Dienstag, 26. August 2014

Sind Kaufschnittmuster Problemlöser?

Haha, mein Loben und Lästern gestern, hat euch also gefallen. Danke für die Kommentare. Ein Kommentar ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Frau Fishkopp sagte: "Welche Plus-Size trägt denn das Trachtenmodell?" - das führte dazu, dass ich das Burda plus Heft noch einmal in die Hand nahm und feststellte, dass Frau Fishkopp mit der Vermutung, dass es sich um eine 38 handeln könnte, vermutlich gar nicht mal so falsch lag. Ich blätterte noch ein bisschen weiter und machte das kleine Größen-Rate-Spiel und glaubt mir, ich konnte nicht wirklich sagen, welche Größen die Models haben könnten. Ich vermute, zwischen 38 und 46 war alles dabei. Sehen so echte Plus-Size-Frauen aus?

Nur, um das Gedankenexperiment etwas weiter zu spinnen. Das wunderschöne Titelmodell, wie sieht das wohl an einer Größe 54 aus? Haben Frauen mit Größe 54 den Mut und die Gelegenheiten so ein Kleid zu tragen? Ich weiß, ich weiß, Models sollen nicht von dieser Welt sein, sollen uns zum Träumen bringen, uns verführen. Aber ist das bei einer Näh-Zeitschrift wirklich sinnvoll? Die Zufriedenheit von Selbermacherinnen hängt doch maßgeblich davon ab, ob das erträumte Kleidungsstück maßgeblich mit dem getragenen Ergebnis überein stimmt. Verführen uns die Models da nicht ein Stück zu weit?*

Mir geht es mittlerweile so, dass ich kaum in der Lage bin, meine Figur in ein Ranking einzuordnen. Ab gesehen davon, dass ich wirklich nur sehr ungefähr weiß, welche Konfektionsgröße ich habe, schaue ich mir immer wieder wohlgerundete oder dicke Frauen an und versuche mich einzuordnen, ob ich wohl so dick bin wie sie, dicker oder dünner - das finde ich fast unmöglich. Zum einen liegt es daran, dass die Varianz so hoch ist: die eine hat den Speck am Po hat und die andere am Bauch. Damit sind quasi identische Figurzwillinge nur schwer zu finden sind. Zum anderen habe ich aber durch meine selbstgenähte Garderobe der letzten Monate/Jahre auch modisch die klassische Große-Größen-Mode hinter mir gelassen. Natürlich habe ich Schwierigkeiten, mich mit einer Frau in Hose und Tunika zu vergleichen, wenn ich daneben ein Kleid mit Petticoat trage. Am ehesten würde das vielleicht in der Seitenansicht gehen - das ist die unvorteilhafte Seite meiner Outfits, die ich zwar für mich, zur Passformkontrolle fotografiere, aber nicht hier auf dem Blog zeige. Aber die Seitenansicht kann ich nun mal von mir sehr selten sehen. Wenn ich an mich denke, dann denke ich an das, was ich frontal im Spiegel sehe oder an die Fotos aus meinem Blog. Und da sehe ich natürlich super aus :-)

Schon vor längerer Zeit habe ich deswegen herausgefunden und frech behauptet, dass ich nicht mehr dick sei. Damit meinte ich, dass für mich "Dicksein als Problem" nicht mehr existiert, weil ich nähe. Allerdings stimmt das natürlich nicht allumfassend, denn vor der genähten Garderobe, die mich schön macht, steht die Schnittauswahl und da muss ich mich mit den Tatsachen, sprich meinen Maßen und den Konfektionsgrößen befassen. Und wenn ich dann nähe, dann trägt mich die Hoffnung, dass mein Traum sich erfüllt und das neue Kleidungsstück auch tatsächlich an mir gut aussehen wird. Bei jedem Experiment, wenn ich einen neuen Look, eine ganz neue Schnittführung probiere (z.B. bei der krassen Bux), geht mein Puls in die Höhe und ich werde komplett auf die alten Ängste zurückgeworfen. Dann bin ich "dick-als-Problem" und habe Angst in den Spiegel zu schauen und frage mich, ob ich so auf die Straße gehen kann.

Gestern kritisierte ich (und andere) an den Burda-Fotos, dass es für mich unmöglich ist, herauszufinden, was ich zu der gezeigten Hosen kombinieren könnte, weil das Modell sitzt. Das ist für mich eine offen und sehr interessante Frage, denn Tunika und weites Drüberhängen kommen für mich, mit meinem aktuellen Geschmack und Bedürfnissen, derzeit nicht in Frage, weil sonst Litfasssäule. Was würde aber passieren, wenn diese Hose an einer echten großen Größe gezeigt werden würde, vorne, hinten und von der Seite mit engem Oberteil. Würde es die Menschen abschrecken oder motivieren? Die einzigen, konstruktiv ehrlichen Fotos zu diesem Problem habe ich bei Frau Sewing Galaxy gesehen. Mich schreckt das nicht ab, ich finde es gut, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Auch wenn große Größe nicht gleich große Größe ist - das Fett sitzt bei jeder wo anders - es gibt schon ein paar typische Probleme großer Größen und die sind schon abbildbar.

