Montag, 11. Dezember 2017

Blogparade Heldinnentasche



Was ich am Nähen so mag: ein Schnittmuster ist nur der Ausgangspunkt. Es ist wahnsinnig spannend, was die einzelne Näherin damit macht. Je nach Wahl des Materials und der Zutaten und den dazugehörigen Kleidungsstückten bzw. Accessoires, gibt es unzählige Variationen des gleichen Dings. Genau dieses Vielfalt an Möglichkeiten rund um das Thema Heldinnentasche, möchten meine kreativen Probenäherinnen und ich euch in den nächsten Tagen zeigen. 

Heute zeige ich euch meine ersten beiden Heldinnen - die Termine und Links zu den anderen Stationen der Parade, findet ihr am Ende dieses Blogposts. Ich habe die Heldinnentasche bisher in zwei Varianten genäht. Ich bin allerdings sicher, dass noch Einige folgen werden, denn Taschen kann eine Frau ja nicht genug haben.

Selbstportrait mit Handystick :-)


Meine erste Heldin nähte ich aus einem schwarzen Jeans, den ich mir ursprünglich mal für ein Kleid gekauft hatte. Nach dem Waschen war der Jeans bretthart und wurde auch durch Bügeln nur unwesentlich weicher. Also lag er in meinem Lager und wartete darauf, etwas ganz anderes, als ein Kleid zu werden. Für die Tasche war er perfekt. Jeans näht sich leicht und ich mag auch seine etwas hellere Innenseite, die ich durchaus ansehnlich finde. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei der Heldinnentasche sieht frau auch hin und wieder die Innenseite der Außentasche. Der schwarz-graue Jeans passt eigentlich zu fast allem, deswegen ist diese Tasche auch meine Lieblingsheldin und wird quasi unununterbrochen genutzt. 


Experimente erwünscht!


Auf dem Tauschtisch beim Nähbloggerinnentreffen in Köln begegenete mir dann dieser "Tigerplüsch". Ich weiß, das ist sind keine Streifen und es ist definitiv auch kein Tiger, aber da, wo ich herkomme heißt jeder Animalprint "Tiescher".  Mich faszinierte die Idee, daraus auch eine Heldin zu nähen.




Das Kunstfell ist toll, aber ein etwas festerer Stoff täte der Heldinnentasche doch besser, denn dann hat sie aus sich selbst etwas Stand und die Form kommt besser zur Geltung. Bei dieser Tasche habe ich die zusätzliche Handytasche (die auf die Innentasche genäht wird, aber in der Außentasche liegt) weggelassen. Der "Deckel" der Handytasche ist zweilagig - das funktioniert bei dicken Stoffen nicht so gut. Sollte ich dieses zusätzliche Täschchen vermissen, werde ich sie aus einem schwarzen Stoff nähen. Ein späteres Einfügen ist kein Problem, denn die Handytasche wird sowieso im letzten Schritt genäht. 


Mehr Heldinnen braucht das Land


Das Probenähteam nutzte für ihre Heldinnen ganz unterschiedliche Stoffe und berichten in ihren Blogartikeln von ihren Erfahrungen mit dem Schnittmuster der Heldinnentasche und ihrer Materialauswahl. Seid gespannt. Morgen geht es los mit Tina, Sophie und Yvonne.

Dienstag, der 12.12.:
Tina, Sophie (Facebook) und Mücke

Mittwoch, der 13.12.:
Frau Sonnenburg und Frau Ostenfelder Nähstube

Donnerstag, der 14.12.:
Mariabarbara, Patchworkangel(a), Chris'Nadelspiele, Strickprinzessin, Wiebke und Birgit

Dienstag, der 19.12.
Nochmal Frau Naekatze und Chris'Nadelspiele, Ejas Freudentränen

Donnerstag, der 21.12.
Birgit und Mariabarbara


Mehr Heldinnentaschen findet ihr auch nach und nach auf Instagram unter dem Hashtag #Heldinnentasche. Die erste Heldin einer Schnittmusterkundin konnte ich dort schon gestern Abend entdecken und freute mich wahnsinnig darüber! Vielen Dank fürs Zeigen @Frau Fichtennadel!


--> Das Schnittmuster für Heldinnentasche bekommst du im Schnittmusterkiosk. *klick*

Dort findest du auch die passende schwenkbare Steckschnalle und den perfekten Zwei-Wege-Reißverschluß in O-Fom sowie eine Magnetschließe






Freitag, 8. Dezember 2017

Neues Schnittmuster: die Heldinnentasche




Sie ist da! Unsere erste Tasche! Es ist ein Ding! Ein erstes Schnittmuster aus dem Hause crafteln, das eigentlich kein Kleidungsstück ist. Aber irgendwie ist es auch keine typische Tasche. Eine andere Form, ungewöhntlich geformte Schnittteile, kleidsam und funktional, eben typisch stokx

Das Geheimnis der Heldinnentasche ist die (Held-)Innentasche


Die Heldinnentasche ist ein Accessoire, aber fast wie ein Kleidungsstück. Sie ist eine Umhängetasche, die diagonal über die Brust von einer Schulter zur anderen Körperseite getragen wird, denn Heldinnen brauchen die Hände frei, um sich um die wichtigen Dinge zu kümmern. Durch die ausgeklügelte Schnittführung passt sich die Heldinnentaschen den Körperformen an und schmeichelt jeder Figur.



Ich nutze die Heldinnentasche seit Jahren. Sie ist so praktisch und schick! Alles, was ich griffbreit brauche, wie Mütze oder Handschuhe, kommen in die Außentasche und alles was sicher verstaut sein muß, ist sicher hinter einem Reißverschluß, den ich mit einer Hand öffnen kann, egal, auf welcher Seite ich die Tasche trage, versteckt. Eine zusätzliche kleine Tasche mit Klettverschluß, die auf die Innentasche genäht und in der Außentasche versteckt ist, heißt im Schnittmuster "Handytasche", aber ich nutze sie für meinen Schlüsselbund.





