Sonntag, 30. Dezember 2012

Wieder da



Ein wenig fühlte es sich in den letzten Tagen (gefühlt Wochen) so an, als wäre ich weit weit weg gewesen. War ich aber nicht. Es war nur Weihnachten. Und Weihnachten bedeutete, zu faul für alles, sogar zu faul, um das Macbook hochzufahren, wozu gibt es andere Geräte mit denen frau von der Couch aus, ganz passiv und konsumierend im Internet rumsurfen kann. Also, seid gewiss, ich habe eure Weihnachtskleider gesehen und fand sie wunderschön. Aber kommentieren mit vollem Bauch ging irgendwie nicht.

Bei Frau Cat las ich eine Entschuldigung zum wenig-kommentieren und fragte mich, ob ich mich auch entschuldigen muß. Natürlich wäre es sehr viel netter, wenn ich überall meine positiven Gedanken zu dem Gesehenen dalassen würde, aber bloggen soll Spaß machen und in dem Moment, in dem ein Blog und die Kommentare zu sehr zur Verpflichtung wird, kann es passieren, dass frau auf gar nix mehr Lust hat. Das wäre auch blöd. Bei Herrn Spreeblick fand ich den Vorsatz, wieder mehr zu bloggen (statt nur noch schnellschnell zu twittern oder zu FBen) - lesen! Die Argumentation finde ich schlüssig und wertvoll, aber ich bin sowieso nur auf diesem Kanal. Soll jedeR das tun, was sie oder er am Besten kann. Ich blogge eben und welcher es gefällt, die liest es eben. Und ich kommentiere dann, wenn ich das richtige Gerät zur Hand habe. Aber wie gesagt, seid gewiss, ich lese bei euch und wenn mir ein Gedanke gefällt, denke ich ihn weiter und er taucht auch hier wieder auf. Irgendwann und irgendwie.





Im Weihnachtsendspurt habe ich zwei gestrickte Teile und ein gehäkeltes Geschenk nicht fertig bekommen, obwohl ich mir fast die Finger wundhäkelteundstrickte. Und obwohl ich "genügend Wolle dabei hatte, um die Feiertage zu überstehen, habe ich brav die Mütze für den Gatten und den Feuerwehr-Pullunder fertig gemacht. Der Sohn findet jetzt Polizei doof und steht auf Feuerwehr, obwohl er Busfahrer werden will, wenn er groß ist. Glücklicherweise findet er den Feuerwehr-Pullunder gut, denn ich hätte nicht wirklich gewußt, wie ich einen Busfahrer-Pullunder hätte stricken sollen. Die gestickte Feuerwehr ist übrigens von Dawanda. Dort, sowas zu kaufen, finde ich ideal, denn eine Stickmaschine wäre wirklich nix für mich. 





Falls einer die Mütze bekannt vorkommen sollte. Letztes Jahr hat der Gatte die gleiche bekommen. Jetzt besitzt er eine in anthrazit und eine Schwarze. Welch muntere Abwechslung ist nun möglich! Aber er findets gut. Und da ich zu faul war, die Neue zu fotografieren (schwarz funktioniert sowieso immer so schlecht), müsst ihr mit dem Bild vom letzten Jahr vorlieb nehmen. Stellt sie euch einfach schwarz vor und mit dünnerem Garn gestrickt. Na, sehr ihr den Unterschied? *g*



Das gehäkelte Tuch, das beim Häkeln immer den Namen meiner Freundin vor sich hinmurmelte, bekam schnellschnell am letzten Sonntag vor Weihnachten eine graue Borte angehäkelt, weil die blaue Wolle alle war. Aber das gefällt mir gar nicht! Also habe ich noch blaue Wolle nachbestellt und da es noch bis Ende des Jahres Alpaca-Wochen gibt und sich die Wolle so herrlich verhäkelt und verstrickt, habe ich gleich noch ein bißchen mehr bestellt. Ein kleines Weihnachtsgeschenk an mich sozusagen, wenn ich schon so selbstlos das Tuch, das eigentlich für mich war, verschenke und nun noch mal häkeln muß darf. Aber bevor ich das Tuch noch mal in graublau für mich stricke, wird die graue Kante aufgeribbelt und wenn Nachschub da ist, in blau weitergehäkelt.

Das der Nachschub für das Tuch noch nicht da ist, habe ich zwischenzeitlich schon mal  ein Tuch für mich in marineblauem Alpaca-Silk angefangen. Häkeln passte witzigerweise nicht zu der Farbe. Schon komisch: zu dem blaugrau finde ich es super, aber in dunkelblau sah es doof aus. Ich suchte nach einem ganz feinen, leichten, luftigem Strickmuster, probierte einige aus und landete bei dem Rüschenschal von Frau Allerleihrau, den ich schon vor längerer Zeit bewunderte. Dort fand ich auch den Link zur Anleitung. Es strickt sich ganz fantastisch, obwohl ich am Anfang, bei der verdrehten Wurst dachte, ich kapiere das Muster nie. Dabei ist es pipieinfach. Es sind nur 4 Reihen, die sich immer wiederholen. Super.



