Freitag, 30. September 2011

Maßschnitt - faszinierende Idee



Das Passt-Fast-Kleid ist noch nicht fertig, da reitet mich schon wieder eine neue Idee. Ihr habt es vielleicht schon geahnt, als ich, ganz nebenbei das oben abgebildete Buch "Schnittkonstruktion in der Mode - Grundschnitte" von Teresa Gilewska erwähnte. Das Desaster mit dem stolz konstruiertem Peter-Pan-Kragen hat mich aber nicht davon abgehalten, weiter mit dem Buch herumzuprobieren.

Ausgangspunkt war die ausführliche und vor Allen Dingen ansprechende Buchbesprechung und die Idee von Frau Nahtzugabe, dass ich "ein schnelles Erfolgserlebnis brauche", während ich am Fluchen und Vergrößern von Onion 2012 war. Natürlich fand ich die Idee super und nahm den Prinzessinnenschnitt aus "Passt! - Selberschneidern nach Maß" von Jörg Schwanz, um schnell mit meinem Passt-Fast-Kleid starten. Hätte ich nicht so nen komisches Kleid mit Futter, Ärmeln und Kragen gemacht, sondern die eigentlich geplante Tweedversion, wäre es auch schon fertig. So schiebe ich diese Fitzelsachen, die mich jetzt noch vom Erfolg trennen Abend für Abend vor mich hin.

Aber das Thema "Maßschnitt" lässt mich nicht los. Einmal damit angefangen, frage ich mich, wieso man überhaupt Schnittmuster braucht? Das oben genannte Buch zeigt die Anfertigung eines Grundschnittes, die ich brav für ein Oberteil gemacht habe. (Das Teil sieht deswegen so merkwürdig aus, weil ich es nur bis zur Taille gezeichnet habe.)  Zu diesem Grundschnitt kann man dann modular Ärmel, Ausschnitt und Taschen anfügen und simsalabim fertig ist das Schnittmuster. Das Gleiche gilt auch für Röcke - das zeichne ich als nächstes. Wahrscheinlich sind Kleider letztlich nur zusammengefügte Ober- und Unterteile und Mäntel das Gleiche dann mit Weitenzugaben. Das ist doch theoretisch einfach! Ok, ok, ich kann verstehen, wenn man es gerne quick und dirty hat und lieber einen fertigen Schnitt abpaust und mit Schritt-für-Schritt-Anleitung umsetzt. Das ist sozusagen auf Nummer sicher.

Ich empfinde es aber mittlerweile eine Scheinsicherheit. Ok, man könnte den Sicherheitsfaktor erhöhen, in dem man das Papierschnittmuster mit den eigenen Maßen vergleicht und dann Änderungen daran anbringt. Wenn man das denn kann. aber letztlich ist es doch eine immense Enttäuschung, wenn man etwas näht und es nicht passt. Das Nähfragezeichen hatte uns letzte Woche verraten, dass Damenbekleidung nahezu immer angepasst werden muß. Ist das nicht enttäuschend? Für mich ja!

Warum also überhaupt mit fertigen Mehrgrößen-Schnitten arbeiten, statt mit Maßschnitten? Warum gibt es so wenige Angebote für Maßschnitte? Ich kann das gar nicht verstehen, denn eigentlich müsste das doch ganz einfach sein. Beim erstellen meines Maßschnitt-Oberteiles arbeitete ich mit meinen Körpermaßen und mit Berechnungsformeln. Hat man die Körpermaße, können mit Hilfe der Formeln und einem Computerprogramm, dass die Formeln kennt, eigentlich sehr schnell Maßschnitte ausgespuckt werden. Genau das macht ja auch das Passt-Buch. Da frage ich mich noch einmal: warum gibt es so wenig Angebote für Maßschnitte?

Der Markt für Maßschnitte ist doch riesig, denn erstens hat fast jede Frau ein "Figurproblem" und laut Nähfragezeichen müssen alle irgendwie irgendwas anpassen. Erst dachte ich, das wäre ein Problem für große Größen, aber das stimmt nicht. Kleine, Große, Dicke, Dünne berichten mir, dass sie nicht den Konfektionsgrößen entsprechen und bei Fertigschnitten etwas ändern müssen. Die Frage liegt doch nahe: Wieso gibt es so wenig Angebote für Maßschnitte?