Es macht mich so glücklich, dass die Designerin dieser sehr besonderen Tasche, Melinda Stokes, mir ermöglichst dieses besondere Design als Schnittmuster umzusetzen. Für eine Designerin, die eigentlich klare Vorstellungen hat, wie ein fertiges Modell aussehen soll, ist es nicht einfach, ihren Entwurf freizugeben und der Kreativität der Hobbyschneiderinnen zu überlassen. Frau stokx und ich sind sehr gespannt, was ihr aus diesem Designerschnittmuster zaubert!


Eine ausführliche Anleitung mit detaillierten Grafiken und drei zusätzliche Tutorials für deinen Näherfolg


Die Heldinnentasche ist ein Meisterstück, das heißt, sie ist nicht ganz einfach zu nähen, denn die Schnitteile sehen anders aus, als bei anderen Taschen. Die Anleitung enthält aber neben vielen Grafiken auch zusätzliche Tutorials, in denen die besonderen Nähtechniken wie z.B. Kappnähte erklärt werden.

So wird es auch weniger geübten Näherinnen möglich sein, sich eine Heldinnentasche zu nähen, wenn sie sich zunächst für einen freundlichen Stoff (z.B. einen Jeans oder einen kräftigen Twill entscheiden) und sich dickere Stoffe (wie z.B. Möbelstoffe oder Kunstleder) für die nächste Tasche aufheben. Mit jedem Nähwerk kannst du etwas dazulernen. Wir haben uns große Mühe gegeben, dir die Umsetzung so einfach wie möglich zu machen!



Meine großartigen Probenäherinnen haben Heldinnentaschen aus den unterschiedlichsten Materialien genäht. Es ist nur ein Schnittmuster, aber die Designbeispiele sind so vielfältig und passen sich ganz wunderbar in die Garderobe der Trägerin ein.

Nächste Woche zeigen wir mit einer Blogparade ganz viele verschiedene Varianten der Heldinnentasche. Auf dem Deckblatt siehst du die wunderbaren Heldinnen von Frau Naehkatze und Patchworkangel(a).






Nähzutaten für die Heldinnentasche im Schnittmusterkiosk


Das Schnittmuster für die Heldinnentasche ist seit heute exklusiv im Schnittmusterkiosk erhältlich. Wie immer bekommst du ein digitales Schnittmuster sowohl in DIN A4 zum zusammenkleben und einer Plotdatei, die du schnell und günstig bei Plotterserviceanbietern im Internet bestellen kann. Die ausführliche Anleitung enthält 10 Seiten mit 20 Grafiken und 3 extra Tutorials sowie 20 Seiten Schnittmuster zum selbst ausdrucken. Wir empfehlen, die Anleitung auf einem Tablet zu nutzen, um die farbigen Grafiken bei Bedarf zu vergrößern und natürlich um Papier zu sparen.

Im Schnittmusterkiosk findest du auch die schwenkbare Steckschnalle, die bei stokx gerne für Taschen genutzt wird, damit sich das Accessoire noch besser den Körperformen anpassen kann. Ab nächster Woche führen wir auch den passenden Reißverschluß in O-form, der es dir einen einfachen Zugriff auf die Innentasche ermöglicht, egal, auf welcher Körperseite du die Tasche trägst. Du kannst den Reißverschluß jetzt schon mitbestellen - wir versenden ihn, sobald er geliefert wird.






*klick* ---> hier gehts zur Heldinnentasche im Schnittmusterkiosk

Freitag, 1. Dezember 2017

Wieder was gelernt!



Ich stöberte gerade durch meinen Instagramfeed und da fand ich dieses Foto, was ganz herrlich zum heutigen 1. Dezember passt. Es zeigt meine 24 Beiträge zu dem DIY-Adventskalender #24kleineFreuden, den Frau Masulzke und Frau Undiversell organisiert haben. Heute durfte ich das erste Päckchen öffnen und dann bemerkte ich, dass ich außerdem noch etwas Wichtiges gelernt habe. 

Im Stoffladen wunderte ich mich schon öfters, wie dringend Kundinnen Dinge genauso wie im Katalog oder der Dekoration abgebildet nähen wollten. "Warum?" fragte ich mich und fand darauf keine Antwort. Bei mir ist eher der Gegenteil der Fall: wenn ich etwas zu oft sehe, dann mag ich es nicht mehr haben  - besonders bei Genähtem, denn sonst könnte ich mir ja auch Klamotten kaufen! Ich übersehe mich schnell an bedingten Dingen und empfinde es gerade als besonders, wenn ich mir bezüglich Stoffwahl zum Schnittmuster etwas besonderes ausgedacht habe. Deswegen war ich oft irritiert, wie schnell genau die Stoffe, von denen Modellbeispiele gezeigt wurden, ausverkauft waren.

Und dann machte ich meinen Anteil für den DIY-Adventskalender - das Ergebnis zeige ich euch, nachdem meine Päckchen geöffnet wurden. Die Idee war schnell gefunden, der Prozess, etwas in 24-facher Ausfertigung zu machen, dauerte schon länger. Und dann sagte Frau Masulzke streng zu mir: "du mußt dir aber schon Mühe geben, beim Verpacken!"

Ja, beste Freundinnen sind manchmal sehr direkt. Frau Masulzke weiß natürlich aus langjähriger Erfahrung, dass der Inhalt meiner Geschenke die lieblose, hässliche Verpackung vergessen lässt. Ups, aber anscheinend nicht ganz, sie scheint sich doch daran zu erinnern. Nachdem ich bei Vorbereitungen zum Schnittmusterkioskgeburtstag mich schon darin übte "Dinge etwas schöner zu machen" und quasi ein Dekorations-Praktikum bei Frau Masulzke machte, fühlte ich mich nun herausgefordert, mir auch bei der Geschenkverpackung der Advenskalenderkleinigkeiten etwas Schöneres als sonst zu produzieren.