Nein, das ist kein ekliger Sepia, sondern der Rüschenschal nach zwei Abenden. Die Fotos sind schlecht. Die habe ich eben noch auf auf dem Küchenboden gemacht.... so sehen sie auch aus!


Und da ich zu Weihnachten eine ganz wundervolle Lampe geschenkt bekommen habe, die ich mir mehr als ein Jahr lang sehr sehr gewünscht habe, ist jetzt Stricken und Häkeln auch abends wieder ein Vergnügen, denn die Lampe ist verstellbar, so dass ich direktes Licht auf der Handarbeit habe. Hach, ich bin verliebt. 






Ihr merkt schon, ich bin wieder da und habe es auch in der Zwischenzeit nicht gelernt, mich kurz zu fassen. So isse halt! Als nächstes kommt morgen oder so noch ein Jahresrückblick auf die genähten Sachen, das hat mir letztes Jahr so gut gefallen, weil ich damals so wahnsinnig erstaunt über die Bilanz war. Außerdem habe ich auch noch vor, ganz tapfer den "misslungen"-Stapel zu sichten, um zu ergründen, wie viel und warum etwas schief gelaufen ist. Mal schauen, ob ich das "dieses Jahr" noch schaffe. Wenn nicht, dann wünsche ich euch jetzt schon mal einen guten Rutsch und ein ganz wundervolles Jahr 2013 und wir sehen uns dann am 2. Januar beim MMM mit dem "Lieblingskleidungsstück 2012". Ich bin gespannt!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schon stolz

Hach, ein bißchen Stolz bin ich schon auf meine Filmchen. Müde und geschafft bin ich, aber jetzt auf einmal sehr entspannt. Die anderen Sachen auf der To-Do-Liste schaffe ich auch irgendwie. Und wenn nicht, dann ist das auch ok.

Der Film ist (drüben im MMM-Blog) online und es fühlt sich richtig an. Klar, machen wir uns zum Affen, aber es ist gut, so wie es ist - immerhin sind wir im mittleren Alter und können das mit Humor nehmen. Und die Vorstellung 20 Frauen eine Ausbildung verschafft zu haben, macht mich wirklich stolz und froh.

Irgendwie ist es nen gutes Gefühl, ein Projek gewuppt zu haben, was eigentlich ne Nummer zu groß war. Oder genauer gesagt, ein Projekt beendet zu haben, das erstmal eine bescheuerte Idee war, gegen das ich große Bedenken hatte und dann mehr Aufwand war, als Zeit und Know How zur Verfügung stand. Versprechen zu halten ist mir wichtig. Also haben wir es gemacht. Gemeinsam sind wir da durchgegangen: mit den Mädels, aber auch mit Herrn Crafteln, der mich dabei unterstützte. Vielen Dank.

Vielen Dank auch den tollen Kommentaren. Das sind wirklich schöne Geschenke!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Fast fertig

So, der Film ist fertig. Endlich! Wenn ich heute abend noch mal etwas Zeit finde, gehe ich noch mal dran, denn ganz synchron sind Musik und Film noch nicht. Aber wenn nicht, dann nicht. Ich bin ja schließlich kein Profi.

Außerdem ist mir nach Mellenis Post klar geworden, dass ich wohl auch etwa Abstriche machen sollte. Was nicht geht, geht eben nicht. Immerhin sind die Pakete auf der Post. Das war ein großer Meilenstein. Jetzt arbeite ich eben Stück für Stück von der To-do-Liste weiter ab und schaue, wieviel geht.

Eines geht auf jeden Fall nicht: das Weihnachtskleid. Bye Bye Sew Along. Auch das Finale der Herzen nützt mir nichts, denn ich werde nicht in der Nähe meiner Nähmaschinen sein. Aber egal. Das Kleid liegt mir so am Herzen, dass ich es lieber in Ruhe nähe, statt jetzt huschhusch den Stoff zu versauen.

Was hilft ist Wiebkes mütterliche Frage: "Hast du denn auch genügend Wolle für die Feiertage?" Ja hab ich. Also alles gut!

Dieses Lied-Projekt hat viel Ressourcen gebunden. Wenn wir das vorher gewußt hätten, hätten wir es nicht gemacht. Aber jetzt ist es eben so. Außerdem war es auch ein Vergnügen, die in den letzten Monaten mehr und mehr geschätzten Frauen dauernd vor Augen zu haben. Live und in Farbe. Das war irgendwie auch cool. Kleider habe ich eigentlich ohnehin genug und 2013 ist auch noch ein Jahr! Also alles gut!

Habt ihr den Trailer im MMM-Blog schon entdeckt?

Montag, 17. Dezember 2012

Live vom Schnitt-Tisch



Damit der Blog nicht rostet, ein kleiner Livebericht von mir. Heute wird zugeschnitten! Heute geht es zwar nicht um das Weihnachtskleid und Rollschneider und Schneidematte liegen auch im Schrank, aber geschnitten wird trotzdem: das "Du spendes, wir singen"-Video der Me-Made-Mittwoch Spendenaktion. 

