Dienstag, 7. August 2012

Endlich wieder ein Nähfragezeichen



Eine Frage, die mich in den letzten Tagen beschäftige, will ich Euch heute stellen und bin schon gespannt, auf Eure Antworten. Inspiriert wurde ich von einem Kommentar, den ich so oder so ähnlich schon öfters gelesen habe: "für einen Einzelschnitt ist mir das zu teuer". Die Begründung lautete: ich brauche oft oben die eine Größe und unten eine andere, da sind mir Mehrgrößenschnitte lieber. Jetzt gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, Schnitte zu kaufen: als Einzelschnitt, als Mehrgrößenschnitt, als E-Book oder als Schnittmuster in einer Zeitschrift. Und dann gibt es diese Angebote noch von unterschiedlichen Firmen mit ganz unterschiedlichen Preisen. Spielt das bei euch eine Rolle?

Schnittmuster-Preise
Was für Schnittmuster kauft ihr am liebsten (Einzelschnitt, Zeitung, siehe oben) und wie viel seid ihr bereit, für ein Schnittmuster zu zahlen. Woran hängt eure Zahlungsbereitschaft (z.B. gute Erfahrung mit der Firma, zahlreiche Variationsmöglichkeiten...)?

Antworten könnt Ihr zwei Wochen lang hier in den Kommentaren oder bei Euch Blog. Über eine Verlinkung bei Mr. Linky oder einen Hinweis hier, würde ich mich freuen.


Kommentare:

  1. Bei Zeitschriften bekommt man viel Schnitt für wenig Geld und das auch noch für akutelle Mode, diese Art von Schnitt habe ich am häufigsten und benutze sie auch gerne. Mehrgrößenschnitte sind auch gut, Einzelschnitte sind toll, wenn man die richtige Größe wählt, wenn nicht sind sie ziemlich doof. Ebooks mag ich nicht so besonders gerne, für kleinere Sachen, wie ein Shirt oder einen Rock ok, aber für Kleider wäre mir das zuviel Papier und ich klebe nicht gerne zusammen...
    Tja und die Preisfrage, ich glaube bei mir liegt die Schmerzgrenze bei 10€, viel mehr habe ich bisher selten für einen Schnitt ausgegeben. Wobei ich mir vorstellen könnte für ein aufwändiges Abendkleid oder einen tollen Jacken/Mantelschnitt auch etwas mehr zu bezahlen. Auch wenn es bei mir beim Nähen nicht wirklich ums Sparen geht, aber vom Gefühl her müssen die Materialkosten irgendwie auch in Relation zum Ensprodukt stehen. Sprich für ein extravagantes Teilchen für den besonderen Anlaß bin ich eher mal bereit mehr zu zahlen als für das Basisteilchen für jeden Tag,, bzw. wenn im Basisschnitt viele Varianten vorhanden sind ist das natürlich auch einen Mehrpreis wert. Wie Du merkst ist das alles recht subjektiv und vermutlich hängt es auch stark vom eigenen Einkommen ab und dem HabenwollenFaktor des Schnittes! ;-)

    Liebe Grüße
    Rock Gerda

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  2. Ich habe so viele alte Burda- und Carina-Hefte und bin ja eher noch Anfängerin. Also kaufe ich zurzeit keine Schnittmuster. Das hat auch damit zu tun, dass mir eh keine Konfektionsgröße passt, weil ich andere Proportionen habe. Die Taille ist vielleicht eine 38, Hüfte und Schultern eine 42, Beinlänge normal, Oberkörperlänge eher eine Kurzgröße.

    Deshalb kupfere ich lieber Teile aus meinem Kleiderschrank ab, die gut sitzen oder an denen nur eine Sache nicht stimmt, die ich dann optimiere.

    Würde ich in mehreren Blogs mal ein Modell an Frauen mit ähnlichen Proportionen sehen, das mir gefällt, würde ich den Schnitt bestimmt kaufen. Vor allem, wenn er sehr gelobt würde, wäre ich dann auch nicht geizig. Ich nähe gern mehrere Teile nach dem selben Schnitt, da lohnt sich das.
    Aber da ich eh einen eher schlichten Stil habe, komme ich bisher auch so zurecht. Und ich bin auch erst noch dabei, herauszufinden, was für mich vorteilhaft ist (z.B. U-Boot-Ausschnitte) und was eher ungünstig (z.B. Kellerfalten oder Raffungen unter der Brust, zu tiefe Ausschnitte).

