Dienstag, 12. August 2014

Plötzlich Lust auf Hosen!

Seit Wochen gehe ich mit dieser merkwürdigen Idee schwanger. Die Metapher passt ganz gut, hatte ich doch das Gefühl, ich darf es noch niemand erzählen, bevor ich mir nicht ganz sicher bin. Dann gestern das Geständnis:




Was folgte war kein Entsetzen, keine Verwunderung, keine Empörung (was hatte ich eigentlich erwartet?), sondern Interesse, die Hypthese, das ein Hosentrend in der Luft liegen könnte, die Idee eines Sew Alongs und Bekenntnisse, es auch gerne mal mit einer Hose zu versuchen. Ich versprach am nächsten Tag, also heute, darüber zu bloggen. Achtung, es wird lang.




Hosen und FrauCrafteln? Kommt euch das auch komisch vor? Wenn ja, dann liegt es daran, dass ich außer einer Rumlümmelhose (die, ganz nebenbei, auch furchtbar ist, aber man verzeihe mir bitte, ich war jung und unerfahren), niemals eine Hose im Blog gezeigt habe. Ich habe zu keinem Zeitpunkt bewußt entschieden, keine Hosen mehr tragen zu wollen, aber irgendwann hatte ich einfach so viel schönere Röcke und Kleider, dass es einfach passierte. Ich weiß gar nicht mehr genau wann, aber ich vermute, dass ich jetzt zwei oder drei Jahre keine Hose mehr getragen habe. Stopp, das stimmt so auch nicht, denn zuhause trage ich im Winter durchaus eine bequeme Hose aus dem Sportsegment, aber sobald ich das Haus verlasse oder Besuch bekomme, trage ich sie nicht mehr.

Ich kann allerdings sehr genau sagen, wann ich in den letzten Monaten das erste Mal das Bedürfnis nach einer Hose für die Welt da draußen hatte: am 26. März diesen Jahres. Es war, als Frau Kreuzberger Nähte beim MMM ihre Hose zeigt und absolut überzeugend argumentierte, dass im Frühling irgendwann so eine Abneigung gegen Strumpfhosen entsteht und an Tagen, an denen es mit Rock aber ohne Strümpfe zu kalt sein sollte, eine Hose einfach eine überzeugende Lösung wäre. Ich fand ihre Hose hübsch, wusste aber, dass das absolut kein Modell für mich wäre und packte den Gedanken, FrauCrafteln vielleicht doch mal wieder in Hosen, weg.

Aufgehört hatte es für mich mit den Hosen, als ich mich vor ein paar Jahren in einer Busfensterscheibentür gespiegelt sah. Ich trug Jeans und ein ordentliches weißes T-Shirt. Das war meine "geht eigentlich immer und fast überall"-Kleidung über viele Jahre. Ich sah mein Spiegelbild und wusste "das geht ganz und gar nicht". Die Porportionen stimmten nicht. Mein Körper sah merkwürdig unterteilt aus. Über dem Hosenbund sah ich deutlich meinen nach der Schwangerschaft erworbenen Zweitbauch durch das weiße Shirt, das natürlich über der Hose hing, dann kam der Hosenbund und anschließend noch mal Bauch. Es war nicht schön. In allen daraufhin neu genähten Röcken und Kleidern sah ich besser aus. Zunächst versuchte ich es mit Tuniken, der Klassiker. Tuniken waren schon etwas besser, verlängerten sie doch meinen Oberkörper und brachten mit Prinzessnähten etwas Form in meinen Körper. Zu diesem Zeitpunkt meines Nähkönnens, fand ich passformgenau Tuniken extrem herausfordernd. Heute würde ich das hinbekommen, aber es reizt mich nicht mehr - vielleicht, weil es so ein klassisches Dicke-Frauen-Kleidungsstück ist.

In den vergangenen Näh-Blog-Jahren beschäftigte mich immer wieder die Themen Taille und Gürtel und viele, die mich schon länger lesen, werden sich daran erinnern. Das Schöne am Nähen ist, dass es möglich ist, nach Lust und Laune zu experimentieren. Lange Zeit lehnte ich Gürtel für mich komplett ab, dann traute ich mich, es mal mit Gürteln zu probieren, derzeit liebe ich in Kleider integrierte Taillenbänder als dezente aber bequeme Taillenbetonung. Bei all der Experimentiererei stellte sich für mich aber stets die Frage: wo ist denn genau meine Taille bzw. welche Stelle möchte ich betonen, um die Silhouette zu modellieren. Als ich in den letzten Wochen über Hosen nachdachte, fiel mir auf, dass ich im Laufe des Lebens schon an sehr unterschiedlichen Stellen den Hosenbund trug. Irgendwie hängt die Frage nach der Taille also auch mit Hosenformen und Hosenmoden zusammen.

