Dienstag, 29. Mai 2012

42 ist die Antwort - auch auf das Nähfragezeichen?








Mensch, als ich eben den Nähfragezeichenpost schreiben wollte, entdeckte ich, dass es das 42. Nähfragezeichen ist. Kennt ihr "Per Anhalter durch die Galaxis"? Dort gilt die 42 als Antwort auf alle Fragen. kurzzeitig dachte ich, oh man, was habe ich mir heute für eine banale Frage ausgedacht. Hätte es nicht etwas schwerwiegenderes sein sollen?

Aber genau um Fliegengewichte geht es. Mit diesem leichten Fuddelkram habe ich so meine Probleme. Seit dem ich den Rollschneider habe, ist es etwas besser geworden. Aber ich bin weit davon entfernt, mich mit dem Zeugs auszukennen bzw. es im Griff zu haben. Habt ihr ein paar wertvolle Erkenntnisse für mich?

Fiese Einlagen meistern (Vlieseline)
Achtet ihr darauf, welche spezielle Einlage (Vlieseline)  ihr verwendet? Präferenzen für weiß, schwarz oder grau? Habt ihr immer ausreichend im Lager? Gibt es Tricks bei der Verarbeitung? Ist es überhaupt immer nötig und wenn ja wo?

Antworten könnt ihr - eine ganze Woche lang - hier in den Kommentaren oder bei Euch im Blog - dann bitte das Bild mitnehmen, auf die Aktion verweisen und bei Mr. Linky bescheid sagen, wo wir Euch und Eure Antworten finden:





Mehr Informationen zum Näh-Fragezeichen, z.B. die Teilnahmebedingungen sowie die Links zu allen vorhergegangenen Näh-Fragezeichen findet ihr auf der Extra-Seite "Näh-Fragezeichen" hier im Blog

Kommentare:

  1. Hey,

    Ich verwende meistens schon die Einlagen, die der Schnitt vorschreibt bisher habe ich hauptsächlich G 785 (will Burda meistens) und H 180 (scheint der Favorit von Ottobre zu sein) verwendet, bisher nur in der Farbe weiß.
    Hilfreich ist es Kleinteile wie Belege erst aus Einlage auszuschneiden, diese auf den Stoff zu bügeln und erst dann das Schnittteil zu zuschneiden. Gerne verwende ich beim Bügeln Backpapier, da spart man sich das Bügeleisen sauber zu machen... ;-)
    Bei meinem allerersten Rock habe ich keine Einlage verwendet und der leiert ganz wunderbar aus...seither weiß ich die Vorteile von Einlagen durchaus zu schätzen! ;-)

    Liebe Grüße
    Alisna

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  2. Mir sind die vorgeschriebenen Einlagen ja meistens zu steif oder die angegebene Dicke gerade nicht zur Hand. Deshalb schätze ich so ungefähr ab, welche Vlieseline der Stoff vertragen könnte und wähle entsprechend aus meinem kleinen Vorrat aus. Ich bügel sie auch nur vorsichtig an, damit beim Nähen nichts verrutscht und löse, besonders bei Kragen, Stoff und Vlieseline wieder voneinander, sobald alles vernäht ist. Sonst fühlt sich der Kragen so pappig an, finde ich.
    Für den Bund und Teile in Taillienregion finde ich Einlagen allerdings sehr sinnvoll. Mein Standard ist weiß. Sieht man nicht und geht eigentlich immer.
    Außerdem hebe ich die kleinen Schnibselchen auf, die beim Zuschneiden übrig bleiben. Die kann man sehr gut für alle Stellen verwenden, wo man in den Stoff einschneiden muss. wie bei manchen Ausschnitten oder bei Hemdsärmeln. Da bügel ich vorher ein kleines Stückchen über die Schnittstelle und schneide erst dann. Das verhindert später das Einreißen oder Ausfransen.
    Viele Grüße, Zuzsa

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  3. Zuhause verwende ich kaum Einlage (unter anderem auch weil's Geld kostet :D), für professionelle Sachen meistens eine sehr zarte. Kommt aber eben auch auf den Stoff drauf an - ein dicker Wollstoff verträgt natürlich mehr als Seide...

    Wichtig finde ich Einlage an Stellen, die ausgezogen sein können, also alles, was eine Form hat: Halsausschnitt, Taille (v.a. bei Röcken/Kleidern mit Teilungsnaht), etc. Nahtband ist da sehr praktisch, das ist ca. 1,5 breit und auf Rollen erhältlich.

