Dienstag, 24. Juli 2012

Nähfragezeichen-Reload



Frau Nahtzugabe ist ja ne ganz Genaue und hat gemerkt, dass das Nähfragezeichen vom 3. Juli nur eine Woche Chance zur Beantwortung bekam. Ich mag es gerne unkonventionell, aber das war keine Absicht. Da Frau Nahtzugabe zu gerne dazu noch was schreiben wollte - und manche andere vielleicht auch - gibt es also diese Woche die zweite Chance, etwas zum Thema Shirts nähen zu schreiben. Ich bin gespannt!


Shirts nähen?
Warum näht ihr Shirts - wo es doch T-Shirts in großen Mengen und oft auch günstig zu kaufen gibt. Bei Jersey zählnen ja auch nicht wirklich Passformprobleme. Was ist der Unterschied zwischen Euren Shirts und Kaufshirts?

Ich bin ja, dank Eurer  Kommentare, durchaus motiviert, mich mal an der Shirt-Näherei zu versuchen, aber einen wirklich inspirierenden Schnitt habe ich noch nicht gefunden. Jemand nen Tipp?

Antworten könnt ihr noch eine ganze Woche lang hier in den Kommentaren oder bei Euch im Blog. Über eine Verlinkung bei Mr. Linky oder einen Hinweis hier würde ich mich freuen.



Und die bisherigen Kommentare zum Thema könnt ihr beim Nähfragezeichen vom 3. Juli nachlesen.

Kommentare:

  1. das mit den shirts ist wie mit allen schnitten - was will ich für ein shirt?
    ich wollte damals - als ich angefangen habe shirts zu nähen - ein ganz normales, nur etwas länger, da die alle so kurz geschnitten waren und ich ein sitzriese bin, d.h. längerer oberkörper.
    meine bestern erfahrungen war die, ein einigermasen gut sizendes kaufshirt zu kopieren und anzupassen.
    wichtig ist mir in erster linie der armausschnitt. da bin ich auch immer am basteln, bei allen die ich genäht habe. das muß sitzen. wenn man ein gut sitzendes hat, kann man auch viel variieren. wie eben auch die bündchen. andere farben der bündchen oder anderes materaial . kontrastfarbige nähet - du hast das ja schon alles gesehen bei mir.
    das ist auch eine gute übung dafür. und dann kanns weitergehen mit anderen shcnitten formen. näh doch statt einem knotenkleid ein knoten top oder shirt. das habe ich auch getran. zum rock ist das klasse. zur jeans - die ich sehr sehr gerne trage - auch.
    nun denn, du hast doch jerseys gekauft.
    ich sage - ein knotenshirt zum rock. oder näh beides. shirt und rock.
    und wenn du den retrojersey nicht willst - ich schreie ganz lauf hier.

    viel spaß. ich bin gespannt.
    lg monika

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  2. Hups! So war das aber nicht gemeint - da muss ich mal schauen, ob mein angefangener Text noch irgendwo rumliegt.

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  3. Ich nähe Shirts/Tops selbst, weil meine eigens gefertigten Teile besser passen und schöner an mir aussehen als gekaufte Ware.
    Meiner Meinung ist die Passform bei Jerseys von ebenso großer Bedeutung wie bei Sachen aus Webstoffen! Und ich kann Tops aus exclusiven Stoffen bzw. aus hochwertigen Naturstoffen NICHT im Handel kaufen. Diese Frage ist wirklich eine für mich: Ich liebe es Top zu nähen, nach genialen, einfachen Schnitten und aus schönen, exclusiven Materialien! :)
    Ps: Mir fehlen nur noch die Hosen dazu! ;)

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  4. Ich hab noch kein Shirt selbst gemacht, da ich erst zu nähen begonnen habe und bisher nur 2 Stofftaschen genäht habe. Aber wenn Du es selbst machst hast Du den Schnitt den Du magst und den Stoff den Du magst. Wenn Du Shirts kaufst gefällt der Schnitt nicht oder das Material, die Farbe oder sonst etwas. Hab schon 2 Schnitte und die passenden Stoffe daheim - mal sehen wie die dann werden und ob sie dann tragbar sind. LG

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  5. Schöne und dazu noch passende Shirts zu finden, halte ich für fast genauso schwierig, wie bei anderen Kleidungsstücken. Angefangen, meine Shirts selbst zu nähen, habe ich, als mein Lieblingsshirt nach unzähligen Flickereien wirklich nicht mehr zu retten war. Ich habe den Schnitt abgenommen, und dieser hat mir nun schon für diverse Shirts als Vorlage gedient. Dabei kann ich Dinge wie Ausschnitt und Ärmellänge immer wieder variieren und mir noch dazu die Stoffe selbst aussuchen. In den selbstgemachten Shirts fühle ich mich einfach wesentlich wohler und trage sie häufiger als früher die gekauften, und die Qualität kann durchaus mit teuren Markenshirts mithalten. Und außerdem sind es auch noch schnelle Erfolgserlebnisse! :-)

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  6. Also kommt's wieder auf die Kurzfassung heraus von: entweder sind wir heikel und eitel oder der Markt produziert falsch (nicht groessengerecht) ?!

    LG, Gerlinde
    (bei mir auch groessenbedingt: 'unter-gross' fuer die gewuenschte Weite! ;-) :-D )

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  7. Bei mir gilt für Shirts das Gleiche wie für andere Kleidungsstücke: man kann figurgerecht und individuell nähen. Bei Kauf-Shirts gefallen mir immer irgendwelche Details nicht: zu kurz, zu lang, falsches Muster, unschöne Farbe, nicht in meiner Größe oder das falsche Material. Ich habe inzwischen einen Shirt-Schnitt, den ich variiere: verschiedene Ausschnitte und Längen, lange oder kurze Ärmel usw.
    Ich finde jedoch, dass Shirts gar nicht so leicht zu nähen sind. Das beginnt ja meistens schon beim Ausbreiten des Stoffes auf dem Zuschneidetisch.
    Inzwischen hadere ich etwas mit dem Material Viskose; die Trageeigenschaften sind bei mir doch näher an der verhassten Synthetik als an Baumwolle und deshalb werde ich wohl in Zukunft möglichst nur noch echte Naturfasern kaufen.
    LG
    Siebensachen

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.