Eine Assoziation, die ich zu Hosen habe, sind ältere Damen, die sehr hoch geschnittene Hosen tragen und dadurch einen merkwürdig verkürzten kurzen Oberkörper haben. Als Frau mittleren Jahrens, schaue ich mir junge Frauen, mittelalte Frauen, ältere Frauen und alte Frauen an, versuche mich zu verorten und überlege, wohin die Reise noch hin geht. Diese älteren Damen mit den ungewohnt kurzen Oberkörpern fielen mir auf. Das konnte ich mir für mich zunächst ganz und gar nicht vorstellen. Aber warum tragen sie das so? Ist es bequem? Sind sie es so gewohnt? Mag ich es nur nicht, weil es für mich so ungewohnt ist?

Aber auch tiefer geschnittene Hosenbünde sind nichts für mich. Soll der Bund zwischen Bauch I und Bauch II? Soll ein tiefgeschnittener Bund Bauch I noch mal teilen? Wo soll der Bund hin? Und warum ist das so ein Problem. Wenn ich Röcke trage, dann geht das doch irgendwie auch. Geht es? Auch bei Röcken und Kleidern habe ich das Problem, dass ich nicht immer weiß, wohin der Gürtel soll. Durch meinen Schnittkurs weiß ich nun, dass das Problem Taillensenkung heißt: bei dicken Frauen sitzt die Taille hinten höher als vorne zwischen Bauch I und Bauch II. Wenn ich Röcke nähe, dann löse ich das Problem mit dem Rockabrunder. Ich ziehe den fast fertigen Rock an und markiere mit dem Rockabrunder vom Boden die gleiche Höhe, was dazu führt, dass meine Röcke hinten länger sind als vorne. Beim Hosennähen muß das auch irgendwie berücksichtigt werden, es erscheint mir aber komplizierter - geht es bei Hosen nicht nur um "Platz für den Po", sondern auch noch um eine schöne Passform und Bewegungsfreiheit.

Wie ich oben schrieb, war Frau Kreuzberger Nähte der erste Anstoß, über Hosen in meinem Leben erneut nachzudenken. Der zweite Anstoß kam durch den Badenixen-Sew Along. Im Zuge des Badenixen-Sew-Alongs wurde ich auf hochgeschnittene Bikinihosen aufmerksam. Letztes Jahr las ich bereits über den "Fatkini" und wunderte mich über die Hosenform. Dieses Jahr gewöhnte ich mich an den Anblick - alles eine Frage der Sehgewohnheiten und der Häufigkeit! - und überlegte, ob ich aus dem misslungenen Bombshell nicht lieber einen Bikini mit hoher Hose zaubern sollte.




Ohne es ausprobiert zu haben, vermute ich, dass so hoch geschnittene (Unter-)hosen, sollten sie denn gut passen, super bequem sind. Wahrscheinlich müssen wir uns auch noch an den Anblick auf der Wäscheleine von solchen Hosen mit königlich viel Stoff gewöhnen. Ich habe noch die Stimme meiner Mutter im Ohr, die etwas sagt wie "damit kannst du 10 Pfund Kartoffeln holen". Will ich aber nicht.

Als ich über derartig hochgeschnittene Unterhosen nachdachte, fiel mir auf, dass "Shapewear" sich auch dieser Form bedient und dass früher Hosen auch viel höher geschnitten waren. Interessant dachte ich. Vielleicht wäre das eine Lösung für mein Problem mit Bauch I und Baum II.

Und dann sah ich sie!

Anfang Juli saß ich in Berlin in der Tram und fuhr an einer Frau mit einer Jeans vorbei, die fast bis unter den Busen reichte. Es war ein sehr hoher Bund. Ich konnte nur kurz sehen und leider nicht genauer studieren, was das für eine Hose war, was ich erkannte, waren dekorativ aufgesetzte Taschen vorne und eine wunderbare Figur von Hinten. Ich vermute, der Reißverschluß war in der Seitennaht. Ich war entzückt. Das Bild dieser Frau in dieser Hose ließ mich nicht mehr los. Ich mußte immer wieder an diese Hose denken. Mir schwante, dass zwei Dinge absolut ausprobierenswert wären: ein hoher Bund und der Reißverschluß in der Seitennaht.... und es dauerte nicht lange, als auf twitter genau diese zwei Ideen nach meinem Geständnis geäußert wurden.

