Dienstag, 5. November 2013

Nähfragezeichen: Nadelchaos vermeiden



Na, kennt ihr noch das Nähfragezeichen? Vor einiger Zeit stellte das Nähfragezeichen immer Dienstags eine Frage rund ums das Nähen. Alle LeserInnen waren eingeladen, diese Frage zu beantworten, so dass wir nach und nach eine schöne Wissenssammlung zusammengetragen haben. Irgendwann gingen uns die Fragen aus, aber wenn mich eine Frage einer LeserIn erreicht, übergebe ich sie gerne an das Nähfragezeichen; so wie die Frage von Anne (ohne Blog):

Nadelchaos vermeiden
Wie merkt ihr euch, was für eine Nadel gerade in der Maschine steckt, also Jeans oder Jersey, 70er oder 120er?

Antworten könnt ihr hier in den Kommentaren oder bei euch im Blog. Antwortet ihr bei euch im Blog, dann hinterlasst uns bitte in den Kommentaren einen Hinweis (URL) zu eurer Antwort.

Mehr Nähfragezeichen findet ihr unter dem Label "Näh-Fragezeichen" oder auf der (nicht komplett gepflegten) extra Seite hier im Blog. 

Kommentare:

  1. Ganz konsequent bin ich nicht, aber meistens kennzeichne ich die Nadeln (am Schaft) und die entsprechende Nadelbox mit einem Tropfen Nagellack. Da es bei uns im Haus sehr viele verschiedene Lackfarben gibt, lassen sich die unterschiedlichen Nadelsorten gut unterscheiden. Das hat sich bewährt, weil man auch gleich sieht, welche Nadel in der Maschine steckt.
    LG
    Susanne

    AntwortenLöschen
  2. 2 Wege: entweder klemme ich ein Stück Stoffrest vom zuletzt genähten Material unter den Fuß oder ich nehme die Nadel raus.

    Blöd nur, wenn ich sie drin lasse, weil ich sie gleich noch für was anderes brauche und dann doch nicht dazu komme. Dann muss ich schon mal nachdenken, was ich da zuletzt gemacht habe.

    Weil ich aber auch gerne vergesse den Unterfaden mit rauszunehmen, habe ich meist einen Anhaltspunkt, was ich zuletzt unter der Maschine hatte...

    LG
    neko

    AntwortenLöschen
  3. Ich benutze für Jersey meistens nur 70er Nadeln. Wenn ich also nicht mehr wissen sollte, was ich zuletzt genäht habe (das ist normalerweise mein Anhaltspunkt), dann schaue ich, was auf der Nadel steht. Wenn es was anderes als 70 ist, dann war es eine Universalnadel. Metallicnadeln oder dickere für Spezielles entferne ich immer sofort nach Gebrauch wieder.
    LG Eva

    AntwortenLöschen
  4. Ich kann mir das überhaupt nicht merken. Und ganz ehrlich frage ich mich, ob überhaupt ein Mensch in der Lage ist, diesen Aufdruck auf den Nadeln zu entziffern? Mich am letzten Projekt zu orientieren, geht leider gar nicht, da ich meistens ein paar Sachen parallel in Arbeit habe. Also falls hier jemand den ultimativen Tip hat, wie man die unterschiedlichen Nähnadeln identifizieren kann, würde ich mich sehr freuen!

    LG Luzie

    AntwortenLöschen
  5. Ich habe ein Stück festen Jersey in dem kleinen Fach unter den Füßchen, dort stecken eine oder zwei Jerseynadeln. Wenn ich die normale Nadel rausnehme, um eine Jerseynadel einzusetzen, dann schmeiße ich sie in das offene Fach unter der Oberfaden-Spule. Das ist alles andere als eine professionelle Methode, denn erstens verliere ich euch unsachgemäße Aufbewahrung die eine oder andere Nadel und zweitens weiß ich weder, welche Nadelstärke ich gerade benutze noch wie alt die Nadel ist und ob sie mal ausgetauscht werden müsste. Aber es funktionierte bisher.

    AntwortenLöschen
  6. die entsprechende Aufbewahrungshülle neben die Maschine legen und nach Vollendung des Nähobjektes Nadel entfernen und in die danebenliegende Hülle geben. So ist mein Plan. Aber, wie kommen blos die 10 verchiedenen Nähmaschinennadeln in mein Nadelkissen?
    Wohl nicht an den Plan gehalten.
    lg monika

    AntwortenLöschen
  7. Ich benutze nur die normalen Universalnadeln und habe selbst bei Jersey, Wachstuch und Kunstleder damit keine schlechten Erfahrungen gemacht, deswegen habe ich wohl ein Problem weniger. LG Anja

    AntwortenLöschen
  8. Ich markiere die Jerseynadeln gleich, wenn ich sie gekauft habe, mit etwas Nagellack. Jeansnadeln erkennt man am dreieckigen Querschnitt sowieso, finde ich. Die Nadelstärke - ob 70er oder 90er - nach Augenmaß auch einigermaßen. Meine Standardnadeln sind sowieso 80er, das passt fast immer. Wenn ich länger nicht genäht habe bzw. etwas Neues anfange, gucke ich einmal nach, was für eine Nadel in der Maschine steckt.