Frau Masulzke kennt mich und gab mir den hilfreichen Tipp, in welchem Deko-Geschäft ich fündig werden würde. Ich ging also dorthin und war als Dekolegasthenikerin - wie immer in solchen Geschäften - von dem ganzen Blingbling völlig überfordert. Ich drehte eine Runde und als ich gerade das Geschäft wieder verlassen wollte, hatte ich die rettende Idee! Dekoration! Ich brauchte nur den Kopf zu heben, mir die Dekoration anzuschauen und dann exakt nachzumachen, was mir gefiel! Das war ja einfach! Allerdings auch teurer, als meine bisherigen Einpackmaterialien. Aber einfach!


Lernen geht meist Schritt für Schritt


Und jetzt, ein paar Wochen später, fiel der Groschen. Na klar, ich Dekolegasthenikerin kann ja von den Profis lernen und in der ersten Phase meiner "Ich bemühe mich Geschenke schön einzupacken"-Versuche erstmal nur kopieren. Wenn ich mehr Übung habe, dann weiß ich auch, was ich wann, wo und wie günstiger kaufe bzw. selbst machen kann. Aber jetzt, als Anfängerin ist das der realistische Weg.

Und dann verstand ich, wieso viele Frauen genau das Nachnähen wollen, was sie als Modellbeispiel sehen. Nähen ist mit so viel Risiko verbunden! Wir müssen im Vorfeld so viel Vorstellungskraft investieren - das ist nichts im Vergleich zum Shoppen. Kaufkleidung können wir vorher anprobieren und die Idee für ein bestimmtes Kleidungsstück verwerfen, weil wir in der Umkleidekabine sehen, wie scheußlich es an uns aussieht. Wenn wir nähen, dann erkennen wir erst am Schluß, ob das erträumte Ding uns wirklich schmückt. Nachzunähen, was es als Modellbeispiel gibt ist Risikominimierung. Der Stoff und der Schnitt funktionieren zusammen und frau kann wenigstens auf dem Bild oder an eine Puppe schon mal sehen, wie das fertige Ding aussehen wird. Nun kann ich das verstehen und finde das ganz und gar nicht mehr komisch. Der Mut und die Kreativität, etwas Eigenes auszuprobieren, kommt irgendwann und bis dahin finde ich es bei jedem Mensch großartig, wenn sie oder er anfängt, etwas für sich zu nähen.

Donnerstag, 30. November 2017

Hinter den Kulissen im November

Hier ist es im Moment ruhig. Das ist in der Regel genau dann der Fall, wenn es hinter den Kulissen ordentlich brummt. Zeit, mal wieder einen Post darüber zu schreiben und etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. 

Nachdem Anfang November mein erster Onlinekurs mich mit ganz viel Glück erfüllt, weil ich endlich eine Form gefunden habe, ganz viele Leute an meinem Wissen teilhaben zu lassen, ohne dafür Reisen zu organisieren, war ich den Rest des Novembers fast ausschließlich mit dem neuen Schnittmuster beschäftigt. Ich hatte euch ja schon verraten, dass es ein "Ding" sein würde und kein Kleidungsstück und jetzt sind wir kurz vor der Ziellinie. Schon in wenigen Tagen erscheint das neue Schnittmuster!

Wo bekomme ich nur dieses Ding her?

Der Start des Probenähens mußte zunächst um einige Wochen verschoben werden, weil das Ding eine Nähzutat hatte, die einfach nicht beschaffen konnte. Dank tatkräftiger Unterstützung des großartigen Probenähteams und ordentlich um die Ecke denken, haben ich dann tatsächlich einen Lieferanten dafür gefunden - allerdings genau zu dem Zeitpunkt, als Frau stokx sagte, dass dieses Ding gar nicht unbedingt notwendig sei. Ihr könnt euch vorstellen, wie sinnbildlich mein Kopf auf die Tischkante knallte! Aber egal, es gibt diese Nähzutat des Orginaldings und sie ist nun auch bei mir eingetroffen, so dass ich sie euch zum Start des Schnittmusterverkaufes auch anbieten kann. Wer ein Ding möglichst "original stokx" nähen möchte, der steht damit nichts im Wege.






Aber was heißt schon "original stokx"! In dem Moment, in dem ihr mit einem Schnittmuster, einem Stoff, den ihr dafür auswählt und den Nähzutaten ein Ding entstehen lässt, wird es zu deinem ganz eigenen Original. Es ist so spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Dinger werden, wenn ganz unterschiedliche Materialien verarbeitet werden! Ich habe zum Beispiel das Ding mal aus Fell genäht, den ich auf dem Tauschtisch beim Bloggerinnentreffen fand. Wäre dieses Fell nicht ganz zufällig in mein Leben getreten, wäre ich nie auf die Idee gekommen! Ach, ist das alles spannend!




Die Probenäherinnen hatten ordentlich damit zu kämpfen, dass die Anleitung nicht so komfortabel war, wie frau es erwarten könnte. Ich lieferte Text und Bilder getrennt, was bei einem Nähwerk mit sehr ungewöhnlich geformten Schnittteilen schon mal zu Verwirrung führen kann. Aber genau das macht die Schnittmuster von stokx aus: Es wird ein Ding, das eine ganz andere Form hat, also ihr das von so Dingern normalerweise kennt! Ist das nicht spannend?!


Die Anleitung ist nun schön,
aber noch steht nicht jedes Komma am richtigen Platz

Ich hatte lange überlegt, ob ich überhaupt Schnittmuster für Dinge in den Schnittmusterkiosk nehmen möchte, obwohl ich so ein Ding von stokx schon seit vielen Jahren benutze. Die Schnittmuster von crafteln stehen für Kleidungsstücke für EVERY.BODY, passen da Dingse ins Konzept? Aber ja, habe ich dann entschieden, denn dieses Ding ist eigentlich mehr, als ein Ding und fügt sich perfekt in ein aus unseren Schnittmustern genähtes Outfit ein. Ich finde, es sieht ganz hervorragend an der Frau aus, egal, welche Körperform sie hat. Es ist nützlich, unser Ding und es schmückt auf seine ganz besondere Art und Weise. Ich bin wirklich froh, es zu einem Schnittmuster gemacht zu haben!