    Vielen Dank für die Nähfragenzeichen!

    Liebe Grüße aus Berlin,
    Henriette

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  3. liebe Meike,
    was mein Kaufverhalten bei Schnittmustern anbelangt, komme ich zu ganz unterschiedlichen Einsichten:
    Zum einen kaufe ich keine Hefte wegen des Namens – außer früher die Brigitte-Sonderhefte, ich hab sie alle und freue mich heute noch an jedem - sondern weil mich ein, besser zwei, drei Teile darin reizen nachzunähen. (Ob es dann dazu kommt, ist wieder eine andere Frage.)
    Dann muss ich gestehen, dass ich Einzelschnitte liebe – zum Anpassen an meiner Maße benötige ich keine Mehrgrößenangaben, ich kaufe einen Schnitt, der in der Oberweite die richtige Größe hat, die restlichen Maße passe ich an. Bis jetzt hat es so immer geklappt und ist mit dem festen Papier auch sehr angenehm zu arbeiten, besser als das Foliengefummel. Zugegeben dauert mich manchmal das Geld zunächst, aber wenn der Schnitt dann mit der Post kommt oder wenn ich ein schickes Kleid (vielleicht sogar mehrmals) genäht habe, spätestens dann bin ich versöhnt. Es gibt natürlich eine Schmerzgrenze und oftmals lohnt es sich auch zu warten.
    Nun bietet nicht jede Firma Einzelschnitte, dann nehme ich auch Mehrgrößenschnitte, wobei mir ein Firmenname nur deshalb wichtig ist, weil ich dann weiß, dass der Name für eine gute Passform steht.
    Ebooks mit Kleben einzelner Blätter mag ich nicht so gerne und kaufe sie so gut wie nicht.
    Bleibt noch zu erwähnen, dass ich gerne von Kaufkleidern kopiere. Hat bisher auch immer geklappt. Aber das gehört eigentlich nicht zu deiner Frage.
    Letztlich muss mich ein Schnitt schon beim Anschauen überzeugen, ansprechen, mich begeistern, von mir genäht werden wollen, er muss zu mir passen, sich einfügen in das was du "Kopfkleiderschrank" nennst, dann spielt es eigentlich keine Rolle ob es sich um einen Einzel-, Mehrgrößen- oder Heftschnitt handelt.
    Das Nähfragezeichen hat mir richtig Freude bereitet, bin mal gespannt, was andere so schreiben.
    lieben Gruß von Friederike

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    1. Friederike,
      die Brigitte Sonderhefte, bzw. die Schnitte daraus, waren die besten überhaupt! Und du hast alle Ausgaben!? WOW! Wieviele sind es denn insgesamt eigentlich? Jedenfalls hast du da einen wahren Schatz! :)

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  5. Ich benutze am allerliebsten PDF-Downloads von Mehrgrößenschnitten. Habe mir sogar schon einmal extra einen Burda Downloadschnitt gekauft, obwohl ich das Magazin bereits zuhaus hatte. Vorteil ist für mich, dass ich diese Schnitt-Dateien digital archivieren kann und dass ich meine Größe im Spektrum mehrerer Größen überprüfen kann.
    Und ich kann es wirklcih überhaupt nicht verstehen, dass soviele sagen sie fänden das Zusammenfügen der Blätter umständlich oder nervig. Für mich geht es schneller einen Schnitt zusammenzukleiben, als ihn aus dem Heft auf Papier oder Folie abzunehmen. Wirklich wahr! Die einzelnen Blätter müssen doch nur gefalzt und dann mit Prittstift überlappend verklebt werden! Das geht doch ruck-zuck!?! Oder nicht?