Anscheinend versteht sich die Burda-Plus nur begrenzt als Problemlöserin. Oder zumindest versteht sie das nicht in meinem Sinne. Sie spricht zwar von optischen Beineverlängern und kaschieren, aber ich finde nicht, dass sie die Probleme großer Größen tatsächlich löst. Die Schnitte sind ganz gut, vermute ich, die Präsentation hat leider mit dem echten Leben der wenigsten Frauen etwas zu tun. Das eine Kleid, dass ich nach Burda genäht habe, passt für meine damaligen Ansprüche tadellos. Wenn ich auf einem Foto nicht erkennen kann, wie ein Modell tatsächlich aussieht, dann ist es schwer, die Entscheidung zu treffen, ob ich es nähen will. Der Blick auf die technischen Zeichnungen hilft nur weiter, wenn ich schon eine gewisse Erfahrung darin habe, mich zu sehen, meine Qualitäten und Quantitäten einzuschätzen und weiß, welche Schnittlinien für mich vorteilhaft sind. Natürlich sehe ich auf der technischen Zeichnung, ob etwas durch Abnäher tailliert ist, aber um wirklich für einordnen zu können, ob das Kleidungsstück zu meinem Leben passt, müsste ich Kombinationsmöglichkeiten sehen - und wenn schon Sitz-Fotos, dann Schonungslose, so, wie Frauen wirklich aussehen, wenn sie sitzen. Habt ihr schon mal Fotos im Sitzen von Euren Kleidungsstücken gemacht? Ha, ihr werdet überrascht sein, falls nicht!

Manchmal werde ich gefragt, was ich für Plus-Size-Schnitt empfehlen kann und bin dann wirklich sehr überfordert. Ich nähe ja kaum derartige Schnitte und - ich kann mich nur wiederholen - jede Frau unpopulären Formats ist anders. Mein Weg ist ja, eigene Schnitte zu erstellen bzw. Schnitte in kleineren Größen zu vergrößern. Aber ich vermute, dass ich Größen- und-Mutmäßig auch in den noch einfacheren Teil der großen Größen 44-52 passe. Mein Verdacht ist, dass es ab 54 aufwärts noch mal richtig komplex wird. Und diese großen Größen gibt es ja auch noch!

Den einzigen Tipp, den ich zu Kauf-Schnittmustern habe ist: sucht per Suchmaschine nach Fotos von genähten Kleidungsstücken dieses Schnittmusterts. Dann seht ihr, ob Frauen, mit einer vergleichbaren Figur das Ding schon mal genäht haben. (Das Gleiche gilt natürlich auch für Strickanleitungen.) Wenn nein, dann ist das Schnittmuster entweder neu oder es funktioniert nicht für eure Größe - oder ihr seid eben die ersten. Mir hilft diese Bildersuche, manch verrückte Idee von mir einzuordnen und abzuwägen, ob ich das Experiment wage. Das ist einer der Gründe, wieso ich blogge und mich zeige.

Ich liebe das Internet dafür, dass es Bilder von echten Frauen gibt, die uns unabhängig davon machen, was die Medien - inklusive Schnittmusterzeitschriften und SchnittherstellerInnen - zeigen.

* Ich weiß, auch die "Normalgrößen" tun sich mit Models und Mode- bzw. Schnittabbildungen schwer. Ich spreche einfach nur über das, was ich besser kenne.

Kommentare:

  1. Toller Beitrag! Und er beschreibt wahrlich nicht nur die Probleme größerer Größen.
    Ich habe eigentlich, wenn ich mich mal halbwegs objektiv betrachte, eine recht gute Figur (das klingt irgendwie doof, wenn man das selbst schreibt...), aber keine einfache.
    1,82m und eine richtige Birne: Laut Burda z.B. Brust Größe 38, Taille 40/42, Hüfte 42-44. Da müsste man eigentlich gefühlt auch jeden Schnitt anpassen.
    Vor allem wenn man noch nicht so die große Erfahrung im Kleidung nähen hat, macht das doch ein bisschen unsicher und lässt einen drei mal überlegen, ob man wirklich diesen oder jenen Schnitt ausprobiert und wirklich das teure Stöffchen anschneidet.
    Ich habe mich jetzt mal wieder an einen Burda-Schnitt getraut, ein Sommerkleid-/Tunika-Schnitt, welches mit Bindeband in der Taille auf Figur gebracht wird. Eigentlich ist es nur ein riesengroßer Sack, wenn nicht das Bindeband so essentiell wäre und aus dem Sack ein Kleid macht, hätte ich vermutlich alles entmutigt und frustriert in die Ecke geschmissen. Dabei hatte ich sogar mutig das Schnittmuster komplett in 38 zugeschnitten und hatte schon Angst, dass es am Hintern zu eng ist.
    Die Entscheidung, das Kleid zu nähen, ist übrigens erst dann gefallen, als ich es zweimal bei Fröbelina (die mit dem tollen Tiramisu-Kleid) gesehen hatte. Die ist zwar weitaus schlanker als ich, aber auch so ne Riesin (sogar noch ein Stückchen größer). Ich lasse mich auch gerne von bereits genähten Versionen inspirieren und google mittlerweile nach fertigen Ergebnissen nach diesem Schnitt, so dass ich abschätzen kann, wie das an echten (und gerne auch großen) Frauen aussieht. Und dass die Fotos auf den Blogs tausend mal aussagekräftiger als in der Burda sind, ist ja wohl klar. Das regt mich in der Burda ja auch auf. Wurde das nicht auch letztens mit Burda bei twitter diskutiert?
    Ich kann mir aber vorstellen, dass es für größere Größen nochmal weitaus schwieriger ist als für Menschen, die einfach so nicht in eine normale 38 fallen. Weil es einfach so viele Stellen gibt, wo man von der Norm abweichen kann.
    Die Raumfee hat da vor einiger Zeit auch mal was zu geschrieben: Von gewichtigen Frauen und Designerscheuklappen

    Viele Grüße, Goldengelchen

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  2. Haaach, sehr interessant Deine letzten Beiträge und all die Kommentare, mich treiben genau dieselben Probleme um: Wie sieht das wohl an einer "normalen" Frau aus und abgesehen davon, ist das überhaupt irgendwie praktikabel tragbar (Fähnchen, Raffungen, riesige Armlöcher mit Einblick, etc.)?

    An der Stelle möchte ich die Ottobre woman mal loben: Modelle (Schnitte UND Models) aus dem richtigen Leben, fast jedes Modell bis Größe 50+, bei Hosen oft mal auch nicht nur einfach vergrößert sondern ein separates angepasstes Modell. Und: seit ein paar Ausgaben steht die Größe, die das Modell trägt, bei der Beschreibung dabei.

    Viele Grüße,
    Shorella

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    1. Ich Siebhirn... Ich wollte eigentlich noch auf diese Seite verweisen, in der "kurvige" Selbstschneiderinnen sich mit der Passform/Tragbarkeit/Anpassbarkeit von Kauf-Schnitten auseinandersetzen: http://curvysewingcollective.com/

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  3. Ich denke, dass die Models in der Regel eine 40/42 tragen. Was ich ganz cool in der regulären Burda fand waren diese "StreetStyle" Shootings. Klar, die Frauen sind auch gertenschlank und teilweise auch Models (die dann ein, zwei Hefte später bei normalen Shootings abgelichtet gezeigt werden), aber wenigstens waren dort mal verschiedene Frauentypen zu sehen. Sportiv, chic, mädchenhaft, punkig, das hatte Persönlichkeit.
    Sowas würde ich auch gerne bei den großen Größen sehen, weil doch jeder Körper anders ist und da mal gezeigt werden könnte, wie man tricksen kann bei großem Busen, wenn man klein und stämmig ist, etc. Aber nein, oft läuft es auf weite Hose + langes Shirt/Bluse raus, Effekt: Litfasssäule.
    Ich habe aber auch schon richtig schöne Plus-Burda-Kollektionen in Heften gesehen, bei denen mir jedes Kleid gefallen hat.

    Mit Plusschnitten habe ich sehr sehr wenig Erfahrung, aber auch ich recherchiere meistens vor dem Kauf eines Schnittes, was andere Blogger sagen: wie der Schnitt ausfällt, wie das Teil dann an der Puppe oder am Menschen aussieht, etc.

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  4. Ich "sammle" dicke Bloggerinnen, selbst nähende und Konfektion zeigende, vorzugsweise um die Gr. 52 aufwärts. Die tägliche Dosis Klamottengucken an echten Frauen hilft, Vorurteile in Frage zu stellen und zu überlegen, was ich mir für mich vorstellen könnte und was nicht.