Kleine Sneak-Preview

Jetzt wird noch ein letztes Mal alles  Korrektur gelesen und nächste Woche kommt das neue Schnittmuster. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie ihr das Ding findet, aber ich bin sicher, dass ihr genauso begeistert sein werdet, wie meine fantastischen Probenäherinnen und ich. Ich freue mich drauf!


Montag, 27. November 2017

Neu: Geschenkgutscheine




Mir schwant: Weihnachten ist schon bald. Überall sehe ich schon Lichtlein und dauernd lese ich von Adventskalendern - heute habe ich mich dabei ertappt, ein Weihnachtslied im Radio mitzusingen...

Falls auf eurem Wunschzettel noch Platz ist, dann wünscht euch doch einen Gutschein für den Schnittmusterkiosk! Diesen könnt ihr nicht nur für Schnittmuster einlösen. Im Schnittmusterkiosk gibt es ja auch noch Bücher, Nähzutaten und Stoffe. Das Angebot wächst Schritt für Schritt und alles, was es im Schnittmusterkiosk gibt, ist von mir sorgfältig ausgewählt und wirklich empfehlenswert.


Wünsche dir einen Kurs zum Thema "Schnittmuster anpassen"!


Anfang des Jahres geht es richtig los mit der crafteln akademie. Nach meinem Pilot-Onlinekurs Anfang November bin ich nun sehr motiviert, meine bewährten Workshopkonzepte Stücke für Stück als Onlinekurs zu konzipieren und durchzuführen. Ich freue mich, mit diesem Onlineangebot noch mehr Menschen aus ganz Deutschland erreichen zu können!

Natürlich starte ich mit "Nichts klafft mehr", dem beliebten Kurs, in dem ich Dir zeige, wie du eine kombinierte Weiten - und Längenänderung für Oberteile, eine FBA, machen kannst, denn das ist mein mit Abstand beliebtester Workshop. Aber ganz bald werde ich mich auch um die anderen Themen kümmern, die mir und euch am Herzen liegen. Sei gespannt.

Die Gutscheine gibt es in verschiedenen Beträgen. Sie kommen ohne Aufpreis per Post und können an die Bestelladresse oder auch mit Grüßen an eine Wunschadresse gesendet werden. Alle Gutscheine sind drei Jahre lang gültig und für alle Artikel im Schnittmusterkiosk anwendbar. Wünsch dir was!

----> *klick* mit diesem Link kommst du direkt zu den Gutscheinen!

Freitag, 24. November 2017

Angebot: Schwarzer Freutag 2017




Weil es letztes Jahr so gut angekommen ist und weil ich absurde Aktionen immer noch super finde und überhaupt, weil ihr meine Lieblingsblogleserinnen seid, gibt es auch dieses Jahr wieder einen Grund zum Freuen.

Heute gibt es meine Schnittmuster mit 20% Rabatt und wenn ihr daraus ein schwarzes Kleidungsstück näht, dieses bis Silvester auf eurem Blog oder Instagram zeigt, mich davon wissen lasst, dann bekommt ihr auch noch einen Gutschein in Höhe von 5 € für euer nächstes Schnittmuster.

Einzige Ausnahme: das Ninjashirt, denn das gibt es nicht nur heute sondern auch noch weitere 6 Tage zum #NinjaNovember-Spezialpreis und das sind dann sogar 21.43 % Rabatt.

Mittwoch, 22. November 2017

#NähbloggerinnentreffenKöln2017



Am Wochenende war ich auf dem Nähbloggerinnentreffen in Köln und ich bin noch ganz beseelt! Das war ein schönes Wochenende! Wiedersehen mit alten Bekannten und auch ganz viele neue Gesichter, die ich zwar aus dem Internet schon kannte, aber ein Treffen live und in Farbe ist dann doch noch mal etwas ganz anderes. Wenn ich bedenke, wie viele Jahre wir einander bei der persönlichen Entwicklung und Nähgeschichte begleiten, das ist wirklich toll! 

2012 war mein erste Nähbloggerinnentreffen und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie geflasht ich damals war, so viele gut gekleidete Frauen auf einen Haufen zu sehen! Das ist wirklich ein Augenschmaus und ein deutlicher Kontrast zu dem, was mir der Alltag meist bietet. Jedem Kleidungsstück merkt frau an, wie sorgfältig es erstellt und ausgewählt ist und wie sehr es der jeweiligen Frau schmeichelt.



Miteinander reden, Zeit verbringen, Kleidung anfassen, fachsimpeln und Stoff tauschen macht einfach Spaß. Aber besonders gut hat es mir gefallen, dass wir zusätzlich unseren Horizon in zwei wahnsinnig spannenden Workshops erweitern konnten. Bei beiden Themen war ich sicher, schon viel zu wissen und trotzdem habe ich so viel gelernt. Eine andere Sicht auf das Thema, der spezielle Blick der Referentinnen, die Fragen der anderen und das Erleben erweiterten meinen Horizont noch einmal ein großes Stückchen. Materialkunde mit Frau Nahtzugabe und @belekeck (Instagram) war deswegen so toll, weil alles so anschaulich und aus der Hobbynäherinnenperspektive erklärt und an vielen Beispielen gezeigt wurde. Ich Glückliche, habe sogar einen Fadenzähler gewonnen. Das ist eine beleuchtete Lupe, mit der ein Stoff noch genauer in Augenschein genommen werden kann. Toll! Sehr spannend fand ich auch, dass wir an Hand von drei Stoffproben, das Material erraten sollten und dann mit Brennproben die Lösung gezeigt wurde. Ich bin sicher, jetzt werden noch mehr Hobbynäherinnen sich zu zündeln trauen.



Im Workshop bei Sebastion Hoofs ging es um das Thema messen. Ein mir auch durchaus vertrautes Thema, umso spannender zu sehen, wie es ein Maßschneider angeht! Mich beeindruckte, wie sehr verschiedene Körpermaße genutzt wurden, um eine Aussage über Körperform und Körperhaltung zu treffen, um dies bei der Schnittkonstruktion zu berücksichtigen. Diese Feinheiten der Vorarbeit! Mich wunderte aber auch nicht, dass Sebastian dann noch von vier Anproben sprach um das Kleidungsstück wirklich passend zu machen, denn der Anspruch an Kleidung vom Maßschneider ist natürlich hoch. Das Ergebnis konnten wir bei ihm und seinem bezaubernden Assistenten Tom bewundern. Auch das war ein Augenschmaus auf einem ganz besonderen Level.