Die Idee, eine Spendenaktion zu machen, fand ich toll, ein Lied zu singen weniger. Bezüglich des Singens hatte ich alte Rampensau keine Bedenken, aber das Drumherum! Sieben Frauen aus vier Gegenden von Deutschland zusammenbringen? Und überhaupt, was für ein Lied. Wie kann man Urheberrechtsprobleme vermeiden? Ich hatte keine Lust,  blauäugig ran zu gehen, auch wenn es lustig war,  verrückte Mails zu schreiben, "Last Christmas" trällern zu üben und die dicken Kopfhörer rauszusuchen, um wie bei Band Aid und Konsorten auszusehen. Schwungvoll sollte das Lied sein aber eben auch verwendbar, ohne Urheberrechte zu verletzen. Gar nicht so leicht, das alles zu recherchieren, aber der Mann am GEMA-Telefon war sehr nett.

Zwischenzeitlich verfluchte ich die ganze Aktion. Ich Naivchen hatte "hier" geschriehen und versprochen, mich um die Technik zu kümmern. "Ich hab nen Mac" klingt zwar gut, heißt aber noch nicht, dass ich das Equipment bedienen kann. Glücklicherweise ist der Mac für Herrn Crafteln das, was für mich die Nähmaschine ist und zum ersten Mal kam das Midi-Modul fürs E-Piano zum Einsatz, dass ich vor zwei Jahren unterm Tannenbaum auspackte und mich ratlos fragte, wozu ich so etwas brauchen könnte. Jetzt brauchte ich es, denn um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, habe ich die Musik, ohne Zuhilfenahme von Arrangements, mit meinen bescheidenen Improvisations- und Begleitungskünsten auf dem Klavier aufgenommen und einmal durch Garage-Band gejagt. Theoretisch hatte ich vor drei Jahren den Plan, Jazzklavier zu lernen, um an die unzähligen Klavierstunden in der Jugend anzuknüpfen. Praktisch wurde ich Kleider- und stoffsüchtig und das Klavier wird nur zum stümperhaften Kinderliederbegleiten genutzt. Aber egal, ich schrie leichtfertig "hier" und ich bin ne treue Seele, die zu ihrem Wort steht. Also spielte ich ein Playback zur Probe ein, machte noch eine "schöne Version" und die Damen nutzten das Probeding. Auch schön. Das ist ja sowieso nur Hintergrund.

Dann hatte ich schlaflose Nächte, wie ich Audio und Videomaterial trenne und wieder zusammenfüge, ich fragt mich, wie die Filme aus den anderen Regionen zu mir kommen und wie-wer-wo das Ganze hinterher hochgeladen wird. Nebenher tausende von Mails der Mitstreiterinnen in denen aber leider vergessen wurde die wichtige Frage "was ziehen wir an" zu klären. In den letzten Tagen trudelten dann  Filmchen über Filmchen in meiner Dropbox ein. Samstag sang ich meinen Part ein und der Vierjährige liess sich nicht lumpen ein paar Töne beizusteuern. Als ich am Sonntag dann Herrn Crafteln als Kameramann gewinnen konnte, schloss der Vierjährige allerdings die Tür, weil er das Fremdschämen nicht aushielt. Herrn Crafteln ging es ähnlich, aber er hatte ja versprochen zu helfen.

Und jetzt gehts los. Alle Filme und Tonspuren sind da. Jetzt kommt die Kunst. Ich bin schon sehr gespannt!

11.25 Uhr
Zum Einstieg bin ich jetzt dabei, das Videomaterial noch mal in Ruhe zu sichten und besonders Gelungenes in kleine Clips zu packen. Das ist gar nicht so leicht, weil ich immer so kichern muß. Ich weiß nicht, wie die Profis das machen, aber ich habe mir brav einen Zettel daneben gelegt, auf den ich schreibe, was in dem Film vorkommt, wer singt und was es Besonderes gibt. Ich finde, das ist ziemlich professionell.

11.49 Uhr
Habe ich alle? Verdammt, wo ist die Datei mit der Nasenflöte? Puh, da ist sie. Noch mal gut gegangen!

11.59 Uhr
So, der Schluß steht. Frau Kirsche kann einfach Schlußworte.

Der Anfang bereitet mir noch etwas sorgen. Die Mitte wird super, dafür habe ich genügend Material. Aber jetzt knurrt auch noch der Magen. Wie gut, dass ich gestern nen großen Topf Curry gekocht habe und nur warm machen muß! Irgendwie ist das doch mehr Arbeit, als ich dachte....

12.30 Uhr
Frisch gestärkt geht es weiter. Eine Freundin von mir, von der ich das Curry-Rezept habe, meinte letztens "mit einem großen Top Curry fühle ich mich immer so sicher für alle Gelegenheiten". Da hoffe ich doch mal, dass das auch aufs Filmeschneiden zutrifft. Vier Portionen für den Gefrierschrank, einer Portion für den Bauch, einer für den Kühlschrank für morgen und einem ausgeschlecktem Topf später, sitze ich mit nem Kaffee wieder vor dem Rechner.



13.22 Uhr
Ach Mensch, es ist so viel tolles Material und so schwierig, Szenen wegzulassen!

13.57 Uhr
Mir beginnt die Zeit davon zu laufen. Theoretisch müsste ich jetzt Schluß machen.... Heute abend weiter? Ach herrjee, ich hab nen Ohrwurm.