Kurz und gut: ich habe Lust, so eine Retro-hochgeschnittene-Hose-mit-Reißverschluß-in-der-Seite zu nähen.

Aber ich habe keine Lust auf einen klassischen Sew Along.

Ich komme mit den Zeitvorgaben eines Sew Alongs nicht zurecht. Für die einen müssen die Termine recht zügig beieinander liegen, damit sie motiviert sind, für die anderen (wie für mich) artet das in Stress aus, zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig werden zu müssen, um dabei zu sein.

Da aber mehrere Nähnerds auf twitter Interesse an Hosen bekundet haben, rufe ich jetzt mal den Hosen-Näh-Herbst aus. Oder hat eine ne bessere Idee, wie wir das nennen können? Wir nähen nicht gemeinsam, aber ich sammele unsere Erkenntnisse. Das heißt, ich stelle ein Linktool an bestimmten Tagen zur Verfügung und ich schreibe auch Posts zum Thema, aber es geht nicht darum, sich an einem bestimmten Tag mit einem bestimmten Nähfortschritt zu verlinken, sondern nur zu einem bestimmten Thema. Wie ich das mit den Terminen, der Öffnungsdauer des Linktools lösen will, weiß ich noch nicht. Dazu - und in welche Themenblöcke ich das Thema unterteile - mache ich mir noch Gedanken. Mir geht es um einen langen Zeitraum ohne Stress und um eine Ideen und Quellensammlung - motivieren müsst ihr euch selbst. Mir schwebt ein langer Zeitraum von August bis Ende des Jahres vor, denn ich will auf jeden Fall Stress vermeiden. Habt ihr auch Lust auf Hosen und Lust gemeinsam darüber nachzudenken, Hosen zu nähen und euch darüber auszutauschen?

Mir kommt das alles so verrückt vor. Hosen? Ich? Aber ich habe Blut geleckt und will es zumindest ausprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, wieder häufiger "den Quatsch ernst zu nehmen" und deshalb nähe ich jetzt (also irgendwann in den nächsten Wochen) so eine Hose. Verrückt!


Kommentare:

  1. Ich finde das eine tolle Idee. Und eigentlich würde ich auch mitmachen, aber schwanger mit Termin im Oktober wäre die Hose nur ein kurzes Vergnügen :( deswegen muss ich wohl leider passen. Aber ich bin schon gespannt auf deinen Schnitt. Die Hose klingt auf jeden Fall sehr chic.
    LG diymarrus

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    1. Ja, das ist wohl wirklich ein ungünstiger Zeitpunkt. Aber du liest dann einfach mit und in einem Jahr nähst du dir die perfekte Herbsthose.

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  2. Da wäre ich sogar mit dabei, ich trage zwar nach wie vor am liebsten Kleider, aber für einen neuen Job mit strenger Kleiderordnung bräuchte ich ein paar gut sitzende Hosen. Dabei schwebt mir ein ähnliches Modell wie dir vor oder eine Chino, mal sehen ;)
    viele liebe Grüße Rubinengel

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  3. Ich wäre dabei - schon seit 2 Jahren will ich mir wieder eine Cordhose nähen, und Marlenehosen aus Wollstoff finde ich auch gut. Vielleicht weiche ich sogar von meinem abkopierten Kaufhosen-Schnitt ab und probiere ein richtiges Schnittmuster aus!
    Deine Beschreibung der Traum-Hose erinnert mich an die Schnitte, die es in den 90ern gab. Ich meine, dass ich in einem Brigitte-Heft sogar einen Schnitt für so eine Form mit hoher Taille haben müsste.

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  4. Oh schön!

    Ich glaube, das das was ich gesehen habe, noch mehr retro ist, als 90er :-) Aber in den 90ern war ich nicht wirklich aufmerksam, was in war, denn da war ich ja in Berlin und tat was ich will. Ich habe den Eindruck, dass das, was mir vorschwebt irgendwie 30er bis 50er ist. Das würde auch erklären, warum die Omis den Bund so hoch tragen.