    Grüße von Immi

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  6. Hallo Meike,
    ich war jahrelang Burda-Moden-Abonnentin, damals waren die Schnitte und auch meine Figur noch anders. Allerdings setzte ich mich immer unter Druck, weil ich soo viele Modelle jeder einzelnen Ausgabe nähen wollte und die nächste kam ja schon bald wieder. Irgendwann stellte ich fest, dass sich die Modelle wiederholen, nur die Stoffwahl war anders, damals kündigte ich die Zeitschrift. Nun bevorzuge ich Ottobre und Knip als Zeitschriften, wobei die Ottobre abonniert ist und die Knip ich mir nur besorge, wenn mir ein Modell gefällt. Andere Modezeitschriften sagen mir nicht großartig zu. Für etwas ausgefallenere Schnitte bin ich schon bereit, etwas mehr zu bezahlen, das kann schon auch mal ein Eingrössenschnitt sein. Der teuerste Schnitt lag wohl bei ca. 20 €. Burda-Schnitt kommen so gut wie nie mehr in Frage für mich, da für mich die Passform zu wünsch übrig lässt. Ebooks besorge ich mir, wenn mir der Schnitt sehr gut gefällt und meine Grösse enthalten ist (was leider selten vorkommt). Mehrgrössenschnitte verwende ich eher für meinen Mann hab ich festgestellt. Wobei bei Männerschnitten die Auswahl eh nicht sonderlich groß ist.

    Liebe Grüße

    Katharina

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  7. Liebe Meike,
    ich habe bislang noch nie Eingrößenschnitte gekauft. Ich kannte sie bislang nur von Stoff und Stil und mich hat das bisher immer abgeschreckt, da ich a) die ERfahrung gemacht habe dass man sich auf die Maßangaben kaum verlassen kann (generell, nicht bei St&St) und b) ich sehr häufig zwischen zwei Größen liege...
    Nun sind die Schnitte bei St&St recht erschwinglich, so dass man es dort einfach mal versuchen könnte.
    Über deine Besprechungen der Schnittquelle Schnitte bin ich wieder auf diese aufmerksam geworden. Ich kannte sie, hab aber noch nichts gekauft und wusste nicht, dass es Eingrößenschnitte sind. Bei den Preisen (ohne Rabattaktion) wäre ich sehr zurückhaltend, hatte jetzt kurz überlegt mir einen Kleiderschnitt zu kaufen und es dann gelassen.
    Generell finde ich Hefte schon recht praktisch: Viele Schnitte für kleines Geld. Wenn ich es aber richtig bedenke, sind Mehrfachschnitte (Onion, Simplicity, Vogue) bislang meine Vavoriten. Ich freue mich immer die Meine Nähmode (oder so) mit den Simplicity Schnitten für 5 Euro zu kaufen - und krieg dann die Krise über die schlechten Bögen. Da ist so ein Onion-Schnitt doch sehr viel komfortabler...
    Super finde ich da die Knip-Hefte, sie sind sehr übersichtlich gestaltet und man bekommt eine gute Auswahl zu einem akzeptablen Preis. Mit Burda hab ich immer wieder meine Probleme, kaufe ab und an und mache dann doch nichts oder nicht viel.

    Meine teuersten Schnitte waren sicher Vogue-Schnitte, die ja ohne Rabatte schonmal gerne 17 € kosten. Ich weiß nicht, ob ich bei meiner bisherigen Bestellung diesen Preis bezahlt habe oder schlau war und eine Aktion genutzt habe. Manchmal überkommt es mich und ich muss den Schnitt jetzt kaufen... Da würde ich auch - ausnahmsweise - mehr als 10, 12 € ausgeben. Das ist aber bislang offenbar kaum vorgekommen.

    Ach ja: erst gestern wieder hab ich mich bei einem Vogue Schnitt geärgert, dass man sich entscheiden muss: kleinere oder größere Größen? Ich liege immer auf der Grenze und muss mich entscheiden, was nicht immer toll klappt...

    Lieben Gruß
    Melleni

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    1. stimmt, diese Größenzweiteilung ist echt nervig. Ich bin auch immer genau auf der Grenze.