14.20 Uhr
Schluß jetzt! Hach schade, noch nicht fertig. Ist wie beim Nähen, dauert immer alles länger, als frau denkt!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Nix Neues

Ich weiß, hier ist es still derzeit. Aber es gibt weder Zeit, etwas zu schreiben noch Interessantes zu verkünden, was nicht geheim wäre.

Das Weihnachtskleid ruht. Das Probekleid habe ich letztens mal mit Strumpfhosen und was drunter angehabt und ein paar Nadeln reingesteckt. Aber ich bin nicht dazu gekommen, was daran zu machen. Das werde ich auch heute nicht schaffen, denn ich muß Geschenke weiterhäkeln und - stricken. Also Tatort ohne Livebericht. Nicht traurig sein!

Ob ich diese Woche noch zu dem Weihnachtskleid komme, steht in den Sternen. Wenn nicht, ist es auch kein Weltuntergang, aber doch ein bißchen schade. Wir sehen uns spätestens bei der Spenden-Sing-Gala. Versprochen.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Irgendwie gemein


Bildquelle: Drops

Irgendwie gemein. Da fange ich was an, um mich von der anstrengenden Strick-Geschenke-Produktion häkelnderweise auszuruhen und "endlich" mal wieder etwas für mich zu machen. Tu mich erst schwer mit dem Muster in Worten, finde dann das Bildchen und plötzlich alles ganz leicht, erfreue mich an der Weichheit des Garnes (Alpaca-Silk ist immer noch im Angebot!) und stelle dann fest, dass das Ding, was ich gerade mache, ganz laut und deutlich einen von mir abweichenden Namen sagt und also ein Geschenk werden will. Irgendwie gemein. Aber es fühlt sich so plausibel an, dass ich wohl nicht anders kann.

Samstag, 8. Dezember 2012

Ich bin sehr erstaunt

Ich bin wirklich sehr erstaunt über das Posting von "das Nuf" über "Frauen und Männer, die selber machen" und die dazu geschriebenen Kommentare. Muß es wirklich zwischen Frauen immer dieses "ich mach dieses und das was du machst ist TOTAL FALSCH"-Ding geben?

Ich bin alles andere als eine gute Hausfrau und Wohnungen dekorieren liegt mir nicht, dafür nähe ich viel lieber schöne Kleider.  Am Montag Nachmittag habe ich mit dem Sohn und seiner Patentante Hefe-Nikoläuse gebacken und wir hatten sehr viel Spaß. Da das eine so große Anzahl von Nikoläusen wurde, die wir unmöglich alle selbst aufessen konnten, haben wir seinen Kindergartenfreunden jeweils einen in eine Papiertüte gepackt und mitgebracht. Die Idee fand ich gut, denn einer meiner Werte, die ich dem Sohn vorlebe und predige ist, dass man Freundschaften auch pflegen muß.

Die Mütter der Kindergartenfreunde reagierten ähnlich wie die Damen vom oben genannten Posting. "Wozu ihr alles kommt, bei uns ist noch nicht mal....". Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder die Schokolade "vom richtigen Nikolaus" dem trockenen Hefegebäck vorzogen und die Mütter eher genervt waren, von unserer Aktion. Ein Reinfall? Aber wir hatten am Mittwoch Nachmittag Spaß. Auch, weil ich eben freiberuflich in Teilzeit arbeite. Wann und wieviel, das geht eigentlich niemand was an. Darf ich das mit dem Spaß verraten?

Bei Suschna, über die ich den Nuf-Post fand, las ich eine interessante Replik. Aber ist das wirklich nötig?

Danke fürs Feedback zum Probekleid

Danke für die vielen Kommentare zum Probekleid! Vielen Dank!


Mir wurde noch mal deutlich, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind und wie schwierig es deswegen ist, um Rat zu fragen. 

Klar ist aber, ich bin weder der Typ für "Stickis" noch für Gürtel, Ansteckblumen, Schals etc. Mit den "Stickis" und mir wird das wohl nichts mehr werden, höchstens mal auf Sommerröcken eine ganz "flotte" Applikation. 

Die Accessoires und ich sind ein schwierigeres Kapitel, finde ich sie doch nicht scheußlich, weiß ich aber, dass ich im Alltag sehr oft nicht daran denke, sie zu nutzen. Ein Kleid muß also etwas hermachen auch ohne zusätzliches Tamtam. Grundsätzlich mag ich es aber eher clean. Z. B. beim Polizeikleid wurden damals auch "Verschönerungsvorschläge" gemacht, die ich absolut unnötig finde, weil das Kleid genau so, für meinen Geschmack, richtig ist. 

Außerdem wurde mir klar, dass es wirklich sinnlos ist, auch ein Probekleid ohne das richtige Darunter und Dazu zu fotografieren. So "nackt" wird der Style nicht sichtbar und nur diejenigen, die mich besser können, können sich vorstellen "wie es gemeint ist".  