Ein Problem habe ich mittlerweile identifiziert und vor mir haben das sicherlich auch schon andere. Ein Problem des Maßschnittes ist, dass keine Passformgarantie gegeben werden kann, wenn nicht perfekt gemessen wird. Aber das sollte doch die tollen Schnittkonstrukteure eigentlich nicht davon abhalten, Maßschnitte anzubieten. Wenn ich bedenke, wieviel besser das Passt-Fast-Kleid sitzt, obwohl ich so schlampig mit der Overlockmaschine gearbeitet habe....

Vor ein paar Jahren begann eine Freundin zu nähen und träumte dann von einer perfekten Hose. Sie besuchte einen Schnittmuster-Konstruktionskurs für den Hosenschnitt, aber ich weiß gar nicht, ob die Hose jemals fertig geworden ist. Da muß ich mal nachfragen! Gibt es die Einen, die irgendwann wie meine Freundin, die bewundernswerte Michou und ich bei diesem Thema landen und sich entweder darin verbeißen hingebungsvoll und mit Spaß an der Sache widmen oder irgendwann ob der Mühe aufgeben und die Anderen, die eben auch beim Nähen achselzuckend hinnehmen, dass die Welt nicht perfekt ist und man eben lernen muß, Änderungen zu machen?

Wie ist das bei Euch? Was meint ihr zu dem Thema? Habt ihr schon mal einen Maßschnitt probiert? Was würdet ihr dafür ausgeben? Welche Maßschnitt-AnbieterInnen kennt ihr? Findet ihr das Thema Maßschnitt nicht auch immens spannend?

Kommentare:

  1. Lustig gestern bin ich gleich zweimal über das Thema gestolpert: einmal habe ich einen Kurs entdeckt, der auf der Grundlage einer Computerschnittes verschiedene Rockmodelle erarbeitet. Das fand ich schon sehr interessant. Dann kam eine Werbung von Schnittvision. Ich habe schon ewig drei CDs hier liegen und erst einmal eine Hose probe genäht. Ich glaube ich krame sie mal wieder heraus.
    Was mich hauptsächlich von den Maßschnitten abhält, isr dass ich als fortgeschrittene Anfängerin immernoch auf schnelle Erfolge aus bin und daher dieSupereasyschnitte bevorzuge. Die passen meist auch ganz gut. Sobald es aber komplizierter wird, müssen auch die Maße besser stimmen.
    Mal sehen, vielleicht lege ich die CD ja mal wenigstens ein :-) ich kann mich aber auch an supernervige Zusammenkleberei erinnern.
    Lg
    Ela

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  2. Hallo!

    Ich habe just eben, auf der Suche nach einem Rockschnitt für einen besonders schönen Stoff, den ich am Wochenende gekauft habe, mal wieder über die Merkwürdigkeit von Schnittmustern nachgedacht: Erstens passt auch bei mir oben nie zu unten. Oft müsste ich das Oberteil zwei Größen kleiner als das Unterteil zuschneiden und dann aber unten kürzen. Dann ärgert mich an Mehrgrößenschnitten oft das gleiche wie an Klamotten aus dem Regal: größer = länger. Völlig unsinnig. Und nichtzuletzt ist es oft so, dass es eine Version für die kleinen und eine für die großen Größen gibt, Simplicity z.b. 30-38 und 38-46. Nun bin ich ziemlich sicher, ich müsste eine Mischung aus 36 und 40 zuschneiden. Was mach ich? Ich bastel doch die Hälfte des Schnitts selbst.
    Ich entwerfe viel selbst, als Mischung aus schon genähtem und gut sitzenden Kaufklamotten. Ich pause oft Dinge von Klamotten ab, kombiniere die Passe des einen mit den Bahnen des anderen Rocks und nähe dann einfach immer erst ein tragbares Probeteil... Optimal ist anders, denn damit bleibe ich immer bei meinen (beschränkten) Technik-Möglichkeiten und wage mich nie an etwas neues, noch nie ausprobiertes heran.

    Problematisch ist aber schon, wie Ela auch sagte, dass man ungeheuer genau messen muss und dass man, wenn man so eine Software benutzt gern mal einen halben Tag mit dem ausschneiden und zusammenkleben von 40 Seiten Schnitt beschäftigt ist (passiert einem aber ja bei download-Schnitten auch).

    Im Buch "Hab ich selbst gemacht" wir ein Buch empfohlen, um selbst Kleidung zu entwerfen. Vielleicht wäre das ja was?