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  8. Liebe Meike,

    ich persönlich nähe äußerst selten aus Zeitschriften und kauf mir auch fast nie welche. Burda geht bei mir fast immer in die Hose ... wenn ich ordentlich nachmesse und dann mit den Angaben im Schnitt vergleiche und TROTZDEM paßt es nicht, finde ich das Nähen frustrierend und habe gleich keine Lust mehr etwas aus den Heften auszuprobieren.
    Nähbücher hab ich einige, aber nähe auch selten daraus (sollte ich aber mal, das sind so hübsche Sachen dabei).
    Eingrößenschnitte hab ich ein paar aus den 50er und 60er Jahren. Die paßen meistens mit kleinen Abänderungen. Die Damen vor 50 Jahren hatten wohl andere Maße als heute ;-)
    Mehrgrößenschnitte sind meins :-) Einfach ausschneiden und fertig ... wie praktisch! Dafür geb ich schon mal mehr Geld aus, wenn ich weiß, daß mir die "Marke" liegt (siehe Colette-Schnitte!). Wenn ich einen Schnitt mal erfolgreich angepaßt habe, dann näh ich ihn schonmal 4, 5 x hintereinander, so "rentiert" sich die Investition.
    Ebooks mag ich nicht so gerne. Das Zusammenkleben ist nervig und meistens "vergesse" ich, die ganzen vielen Blätter zu archivieren, so daß alles im Nähzimmer rumfliegt. Die einzelnen Teile finde ich niemals wieder und deshalb landet so ein ebook, wenn es ausgedruckt ist, nach einmal nähen in der Papiertonne. Was für eine Verschwendung! Ich mag auch das steife Druckerpapier nicht.
    Alles in allem muß ich zugeben, viel zu viel Geld für Schnittmuster auszugeben. Ich sammle und horte und näh dann doch nur einen Teil der Sachen, die ich mir vorgenommen habe ...

    LG Christel

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  9. Liebe Meike,

    im Gegensatz zu meinen Vorrednerinnen nähe ich eigentlich ganz gerne eBooks. Das Kleben ist zugegebenermaßen nicht meine liebste Beschäftigung, aber so schlimm nun auch wieder nicht. Ich falte die Teile an den Tesa-Klebekanten und bewahre sie in Hängeregistermappen auf. Das ist super praktisch und die Archivierung auf dem Laptop find ich auch gut. Eine bebilderte Anleitung find ich immer noch Gold wert - auch wenn man sie als geübte Näherin meistens nicht mehr braucht......schaden kann es ja mal nicht. Und die Passformen waren auch immer wirklich gut.
    Aber das Thema eBook ist wohl so einen Glaubensfrage. Viele der sehr versierten Näherinnen sträuben sich -glaub ich zumindest- gegen diese Massen-Näherei wenn ein neues eBook die Runde macht. Ich hab da kein Problem damit, denn ich bin hier in meinem Umfeld die einzige Nähtante - also hab ich auch immer als Einzige die genähten Modelle an......
    Zur Burda-Meinung schließe ich mich an: früher mangels Alternativen gerne genäht. Heute nicht mehr im Repertoire!!!
    Ich kauf auch gerne mal die Ottobre, find allerdings, dass die eher immer etwas größer ausfällt. Hab auch schon mal die günstigere Meine Nähmode gekauft, aber der schlechte Schnittbogen hat mich bisher vom Abzeichnen abgehalten!! Schade eigentlich, denn mir hätte ein paar Stücke wirklich gut gefallen.
    Ansonsten halte ich mich an Mehrgrößenschnitte. Ich bin nicht der Typ für einen lebenslang Konstante Figur. Das ist immer mal mehr oder weniger - und so kann ich mich die Schnitte individuell ändern. Beim Einzelschnitt eher schwierig.