Ich ziehe folgende Schlüsse daraus:

  • Ich gebe dem Kleid noch mal ne fotografier-Chance mit Unterkleid, Strümpfen und Stiefeln.
  • Ich werde die Ärmel kürzen und enger machen. 
  • Ansonsten bleibt es, wie es ist bzw. wird noch gesäumt. 
  • Ich lasse mir die Vorfreude auf das marineblaue Weihnachtskleid nicht verderben.
Zum Thema Probekleider: ich bin nach wie vor kein großer Fan von wirklichen Probedingern, denn wirklich aussagekräftig sind sie nicht, weil sich jeder Stoff anders verhält. Probedinger müssen auch tragbar sein. Basta! Aber ne gute Lernerfahrung bezüglich Schnitt-Muster-Farbe-Stoffqualität-Passung war es schon!

Freitag, 7. Dezember 2012

Weihnachtskleid Sew-Along: Probekleid



Mit meinem Probekleid bin ich gar nicht glücklich. Es hat mir so dermaßen die Motivation verhagelt. Es fing schon beim Nähen an. Der Stoff sieht zwar irgendwie schön aus, aber eben nur irgendwie und für meine Verhältnisse fühlt er sich zu plastikmäßig an. Er nähte sich zwar super, aber es war immer ein komisches Gefühl an den Fingern. Die Reste habe ich dem Kindergarten mitgebracht, weil es ja ein bißchen an Tannengrün erinnert. Sollen sie damit basteln.

Der Stoff ist zwar ein Jersey, aber wirklich elastisch ist er nicht. So viel zum Thema Probekleidern. Der hässliche Sternchenjersey vom ersten Probenachthemddingsda ist eben elastisch, da fallen die Mankos des Schnittes sehr viel weniger auf. Blöde Binsenweisheit, nachdem jeder Stoff anders reagiert.


Könnt ihr sehen, was ich an dem Kleid nicht mag? Es ist ein dickes hässliches Nachthemd, es ist null und gar nicht sexy. Wisst ihr, was ich meine? Ein langweiliges olles Oma-Ding.

Also jetzt Butter bei die Fische. Was muß geändert werden, damit ich das Kleid mag. Mir fällt spontan ein:
  • Die Ärmel sind am Oberarm zu weit. 
  • Die Ärmellänge ist irgendwie unglücklich
  • Hinten ist es zu eng, besonders, wenn ich noch was drunter ziehen will. 
  • Vorne am Abnäher kann noch was weg. 
Was meint ihr? Noch Änderungsvorschläge? 



Ich weiß, ich weiß, die Fotos sind lieblos. Mit Strumpfhose und nem Unterkleid drunter würde das Ganze sicherlich noch mal anders aussehen. Aber ich war so enttäuscht, als ich das Kleid überzog und dann so schlecht gelaunt. 

Mehr von den anderen Weihnachtkleidnäherinnen findet ihr beim netterweise von Katharina organisierten Sew-Along in ihrem Blog.

Wie es bei mir weiter ging, also welche Schlüsse ich nach den Kommentaren am Freitag, an denen ich diesen Artikel veröffentlichte zog, lest ihr hier. Und vielleicht habe ich heute abend Lust, bei "Live vom Tatort" weiter daran zu basteln. Mal schaun. 

3. Bitte melde dich!

Heute gibt es keinen Stoff von mir, der eine neue Heimat sucht. Ich bin mit 1000erlei Dingen beschäftigt, so dass ich in der letzten Woche keine Ruhe fand, mit den komischen Kumpanen im Lager zu reden. Einmal, als ich meine dicken Stiefel suchte*, fand ich zwei Gesellen, die eigentlich für die Aktion vorgesehen waren und die wollten doch plötzlich doch Kleider werden. Wenn ich mal wieder Zeit habe, müssen wir das in Ruhe besprechen. Aber genau dafür darf die Aktion ja auch sein, dass neue Flammen der Liebe auflodern!

Was mir letzte Woche noch aufgefallen ist: mir ging es ja eigentlich ums Schenken, ihr machtet die Aktion eher zu einer Tausch-Runde. Grundsätzlich ist das ja in Ordnung und steht ja auch in den Spielregeln, aber ich frage mich schon, ob mir das gefällt. Ich werde darüber nachdenken. 

Das Verschenken, dieses "in den Wald rufen und darauf vertrauen, dass was Gutes geschieht" ist etwas, was mir sehr viel bedeutet. In schlechten Zeiten verliere ich manchmal den Glauben daran, aber ich versuche mich immer wieder daran zu erinnern, weil ich eigentlich eine hoffnungslose Optimistin bin, die so gerne daran glaubt, die Welt zu einer Besseren machen zu können.

*Beim Suchen fand ich übrigens den Stoff von Hartmut. Es ist mir ein Rätsel, warum ich den vorher nicht gesehen habe. Ich glaube, der war heimlich in Urlaub. Manchmal werden mir Stoffe unheimlich. 

*******************************************************************

"Bitte melde dich" ist eine neue Aktion aus dem Hause crafteln, die gerne von Euch kopiert werden darf. In loser Reihenfolge, aber immer freitags, werde ich hier Stoffe einstellen, die mein Seelenheil und meine Lagerkapazitäten belasten, weil sie sich wie ein Fehlkauf anfühlen. Entweder habt ihr eine tolle Idee für mich, was ich mit diesem Stoff machen könnte, oder ihr schreit laut "hier" und nennt mir eure Idee, was ihr damit machen wollt. Je nach Stoff, schauen wir mal, wie wir uns einigen. 