    Viele liebe Grüße!

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  3. Hallo Meike,

    die Frage mit dem Maßschnitt via Programm am eigenen Rechner habe ich mir auch schon oft gestellt. Das Lutherloh-System war ja wohl ein früher Versuch des Maßschnitts für Jederfrau, und zwar machbar.

    An Anbietern kenne ich nur Burda so wirklich, aber die Modelle sind selten die, die ich gerne nähen möchte.. und ich bin schon Anbieter gestolpert, bei denen man z.B. den Brustumfang angeben konnte. Aber bitte, was soll mir das bringen, wenn das Ding insgesamt immer noch zu kurz ist.

    Ich träum schon lange von dem 'perfekten' Grundschnitt, den ich natürlich endlos und perfekt abwandeln kann. Auch wenn ich besonders Röcke gerne fix auf den Stoff zeichne oder gelegentlich mal Schnittmuster 'kreuze' (Oberteil von einem, Rock vom anderen), bin ich da noch nicht so wirklich weiter gekommen. Ich habe mich bislang nicht für ein Buch übers Schnitte zeichnen entscheiden können und hoffe ja, dass mein Hosen-Grundschnitt-Kurs mir nicht nur Hosen an sich, sondern auch das Konstruieren eines Schnittes nach meinen Maßen näher bringt.
    Wenn ich ehrlich bin, ist aber auch Geduld ein Faktor, an dem ich vielleicht noch arbeiten sollte.

    Viele Grüße
    Kate

    Ach ja, Kosten, bislang habe ich nie einen Maßschnitt bestellt, denn wenn ich schon 30 Euronen dafür auf den Tisch legen soll, dann muss es genau der Schnitt sein, den ICH will, und zwar einer, den ich in viele Richtungen 'bearbeiten' kann.

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  4. Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, und ich denke da spielen - neben den Unwägbarkeiten mit dem Messen, wenn der Kunde sich selbst ausmisst - ziemlich viele Traditionen mit: Bei uns in D sind das "Hobbyschneidern" und das "professionelle Schneidern" zwei streng getrennte Sphären, das sieht man schon bei älterer Handarbeits- und Nähliteratur und man spürt es in der Haltung mancher älterer Schneiderinnen, wenn sie verächtlich von den Hobbyisten reden...
    Da es für Schnittkonstruktionsbücher bis vor ganz kurzer Zeit in D nur einen einzigen Anbieter gab - das System Müller, 3 Bände, jeder um 100€ - hatte Schnittkonstruktion den Rang eines Geheimwissens, und auch wenn es sicher nicht leicht ist und Sorgfalt und Geduld verlangt, scheint mir, dass doch sehr viel in den Konstruktionsprozess hineingeheimnist wurde, dass die Schwierigkeiten übertrieben dargestellt wurden. Also alles so abschreckend wie möglich: teure Bücher, gaaanz schwierige Sache, Kurse werden kaum angeboten - da bastelt die Hobbyschneiderin dann lieber an Fertigschnitten herum, obwohl das möglicherweise alles nur komplizierter macht, nicht einfacher.

    Für mich steht Selbstkonstruieren auf jeden Fall auch noch auf dem Programm, ich bewunder schon seit Jahren Berry (stichelbeere.blog.de), die sich durch die Müller-Konstruktion durchgearbeitet hat, und ganz oft Burda-Modellideen aus ihren eigenen Grundschnitten nachbastelt.

    Warum es noch immer so wenig Maßschnitt-Anbieter gibt, obwohl man die Bestellung übers Netz ja jetzt ganz einfach abwickeln könnte, weiß ich aber auch nicht - es gibt ja durchaus einige andere Schnitthersteller, z. B. Schnittchen, bei denen man die gekauften Schnitte dann herunterlädt, nach Maß ist da aber nichts. Mit der Downloadoption müssten maßschnitte auch gar nicht so teuer sein wie die von Burda - die kommen nämlich auf Bögen gedruckt (ausgeplottet?) in einer Pappröhre per Post, was sicher einen Teil des Preises erklärt.

    viele Grüße!
    Lucy

    P. s., ach ja, es gibt ja schon die Möglichkeit der 3-D-Vermessung, ganz exakt, das machen die Anbieter von Maßkonfektion. Wenns dann Geräte für den Hausgebrauch gibt, steht doch dem Maßschnitt wirklich nichts mehr im wege.