    LG
    Simone

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  10. Hallo meike, Ich nähe am allerliebsten mit Mehrgrößenschnitten. Zum einen fällt das lästige Abpausen weg und zum andern finde ich den Schnitt leichter wieder. Zeitschriftenschnitte gehen bei mir ja gern verschollen, weil ich mich einfach nicht mehr erinnern kann, in welcher Zeitschift ich den Schnitt gesehen hatte. Außerdem sind die Anleitungen bei Schnittmustern meist wesentlich ausfürlicher und haben Bilder. Auch wenn ich sie nicht immer bis ins kleinste beachten, gibt es mir ein gutes Gefühl, wenn ich im Notfall auf eine gute Anleitung zurückgreifen kann. Diese Kurzanleitungen in Zeitschriften machen mir oft Knoten ins Hirn. Wenn das Schnittmuster dann auch noch eine angefügte Saumzugabe hat, kann ich mir eigentlich nichts komfortableres vorstellen.
    Aus Zeitschriften nähe ich aber trotzdem sehr viel. Allerdings sind das meist Hefte jenseits der 70er Jahre. Bei neueren Heften greife ich oft zur Burda, die Nähmode fand ich im Vergleich zu Einzelschnitten nicht sehr ansprechend.
    Meine Schnerzgrenze bei Schnittmustern liegt wohl bei 10 Euro. Obwohl ich wohl auch mehr ausgeben würde, wenn ich das Modell unbedingt haben will. Aber mir ist auch aufgefallen, dass ich Schnittmuster wesentlich öfter doppelt nähe als Zeitschriftenschnitte. Insofern lohnt sich die Investition eigentlich auch.
    Spannende Frage und spannende Antworten, die ich bisher gelesen habe ... Liebe Grüße, Zuzsa

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  11. Liebe Meike,
    als ich nun dieses Jahr die Nähmaschine wieder für mich entdeckte, ging der Vorrat an Zeitschriften oder Schnittmustern eher gegen null.

    Ich musste daher anschaffen, denn der vom gekauften Kleidungsstück Abpauscher bin ich nicht. Verwunderlich finde ich bei den meisten Kaufschnitten, dass trotz Maße vergleichen, das Teilchen meistens zu weit ist. Mach ich da was falsch??? Naja, mittlerweile sind die Lieblingsschnitte auf mich angepasst.

    Ich kaufe gerne Zeitschriften, wegen Preis und so... Dann hab ich mir ein einen T-Shirt Basis Schnitt von Simplicity angeschafft. Einen Tunika-Schnitt und einen Rock-Schnitt, eher alles schlicht.

    Am besten finde ich es nun, diese Schnitte zu kombinieren. Das Rockteil für ein Kleid an ein T-Shirt dranschneiden. Die Tunika verlängern und so weiter. Bin gerade gespannt, ob man aus einem Tunika-T-shirt Schnitt eine Jacke hinbekommt.

    Liebe Grüße und einen sonnigen Tag
    Karin

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  12. Ich habe und mache alles und es hat sich noch keine Vorliebe ausgeprägt. Auch erlebe ich nicht, das mir Schnitte von einzelnen Schnittmusterverlagen besser oder schlechter passen (ev. mit Ausnahme von Schnittquelle). Burda ist nicht schlechter als Vogue.

    Einzelschnitt:
    Hier kenne ich nur Schnittquelle. Leider sind die Versuche mit drei Schnitten als TfT geendet. Ich gebe da aber noch nicht auf.

    Mehrgrößenschnitt:
    Ich habe vor einiger Zeit die Sonderverkäufe von Vogue, McCall und Butterick entdeckt. Dort kaufe ich Mehrgrößenschnitte. Design, Beschriftung und Handhabung gefällt mir gut.
    Coletteschnitte sind demgegenüber sehr teuer. Ich habe einige. Die Vermarktung finde ich sehr interessant und attraktiv, die Schnitte selber sind demgegenüber nicht so originell.
    Der Kauf andere Einzelschnitte ist die Ausnahme.


    Schnitt aus Zeitschrift:
    Ich fahre viel mit der Bahn und kaufe dafür und lese dann Burda, Ottobre und Meine Nähmode. Aus der Burda und der Ottobre nähe ich auch. Oft sind die Schnitte dann nicht aus der aktuellsten Zeitschrift. Es gibt sogar noch 20 Jahre alte Burdas und (fast?)alle Brigitte-Nähsonderheft (Info für Immi: 17 Stück, 1984 - 1998) aus der vorherigen Nähphase.

    Onlineschnitte:
    Im Rahmen der aktuellen Rabattaktion habe ich Schnittvision ausprobiert. Die Handhabung ist wie bei einem E-Book, Puzzeln und Kleben. Die Hardwareanforderungen sind leider etwas altmodisch und ich muß immer auf das System meines Mannes ausweichen.) Der erste Schnitt den ich ausprobiert habe hat gut funktioniert, der zweite, eine Hose hat noch viel Anpassungsbedarf

    (Immi, du hast recht! Ausdrucken und zusammenkleben ist ähnlich viel Arbeit wie Schnittmuster aus dem Bogen abpausen.Ich werde die Arbeit also mit freundlicherem Gemüt machen. Bliebe nur noch das Problem mit dem dicken Druckerpapier - Folie ist einfacher zu handhaben.)