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  5. Ich hatte mich auf Twitter ja (für mich persönlich) gegen ein Hosen-Sew-Along ausgesprochen, weil ich für ein enges Zeitfenster bei der komplexen Thematik und meiner 'Slow and clean'-Arbeitsweise nicht geeignet wäre.
    Ich will mir in diesem Herbst auf alle Fälle einen Wintermantel nähen. Das kann dauern. Mal sehe, ob ich danach noch Lust auf ein weiteres Langzeitprojekt habe. Aber verfolgen werde ich den HosenHerbst auf alle Fälle. Die Infos haben ja kein Haltbarkeitsdatum.
    Bei der Hosenform wäre ich mir noch nicht sicher. Auch wenn der Bund bei mir tendenziell eher verdeckt wäre, mag ich ihn nicht so ganz tief geschnitten. Die Hosen sind dann meiner Meinung nach schon deshalb bequemer zu tragen, weil nichts rutscht und man nicht zuppeln muss. Außerdem sind dann besonders im Winter Bauch und Rücken warm verpackt, was alten Frauen wohl auch wichtiger ist als Teenies.
    Viele Grüße
    füßchenbreit

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  6. Ich hätte da auch noch eine Anregung. In den späten 50ern und in den 70ern gab es durchaus auch hochgeschnittene Hosen. Das sah nicht schlecht aus. Und es gab darunter Hosen mit dem Reißverschluss in der hinteren Mitte, einfach eingenäht wie bei einem Rock. Das erscheint mir bequem und einfach umzusetzen. Möglicherweise sitzt der rückwärtige Reißverschluss sogar besser als ein Seitenreißverschluss.
    Liebe Grüße
    Neumon (rubensimrock.blogspot.de)

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    1. Reißverschluß hinten finde ich auch ne spannende Idee.

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  7. Vor ein paar Wochen habe ich mich mit meiner Hosen-Passform ziemlich lang auseinander gesetzt. Ich habe viel rumprobiert, viele Probehosen genäht und kam tatsächlich meinem Problem auf die Schliche. Es ist ein wirklich interessantes Thema, wo ich gerne mit dabei wäre.
    Liebe Grüße, Sandra

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  8. Bin auf jeden Fall dabei wenn es terminlich passt. Oktober klingt schon mal gut, da der September bei mir eher noch mit andeten Projekten voll ist. Ich hab mir ein Schnittmuster für eine Bundfaltenhose gekauft und werde wahrscheinlich die Version mit mega hohem Bund nähen. Hätte ich ohne Sew Along sowieso gemacht, perfekt! :)
    Meine letzten Hosen sind zwar etwas her, aber ich werde nebenher auch ein paar Anleitungen schreiben, wie bei meinem Show-and-Tellerrock.

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    1. Äh ja, Twitter mit Blogeintrag vermischt. :D HosenHerbst find ich toll. Wie gesagt würde ich mit Nähen erst Ende September/Anfang Oktober einsteigen, aber die Projektvorstellung kann ich bereits August machen. Den Zeitraum finde ich super! Ich habe bei Nix für Lemminge auch "vorgenäht" und nebenbei dokumentiert und stelle meine Ergebnisse/Zwischenschritte dann zum jeweiligen Termin vor.
      Ist ja nicht deine Aufgabe, die Leute bei der Stange zu halten. ;)

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  9. Servus,

    ich bin eifrige Mitleserin des MMMs und deshalb auch manchmal bei Dir "zu Besuch". Hosen kaufen ist für mich ein wahnsinniger Albtraum und die Vorstellung der UmkleideHosenFolterkammer zu entkommen und eine gut geschnittene, womöglich selbst genähte Hose mein eigen zu nennen, dafür werde ich wohl das bloggen anfangen müssen... Looking forward to sew along soon!

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    1. Na, das ist doch ein hervorragender Grund, um endlich mit Bloggen zu beginnen!

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  10. Obwohl ich gerade in den letzten Tagen eine absolute Hosen-trage-Unlust hatte (sogar auf Arbeit, wo ich sonst IMMER Hosen trage, lief ich gestern und heute in Rock!), möchte ich auch eine Hosen nähen. Vielleicht nicht unbedingt aus Cord…;)

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  11. Da mache ich gerne mit, zumal ich ja Hosen und Röcke gleichermaßen gern trage.
    Vor dem Urlaub habe ich mir noch einen Hosenschnitt bestellt, den ich gern testen möchte und ich finde, dass mein Kleiderschrank ein, zwei , drei Hosen gut gebrauchen könnte.
    LG von Susanne

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  12. Das ist genau mein Thema in diesem Herbst. Hier liegen Schnittmuster und Stoffe schon bereit. Und leider auch ein paar misslungene Hosen. Also ich bin dabei. Gute Idee, es terminlich etwas offen zu gestalten. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und freu mich über gute Tipps und gute Schnitte.
    Wann gehts los? Nicht dass ich ungeduldig bin. Ich doch nicht.
    LG karin

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    1. Wie gut, dass du nicht ungeduldig bist.... ich muß mir erst noch Gedanken über das Prozedere machen. Gar nicht so leicht, denn ich möchte ja ohne Zeitdruck arbeiten und trotzdem allen die Möglichkeit geben, alles zu finden, was sie suchen. Morgen sehen wir weiter oder übermorgen, ok?!