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  5. Ich arbeite gern mit dem Maßschnittprogramm von golden pattern, es ist zwar am Anfang sehr aufwändig sich komplett auszumessen (hierbei empfehle ich wirklich die Hilfe eine Näherin oder am besten eine Nähkursleiterin ect.) aber danach sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt, es bietet unendlich viele Möglichkeiten. Lekala ist wohl ähnlich, allerdings muß man sich da einen Schlüssel (hä?) kaufen um die Schnitte zu entschlüsseln, das war mir zu kompliziert und auch zu teuer.
    Lutterloh ist auch auf seine Weise faszinierend, allerdings arbeitet das System mit nur zwei Maßangaben, was wieder bedeutet der eigentliche Schnitt muß angepaßt werden.
    viele liebe Grüße Rubinengel

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  6. @Maike: Eine Frage vorab: Kann man das Nähfragezeichen auch gerne noch mit größerer Verspätung beantworten oder möchtest du es nach einer Woche lieber abhaken? Ich frage, weil ich eigentlich auf die Frage 'Müsst ihr Schnitte ändern' hätte antworten wollen, aber leider keine Zeit dafür gefunden habe.
    Nun zu deiner Frage Maike, ob ich schon mal einen Maßschnitt gekauft habe: Nein. Würde ich sehr gern mal ausprobieren, aber sie sind mir einfach zu teuer.
    Bei mir ist es ähnlich wie bei 'Siebenhundertsachen', ich tast mich von allen Seiten an einen passenden Maßschnitt heran. Viele Wege führen nach Rom hat meine Schneidermeisterin vor 30 (!) Jahren immer gesagt. Das genialste was ich in dem Zusammenhang je gemacht habe sind die Grunschnittschablonen. Damit lässt es sich sehr effektiv arbeiten. Voraussetzung ist dass man sich einen passenden Grundschnitt gemacht hat, auf welche Art und mit welcher Methode auch immer. Übrigens gibt es auch diese Grundschnitte von Butterick z.B. Your personal fitting pattern .
    @Alle die hier kommentiert haben: Es ist sehr interessant was ihr zu dem Thema schreibt. Auch den Blog von 'stichelbeere' kannte ich noch gar nicht... den finde ich sehr interessant weil ich manchmal auch nach Müller konstruiere. Danke dafür 'Lucy in the Sky'. :-)

    Wisst ihr was? Das was mich hier am Bloggen total nervt, ist dass es keine Antowortfunktionen gibt... dies Thema hier ist eins für ein Forum mit entsprechenden Forenfunktionen. :-( Gibt es eigentlich ein zentrales Forum wo sich viele aus dieser deutschen Blogger Szene treffen???
    Wie auch immer.

    Grüße von Immi

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  7. Ich stehe mit den Fertigschnitten gar nicht so auf Kriegsfuß. Bei mir passt meistens, was ich nähe.Trotzdem fände ich es faszinierend eigene Schnitte zu konstruieren. Also quasi zu designen. Ich habe mal einen solchen Schnittmuster Konstruktionskurs gemacht wie deine Freundin, war aber sehr enttäuscht, weil wir uns im Grunde genommen nur sehr genau vermessen haben und dann alles in einen Computer getippt haben, der dann (für extra Geld übrigens :-) - was mich als damalige Studentin sehr ärgerte) den Hosenschnitt ausgespuckt hat. - Genäht habe ich ihn nie. Ich weiß nicht warum. Enttäuscht war ich deshalb, weil ich es viel spannender fände, wirklich selbst einen Schnitt zu durchschauen und umbauen zu können. Dazu habe ich eine ganz tolle Erfahrung gemacht, die leider mittlerweile schon jahrelang zurückliegt: in der Uni haben wir WIRKLICH maßgeschneidert ein Barockkleid mit einem korsagenartigen Oberteil genäht. Das war eine wahnsinnig tolle Sache und ich erinnere mich, dass ich mit den Maßen und meinem Grundschnitt dann auch einen eigenen abgewandelten Schnitt erstellt habe. Leider war es sehr kompliziert und ist sooo lange her. Vielleicht zeig ich es euch mal, wenn ich Zeit finde...
    lg Paula