Spielregeln: 

  • Stoffe, Schnitte, Kurzwaren und Schneiderzubehör sind ok. Der Schwerpunkt liegt auf den Stoffen. 
  • Kleider, auch wenn sie selbstgenäht sind, sind eine andere Aktion, die jemand anderes ins Leben rufen kann 
  • Es geht hier nicht ums Geldverdienen. Es geht ums Verschenken oder kleine Gegenleistungen. Wer verkaufen will, macht das im Auktionshaus oder im eigenen Blog ohne Verlinkung hier. 
  •  Wer etwas bei "Bitte melde dich" zeigt bzw. anbietet schreibt bitte eine kleine nette Geschichte zu dem Gegenstand (wie kam das Ding zu euch, was war der ursprüngliche Plan etc.) 


Blogs sind in meinen Augen dazu da, um Geschichten zu erzählen und Netzwerke zu knüpfen. Ich mag die Idee der Nachhaltigkeit bei der Aktion und den Unterhaltungswert und freue mich, wenn euch das ebenso geht. 

 *******************************************************************

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Kein MMM aber herzlichen DANK!

Heute kein MMM für mich. Kind ist gibt vor krank zu sein. Aber ich trage heute sowieso das Kleid von letzter Woche, wieder mit Thermoleggins und ner Bermesenzer. Das ist schön muckelig, insbesondere, wenn ich dazu noch Armstulpen trage. Aber zu langweilig und dann doch zu aufwendig zum fotografieren. Stellt euch das einfach vor, ok?

Ich poste trotzdem, weil ich mich ganz herzlich für die vielen, vielen Spenden bei unserer MMM-Spendenaktion bedanken möchte. Das ist wirklich der Hammer, dass wir schon 8 Ausbildungen für Näherinnen in Marokko finanziert bekommen. Die Spendenaktion läuft noch weiter und ich bin gespannt, wieviele wir noch rocken! Vielen Dank fürs Mitmachen. Ich bin wirklich ganz beglückt, dass die MMM-Clique sich nicht nur für schöne Kleider interessiert, sondern eine Bewegung ist!

Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Spenden geht ganz einfach. Einfach da drüber klicken ---->
und dann per Paypal, Kreditkarte oder Bankeinzug spenden!


Dienstag, 4. Dezember 2012

Winterpause für das Näh-Fragezeichen



Das Näh-Fragezeichen ist müde. Sehr müde. Das Näh-Fragezeichen braucht einen Winterschlaf. Ob es im Frühling wieder aus einer Höhle rauskriecht oder in wärmere Länder auswandert, werden wir sehen!

Danke fürs Mitmachen in den letzten Monaten!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Live vom Tatort: Weihnachtskleid Sew Along: Teil 2 Jetzt geht los!

                                        das ist das Probeweihnachtskleidnachthemd

19.53 Uhr
Eigentlich hätte ich gerne heute nachmittag einen stolzen Post zum Sew Along geschrieben. Von wegen was ich alles erreicht hätte. Aber da gibts nicht viel zu vermelden, also werde ich jetzt live berichten, dass hoffentlich was geht.

Was bisher geschah:

  • Schnitt des Stokx-Kleid am letzten Sonntag und am Montag mit Hilfe eines anderen Stokx-Schnitt und einem Schnitt von Schnittquelle fast fertig vergrößert. Unsicherheit darüber, ob das, was ich mir so ausdachte, sinnvoll ist. 
  • Entscheidung: Probedings muß her. Probeoberteil oder Probenachthemd?
  • Wenn ohnehin ein Probedings genäht werden muß, dann kann ich ja danach entscheiden, ob es noch ein Probekleid gibt. Theoretisch neige ich aber dazu, den gemusterten Jaquardjersey zunächst nach dem Schnitt zu nähen, denn der braucht ja einen "geraden" Schnitt. Das Weihnachtskleid wird dann aber aus dem dunkelblauen Jersey, falls Probedings und Jaquard-Kleid dies zulassen. 
  • Der schwarze Romanit ist für meinen Notfallplan, das Knipkleid noch mal zu nähen. 
Also jetzt erstmal Schnitt fertig machen und dann Probedingsnachthemd zuschneiden. Der heutige Tatort passt ganz gut zum Plan. Das Ermittlerteam aus Halle finde ich so mittel. Als Hörspiel sind sie zu ertragen, ich mag ja Frau Thomalla nicht so gerne ansehen, mag aber den Kollegen. Der Tatort läuft  dann wie immer etwas verzögert dank Festplattenrekorder, nebenher. 

Und ihr so?

20.29 Uhr
Der Papierschnitt ist ausgeschnitten. Irgendwie bin ich froh, jetzt das heilige Packpapier zerschnitten zu haben, aber irgendwie fühle ich mich auch wie in den 80ern, als ich Rechtecke zusammen nähte und dann an der Figur absteckte. Hatte ich letzte Woche noch das Gefühl, ich verstehe einigermaßen was ich tue, so habe ich leider in den letzten Tagen vergessen, was ich mir alles (besonders montag nachmittag, als ich nicht darüber bloggte) so schlaues gedacht habe. Nachdem ich aber nun das Problem 7 Nächte lang mehr oder weniger bewußt bearbeitet habe, muß es jetzt zum nächsten Schritt übergeben, sonst wird das nie was. Also jetzt das Probedings zuschneiden.