Mir wurde durch das Erleben, wie ein Maßschneider an das Thema Messen rangeht noch mal deutlich klar, was mein konkretes Anliegen ist: meine Stärke liegt darin liegt, scheinbar kompliziertes umsetzungsorientiert zu erklären. Ich habe mir das Wissen Stück für Stück aus verschiedenen Quellen angeeignet und gebe es "mundgerecht aufbereitet" an Hobbyschneiderinnen weiter, die weiter mit Schnittmustern nähen, aber diese endlich passend machen wollen. Mein Weg ist der pragmatische Weg, ich reduziere Komplexität und zeige wie es geht, Schnittmuster anzupassen -  auch wenn ich gut verstehe, wieso Nählehrerinnen und Maßschneider sagen "ach, das konstruieren wir lieber neu".

Auch wenn ich das Internet dafür liebe, dass wir alle quasi um die Ecke sind, ist es doch immer wieder ein noch viel wärmeres Gefühl, sich zu treffen und zu begegnen. Vielen Dank für die großartige Organisation an Susi, Elke, Brigitte und Antje! Dieses Gefühl wird mich ganz sicher noch in den nächsten Tagen begleiten und erfreuen. Und wie großartig, dass ich mich von Vielen mit den Worten "wir sehen uns im Januar in Bielefeld, um ein Wochenende gemeinsam zu nähen", verabschieden konnte. Ach, da freue ich  mich natürlich auch schon jetzt darauf!


Mittwoch, 15. November 2017

#NinjaNovember: Tutorial FBA für Raglan

Foto: Monika Lauber


Immer wieder werde ich im Zusammenhang mit dem Ninjashirt und Ninjakleid gefragt "Aber wie geht eine FBA bei einem Raglanärmel? Und dann antworte ich: "Ganz genauso -  falls du sie wirklich brauchst"!

Anscheinend ist diese Antwort noch nicht klar genug, deswegen an dieser Stelle noch mal ausführlicher. 

Für alle, die nicht wissen, was eine FBA ist. Das ist eine Methode, um bei großer Brust ein vorderes Oberteil genau dort weiter zu machen, wo der Platz für die Brust gebraucht wird. Hier und hier habe ich das schon mal ausführlicher erklärt und Anfang des Jahres, wird es dazu auch einen Onlinekurs von mir dazu geben.

Aber nun zur FBA für Raglan


In der Grafik siehst du einen Teil des halben Vorderteils des Ninjashirts. Du erkennst unten die gerundete Schneidelinie, für die Shirtlänge, den Brustabnäher in der Seitennaht und oben endet das Bild einen Tick über der Schulter, am Kapuzenansatz. Die Schulter habe ich dir als gestrichelte Linie eingezeichnet. Sie liegt genau an dem mittleren Passzeichen im Armloch, denn dieses trifft beim Ninja auf den Schulterabnäher.







Für die FBA brauchst du zwei Anhaltspunkte: den Brustpunkt und die Stelle "1/3-Armloch". Praktischerweise ist "1/3 Armloch" ziemlich genau am unteren Armlochknips. Das ist also einfach. Ob dein Brustpunkt nun kurz vor der Abnäherspitze ist oder nicht, das solltest du vor der FBA überprüfen. Dazu knickst du das Schnitteil an der Schulter, so wie die gestrichelte Linie gezeichnet ist ab, hältst dir das Schnitteil an, so dass die gestrichelte Linie/die geknickte Oberkante an deiner Schulter und die vordere Mitte schön ausgerichtet ist. Dann markierst du mit einem Stift den Brustpunkt.

Jetzt kannst du, wie gewohnt eine FBA machen. Vorderteil von der unteren Saumkante bis zum Brustpunkt einschneiden und dann weiter bis zu "1/3 Armloch". Außerdem schneidest du von dem unteren Abnäherknips bis kurz vor den Brustpunkt ein, ziehst das Schnittmuster für die Mehrweite auseinander, zeichnest den Abnäher neu bis kurz vor den Brustpunkt und legst mit deinem Ninja los.


Foto: Monika Lauber


Das Ninja braucht aber nicht unbedingt eine FBA!


Im Ninja-Schnittmuster ist durch den raffinierten Wasserfall zusätzlich Platz für die Brust konstruiert. Damit es wirklich, wirklich gut sitzt, kannst du bei einer sehr großen BU-OBU-Differenz noch zusätzlich eine FBA machen. Wirklich brauchen, wirst du sie vermutlich aber nicht, denn in den größeren Größen hat die Designerin schon ordentlich Platz für die Brust vorgesehen.

Was du aber machen solltest, ist zu kontrollieren, wo bei dir der Brustpunkt ist, denn ein Abnäher, der nicht auf die Brust zeigt, ist kein schöner Abnäher. Der Abnäher soll nicht auf dem Brustpunkt enden, aber kurz davor.

Das Schnittmuster für das Ninjashirt - und kleid bekommst du im Schnittmusterkiosk - den ganzen November über zum #NinjaNovember-Sonderpreis für 11 €.

Das klingt für dich spanisch und du würdest das lieber gründlich in meinem nächsten Onlinekurs erklärt bekommen? Dann melde dich für meinen Newsletter an, damit du die Kursankündigung nicht verpasst:

* Pflichtfeld



Freitag, 10. November 2017

#NinjaNovember - Woche 2 : dein Ninja macht dich stark



Jetzt sind wir schon in der zweiten Woche des #NinjaNovember. Noch immer kannst du das Schnittmuster für ein Ninjashirt oder Ninjakleid im Schnittmusterkiosk zum Angebotspreis von 11 Euro bekommen und mit dem Zeigen deines perfekten Ninjamoments einen Schnittmustergutschein  gewinnen. 






