Dienstag, 30. Oktober 2012

Neues Nähfragezeichen




Auf die heutige Frage bin ich gekommen, weil ich vorhin eine Tüte ins Auto gepackt habe, mit selbstgestrickten und genähten Klamotten, die dem Jungen zu klein geworden sind und die ich nun an einen kleineren Jungen im Freundeskreis verschenke. Mir ist es lieber, den anderen kleinen Jungen in den Sachen zu sehen, als sie für wenig Geld auf dem Flohmarkt zu verkaufen (womöglich noch mit dem Hinweis auf mangelnde Perfektion) etc. Und dann gibt es noch Kleidungsstücke, die ich genäht habe, die ich aber nicht mehr anziehen mag. Was mache ich damit, fragte ich mich und freute mich, eine neue Frage fürs Nähfragezeichen zu haben.

Neues Leben für alte Kleider?
Was macht ihr mit selbstgenähten, gestricksten, gehäkelten Kleidungsstücken, die euch nicht mehr gefallen, nicht mehr passen oder nicht mehr euren Ansprüchen genügen?

Ich bin gespannt auf eure Ideen. Antworten könnt ihr wie immer zwei Wochen lang in den Kommentaren unter diesem Beitrag oder bei euch im Blog. Bitte hinterlasst dann einen Verweis bei Mr. Linky, wo wir euch finden.


Kommentare:

  1. Wenn der Stoff noch gut ist, werden alte Sachen umgeändert und tragbar gemacht ;-)
    LG
    PEtra

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  2. Gute Frage... ich nähe ja erst weider seit 2 Jahren, deswegen sind die selbstgenähten Sachen auch noch sehr übersichtlich.
    Fürs Kind, da hebe ich die Sachen erstmal auf, erfahrungsgemäss werden die meisten ein paar Jahre später in den Kleidersack getan ;o). Für mich bin ich da etwas rigoroser, entweder ich ziehe sie an, oder sie kommen weg.Obwohl, das eine oder andere Teil wanderte dann doch wieder aus dem Altkleidersack in die Zwischenablage...

    Bin gespannt, wie die anderen das so handhaben,
    LG Anna

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  3. Umarbeiten in entweder Tragbares oder sonstwie Nutzbares; kommt auf meine Verliebtheit in die jeweiligen Stoffe an!
    Ansonsten: Altkleider-Laden (opportunity shop genannt hier); wo die meisten auch herkamen und dann schon einmal umgearbeitet wurden, damit sie es bis zum Stadium im ersten Satz gebracht haben! D.h.: 'Karusell'/rundum bis dass der Stoff gewebe-technisch keinem scharfen Blick mehr standhaelt!
    Dieses merry-go-round ist ziemlich populaer im ganzen Lande und ich nenne diese OP-Shops meist fuer mich selbst 'Billig-Preis-Leih-Laeden': es geht immer wieder zurueck!
    MM ist das zwar nicht gerade gut fuer die stoffherstellende/-bearbeitende Industrie, aber: wenn man mal die echten Preise des Einkaufs hier anguckt, wirkt sogar OP-Shop teuer: 0,80 - 1,60 $ fuer ein relativ gutes Bekleidungsstueck bei Mindest-Abnahme von ca. 1.000 oder 2.000 Stck ?!
    Das ist - logisch - absolut nicht der Endpreis, welcher mir dann vor die Nase gehalten wird.
    ABER: 2000 x dasselbe Kleidungsstueck wird sogar im grossen Australien dann 'oehem' !
    Also: alte Mode umaendern oder aus Stoffen neu kreieren ist die Devise bockiger Individualisten, welche sich kein 'Lagerf...' leisten koennen oder wollen (oder erst gar nicht erreichen koennen).

    LG, Gerlinde


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  4. Hallo,

    ich mache mit den Sachen, dass was ich auch mit anderen Kleidungsstücken mache.Ich spende sie.
    Je nach Zustand und Qualität bringe ich sie zu Oxfam oder zum örtlichen Sozial-Gebraucht-Kaufhaus. Die freuen sich immer über die Sachen. Ich habe nach gefragt, was mit nicht verkauften Sachen passiert. Die gehen in die Kleiderkammer, und erst, wenn sie da nicht gebraucht werden, kommen sie in die Verwertung.
    Ich würde nie etwas in die Kontäiner oder Sammlungen geben. Das ist nur Geschäftemacherei.

