ende abgesehen und ja, wir verstehen nach dieser Woche auch nicht warum Paul blieb und Ryan gehen musste.
    Verschwörungstheorie: Ryan weinte, weil er schon wusste dass er gehen musste.
    Beim Korsett hätten wir jetzt noch nicht sagen können welcher von beiden besser war, aber die beiden hellblauen Korsagen fanden wir schlechter und bei den anderen beiden Teilen (dottergelbes Oberteil und Glitzerjeanskilt) fanen wir Paul auf jeden Fall hinten .
    Als die Drei an den Nietenmaschinen standen und einschlugen, musste ich die Augen verdrehen. Wie mich solche Klischees nerven, für mich ist das kein normales Verhalten und treibt einen Keil zwischen die Geschlechter der nicht sein muss. So ein Schulterklopfzeugs unter Männern ist mir auch im echten Leben unangenehm (deshalb sehe ich auch nicht gern Fußball (aber vielleicht bin ich auch nur verklemmt) und bei so Sendungen mit "Frau & Mann" im Titel (vorzugsweise mit Herrn Plasberg als Moderator) muss ich regelmäßig wegschalten, weil ich sonst 'ne Kriese bekomme).
    Aber das wird wahrscheinlich wirklich nur durch die gezeigten Ausschnitte so dargestellt, was hier als gescriptet bezeichnet wird. Natürlich ist das alles nicht live sondern wurde vorher abgedreht und da die Macher das Ergebnis schon kennen, können sie im nachhinein alles so "abmischen", dass es dramaturgisch passt.
    Huch die Zeit rennt aber wieder! - ich kann jetzt gar nicht auf die ganzen anderen kommentare eingehen, aber ich finde Nähbücher von Männern für Männer sind unnötig, Neutral reicht völlig.
    Bis Bald LG
    Christoph

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    1. Ich finde dieses Abklatschen auch befremdlich.
      Wie wäre das, wenn da die Frauen gestanden und sich abgeklatscht hätten?
      Und beim Anstoßen (war das in Folge 3 oder 4?), als Patrick "To the boys!" rief, weil die in der Bewertung die ersten Plätze belegt hatten... Als in der ersten oder zweiten Staffel irgendwann nur noch Frauen dabei waren, hat auch keiner gerufen: "To the girls!"
      Ich finde, es ist (bzw. wird gezeigt) leider so wie überall: Wenn Männer in eine "Frauendomäne" vordringen, werden sie freundlich aufgenommen. Und wenn die Männer die Nase vorn haben, lassen sie den Steinzeitmann raushängen. Traurig! [Aber vielleicht ist dieses "typisch" weibliche Aufnehmen ja auch steinzeitlich? Und vielleicht bin ich als Maschinenbau-Ingenieurin da auch besonders empfindlich, weil ich es im Studium und im Job nie anders erlebt habe.]

      Liebe Grüße,
      Henriette

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    2. Noch eine Randbemerkung: Ich finde es prima, dass Patrick in dieser Folge ganz selbstverständlich einen Kilt trägt.

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.