    Ich will z.B. keine Crop Tops, auch wenn das wider Erwarten an manchen Jüngeren toll funktioniert. Ich möchte auch nicht ärmellos gehen, obwohl das gerade das angesagte Fat-Acceptance-Statement schlechthin ist. An manchen Frauen wunderbar, anderen würde ich eher abraten, für mich ist es nichts. Andererseits haben mich Stephanie Zwicky's Beine (die ich übersexy finde), mit der Form meiner eigenen Stampferchen versöhnt. Was ich weder an mir noch an Anderen mag, ist, wenn sich unter Bleistiftrock oder Hose knapp über den Oberschenkeln der Bauch abzeichnet. Und wenn man das bedecken will, ist man im Prinzip wieder bei einer Tunika ...

    Der Anstoß, mich endlich mal von meinen 90-er-Jahre-Gedächtnisschnitten - sprich oversized, kastig und lang - zu verabschieden, gaben Fotos von hinten in Kombination mit Katharina Zuleger's "Wir sind schön"-Buch. Ich trage immer noch Tunikas, aber jetzt, wie es sich für Birne mit Bauch gehört, antailliert, oben schmal und unten weit. Die perfekte Rocklänge hab ich noch nicht und auch schon Kommentare gehört, mit Hose sähe ich eleganter aus als im Rock. Naja, mal sehen, wohin die Reise noch geht.

    Gute Tipps zur Sensibilisierung für die eigenen Formen gibt es bei Wir sind schön und bei der Modeflüsterin. Zum Schwelgen in Mode an echten Dicken eignen sich daneben das Plus Model Mag und natürlich Videos der Full Figure Fashion Weeks. Für uns Nähfrauen außerdem, wie oben erwähnt, neuerdings das Curvy Sewing Collective. Glücklicherweise ist die Burda ja nicht mehr allein auf weiter Flur ...

    Viele Grüße
    Ursula

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  5. Ich fände Hinweise zum SM praktisch, wie man es anpassen kann. Ich habe mal gelesen, dass es das bei amerikanischen SM schon gibt.
    Das System von www.lekala.co will ich unbedingt mal ausprobieren! Wenn das funktioniert, nicht auszudenken...
    Liebe Grüße,
    Kathrin

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  6. Schau mal unter Silhouette Patterns, die Abbildungen wirken zwar zum Teil ein bisschen angestaubt, aber die zugrunde liegenden Schnitte können trotzdem gut sein. In 2-wöchentlichen Screencasts gibt die Chefin Designbeispiele, zeigt Schnittanpassungen und beantwortet Zuschauerfragen. Ich kann mir vorstellen, dass man so mit den Schnitten ziemlich weit kommt.

    Viele Grüße
    Ursula

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    1. Liebe Ursula, was würden wir nur ohne dich tun! Danke für die vielen Ideen und Links!

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    2. Ach ja, ganz vergessen: ein ähnliches System wie Lekala ist Sure Fit Designs, wie Silhouette Patterns unterstützt von vielen Youtube-Videos. Von den Erklärungen kann man übrigens auch profitieren, wenn man das Sure Fit System nicht nutzt.

      Viele Grüße
      Ursula

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    3. Liebe Meike, Ihr kämt natürlich wunderbar ohne mich zurecht ;-) !
      Mir ist schon klar, dass es ein bisschen asymmetrisch ist, dass ich mich nicht MMM-mäßig zeige, aber das will ich aus verschiedenen Gründen (vorläufig?) nicht. Trotzdem lese ich sehr gerne Eure tollen Blogs und
      darum trage ich gerne auf diese Weise etwas bei.

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    4. Na, aber es wäre nur halb so schön!

      Vorläufig klingt doch gut! Ich freue mich aber immer sehr, wenn du was schreibst, weil es so bereichernd ist. Vielen Dank dafür!

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  7. Hach wie herrlich geschrieben! Ich selbst zwar (noch?) kein Plus aber schon an der Grenze und hinten nix, dafür vorne zuviel:-) Damit ist es für mich auch nicht einfach. Und da ich noch in den Nähanfängen stecke, schreckt mich oft das "wie wird es an mir aussehen" schon mal vom Anfangen ab. Oder ist es doch nur das noch nicht abgefunden sein mit der sich verändernden Figur?
    Deshalb an dieser Stelle auch mal ein Dickes Danke an dich und die anderen mutmachenden und bloggenden Näherinnen!!!
    Viele Grüße von der jetzt über sich grübelnden
    Elke

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  8. Die Meike war im Fernsehen :-)
    Und auch zum Thema passend! DANKE

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    1. echt? wo? auf welchem sender?

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    2. Würde ich wollen, dass das hier ein Thema wäre, hätte ich darüber geschrieben.

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  9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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