Donnerstag, 20. September 2012

Das verspätete Näh-Fragezeichen


Vorgestern habe ich mal wieder das Näh-Fragezeichen vergessen und heute wollte ich eigentlich schreiben, dass das Näh-Fragezeichen mal Pause macht, weil mir zur Zeit irgendwie alles über den Kopf wächst. Ich hechele irgendwie meinen Aufgaben nur noch hinterher und habe das Gefühl, kaum etwas zu Ende und auf die Reihe zu bekommen. Das könnte auch daran liegen, dass MMM, MMM-Crew, Bloggertreffen, Motto-Monat, Nähfragezeichen, Live vom Tatort etwas viel blogging ist.

Aber gestern sah ich den MMM-Beitrag von Flora Fadenspiel und entdeckte.....eine zackige Kante. Ich leihe mir das Bild mal von ihr aus, in der Hoffnung, dass das ok ist.


Bildquelle: Flora Fadenspiel

Und da fiel mir ein, dass ich auch eine Zackenschere besitze und mit dieser aber noch nichts gemacht habe, außer bei Lunchbags das Wachstuch hübsch abgeschnitten zu haben. Also frage ich euch, was man noch mit der Zackenschere machen kann.



Zackenschere
Habt ihr eine Zackenschere? Nutzt ihr sie auch? Und wenn ja, wozu? Wenn ich mich recht erinnere, wurden früher oft Zackenscheren benutzt, um nicht versäubern zu müssen. Bei welchen Stoffen funktioniert das?

Das Nähfragezeichen ist bis zum 2. Oktober aktuell und kann hier in den Kommentaren oder bei Euch im Blog beantwortet werden. Dann bitte einen Link bei Mr. Linky hinterlassen, damit wir eure Antwort finden.


Kommentare:

  1. Ich habe meine Zackenschere erst einmal benutzt, als ich noch keine Ovi hatte und für eine Tanzgruppe 15 Karnevals-röcke nähen musste.

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  2. Habs eilig, also: bei langen Kurven, wenn ich zu faul zum Knipsen bin; wenn der SToff sehr dick ist und man nicht versäubern muss; manchmal beim Verstürzen, wenn ich die Nahtzugaben unterschiedlich lang möchte, damit sie nicht auftragen, öhm. Viel mehr auch nicht.
    Früher hat man das auch bei Bauwollstoffen gemacht, glaube ich, anstatt Zickzack (also auch noch lang vor Ovizeiten).

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  3. ist ja witzig, meine Schere ist mir auch heute wieder in die Hände gefallen, ich habe damit aus Jeans eine aufgesetzte Tasche ausgeschnitten, die ich mit Zickzack angehäht habe - das soll am Rand ruhig ein wenig ausfransen.

    Was ich noch damit gemacht habe? Unterwäsche :-)

    Hier ist die Anleitung zu einem Slip mit "Bogenkante-Schere", franst nicht aus und ich kann bestätigen: auch nach vielen Wäschen mein Lieblingsteil!!!

    http://alles-passend.blogspot.de/2012/03/anleitung-slip-ohne-bundchen.html

    LG
    frauhohmann

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  4. Ich habe zwei Zackenscheren, eine Erstgeborene für Papier und Halbkarton und eine neuere nur für Stoffe.
    Da ich oft und gerne Leinen- und Seidenstoffe nähe, schneide ich gleich mit der Zackenschere aus, mit Nahtzugabe, auch wenn ich nach der Anprobe franz. Nähte mache.
    So kann ich die lästigen Fäden im Zaum halten, denn diese Stoffe fransen ja extrem gerne.
    Ly

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  5. Ich habe meine Zackenschere von meiner Nachbarin, die sie von ihrer Mutter hatte. Schneidet aber noch wie frisch geschliffen. :)

    Das ist richtig, dass man sich damit früher das Versäubern erspart hat - die Zackenschere schneidet ja den Stoff so, dass jede Zacke im schrägen Fadenlauf ist, und im schrägen Fadenlauf fransen Stoffe idR nicht aus (schon mal ausfransendes Schrägband gesehen? ;)).