    E-Bookschnitt:
    Farbenmix stand ziemlich am Anfang meiner aktuellen Nähphase. Dort habe ich verschiedene Schnitte gekauft. Der große Vorteil ist, dass der Schnitt sofort zur Verfügung steht. Mit dem einen Taschenschnitt und den Kinderschnitten war ich sehr zufrieden. Der Rest war so mittelmäßig. Wenn ich für Enkel nähe ist das jetzt nach Ottobre meine zweite Wahl. Puzzeln und kleben ist da auch nicht so viel Arbeit.

    Meine Wahl wird nur zu einem kleinen Teil vom Preis bestimmt. In der Meine Nähmode oder Burda gibt für vergleichsweise wenig Geld viele Schnittmuster aber bislang gab es keine Zeitschrift aus der ich mehr als 2 Schnitte nachgearbeitet habe. Den Preis der Einzelschnitte oder Mehrgrößenschnitte finde ich hoch aber wenn ich mir vergegenwärtige welcher Aufwand dahinter steckt, dann kann ich das insbesondere bei den kleinen Verlagen wie Colette oder Salme Sewing Pattern akzeptieren. Die Preis bei Farbenmix finde ich fast zu gering. Haushaltsnahe (Frauen-)Arbeit sollte es nicht zu Dumpingpreisen geben.

    Leiten lasse ich mich ehr durch meine Leselust und den Willen zur Unterhaltung bei Zeitschrift und durch die Neugierde auf einen Schnitt und seine Konstruktion bei den anderen Varianten. Manchmal reicht es mir verstanden zu haben (oder es zu glauben) ich muss es nicht auch noch tun.

    Freundlicher Gruß
    Mema

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  13. Mema,
    mir scheint du hast wirklich schon sehr viel probiert/getestet! Aber Knipmode noch gar nicht, oder? Ich glaub die sind gut, auch wenn ich bisher nur ein einziges Heft habe... aber ich höre das in letzter Zeit öfter udn Mellini schreibt es ja z.B. hier auch.
    Danke für die Info zu den Brigitte Sonderheften, ich wusste nicht dass es sie schon ab 1984 gab.
    Stimmt übrigens, dass man bei den Downladschnitten den Nachteil mit dem dickeren Papier hat, allerdings verwende ich aus dem Grund gern auch 60g Druckerpapier statt der dickeren Bögen von 80g.
    -
    @Meike: Dieses Nähfragzeichen ist super! Ich finde es sehr interessant über die doch so unterschiedlichen Erfahrungen und Meinungen zu lesen! :)

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  14. Wow, sind das viele, sehr ausführliche und differenzierte Antworten. Dankeschön! Ich freue mich, dass Euch die Frage gefällt!

    Ich kann auch gar keine eindeutige Antwort geben, aber ich versuche es gleich mal uneindeutig :-)

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  15. Ich nähe jetzt seit 2 Jahren. Ich probiere alles aus, frei nach dem Motto "Immer man her damit"!

    Zeitschriften:
    Ich habe mir die eine oder andere Burda gekauft, obwohl mir diese Zeitschrift NICHT gefällt. Zu bunt, zu trendfixiert und basteln??? Was soll das denn? Viele Schnitte für´s Geld allemal und das Rauskopieren geht fix. Inzwischen besitze ich ALLE Burda-Hefte von 2003 - 2011, dem Trödelmarkt sei Dank, für 10,- Euro. Das ist schon ein großer Fundus an Schnitten.
    Knip: Gefällt mir oft nix. Ottobre: KLASSE! Habe ich abonniert.
    Neue Nähmode: Eher nicht mein Ding.

    Mehrgrößenschnitte:
    Farbenmix, Zwischenmass, Burda, Vogue, Butterick und Pattern Company (TfT!!!)

    Einzelgröße:
    Schnittquelle

    E-Books:
    Ungern. Auch ich hasse das Kleben! Und ich brauche dafür länger. (Oder fühlt es sich nur so an, weil ich es so ungern tue?? Kann sein.)