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  5. Das ist ganz unterschiedlich. Für die ausgemusterte Kleidung meiner Tochter habe ich mehrere Abnehmerinnen, die nur darauf warten, dass Kleid X oder Pulli Y endlich nicht mehr passen.

    Bei meinen Sachen mache ich es wie mit Kaufkleidung, umarbeiten, verschenken oder in die Tonne. Bin in dieser Beziehung eher unsentimental.

    Viele Grüße
    Gaby

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  6. Diese Frage beschäftigte mich neulich beim Umräumen der Sommer- und Herbst/Wintersachen. Schon bei Kaufkleidung zeigt sich mein mangelnder Pragmatismus in diesem Punkt: Ich kann nichts "wegschmeissen". Bei selbst genähten Sachen ist es noch schwerer. Die Sachen wandern nach hinten oder unten (im Schrank) aber bis ich mir eingestehe, dass sie nur Platz wegnehmen und nicht mehr getragen werden vergeht viel Zeit.
    Ich wünschte mir da etwas mehr Pragmatismus.
    Neulich hab ich mich aufgerafft, aussortiertes zum Secondhand zu geben. Vermutlich war es der falsche Laden und die falsche Zeit (Spätsommer mit schlechtem Wetter), jedenfalls kam viel wieder zurück und seitdem überlege ich noch. Ich hab schon die Nummer von so ner Ini rausgesucht, bei der Frauen die Textilien weiterverarbeiten, das klingt ganz gut. Aber alles zusammenzupacken und dahin zu fahren ist halt doch ein Aufwand den ich bislang scheue.
    Melleni

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  7. Ich habe vor einigen Jahren festegestellt, dass mir das Verschenken dieser Teile von allen Optionen am Meisten Spaß macht. Ich freue mich darüber (und bin heimlich auch ziemlich stolz darauf), dass mein Teil den weg in die Gerderobe eines anderen Menschen geschafft hat, und der jeweilige andere freut sich über ein neues Kleidungsstück. Win-Win!

    Liebe Grüße,
    Sinje

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  8. Vielleicht sollten wir uns gegenseitig mal die Teile zeigen?!
    Vielleicht könnte sie ja eine von uns gebrauchen?!
    Vielleicht hätte auch jemand eine gute Änderungsidee?!
    Vielleicht wären wir danach auch sicher, dass sie endgültig weg müssen?!

    LG Karin

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  9. Bei mir werden ganz viele Kleider umgearbeitet oder ich verwende was davon weiter (wenn mir noch der Stoff gefällt)und mache ganz neue Sachen daraus. In letzter Zeit habe ich eigentlich meistens umgeändert oder recycelt und wenig aus ganz neuen Stoffen genäht.
    Kinderkleider habe ich entweder an andere Kinder weitergegeben oder aufgehoben, wenn jemand sehr an dem Kleidungsstück hängt oder ich ganz besonders stolz auf die Verarbeitung bin. Einzelne Stücke kommen auch mal ins Second-Hand-Kaufhaus, aber nur wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ich noch was draus machen könnte ;).

    LG
    Susanne

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  10. Die Frage stellt sich mir jetzt mit ein paar verwachsenen Kinderkleidungsstücken auch zum ersten Mal. Das allererste MeMadeShirt fürs Möhrchen werde ich aus sentimentalen Gründen behalten, alles andere verschenke ich im Freundeskreis (hoffentlich will überhaupt jemand die Sachen :-o)

    Von mir ist bislang noch alles genähte in Gebrauch; wenn ich es mal nicht mehr tragen würde, würde ich es wohl auch umarbeiten und notfalls - wenn es nichts geblümtes o.ä. ist - etwas für Möhrchen daraus machen und wenns "nur" ein Schlafanzug ist.

    LG
    Poldi

    P.S.: Zeigst du mal deine Pumphosen für den Kleinen, wenn Du magst?

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    1. Ich bin extrem unter Zeitnot derzeit, deswegen google doch einfach mal "crafteln minikrea pumphose" dann findest du bestimmt zwei oder so.