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  6. Ich habe keine Zackenschere und sie bisher auch nicht vermisst.
    Aber es gibt da eine Stickdatei mit Briefmarken, wenn ich mir die mal gönne, dann brauche ich eine Zackenschere, um den Rand der Briefmarken stilecht schneiden zu können.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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  7. Hallo,

    kommentiere hier sonst nicht so häufig. les aber immer fleißig :)

    Ich habe früher als ich noch keine Overlock hatte, manchmal einfach mit Zackenschere versäubert. Meist bei ganz normalen Baumwollstoffen. Bis jetzt hat sich da auch nach mehrmaligem Waschen nichts aufgelöst. Jetzt da ich aber eine Overlock habe, ist die Zackenschere ziemlich obsolet geworden und liegt nur noch ungebraucht in der Lade rum. Ab und zu verwend ich sie aber beim Klenierschneiden der Nahtzugaben an Ausschnitten, die ich mit Blende verarbeite. Da bild ich mir halt ein, dass die zackige Kante ein weniger sichtbare und sich durchcrückende Nahthzugabe macht. Man sollte diese Nahtzugaben ja eigentlich schichtenweise gradieren, aber das ist mir meist zu aufwendig :)

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  8. abgesehen von seide,finde ich bei walkloden das sehr gut.
    kein mensch versäubert den walkloden, insbesonderen,wenn es gewebter und dicker ist.
    ohne rollmesser,aber auch mit kriegt man kaum richtig schöne und saubere schnittkanten.mit so eine schere ist es auf jdeden fall schöner.

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  9. Meine Nähkursleiterin hat mir die Verwendung der Zackenschere für Futterstoff bei einem Rockfutter empfohlen. Selbst wenn das Futter nachher innen verschwindet und die Nähte am Futterstoff sowie die Nahtzugaben gar nicht mehr sichtbar sind, ist es doch "schöner" beim Nähen und nicht so fransig.

    Ich habe mir aber auch erst vor kurzem eine Zackenschere für Stoff gekauft und da ich sie sicher nicht sooo oft verwenden werde, die von Ikea genommen. Da sie noch ungetestet ist, kann ich zur Schere selbst noch nichts sagen.

    Wo ich sie aber auf jeden Fall auch mal einsetzen werde, ist, wenn ich Stoffe, die zum Fransen neige, vorwasche (insbesondere Cord usw.) Anstelle die Schnittkanten vor dem Waschen grob zu vesäubern, wie ich das bisher mache, werde ich sie einfach mal mit der Zackenschere begradigen und schauen, ob das auch reicht, um das nervige Ausfransen beim Waschgang zu vermeiden.

    Sie für Walkloden zu nehmen, ist auch eine gute Idee. Dafür muss ich mir das merken! Sieht ja auch irgendwie auc total nett aus, so eine Zackenkante.

    LG
    Poldi

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  10. Ich habe eine Zackenschere. Anfangs war ich überzeugt, dass selbstnähende Frau dieses Ding unbedingt braucht. Wirklich benutzt hab ich sie aber kaum. Mal für eine Applikation oder (ich gestehe), ich habe bei zwei Shirts für meine kleine Maus mal keine Zeit (und Lust) zum Versäubern gehabt (ich habe leider keine Ovi) und dann einfach nur mit der Zackenschere abgeschnitten. Klappte auch ganz gut und der Stoff hat sich nicht aufgedröselt.

    Liebe Grüße
    Denise

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  11. Ich hab mich mal bei Mr. Linky eingetragen. Ich habe meine Zackenschere seit etwa einem Jahr und benutze sie ziemlich oft.

    Liebe Grüße,
    Steffi

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  12. Meine geerbte Zackenschere lag jahrelang im Schrank, bis ich bei Julia (eben Julia) ein Tutorial zum Verstürzen von ärmellosen Kleidern ohne Kochlöffelmethode a la Burda gelesen haben. Sie schneidet die Nahtzugaben in den Rundungen mit der Zackenschere zurück. Zwei auf einen Streich sozusagen. Seit dem machen ich es auch so. Aber sonst? Nix.
    LG Rita

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