9. November - 15. November - Dein Ninja macht dich stark


Es gibt Momente, wo Kleidung unsere Rüstung für das Leben sein muss. Manchmal brauchen wir textile Unterstützung, um uns durch die Widrigkeiten des Lebens zu kämpfen. Dein Ninja macht dich zur Kämpferin. Zeig uns deinen Ninjamoment, in dem du anderen die Zähne gezeigt hast oder endlich mal zeigen möchtest. Dein Ninja macht dich dafür stark!





In welchen Momenten könnte dein Ninja dich stark machen?


Vielleicht müssen wir nicht immer so böse schauen, wie auf den Fotos, die meine Haus- und Hoffotografin Monika Lauber von der großartigen Kitty Koma und mir gemacht hat. Aber Durchsetzungsstärke und Power schaden nicht, um die größeren Stücke vom Kuchen zu bekommen, die uns eindeutig zustehen. 





Gibt es Situationen, wo du zur Kämpferin wirst oder werden solltest, um das zu bekommen, was dir zusteht? Wie wäre es, wenn du dir ein Ninja dafür nähst. Oder falls es vielleicht nicht wirklich vom Stil her zu deiner Lebenssituation passt, in der du in den Kampf ziehen muss: das Ninja ist auch eine ganz hervorragende Begleiterin, um sich müde aber glücklich auf dem Sofa vom Kampf auszuruhen. Aber das schauen wir uns nächste Woche an. 




Das Kleingedruckte


So kannst du mitmachen. Schicke mir drei Fotos deines besten NinjaMomentes in der jeweiligen Mottowoche. Auf einem Foto muß das Ninjashirt oder -Kleid an dir zu sehen sein, die anderen beiden Fotos erzählen deine NinjaMoment-Geschichte. Du kannst mit einem Ninja jede Woche teilnehmen und mit mehreren Ninjas sogar jede Woche mehrmals!

Wenn du auf Instagram bist, und dort auch noch deine Collage aus drei Bildern veröffentlichst und mit #NinjaNovember tagst, hast du eine zusätzliche Chance zu gewinnen und kommst ein zweites Mal in den Lostopf.

Einsendungen jeweils bis zum letzten Tag der jeweiligen Ninjawoche. Es entscheidet das Los. Die Gewinnerinnen werden am 1. Dezember bekannt gegeben.






Dienstag, 7. November 2017

Wenn ich für mich Kleidung nähe, nähe ich genau für den Körper, den ich habe

Gela Löhr vom Blog Lemondays veranstaltet eine Blogparade zum Thema „Wechseljahre“ und ich freue mich sehr in einem bunten Reigen von sehr unterschiedlichen Frauen und verschiedenartigen Texten, meinen Teil dazu zu steuern. 

Als eine Frau, die ihre Kleidung selbst näht und anderen Frauen hilft, dies auch für sich zu tun, habe ich einen ganz eigenen Blick auf das Altern und die mittleren Jahre. Ich glaube ganz fest, dass das Nähen der eigenen Bekleidung hilft, mit den Veränderungen des Körpers klar zu kommen und sich selbst so zu mögen, wie frau ist. 


Wo ist die Neugier geblieben?


Die Veränderungen des Körpers, haben mich von je her neugierig gemacht. Ich finde das alles einfach super spannend - aber es ist gar nicht so einfach, neugierig zu bleiben, ohne gleich zu bewerten!

Für Kinder ist diese Faszination für Veränderungen völlig normal. Sie sind begeistert davon, einfach zu wachsen, ohne etwas dafür zu tun; immer mehr zu können und zu dürfen. Merkwürdigerweise ist es für uns Erwachsene gar nicht mehr so einfach, diese Veränderungen zu bestaunen. Statt wie ein Kind den Geburtstag als Chance zu sehen, wieder etwas Neues erleben zu dürfen, fangen wir irgendwann an, unser Alter zu verschleiern und uns nicht mehr auf unseren Jahrestag zu freuen.

Dabei dürfte uns allen doch klar sein, dass das Leben ein Prozess ist, in dem Veränderungen passieren und der schließlich auch ein Ende hat. Oft habe ich den Eindruck, dass wir so tun, als wäre das nicht so. Wir verleugnen das Altern und die Unausweichlichkeit des Tode und rennen gleichzeitig einem Jugendideal her, das uns nur halb so glücklich macht, wie versprochen.


Ohne Vorbilder ist das Altern eine Herausforderung


Diese Sehnsucht nach Jugend und die Angst vor dem Altern sind wahrscheinlich ganz normal. Doch ich habe das Gefühl, dass genau dieser Eindruck ungesund verstärkt wird.

In den Medien sehen wir fast nur junge und hübsche Menschen und das macht etwas mit uns! Wir sind alle umgeben von zu viel Jugend und zu viel retouschierten Bildern, so dass wir irgendwie vergessen haben, wie ein echter Körper aussieht , wie unterschiedlich wir alle sind und wie großartig es ist, dass wir unverwechselbar sind und jeden Tag aufs Neue zu einer anderen werden (können).



Frauen verschwinden medial, wenn sie altern. Das Verrückte ist, das mir das erst bewußt wurde, als diese Statistik sah. Doch dann verstand ich, wieso es mir so oft an Vorstellungskraft mangelt, wie es ist eine tolle alte Frau zu sein! Wie soll ich für mich eine Form von Selbstsicherheit gewinnen, mit den zwangsläufigen Veränderungen des Lebens umzugehen, wenn es wenig sichtbare Vorbilder gibt und ich stattdessen medial mit Kunstgeschöpfen bombardiert werde?


Nicht du bist falsch, sondern das, was dir an Kleidung geboten wird


Stetiger Tropfen höhlt den Stein und wir können den Eindruck gewinnen, dass an uns irgendetwas nicht stimmt, wenn wir nicht aussehen, wie die aus dem Fernsehen. Dabei sehen die wenigsten Menschen so aus! Ich finde es immer sehr heilsam, im Sommer in ein Schwimmbad zu gehen, denn dort treffe ich die unterschiedlichsten Menschen und sehe, wie vielfältig unsere Körper eigentlich sind.