    Damit es keine Blasen und Falten gibt, würde ich immer erst den Stoff bügeln (naja, sollte man vorm Zuschnitt ja sowieso) und dann die Einlage von der Mitte des Teils aus Richtung Rand aufbügeln. Beachten sollte man auch, dass sich die Einlage ausdehenen kann, also entweder einen Hauch schmaler zuschneiden als das fertige Teil oder ein Büdeltuch drunter legen, sonst hat man das Klebezeug am Bügelbrett hängen. Wie bereits erwähnt kann man auch erst einen Grobschnitt machen, dann bebügeln, dann fein zuschneiden, da der Stoff auch etwas eingehen kann bei dem Prozess.

    Ach ja, was ich auch ganz gerne außer Acht lasse: Einlage hat natürlich auch einen Fadenlauf. Wichtig wenn man z.B. Schrägstreifen bebügeln möchte. ;)

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  4. Gute Frage!
    Ich bin ja ein Einlagemuffel, was nicht heißen soll, dass ich keine benutze. Ich nehme nur eine, davon habe ich mir mal mehrere Meter auf Lager gelegt - H250.
    Bislang fahre ich damit auch ganz gut, Ärger hatte ich noch keinen.
    Lästig finde ich das doppelte Anzeichnen und Ausschneiden (erst Einlage, dann Stoff) und das Aufbügeln. Das ist immer so langwierig.

    Liebe Gruß
    Simone

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  5. Ich bin ja eigentlich kein Fan von Einlage, einfach weil es so viel Zeit braucht bis man alles aufgebügelt hat. Benutzen tue ich es aber trotzdem, da es einfach auch viele Vorteile hat. Bund und Passenteile bei Jupes oder Hosen vliese ich meistens mit H 410 querstabil, damit es beim Tragen nicht ausleiert ( also einfach das äussere Teil). Ich habe jetzt gerade einen Blazer fertig gestellt, bei dem habe ich mit G785 gevliest, also den Schulterbereich ( Es war ein ungefütterter Blazer). Bei grösseren Flächen oder auch bei Ausschnitten von Kleidern oder Besätzen benutze ich gerne G785 oder H180 da es den Stoff nicht steif macht wie ein Brett und doch etwas Halt gibt. Bei einem Stehkragen wiederum verwende ich eher H410, damit er dann auch wirklich steht und nicht herunterhängt.
    Es kommt immer auf den Stoff an. Teilweise ist es unmöglich zu vliesen, da sich sonst bei durchsichtigen Stoffen die Farbe verändern kann oder einfach weil es nicht haftet. Ich musste mal eine Jacke nähen, bei der es eigentlich gut zu haften schien. Als ich schon fast fertig war, bemerkte ich, dass sich beim Dämpfen der ganze Vliesline ablöste. Ich hätte heulen können.

    liebe Grüsse
    Anna

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  6. ich mache kaum etwas ohne einlagen. und dabei nutze ich die ganze palette!!
    meine ajckets und jacken verklebe ich mit H410. jeden stelle, wo reißverschluss komtm kommt ein vlieselinestreifen rein(sieh mein blog). jeder ktagen bekommen je an ch beschaffenheit des stoffes eine rein.
    ganz gerne bekommen meine jerseyjkleider und oberteile eine jesery einlage.
    ohne geht's doch gar nicht.
    letztens habe ich eine texile einlage in den halsausschnitt gelegt, weil vlieseline dafür zu schlechte wahl ist.
    machmal teste ich vorher aus, und bei welcher vlieseline mir das ergebnis besser gefällt- die nehme ich dann auch.

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  7. Hallo Meike,
    für Kleidung habe ich immer G 785 (hautfarben) daheim. Ansonsten noch habe ich noch dieses feste für Taschen (Deco-irgendwas) und 0,5mm Vlies.
    Von Vlieseline habe ich das Musterbuch (gibts für 5€), das finde ich sehr praktisch.
    Bei der Anwendung schaue ich was in der Anleitung steht und kombiniere das mit dem was ich denke das geeignet wäre :-)
    Lieber Gruß, Muriel

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  8. Ich hätte einiges zu diesem Thema zu sagen (was auch hier noch nicht erwähnt worden ist) und schaue, dass ich dieser Tage noch einen Blogbeitrag dazu hinbekomme. Werde dann verlinken.
    LG
    Siebensachen

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