20.55. Uhr
Ach Mist. Tatort, Zuschneiden und per Mailaustausch überlegen, wie wir das mit dem Singen für die MMM-Spendenaktion wuppen ist zu viel. Jetzt habe ich das Rückenteil statt des Vorderteiles im Bruch zugeschnitten. Ist zwar nur das Probenachthemd aber trotzdem ärgerlich.

21.30 Uhr
Es ist ein bißchen merkwürdig. Den Stoff, den ich jetzt für ein Probenachthemd zerschnitten habe, habe ich ursprüngliche mal als Jungsstoff gekauft. Jetzt ist es aber so, dass ich ziemlich schlecht im Shirt-Nähen bin und der Junge gar nicht so richtig scharf auf selbstgenähte Shirts ist. Deswegen stand dieser Stoff eigentlich in der Warteschlange für "Bitte melde dich". In Ermangelung eines anderen größeren Stück Jersey im Lager (der nicht für ein schönes Kleid vorgesehen ist), mußte nun also dieser Stoff ran und aufgrund dieser sehr persönlichen Gespräche im Zuge von "Bitte melde dich" merkte ich, wie es persönlich zwischen dem Stoff und mir wurde. Ich entwickelte sogar Aggressionen und liess ihn das spüren! Ob das der Ärger über den Fehlkauf war (4m für Jungsklamotten im Kindergartenalter, was hatte ich mir Weihnachten vor zwei Jahren irgendwann mitten in der Nacht dabei gedacht?) oder was war da zwischen uns los. Angst, dass das Probedings ganz furchtbar wird und meine Weihnachtskleidträume ins Wasser fallen?

Der Plan ist jetzt mit großem Stich zusammen nähen. Wenns dann noch ein Nachthemd werden sollte, dann wird irgendwann gekettelt, wenn nicht wird das, was übrig bleibt "Stoff" genannt und kommt in die Jungs-Jersey-Kiste zurück.

21.56 Uhr
Habe dann doch eben strickenderweise das Tatort-Finale gesehen. War ja schon nen bißchen spannend. Also auf Tator-Niveau. Ich vermute, dass meine Aggressionen auch von diesen aggressiven jungen Männern kamen. Irgendwie finde ich das furchtbar. Aber jetzt die Nähmaschine.

22.23 Uhr
Heijeijei, das ist ja skurril bei Jauch. Die Globalisierung nutzt uns allen, sagen die Unternehmensvertreter. Das sollen sie mal beweisen. Und wieviele springen zwischendurch über den Jordan?  Das ist aber die erste Sendung, dieser Reihe, die ich sinnvoll finde. Und obwohl dieses Singerei, die auf uns zu kommt, uns ziemlich Kopfzerbrechen bereitet, bin ich total stolz darauf, dass wir schon 6 Ausbildungen für Näherinnen in Marokko zusammen bekommen haben. Ich hoffe doch sehr, dass es noch mehr werden!

Keine Sorge: ich nähe nebenher.

22.52
Ich bin entzückt! Das Probenachthemd sitzt fast perfekt. An der hinteren Mitte kann im Hohlkreuz noch was weg und ich habe ja noch nicht Ärmel eingesetzt und den Kragen dran, aber ich gehe mal davon aus, dass die Ärmel von Schnittquelle funktionieren. Meine Schwierigkeit lag ja in den "verlegten" senkrechten Abnähern.

23.42. Uhr

Juchhuuuuu, mein Probekleidnachthemddingsbums ist soooo toll!

Hach, es ist so wunderbar. Ich bin so froh, dass es geklappt hat. Es klingt so simpel, aber es hat meine Gedanken mehr als eine Woche beschäftigt. Ich habe ein gut designtes Kleid vergrößert - ohne wirklich Ahnung davon zu haben, wie man das macht.

Mich hemmte der Respekt vor dem Design, ich hatte wirklich Schiß, einen zusätzlichen Brustabnäher einzubauen. Das klingt total bescheuert. Aber ich wollte es einfach nicht. Und jetzt bin ich hier innerlich am Jubeln, dass es so gut geklappt hat. Heute Nacht kann ich wirklich, so ganz richtig, von meinem Weihnachtskleid träumen. Hach, ich freu mich so! Gute Nacht!

0.13 Uhr
Ich kann nicht schlafen! Was soll ich nur für Schuhe zu dem Kleid anziehen?????  Und eigentlich war es ja auch fürs Büro. Der Ausschnitt ist dafür aber wohl doch etwas zu heiß. Mmmmmmmhhhhhh. Ist das alles aufregend schwierig.


Montag, 10.05 Uhr
Ich habe jetzt noch mal ein paar Fotos vom Probeweihnachtsnachthemd gemacht. Leider sieht man nicht viel, denn die senkrechten Abnäher - der Witz des Kleides, sind nur dort zu erahnen, wo die Sterne schlecht zu sehen sind. Aber vielleicht versteht ihr, wieso ich wegen des Stoffes aggressiv wurde?