    Allgemein gilt: Wenn mir ein Schnitt gefällt habe ich wenig Hemmungen... Ich habe gerade einen Schnitt von Garconne im Auge, für 20,- Euro. Da bestelle ich dann nur einen. Zur Probe. Den Schönsten halt.

    Ich finde ein Fundus an Schnitten ist wichtiger, als ein Fundus an Stoffen. Zur Inspiration krame ich darin, mache Pläne, sortiere, mache Stapel,... Das ist schon fast meditativ. :)
    Wenn ich sparen wollte, würde ich mich auf Hefte beschränken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht zu toppen. Und irgendwie verzeihe ich z.B. Farbenmix wegen des günstigen Preises die oft schlechte Gradierung der Größen eher, als PC den schlechten Schnitt für so viel Geld... Aber auch die Erkenntnis ist ja nicht neu: Für gutes Geld gibt es nicht automatisch die bessere Ware. Leider.

    Ich denke, ich habe das Potential zum Schnitt-Junkie. Immer auf der Suche nach Neuem. Vielleicht gibt es ja doch DIE Firma mit dem ultimativen Sitzt oder den ultimativen Schnitten in denen ich nur noch göttlich aussehe? Die Erfüllung aller meiner Wünsche???
    Irgendwie ist das Nähen eine Entdeckungsreise in unbekannte Länder und Kontinente... Das Suchen und Ausprobieren gehört dazu. Und es ist ein kreatives Tun. Das Atelier gehört dazu, gefüllt mit Material der unterschiedlichsten Art. Dazu gehört der Schnitt-Fundus. Während mich Stoffberge eher erdrücken - sie schlucken so viel Raum und Geld - sind die Schnitte der Stoff aus dem die Träume sind...

    LG, Bronte

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  16. Ich habe BurdaStyle abonniert und bin von daher mit verschiedensten Schnitt und Größen sehr gut versorgt.
    Dazu kommt, daß ich wohl die typische" Burdafigur" habe, d.h. ich bin 1,68 groß und muß in der Länge nie etwas ändern. Sehr praktisch. Durch die Mehrgrößenschnitte passe ich die Schnitte ohne großen Aufwand für mich an. Die einzige Änderung, die ich IMMER vornehmen muß: Ich habe ein leichtes Hohlkreuz und muß die Rückenlänge 1 cm kürzen. Das vergesse ich aber gern :-(

    Im übrigen fand ich es besser, als die gute alte BURDA noch Modemagazin hieß und nicht BurdaStyle.
    Möchte wissen, was dieser Namensquatsch soll. Deswegen ist das Heft nämlich nicht besser geworden. Im Gegenteil. Mir gefallen auch die diversen Anglizismen im Heft nicht.

    Wenn mir ein Einzelschnitt gefällt, dann kaufe ich ihn. Egal von welcher Firma. Beim Preis von knapp 20 Euro pro Einzelschnitt überlege ich aber schon, ob ich genau diesen Schnitt wirklich brauche, oder ob er dann doch nur in meiner Sammlung landet. In der Regel brauche ich ihn nämlich nicht.

    E-Book-Schnitte und diverse andere Downloads lehne ich für mich ab.
    Ich will nähen und nicht 20 Seiten Papier zusammenkleben. Nein Danke.
    Einmal habe ich mir einen solchen Schnitt besorgt. Für Yamamoto. Das sind - ich weiß es nicht genau - aber mindestens genannte 20 Seiten. Grauenhaft. Der Schnitt liegt seit Jahren hier und das wars.

    Zum Glück sind aber die Geschmäcker verschieden und jeder kann sich das raussuchen, was ihn glücklich macht.

    Meine Schnitte kaufe ich bei einigen Onlineshops, mit denen ich bisher gute Erfahrungen gamacht habe.
    Damit bin ich zufrieden.

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  17. Liebe Meike, nun auch meine Antwort. Ich komme aus Lippe und den Lippern sagt man nach geizig zu sein. Genau deshalb habe ich mir bis auf 1 E-Book und 2 Einzelschnitte von Farbenmix noch nie Einzelschnitte gekauft. Die 3 (Kinder) Schnitte habe ich in der Form nirgends sonst entdeckt und ich sah mich auch nicht in der Lage sie selbst zu "basteln". DAs E-Book fand ich total praktisch, weil kopieren nicht so meine Sache ist.