    Gerade nicht benutzte Nadeln, die aber noch gut sind, stecke ich in die Nadelverpackung zurück, entweder ganz rechts oder ganz links. Wenn ich wieder so eine Nadel brauche, kann ich dann meistens erkennen, welche schon mal benutzt wurde, und mache mit der weiter.

    AntwortenLöschen
  9. Ich benutze fast ausschließlich 80er. Wenn es doch bei Extremen mal stärker oder dünner sein muss (90er oder 70er) kommen die nach Gebrauch gekennzeicht (weil gebraucht) wieder in die Packung zurück.

    AntwortenLöschen
  10. So langsam habe ich mein Nadelchaos in den Griff bekommen:

    1. Ich kaufe nie mehr die ach so praktischen Kombipackungen mit verschiedenen Nadeln.
    2. Das Päckchen, aus der die Nadel stammt, lagert auf der Nähmaschine.
    3. Gebrauchte aber noch brauchbare Nadeln stecke ich in die Packung zurück, so dass die flache Seite des Kolbens oben liegt.

    Ausnahmen, die zwischen den Stecknadeln zu finden sind, bestätigen die Regel...

    Viele Grüße
    füßchenbreit

    AntwortenLöschen
  11. Für die meisten Projekte verwende ich eine Universalnadel Stärke 80. Die ist dann in meiner Maschine. Brauche ich eine andere und wechsel auch mal hin und her (z.B. beim Absteppen mit einer Topstitch-Nadel) lege ich sie immer schön brav zurück in die Schachtel an die richtige Stelle. Ist z.B. ein Jersey-Projekt beendet, wechsel ich direkt auf ein 80-er Universal (meistens jedenfalls :-))

    AntwortenLöschen
  12. Ich kaufe für Jersey nur Organ (meist Superstretch 75) und Universalnadeln nur von Schmetz. Die Organ-Nadeln glänzen etwas mehr und sind dadurch gut zu unterscheiden (auch in der Maschine). Die Stärke lese ich von der Nadel ab, geht mal besser und mal schlechter. Nach Benutzung lege ich sie in die Verpackung für gebrauchte Nadeln (Umverteilung von neu nach alt, verschiedene Lagerorte). Es gibt also eine Verpackung nur für neue und eine für gebrauchte Nadeln (manchmal stecke ich sie auch einfach ins Nadelkissen). Ich plane meine Arbeitsschritte meistens so, dass ich möglichst während eines Projekts nicht mehrmals hin und her wechseln muss (ich bin leider faul).

    AntwortenLöschen
  13. Wieder etwas dazu gelernt: Gebrauchte und neue Nadeln, die ordentlich jedes Mal wieder in der Originalverpackung landen, kennzeichnen. Da nützt ja mein Ordnungswahn nichts, wenn ich sie nicht markiere. Bin eben doch eine Anfängerin, wie ich eben wieder mal bemerkt habe.
    Danke für die hilfreichen Tipps,
    Michelle

    AntwortenLöschen
  14. Tolle Idee - das Nähfragezeichen! Ich habe mir ein "Nadelbuch" genäht - weil genau das Problem mich richtig genervt hat. Damit ich Bilder zeigen kann, habe ich auf meinem Blog geantwortet:
    http://www.isalab.blogspot.de/2013/11/meikes-nahfragezeichen-nadelchaos.html
    LG Isabell

    AntwortenLöschen
  15. Ich mache es ganz einfach - lege die Nadelschachtel auf die Maschine. So weiss ich mindestens die Art der Nadel wenn in der Schachtel mehrere Stärken drin sind, kann man die an der Nadel ablesen.
    Lg
    FvW

    AntwortenLöschen
  16. Ich habe immer eine 80er Universalnadel in der Maschine. Wenn ich etwas anderes nähe und eine Topstitch-Nadel oder eine höhere Stärke benutze, stecke ich die 80er in das Stück Stoff mit den Probenähten, das auch während der Nähpausen unters Füßchen kommt. Nachdem ich die Arbeit beendet habe, kommt die 80er-Nadel beim Maschine putzen wieder an die angestammte Stelle.
    Früher konnte ich noch die Aufschriften auf den Nadeln lesen. Heute geht das weder mit Brille noch mit Lupe. Sind die kleiner geworden?

    AntwortenLöschen

Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.