Auch wenn wir Kleidung kaufen wollen und wenig finden, was uns passt und gefällt, können wir verzweifeln und die Schuld an uns suchen. Das ist allerdings quatsch, denn Kleidung wird in Massenproduktion schnell und lieblos produziert - wenn wir nichts finden, dann liegt das nicht an uns, sondern an dem, was uns geboten wird. Was liegt da näher, als das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und unsere äußere Hülle selbst zu nähen?





Das Nähen meiner eigenen Kleidung veränderte mich


Als ich begann, meine eigene Kleidung zu nähen musste ich meinen Körper vermessen. Ich kann mich noch gut an die Zeiten in meinem Leben erinnern, als ich beim Arzt nur rückwärts auf die Waage gegangen bin und mir nur die relativen Veränderungen mitteilen liess. Die absoluten Werte verleugnete ich. Doch wenn ich meine Kleidung nähe, dann muß ich für einen Körper nähen, der ist, wie er ist. Wegschauen hilft genau so wenig wie den Bauch einzuziehen. Wenn ich Kleidung nähe, dann nähe ich genau für den Körper, den ich habe.

Wie die meisten Menschen, hatte ich als Vergleichsgrößen nur 90-60-90 im Kopf. Natürlich fand ich meine Zahlen daraufhin furchtbar. Schublade auf, Frau rein, Schublade zu. Es fiel mir schwer, diese Zahlen aufzuschreiben und hinzunehmen, es fiel mir schwer, sie mit den Zahlen in einer Größentabelle zu vergleichen, weil es sich für mich wie eine Bewertung anfühlte.


Die Bewertung ist in meinem Kopf


Dabei ist diese Bewertung völlig unnötig. Die Bewertung findet in meinem Kopf statt. Ich habe die Wahl, ,ob ich das zulassen oder meine Maße einfach als das nutze, was sie sind: es sind Zahlen, die mir ermöglichen gut passende Kleidung für mich zu nähen. Wie wunderbar!

Wenn ich für mich nähe, dann sollen meine Kleidungsstücke dort Weite haben, wo mein Körper Platz braucht. Es liegt an mir, das Kleidungsstück nach meinen Wünschen zu fertigen und dabei ist es völlig egal, wie andere Körper aussehen. Für diese nähe ich ja schließlich nicht, sondern für mich.





Es gibt keine Figurprobleme


Du hast keine Figurprobleme - du hast einen Körper, der sich im Laufe des Lebens verändert. So what! Wir haben nicht mehr die jugendlich straffen Körper der jungen Mädchen, für die ein Großteil der Kleidung entworfen wird. Es nützt nichts, wenn von diesem Ausgangsdesign, einfach nur weiter und länger gemacht wird, um mehrere Größengruppen zu bedienen. Ein großer Körper ist nicht ein kleiner Körper nur in größer. Je mehr Körper da ist, umso individueller sind die Ausprägungen.

Wenn wir Frauen älter werden und vielleicht auch die eine oder andere Schwangerschaft hinter uns haben, dann haben wir möglicherweise nicht mehr nur ein Bäuchlein, sondern einen Bauch. Dann verteilt sich das weiche Gewebe in der Körpermitte auch dorthin, wo wir mal eine Taille hatten und ehrlich gesagt, geht davon die Welt nicht unter. Unsere Brüste beugen sich der Schwerkraft und nicht jeden Tag haben wir Lust auf BHs, die uns die Brüste unter das Kinn schnallen. Der Rücken wird runder, die zusammengedrückten Bandscheibenlassen uns schrumpfen, dafür werden die Füße größer. Unser Körper sieht anders aus, als der eines jungen Mädchens. Es liegt an uns, ob wir das bedauern oder die Veränderungen nehmen wie sie sind: ein Zeichen dafür, dass wir lebendig sind.

Wir brauchen Namen für Körperteile, die wir früher nicht hatten - bei mir ist das zum Beispiel "Bauch 2" der seinen Raum fordert da, wo mal meine Taille war. Wir brauchen das Know How wie wir das was ist nicht nur benennen, sondern auch benähen können. Wir brauchen das Selbstbewußtsein im wahrsten Sinne des Wortes, genau diesem Körper eine  "angemessene" Hülle zu geben.


Vom Glück, sich die eigene Kleidung zu nähen


Viele Schnittmuster sind, wie Kleidung, die wir kaufen können, für junge Frauen gemacht. Allzu oft, wird Kleidung an jugendlichen Models vorgeführt, entworfen und dann einfach nur für die Alltagskundin größer gemacht. Das kann natürlich nicht gut funktionieren. Wir Frauen mitten im Leben, haben Brüste, die der Schwerkraft schon ein paar Jahre ausgesetzt waren und einen Körper, der uns schon zuverlässig durchs halbe Leben trug. Wir brauchen Kleidung für genau diesen Körper. Wer, wenn nicht wir wissen, wie dieser Körper aussieht und was er braucht?

Wenn ich mir meine eigene Kleidung nähe, dann habe ich die Pflicht, aber auch die Chance, mich wirklich zu sehen. Ich beschäftige mich mit mir und meinem Körper. Ich entscheide, mit was für einer äußeren Hülle ich der Welt begegnen möchte und nähe für das, was ist: meinen Körper. Ich habe die Fähigkeit, meinen Körper mit meiner Kleidung zu lobpreisen, ihn zu schmücken und mich in dieser Kleidung schön und stark zu fühlen. Denn ich habe diese Kleidung geschaffen und ich bin dieser Körper.

Ich habe es gar nicht mehr nötig, in dieses freudlose Spiel der Körperbewertungen einzusteigen, denn es ist unwichtig. Wenn ich meine Kleidung nähe, dann bin ich autark. Es gibt nur mich, meinen Körper und meine Träume davon, was für eine Frau ich sein will. Wenn ich nähen kann, dann kann ich Stück für Stück diese Frau erschaffen. Mit dem Gefühl der Selbstwirksamkeit, mit meinen eigenen Händen meine äußere Hülle zu gestalten, bin ich stark und schön.