    Burda, Ottobre und diverse Bücher leihe ich mir in der Bücherei aus (Ausnahme: gekauft habe ich Sewing Clothes Kids Love mit vielen Farbenmix Schnittmustern). Burdaschnitte gefallen mir i.d.R. nicht, die Ottobre Damenschnitte gefallen mir selten. Abboniert habe ich La mia Boutique zum italienischen Scontopreis (ca. 2,50 Euro pro Heft). Schnitte, Schnittmusterbogen und Anleitung gefallen mir sehr gut. Die Hefte, die ich nicht mehr brauche, versteigere ich bei ebay und mache noch Gewinn damit.

    Die beste Investition waren die 2 VHS-Kurse, in denen ich gelernt habe, Schnittmuster zu verstehen und in denen ich Grundschnitte für Hose, Rock, Oberteil und Ärmel sowie viele Ideen für Variationen bekommen habe (na ja, für das Geld hätte ich auch 14 teure Schnittmuster kaufen können). Es macht mir jedoch Spaß, Schnitte auszurechnen und mir Gedanken über mögliches Design zu machen. Am liebsten mag ich sowieso schlichte bequeme Schnitte und die lassen sich sehr einfach selbst entwickeln. LG Anja

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  18. Hallo Meike,
    also ich kaufe am Liebsten auch Einzelschnitte, z.B. von Farbenmix,CinderellaZwergenmoden, MamuDesign oder (neu entdeckt) von MiouMiou.
    Ich habe ja zunächst mit dem Nähen für meine Tochter begonnen und mir demzufolge recht schnell eine ziemliche Sammlung an FM-Schnitten zugelegt. Ich finde die Schnitte vom Preis her ziemlich okay und ich pause auch lieber von Einzelschnittbögen ab, als von den Schnittmusterbögen in den Nähzeitungen, da laufen so viele Linien übereinander, dass man schon echt aufpassen muß beim Abzeichnen. Bei Einzelschnittbögen geht das RatzFatz und gerade beim Kind brauche ich ja auch Mehrgrößenschnittmuster, denn das Kind wächst.
    Ich selber wachse allerdings auch..... mal mehr mal weniger in die Breite, weswegen ich auch für mich persönlich Mehrgrößenschnitte bevorzuge. Gerade auch weil ich als Birnenfigurtyp mich gerne mal innerhalb des Schnittes von der Brust bis zum Gesäß durch zwei Größen arbeite... ;-)
    Die Maßtabellen finde ich auch immer sehr zweifelhaft, deswegen habe ich auch gerne Schnitte, in denen die Maße des fertigen Kleidungsstücks angegeben sind, da fällt mir die Größenauswahl leichter. Ansonsten lege ich einen bereits genähten Schnitt drüber, also z.B. bei Shirts, und gucke dann welche Größe ich wohl brauche.
    Vom Preis her finde ich für Einzelschnitte so bis zu 9,- für Damenschnitte okay. Ich denke allerdings auch, dass man differenzieren muß, woher die Schnitte stammen, also wer sie erstellt. Und da bin ich inzwischen etwas skeptisch geworden, was so die ganzen E-Books anbelangt, die zu Hauf von vielen netten kreativen Blogerinnen aus dem Boden gestampft werden, aber bei denen ich mich dann frage, ob beim Graduieren jemand vom Fach mitgeholfen hat oder ob die kreativen Köpfe sich dann irgendwie durch die verschiedenen Kindergrößen wurschteln. Solche E-Books/Schnitte kaufe ich gar nicht mehr, weil ich da skeptisch bin, hinsichtlich der Paßform. Auch sieht man oft auf den Beispielfotos der Bloggerinnen, dass die Schnitte nicht wirklich gut sitzen bei den Kindern. Von daher achte ich schon darauf, dass der Hersteller des Schnittes sein Handwerk gelernt hat und dann gebe ich gerne auch etwas mehr Geld für einen Einzelschnitt aus!
    Liebe Grüße,
    Katy

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