Dienstag, 17. April 2012

Heute: Das Näh-Fragezeichen Nummer 37


Leider habe ich letzte Woche gar kein Feedback darüber bekommen, ob mit veränderter Überschrift, das Näh-Fragezeichen im Dashboard auftaucht - tat es? Ich fürchte, ich schaffe es nicht, jede Woche mir eine total verrückte Überschrift auszudenken, aber heute habe ich mich noch mal bemüht. Sagt doch mal, ob es wirkt. 

Das heutige Näh-Fragezeichen ist inspiriert von der Diskussion bei Catherine, bei der ich nicht alle Kommentare gelesen habe. Ich will hier nix wiederholen, sondern einen Teilaspekt wiederfindbar machen und gleichzeitig die Möglichkeit zum Tricks verraten und Lernen bieten. Es geht mir nicht um richtig oder falsch, nicht um Nessel ist super oder furchtbar, sondern um die differenzierte Betrachtung des Teilaspektes "Probemodelle". 

Probemodelle
Näht ihr Probemodelle? Und wenn ja aus was? Welche Vor- und Nachteile hat das Probenähen? 

Antworten könnt ihr - eine ganze Woche lang - hier in den Kommentaren oder bei Euch im Blog - dann bitte das Bild mitnehmen, auf die Aktion verweisen und bei Mr. Linky bescheid sagen, wo wir Euch und Eure Antworten finden:





Das waren die bisherigen Nähfragezeichen:



Dort findet Ihr auch den Weg zu den Antworten.




Kommentare:

  1. Ja bei mir erscheint das 'Fragezeichen' jetzt im Dashboard. Hatte mich schon gewundert und angenommen du machst eine Pause oder so.
    Die Diskussion bei Catherine habe ich auch komplett verpasst. Aber deine Frage ist auf jeden Fall sehr interessant! Bin gespannt was die andern schreiben werden und werd mir überlegen ob ich dazu einen Post bei mir mache. Andernfalls komm ich hier noch mal wieder her.

    Tschüss bis dann

    Immi

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  2. Hallo Meike, ich lese Deinen Blog über einen Reader und nein, dort ist es nicht aufgetaucht. ich dachte erst, ich hab's versehentlich überlesen, habe aber gerade nochmal nachgesehen, Nummer 36 fehlt...

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  3. Jepp, bei mir erscheint es jetzt auch wieder.

    Ich habe tatsächlich jetzt gerade vor 2 Wochen zum aller ersten Mal nen Probekleid genäht. Und das war auch gut so, denn das Ergebnis war erstmal nur ne Katastrophe was die Passform anbelangt. Ich habe dafür einfach nen BW-Stoff genommen der mir nich mehr ganz so dolle gefallen hat. Nessel hätte ich zwar auch da gehabt, aber ich finde ihn einfach zu steif und so demotivierend beim Nähen ... schließlich könnte das Probekleid ja doch was werden.
    Davor bin ich immer voll auf Risiko gegangen und hab dann beim Nähen angepaßt wenn´s nich optimal war. Für Probeteile bin ich nämlich eigentlich zu faul ... bzw. ist mir meine Zeit dafür zu schade.

    Grüßle

    Steffi

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  4. Huch, jetzt wo dus sagst: Das Nähfragezeichen tauchte auch bei mir nicht mehr im Reader auf (wieso das denn bloß? Wenn es die immer gleiche Überschrift ist: du könntest einen Teil der Frage immer schon in die ÜS einfließen lassen, so wie du es in der Nähfragezeichenliste formulierst). Ich hatte mich neulich schon mal gewundert, weil ich deine Antwort auf eine Frage las, die ich gar nicht mitbekommen hatte.

    Zus Frage: ich nähe ab und zu Probeteile aus alter Bettwäsche. Um für sowas extra Stoff zu besorgen, bin ich ehrlich gesagt zu geizig. Die Probeteile bestehen dann auch nur aus den nötigsten Schnitteilen, also ohne Taschen, Kragen, Verschlüsse etc., es sei denn das sind die Bestandteile des Schnitts, die ich testen will. Meistens nähe ich ein Probeteil, wenn ich mir komplett unsicher bin, ob der Schnitt was für mich ist, also ob ich reinpasse und ob mir die Schnittführung einigermaßen steht. Ich finds aber trotzdem schwierig, danach abzuschätzen, ob was geändert werden muss, einfach weil jeder Stoff anders fällt und nochmal die Wirkung des Schnitts verändert. Ich hatte auch schon mal den Fall, dass das Bettwäscheteil gut aussah, und das richtige dann wie ein Putzkittel. Das ist dann ungefähr doppelt so demotivierend, wie gleich ohne Vorbereitung den Stoff zu verhauen. Daher neige ich jetzt eher zum Risikonähen, mit genügend Stoff in der Hinterhand, um nochmal was neu zuschneiden zu können.

    viele Grüße! Lucy

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  5. Hey,

    Nr. 36 fehlt bei mir auch im Dashboard...