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  11. Hallo Meike,

    buh, das ist mal eine gute Frage. Zuerst würde ich schreien: UMARBEITEN, aber die Praxis? Stapelweise Klamotten, die Jahre dahinsiechen...
    Ich verschenke oder verkaufe meine für mich selbst genähten Dinge, denn oft sind sie wie neu, da ich leider immer noch viel mehr für mich nähe als dass ich tragen könnte, gerade Dinge die nicht oft gewaschen werden.
    Ich gebe mich auch immer mal wieder dran und nähe für die Kids was (auch aus Kaufklamotten) Neues, aber oft ist das viel Mühe für ein nicht so schönes Ergebnis.
    Dafür ist mir meine mühsam freigeschaufelte Nähzeit dann einfach zu schade.
    Was aber immer gut geht: Schlafis für die Kinder...
    Und wenn es eine Kleinigkeit ist, wie z. B. das Ändern von einem Rockbund. Das mache ich dann auch.
    Ich hoffe ich finde ein bisschen Zeit (gerade Mangelware), ich wollte schon immer mal einen Post (unabhängig von Deinem Nähfragezeichen) schreiben und das würde sich ja jetzt um so mehr anbieten.
    VLG
    Tessa

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  12. also ich habe gerade die ersten selbstgenähten sachen von meiner tochter aussortiert und bin noch hin und hergerissen, wahrscheinlich werde ich sie aufheben, nicht wegen einem weiteren kind sondern weil es meine ersten genähten sachen sind auf die ich soooo stolz war :D.. ich suche das internet auf und ab nach selbstgenähten, secondhand versteht sich, aber ich finde sogut wie nichts :( schade, falls also jemand selfmade mode die nichtmehr passt für mädchen ab größe 86 oder für mutti in größe 42/44 hat darf mich gerne anschreiben!!!

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  13. Guten Abend!
    dass ist wirklich Kleidung von vorn bis hinten selber nähe, kommt eher selten vor. Häufig nähe ich gekaufte Kleidung durch Ergänzen von buntem Stoff an Basic-Stücken um, tausche billige Knöpfe gegen gute aus, mache aus einem einfarbigen Kragen einen bunten und so weiter. Klar passiert es auch mir, dass ich Oberteile mit viel Enthusiasmus umarbeite und dann doch kaum trage, weil die dollste Umarbeitung ein unpraktisches Stück nicht im Wesenskern verändert. Ja, ich weine innerlich, wenn solche Stücke den Weg in die Spendentonne von sozialen Einrichtugen geht, aber was soll's: Besser, als mich mit Ballast zu belasten.

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    1. Entschuldigung, bei meinem Beitrag habe ich auf "Veröffentlichen" statt auf "Bearbeiten" geklickt. Mist. Hier noch einmal korrekt:

      Guten Abend!
      Dass ich wirklich Kleidung von vorn bis hinten selber nähe, kommt eher selten vor. Häufig nähe ich gekaufte Kleidung durch Ergänzen von buntem Stoff an Basic-Stücken um, tausche billige Knöpfe gegen gute aus, mache aus einem einfarbigen Kragen einen bunten und so weiter. Klar passiert es auch mir, dass ich Oberteile mit viel Enthusiasmus umarbeite und dann doch kaum trage, weil die dollste Umarbeitung ein unpraktisches Stück nicht im Wesenskern verändert. Andere Projekte gestalte ich einmal um, trage sie trotzdem kaum, nähe sie noch einmal um und liebe sie dann.
      Ja, ich weine innerlich, wenn solche Stücke den Weg in die Spendentonne von sozialen Einrichtungen geht, aber was soll's: Besser, als mich mit Ballast zu belasten.
      Viele Grüße und weiterhin viele gute Ideen bei "crafteln",
      Marie

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  14. Guten Abend,
    meine Sachen trage ich sehr, sehr lange. Am Ende ihrer Tage sind sie dann wirklich abgetragen und haben ausgedient.
    Verschiedentlich habe ich durch Umarbeiten versucht, noch etwas zu retten, das gefiel mir aber überhaupt nicht.
    Sachen die ich nicht oft tragen mag, weil sie mir nicht gefallen/stehen, gebe ich in die "Klamotte". Das ist ein "Warenhaus" für Menschen, die nicht viel Geld haben. Der Geber spendet, der Nehmer kauft und mit diesem Geld werden wieder soziale Einrichtungen gesponsert.
    Viele Grüße
    Inge

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.