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  8. Ganz ähnliche Gedanken zum Thema "Nutzen des Schnittmuster"s hatte ich jetzt Mehrfach. Ich gestehe, viele Kleider schau ich mir gern an, hab inzwischen 1 - 2 Oberteile, die bei mir sitzen wie nach Maß und konstruiere dann daraus das Kleid. Gut, das Etuikleid war ein anderer Versuch (mit Erfolg, ich hab einen neuen besseren Standartschnitt). Denn Tatsächlich komme ich beim Messen immer auf oben 38 und unten 44, was dann zumindest unten viiel zu weit ist (was nicht an meinen Messfähigkkeiten liegt).
    Nun, wenn du dir aber einmal die Mühe gemacht hast, "deinen" Schnitt zu finden, warum solltest du noch Maschnitte kaufen?
    DAs Einzige, wo ich (außer Unterwäsche) noch nicht dran war, sidn Hosen. Die sitzen gekauft bei mir schon nicht und die ANleitungen sidn immer so elend lang....

    Liebe Grüße,
    Pauline

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  9. Das ist wirklich eine spannende Frage und die Kommentare dazu zu lesen, hat mir gerade wirklich Spaß gemacht :)

    Also ich habe auch noch keinen Maßschnitt ausprobiert. Irgendwie hab ich gar kein Vertrauen, dass dieser Schnitt dann wirklich besser sitzt. Was ich besonders demotivierend finde, ist die Tatsache, dass das Gewicht schwankt. Wenn ich mir die Mühe mache, einen Maßschnitt zu schneidern, dann passt er ja trotzdem nur zu bestimmten Zeiten perfekt.

    Was ich mir aber gut vorstellen könnte, wäre Zeit in Grundschnitte zu investieren. Ein gut passendes Oberteil, ein Rock und eine Hose. Ganz schlicht. Und dann kann man damit rumspielen, sich aus Zeitungen und Co inspirieren lassen und muss sich nie mehr eine Burda kaufen :) Ich habe mir die Kurvenlineale von Lutherloh gekauft und ändere damit immer wieder mal einen Schnitt. Dennoch nähe ich zwischendurch dann doch wieder Fertigschnitte, weil ich immer wieder, na ja sagen wir mal "neidisch" bin, wieviel andere Hobbyschneiderinnen so nähen, in der Zeit, in der ich gerade mal einen Schnitt vorbereitet habe...

    Lieben Gruß,
    minnies

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  10. Ganz herzlichen Dank für die ausführlichen Kommentare! Da sind ganz viele spannende Aspekte drin, an denen ich weiterdenken werde. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

    @ immi Natürlich kannst du auch noch später am Nähfragezeichen teilnehmen. Das Problem besteht nur darin, dass wir Dich dann noch finden. Ich weiß nicht, ob nach Ablauf der Woche noch jemand auf die Mr. Linkys klickt. Mein Vorschlag: hinterlasse beim nächsten Nähfragezeichen in den Kommentaren einen Hinweis mit dem Link zu deinem Beitrag ZUSÄTZLICH zu dem Eintrag bei Mr. Linky. Dann finden wir deine Gedanken!

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  11. Meike,
    ich bin hier zwar nur eine stille Mitleserin (und finde es toll, was Du alles so machst!). Vor kurzem hab ich bei uns in einem kleinen Stoffladen einen Flyer für diese Firma/ Seite gesehen: www. zwischenmass.de
    Da gibt es Schnitte in Zwischengrößen und man kann auch Maßschnitte bestellen. Ich hab keine Ahnung, ob das was taugt, aber ich dachte, vielleicht ist das ja für dich interessant...?
    Liebe Grüße,
    Miki

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  12. hallo
    ich habe bei ebay das pfaff maßschnittsystem ersteigert. es gibt einen grundschnitt, der punkt für punkt genau beschrieben an deine maße angeglichen wird, ganz ohne computer. ich bin ganz begeistert, da man versteht, wie man allgemein schnitte an die persönlichen maße angleichen kann oder je nach modell oder nach modesaison verändern kann, ganz nach belieben.
    das pfaff maßschnittsystem ist sehr schwer zu bekommen und im internet findet man so gut wie gar nichts an information darüber.
    es gibt alle grundschnitte für die frau und dem kind.
    es ist gut beschrieben und man wird durch dieses werk creativ in der schnittveränderung, kann ich nur empfehlen, man muß allerdings beim suchen geduld aufbringen, sehr rar.
    liebe grüße roswitha

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