    Probeteil, habe ich bisher erst einmal genäht, bei meinem ersten Kleid, der Stoff war eine alte Tischdecke. Ansonsten versuche ich bei neuen Schnitt mit viel Nahtzugabe zu arbeiten und erst mal nur zu heften, dann wird anprobiert, angepaßt und richtig genäht.

    Grüße
    Alisna

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  6. Hi Meike,
    ich bin auch davon ausgegangen, dass Du letzte Woche eine Osterpause genacht hast.
    Herzliche Grüße
    Sabine

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  7. Wenn, dann nähe ich in aller Regel tragbare Probestücke. Vorteil: Ich habe ein tolles Teil, und ich kann es normal tragen und vielleicht bin damit schon glücklich und erkläre das Projekt für erfolgreich oder stelle frühzeitig fest, dass das Modell für xy nicht geeignet ist. Nachteil: Es gibt Schnitte, da habe ich null Motivation, die noch einmal zu nähen, egal wie gut mir Teil 1 gefällt..

    Ganz manchmal nähe ich Probestücke (meist vom Oberteil), wenn ich Probleme erwarte..

    Andererseits quäle ich mich seit Tagen mit der Aussicht rum, Passt! Kleid 1 (dunkelblau und zur Probe) fertignähen zu sollen (Belege/Oberteilfutter fehlt -> null Bock!), obwohl ich viel lieber mit Kleid 2 (sommerliches rot-weiß) anfangen würde..

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    1. Kate,
      ich rate dir quäle dich nicht und fang mit Kleid 2 an! Ich habe das ein paar Mal gemacht, nämlich meine Probekleider fertig genäht, aber das war immer wie kalter Kaffee. Sie hängen jetzt als ungeliebte Stücke im Schrank udn werden nicht getragen. Um zukünftig gar nicht mehr in Versuchung zu kommen mache ich die Proben jetzt nur noch aus richtig hässlichem Stoff.

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  8. Dieses Nähfragezeichen ist das Erste, das in meinem dashboard auftaucht!

    Probemodelle nähe ich nie, dafür bin ich viel zu faul. LG Anja

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  9. Da ich mich im letzten Jahr über 6 Monate mit dem Erstellen meines persönlichen Grundschnittes gequält und abgemüht habe, nähe ich jetzt keine Probemodelle, sondern bastele meine Schnitte, schneide sie aus und nähe - zwar immer mit dem Gefühl von: ob das was wird? Aber eigentlich wird es ...
    Davor habe ich aber auch keine echten Probemodelle genäht: zu wenig Zeit für derlei und meist hätte es mir eh nichts genutzt, weil ich gar nicht wußte, was wie geändert werden muss, um besser zu sitzen ;-)

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  10. Bei Schnitten, wo ich davon ausgehen kann, dass ich etwas ändern muss, z.B. Colette-Schnitte wegen OW, nähe ich mir das Oberteil ab und an zur Probe aus so einem Billigbauwollstoff, den ich mal für solche Zwecke für 0,50 Euro pro Meter erstanden habe.
    Wenn ich nicht richtig von einem Schnitt überzeugt bin, das gilt z.B. für die meisten Burda-Modelle, weil man auf den Bildern so wenig sieht, nehme ich manchmal einen gut abgelagerten Stoff, um den es mir nicht Schade ist wenn das Ergebnis nicht der Brüller wird. Manchmal erweist sich dann so ein nicht so überzeugender Stoff zusammen mit einem so lala-Schnitt als Toptreffer, manchmal auch nicht, aber dann muss ich mich nicht ärgern.
    Viele Grüße
    Julia,
    die heute auch wieder das Nähfragezeichen auf dem Dashboard hatte.

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  11. Vielen Dank für die Antworten zur "Technik". Es ist mir immer noch ein Rätsel, wieso das nicht funktioniert. Ich habe mir jetzt aber den wahnsinnig schlauen Trick überlegt, einfach immer mit der Zahl anzufangen - dann heißt der Post ja in der Tat jedes Mal anders.

    Die Antworten zu den Probeteilen finde ich natürlich auch sehr spannend!

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  12. Jaaa, diese Woche ist das Näh-??? im Dashboard erschienen...

    ... Ich nähe für meine Töchter oft FM-Schnitte und weiß inzwischen ,dass die fast einen Nr. größer als Kauf-Kleidung ausfallen. Einmal bin ich mit dem Arwen-Schnitt aber gehörig auf die Nase gefallen, jetzt mess ich vorm Nähen nochmal nach.