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    2. Na das ist doch superschnell! Danke
      Ich schreib dir mal meine Ideen auf, bzw. Die Themen, die mich interessieren : gute Schnitte, weniger gute, Stoffe, Anpassung ( ganz wichtig finde ich) , Reißverschlüsse ( wohin damit, vorne, hinten , an die Seite), vielleicht auch gute Schnitt für bestimmt Figuren. So als kleine Ideenhilfe. Aber du machst das schon. Wie immer!
      LG karin

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  13. Ich hatte letztes Jahr schon Lust auf Hosen und habe mich dann rangetastet. Weitere Exemplare sollen diesen herbst folgen und ich will auch erstmals einen Front RV nähen. Also bin ich gern dabei und finde Deine Idee richtig klasse. Die Motto-Monate im letzten und vorletzten Jahr haben mir immer viel Spaß gemacht. Hosen sind nähtechnisch ganz etwas anders als Röcke, ebenso in der Wirkung an der Frau. ich bin dazu übergegangen Oberteile für Röcke und Oberteile für Hosen zu nähen, weil ich da einfach unterschiedliche Längen brauche damit es gut ausschaut.
    Danke fürs vordenken und strukturieren! LG Kuestensocke

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  14. Yeah, bin dabei, wie schon an anderer Stelle bekundet. Dann kann ich endlich mein schlaues Büchlein "Pants for any body" studieren. Evlt. klappts ja mit der perfekten Cordhose mit Schlag, irgendwo zwischen Hüfte und Taille sitzend. Oder doch sogar aus Samt, so wie diese grüne hier? http://www.fashionavecpassion.com/savage-chic-is-the-new-chic-by-peter-dundas-for-emilio-pucci/
    Freue mich!
    Liebe Grüße,
    Nastjusha

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  15. Also ich werde auf jeden Fall eifrig mitlesen. Mein Jeansschnitt wartet zwar auch noch auf eine Wiederholung, aber einen Mantel wollte ich auch endlich mal nähen, daher weiß ich noch nicht, wie ich meine Zeit einteile.
    Ich finde es toll, dass du dich jetzt an dieses Thema ransetzt und bin sehr gespannt auf das Ergebnis und .Meike in Hosen.
    Lieben Gruß
    minnies

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  16. Oh, ich habe hier auch noch 2 oder 3 hosenschnittmuster liegen - ich bin dabei :-)

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  17. Wäre dabei - mit Hose mit hohem Bund, aber Knöpfe in der Seitennaht. Hachja, das wäre was :)

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  18. Ich trage fast keine Hosen mehr, aber manchmal brauch man sie eben doch. Anfang des Sommers habe ich mich an einer versucht, sie ist ganz brauchbar, aber noch ausbaufähig. Daher ist das eine Gelegenheit, weiter an der perfekten Hose zu arbeiten. Danke für die Idee.

    LG, Claudia

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  19. Ich bin dabei. Seit letztem Jahr träume ich von einer Katherine Hephurn Hose aus hellem Wollstoff. Die könnte ich mir in netter Gesellschaft ja endlich mal nähen. Ich möchte mich, nach einem gescheiterten Versuch, nochmal an einem Reißverschluss mit Klappe versuchen.
    Danke für die Idee und das hosten.
    LG,
    Claudia

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  20. Eine schöne Idee!! Und so passend für meine Pläne für den Herbst. Auch bei mir soll es eine Hose geben. Gern eine kürzere zu Stiefeln und Co. Ich bin also gern dabei und beobachte lächelnd, wie wir uns alle dem Thema Hose annähern. Eins ist sicher, es wird eine Herausforderung :)