Leider hat der Selbstauslöser auch nicht zu mir gesagt, dass die eine Ecke des Ausschnitts eingeklemmt ist. Der andere Witz des Kleides ist natürlich der Ausschnitt und man könnte ihn besser sehen, wäre die Ecke nicht eingeklappt. Ich frage mich gerade, ob er nicht doch ein wenig tief ist. Beim Weihnachtskleid wäre das für diesen Anlass natürlich schick aber für nen Bürokleid. Was meint ihr? 

Ansonsten bin ich einfach nur glücklich und zufrieden, dass der Schnitt nun fertig ist. Als nächstes nähe ich das gemusterte Jacquard-Jersey-Probekleid, das aber wirklich ein Alltagskleid werden soll. Für dieses werde ich den Ausschnitt probeweise verkleinern.

Oooooh wie peinlich! 
Ich habe den Rücklink zu Frau Sewing Addicted, die den Sew Along organisiert vergessen. Hier ist er nun! 

Samstag, 1. Dezember 2012

Me-Made-Mittwoch-Spendenaktion


                                                  Bildquelle: Betterplace.org

Letztens habe ich mich zum ersten Mal sagen hören: mein Hobby ist nähen! Ich bin selbst ein bißchen erschrocken, gehörte doch früher das Wort Hobby nicht zu meinem Wortschatz. "Hobby", so dachte ich früher, ist für diejenigen, die keinen tollen Beruf und sonst keinen Sinn im Leben haben und dann unendlich viel Geld in irgendeine Spinnerei investieren. So dachte ich! Und jetzt habe ich selbst ein Hobby, gebe dafür zugegebener Maßen eine Menge Geld aus und bin verdammt dankbar, dass Nähen für mich entdeckt zu haben, denn es gibt mir sehr viel.

Für andere kann Nähen noch sehr viel mehr sein, als ein Hobby. Es kann ein Beruf sein, um sich zu ernähren und vielleicht noch andere Familienmitglieder zu unterstützen. Es kann die Chance sein, auf eigenen Beinen zu stehen und ein selbstbestimmter Mensch zu sein. In Marokko ist das so und ich bin froh darüber, dass es Projekte gibt, die Frauen unterstützen, nähen zu lernen, um selbständig zu werden.

Eine Ausbildung zur Näherin kostet nur 200 Euro. Wir, von der MMM-Crew wollen ein Ausbildungs-Projekt in Marokko unterstützen und sammeln dafür Spenden, wohlwissend, dass wir alle Geld in unser Hobby investieren, was für andere existenziell sein könnte. An dieser Stelle können wir etwas abgegeben und da wir uns die Spendenplattform genau angeschaut haben, wissen wir, dass das Geld auch genau dorthin fliesst, wo wir es haben wollen.

Die Organisation des MMM ist eine Menge Arbeit. Ich mache das, weil ich es gut finde, Frauen zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass es das Leben insgesamt verbessert, wenn wir unseren Kopfkleiderschrank nach und nach verwirklichen und dadurch selbstsicherer durchs Leben gehen. Ich glaube, dass das eine neue Kraft entwickelt und gemeinsam sind wir noch stärker. In gewisser Weise hoffe ich, dass wir eine Bewegung sind. Wir tun etwas, wir zeigen, was wir tun und dadurch verbessern wir schon mal einen kleinen Teil der Welt.

Und jetzt hoffe ich, dass diese Bewegung stark, bewußt und großzügig genug ist, einen Teil der Kraft und Ressourcen Frauen, in einem anderen Teil der Welt, abzugeben.

Mehr Informationen zur Spendenaktion und zu dem Ziel unserer Spenden findet ihr auf dem MMM-Blog. 

Wie gehts? Bildchen unten (bzw. in der Sidebar) anklicken. Dann kommt ihr zu der Seite von betterplace.org wo ihr per Bankeinzug, Paypal oder Kreditkarte einen beliebigen Betrag spenden könnt.




P.S. Die Aktion heißt "Ihr spendet, wir singen", weil wir dazu verhaftet wurden, ein Ziel für die Spendenaktion festzulegen und nach Erreichung dieses Ziels zu singen. Nun ja, das war nicht unser Lieblingsbestandteil dieser Aktion. Egal. Ist ja für nen guten Zweck. Nach längerer Diskussion einigten wir uns auf 1000 Euro, d.h. 5 Ausbildungen. Ich hoffe doch sehr, dass wir dieses Ziel weit übertreffen!

PPS: Ihr findet die Aktion gut? Schreibt darüber in Eurem Blog und bindet das Spendentool in Eure Seite ein. Wir alle sind der MMM!

Quellcode für das Spendenwidget in Blogger (einfach bei Gagdgets oder im Posting unter HTML einfügen)

<iframe frameborder='0' marginheight='0' marginwidth='0' src='https://www.betterplace.org/de/groups/me-made-mittwoch-die-spendenaktion/widget' width='160' height='260' style='border: 0; padding:0; margin:0;'>Ihr Browser unterstützt keine Iframes. <a href='http://www.betterplace.org/projects'>Spendenaktion starten</a> auf betterplace.org</iframe>