    Für mich (ich hab eine "unmögliche" Figur: große OW(Kaufkleidung 44/46), in der unteren Hälfte passt oft 42, manchmal sogar 40. Für mich nähe ich aus günstigeren Stoffen (die mir aber "trotzdem" gefallen) "probe". Falls das gute Stück also mal überhaupt nicht passt, ist das nicht ganz so schlimm (weil Stoff nicht so teuer, oft vom hiesigen Wochenmarkt oder ein Angebot von stoffe.de). Wenn das Teilchen doch passt - hurra, da der Stoff ok, dann wird oft auch das ursprgl. geplante Streichelstöffchen "geopfert".

    Eine interessante Frage... werd ausführlich verfolgen, was die anderen so schreiben!!!

    Gruß von der Elli

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  13. Hallo liebe Maike,

    ich gehöre offensichtlich zu der seltenen Fraktion, die fast immer ein Probemodell näht, es sei denn ich nähe ein Burdamodell, da weiß ich inzwischen, dass mir 38 past und ich das das durch Anpassen direkt am richtigen Teil hinbekomme.ir

    Bei allen anderen Herstellern nähe ich ein Probeteil, aber meist nur fürs Oberteil. Ich kriege sonst nicht raus, welche Größe ich brauche. Mit den Centimeterangaben der Masstabelle komme ich nicht klar, das haut nie hin, obwohl ich bis auf die Taille immer genau in die Größentabelle passe.

    Mein Vorteil ist, dass ich, wenn ich die Größe weiß, dann einfach die entsprechende Größe zuschneiden kann, d.h. ich muss keine Schnittanpassung machen. Deshalb nimmt das Probeteil bei mir auch keine große Zeit in Anspruch. Also ich schneide ein Probeteil in, was weiß ich, Größe 12 zu, stelle fest, es ist damit zu groß und nehme dann halt Größe 10, das haut dann hin, ich muss die Schnittteile selbst dann nicht mehr anpassen. (Was ich ehrlich gesagt, auch nur bedingt könnte).

    Stoffe für ein Probeteil kommen bei mir IMMER von Ikea. Die haben dort so viel verschiedene Stoffqualitäten, da finde ich immer was vergleichbares, oder ich nehme Stoffreste, die von anderen Projekten übrig geblieben sind.

    Gruß Ute

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  14. Hallo Meike,

    ich habe auch mal meinen "Senf" dazugegeben, allerdings bei mir im Blog.

    LG
    Theresa

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  15. Ich schreib dazu einen Post. Muss nur noch eben Mr. Bell zwingen, ähh überzeugen, sein ROSA Probehemd anzuziehen.... :)
    LG, Bronte

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  16. Hallo, ich näher noch nicht so lange (halbes Jahr) und bin zufälligerweise auf Meikes Seite gelangt. Die Idee mit den Näh-Fragezeichen finde ich sehr gut und ich habe meine Antwort auf die Frage nach den Probestücken in meinem Weblog http://alles-passend.blogspot.de/ beantwortet.
    Gruß
    Heike

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  17. Mir geht es wie Ute,
    ich nähe oft Probeteile und nie mit dem Ziel sie auch tragen zu können. Oft klebe ich den Folienschnitt oder Papierschnitt vorher sogar zusammen um schon grobe Anpassungen zu machen. Je nach Schnitt benütze ich für das Probestück nähbaren Vlies oder Baumwolle (alte Bettwäsche) bzw Nessel. Selten nähe ich sogar ein zweites Probeteil. Wenn ich für mich nähe, passe ich alles auf meiner Puppe an. Die Schnittveränderungen dokumentiere ich auf dem Originalschnitt. Das Nähen des endgültigen Kleidungsstücks geht dann viel schneller. Nähschritte wie das Versäubern des Stoffes oder Aufbügeln von Verstärkungsmaterial kann ich gezielt und zu einem frühen Zeitpunkt machen. Das ist dann einfacher. Wenn es ganz eilig ist, schneide ich mit großer Nähtzugabe den Originalstoff zu, nähe alles mit dem größten Stich der Nähmaschine zusammen und probiere es dann an. Danach wird alles noch einmal auseinander genommen und der endgültige Nähprozess beginnt.
    Seit dem ich so nähe produziere ich fast keinen Ausschuß mehr. Die wenigen Teile die ich vorher nicht probiert habe sind fast alle in der Kiste für untragbare Sachen gelandet. Ein guter Nebeneffekt ist, dass ich zu einem frühen Zeitpunkt beurteilen kann ob ich den Schnitt mag. Manchmal haben so Nähprojekte nach der Folien- bzw Probeteilphase geendet. Das ist dann ok so. Ich trauere ihnen nicht hinterher, für den Originalstoff fällt mir was neues ein.
    Insgesamt finde ich, dass dieses am Anfang aufwendigere Nähverfahren im Ergebnis schneller geht. Es gibt weniger Frustration, weniger Ausschuss und viel passendere Kleidung.

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  18. Hallo Meike,
    ich habe auf meinem Blog geantwortet.
    Liebe Grüße
    Tina

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