    Liebste Grüße
    Sindy

    Liebe Grüße

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  21. Hosen!! 2014 ist bislang schon mein Hosenjahr gewesen. Über nichts beim Nähen habe ich so viel gelernt in diesem Jahr wie über Hosen, speziell über Hosenanpassung bei umfangreicheren Figuren. Ich kann, wenn du willst, ja immer mal meinen Senf dazu geben. Oder eine Liste interessanter Bücher zum Thema ergänzen. Viel Erfolg Mema

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  22. Ich bin nicht wirklich oft in der Bloggerwelt unterwegs zur Zeit und auf FB bin ich nie, ich kann also von diesem Virus nicht via Internet erwischt worden sein. Aber tatsächlich habe ich mir vor genau drei Tagen vorgenommen, möglichst bald eine Hose zu nähen *lach* ich find' das jetzt wirklich witzig.
    Genau wie bei Dir muss es bei mir eine ganz Bestimmte sein, einen Hosen-Lauf kann ich mir allerdings nicht vorstellen, von wegen Hosen-Herbst. Es wird eine geben und dann vielleicht noch eine nach dem selben Schnitt, wenn es denn gelingt, und das wars dann auch. Aber nähen muss ich sie jetzt.
    Ich bin gespannt, was sich in der Richtung in der Bloggerwelt noch bewegt, er ist ja wirklich zu komisch, dieser plötzliche Hosentrend...
    Greets,
    Liese

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    1. Wieder ein Beweis dafür, dass es keine Zufälle gibt!

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  23. Tolle Idee - und obwohl ich noch nie an einem Gemeinsam-Näh-Projekt mitgemacht habe, bin ich vielleicht auch mit dabei.

    Eine Frage: Ich finde es sehr schwer, richtig gute Stoffe zu finden. Das, was man in den örtlichen Kaufhäusern bekommt, entspricht oft nicht meinem Geschmack, und die Qualitäten sind auch selten richtig gut. Ich stelle mir für eine Hose einen Stoff vor, der gut fällt, wärmt, nicht knittert und seine Form behält, auch wenn man sich mal hingekniet hat. Ich fürchte, alles, was ich hier im Laden kaufen kann, wird dem nicht genügen.

    Wolle-Viskose? Wolle-Seide? Leinen-Seide? Was stellst Du dir vor? Und wo besorgst Du Deinen Stoff?

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    1. Hallo elderberries, das ist eine gute Frage. Stelle sie in deinem August-Post, das ist eine gute Möglichkeiten, sich über Stoffqualitäten und Stoffquellen für Hosenstoffe auszutauschen!

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  24. Ja, Hosen liegen in der Luft!
    Bei mir auch!!!

    Kurz vor dem Urlaub im Juli habe ich mir noch 6 (!) Kleiderstoffe gekauft, weil ich Panik hatte, dass ich nichts Passendes für den Koffer hätte. Aber dann wurde mir klar, dass ich in den Bergen, beim Wandern mit zwei kleinen Kindern, in der Klamm, auf der Rutsche im Bergwerk und im Sessellift in Hosen besser fahre. Also habe ich kurzerhand alle Kleider und Röcke aus meiner gedanklichen Packliste gestrichen und stattdessen kurze, halblange und lange Hosen in dünn und dick eingeplant, sowie passende Oberteile dazu (Fleecejacke, T-Shirts, Blusen, Regenjacke) und siehe da: alles war kombinierbar und passte ohne quetschen in den Koffer.

    Seit der Rückkehr trage ich nur noch Hosen, hauptsächlich weil ich jeden Tag noch mehr als sonst zu Fuß gehen muss und meine rockkompatiblen Schuhe dafür nicht bequem genug sind. Hinzu kommt, dass mir auch noch eine passende Regenjacke fehlt.

    Für die Kinder habe ich schon einige Jeans im klassischen 5-Pocket-Schnitt genäht, das wäre kein Problem für mich. Die Passform schon eher. Schließlich habe ich Größe 34 bis 44, je nachdem, wo man misst. :-/

    Auf jeden Fall kommt Dein Hosen-Herbst für mich genau richtig!
    Super Idee!

    Liebe Grüße,
    Henriette

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  25. Was für ein toller Beitrag!
    Spannend, wie viele Gedanken Du Dir über Hosen an Dir machst!

    Ich habe erst dieses Jahr den Rock als ständiges Kleidungsstück an mir entdeckt: sieht toll aus und ich fühle mich wohl drin. Meine Hosen sitzen einfach nicht vernünftig.
    Danke, für den Gedankenanstoss! Es ist höchste Zeit, dass ich mir darüber Gedanken mache, welche Hose zu mir passt!

    Liebe Grüße
    Lara

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