Mittwoch, 25. Juli 2012

Nähen in den Kitaferien ...

... bedeutet, dass, während frau versucht zu nähen, ein Großeinsatz mit Polizei, Feuerwehr und diversen Kränen und Abschleppwägen stattfindet, weil eine Plastik-Kuh auf den Gleisen der Holzeisenbahn steht und nicht weggehen will. Natürlich war es meine Aufgabe, den Einsatz nicht nur von der Nähmaschine aus mit Kommentaren und Geräuschen zu begleiten, sondern ich mußte immer wieder auf den Boden, weil die Kuh einfach sehr schwer mit den Kränen zu bewegen war....

... das bedeutet dann leider auch, dass man einen Schnitt, der als "leicht" zu bewerten ist, mehrmals falsch aneinander näht und erst beim 3. Mal auf die Idee kommt, dies mal mit großem Stich zu tun.

Während ich also trennte und dabei hübsche Löcher im Jersey fabrizierte, änderte sich das Spiel und ein Güterzug, war mit den Geschenken für das Geburtstagskind - ich - unterwegs. Ich durfte fast alle Spielsachen meiner Spiel-Mutter auspacken und entzückt kommentieren. Zur Feier des Anlasses gab es dann vom Kind verschmähte Gemüsewaffeln und die plötzliche Unlust meinerseits an dem Kleid weiter zu arbeiten, obwohl ich es doch gerne morgen zum Ausflug an den Strand anziehen würde. Kitaferien haben durchaus auch Vorteile. Bitte Wetter, bleib uns hold!

Kommentare:

  1. Hach, das kommt mir doch immer sehr bekannt vor. Wenn meine Maus hier so um mich herumwuselt, passieren mir manchmal auch die dümmsten Dinge und ich komme sowas von überhaupt nicht vorwärts. Naja, ich habe mich dran gewöhnt. Sie ist nämlich noch überhaupt gar nicht in der Kita und so ist sie meine tägliche "Nähbegleitung" ;o)
    LG, Claudia

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  2. Ach die Jerseys !!! Sooo bequem , aber echte Diven beim Nähen - auch ohne Güterzugablenkung ... Wünsche Dir morgen einen tollen Strandausflug in welchem outfit auch immer ( einer Deiner schönen Bahnenröcke - und Shirt rein ? )
    liebe Grüsse Dodo

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Ich freu mich sehr über Kommentare! Sie sind kleine Geschenke für mich! Vielen, vielen Dank im Voraus.