Du möchtest auch durch selbstgemachte Kleidung stark und schön werden? 


"Nähen macht Spaß und Kleidung nähen macht glücklich!" ist mein Motto - wenn auch Du gerne Kleidung für dich nähen möchtest, nach Inspiration suchst oder dazu etwas Nachhilfe brauchst, dann schaue dich gerne auf meinem Blog um. Mein Schwerpunkt ist das Thema "Schnittmuster anpassen", denn wir sind alle Individuen und nicht von der Stange.

Ich kann dir zeigen, wie du Schnittmuster für deinen Körper anpasst, damit du dir Kleidung nähen kannst, die wirklich (zu) dir passt und ich habe Schnittmuster für dich, die an Frauen jeden Alters und mit jeder Körperform einfach toll aussehen.

Mit einer Anmeldung für meinen Newsletter, halte ich dich immer auf dem Laufenden und schenke dir einen 4 €-Gutschein für ein Schnittmuster deiner Wahl aus meiner Kollektion designer.pattern for EVERY.BODY. 


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Eine Blogparade ist eine feine Sache, denn sie macht Frauen sichtbar. Schau doch mal, was die anderen geschrieben haben.

Und das ist noch lange nicht das Ende.

5.11. Andrea Stark "Meine Wecheljahre und ICH"
4.11. Ilona Tamas "Wie wollen Elfen, Mädchen und Matronen"
3.11. Elke Janssen "Von Gummibärchen, Zwängen und Königtöchtern - oder meine Wechseljahre"
2.11. Sonja Haueis "Gestern war ich noch sexy, heute bin ich heiß"
1.11. Martina Kahlert "Das himmlische Wasser versiegt"
31.10. fit und in form 40 plus "Listen to your body - aber ich war taub"
30.10. leichtseinliebe "Destination ich"
29.10. Birte Hoefert "Hilfe, ich bin in den Wechseljahren"
28.10. Anna Roth "Was dein Horoskop über deine Wechseljahre verrät"
27.10. Beatrice Drach "Next Stop Menopause"
26.10. Wache Weiblichkeit "Lust und Genuss in der Menopause?! Hell yes!!!"
25.10. Nur auf Facebook verfügbar.
24. 10. Pelvis Floor "Oh nein, ich mag Bitterschokolade!"
23.10. Die Plaudertasche "Wechseljahre - jetzt schon?"
22.10. Alexandra Cordes Guth "Die eigene Unverwechselbarkeit sichtbar werden lassen"
21.10. Frauke Schramm "Blogparade: Meine Wechseljahre und ich"
20.10. Sabine Brüß " Ende oder Anfang? Wechseljahre 
19.10. Super Sabine "Eine Phase im Leben"
18.10. Uta Ossmann "Zeit des Neubeginns - Selbstbewußt und sexy!"
17.10. Be Mindful Berlin "Wir sind immer noch heiß - es kommt jetzt nur in Wellen"
16.10. 50-fabelhaft.de "Altbausanierung - im Wechselbad der Hormone"
15.10. powerofwoman "Meine Wechseljahre und ICH" 

Montag, 6. November 2017

Super Konzept: Online-Kurse




Gestern ging mein erster Onlinekurs offiziell zu Ende und ich bin einfach nur begeistert. Mir hat es wirklich riesig Spaß gemacht, den Kurs vorzubereiten und zu begleiten und bei den positiven Reaktionen der Teilnehmerinnen, wurde mir so warm ums Herz, dass ich heute immer noch Herzchen in den Augen habe. 

"Auf Nummer sicher - ab jetzt wählst du immer die richtige Größe für dein Nähprojekt" war ein Pilotkurs. Das heißt, es war ein Experiment auf vielen Ebenen und ich bin den Teilnehmerinnen dieser ersten Runde wirklich sehr dankbar, dass sie sich darauf eingelassen und so engagiert mitgemacht haben. Ab gesehen von der Technik, die ich zwar ausführlich ausprobiert, vor der ich aber immer noch großen Respekt hatte (von Video über Ausliefern der Inhalte bis hin zur Facebookgruppe), hatte ich mir ja auch überlegt mein Wissen zum Thema Schnittmuster anpassen in handliche Teilstücke zu zerlegen, die leicht und in wenigen Tagen umsetzbar sind. Doch wie groß soll so ein Häppchen sein? Nicht zu groß und nicht zu klein! Ganz abgesehen von dem dahinterliegendem didaktischen Konzept - würde das, was ich in mehr als 20 Jahren Erwachsenenbildung anwendete, auch online funktionieren?

Der Kurs ging gestern offiziell mit einem Webinar zu Ende, in dem die Teilnehmerinnen Fragen stellen konnten und mir erzählten, was der Kurs bei ihnen verändert hat. Doch damit ist er für mich noch nicht ganz zu Ende. Ich werde noch die letzten Fragen beantworten und die Teilnehmerinnen um Feedback bitten. Dann werden die Kursmaterialien zum Teil überarbeitet und ordentlich abgelegt. Vor allen Dingen werde ich eine Alternative zur Facebookgruppe auswählen! Es soll diesen Kurs und auch weitere Themen auf jeden Fall noch mal geben.


2018 kommen noch mehr Onlinekurse - los gehts mit "Nichts klafft mehr"


Für Anfang 2018 habe ich einen FBA-Kurs geplant, da freue ich mich schon sehr darauf, denn mein "Nichts klafft mehr"-Workshop ist nach wie vor mein Lieblingsworkshop, auch wenn ich ihn schon so oft durchgeführt habe. Es ist so toll, eine Methode an der Hand zu haben, die die Probleme von wirklich vielen Hobbynäherinnen löst (es klafft an der Brust, Oberteile werden oft bauchfrei und den Schnitt gibt es gar nicht bis zu meiner Größe), von der ich so überzeugt bin, dass ich sie wirklich im Schlaf erklären kann. Wie großartig wird es sein, dieses Wissen nun über das Internet weiter zu geben, ohne dafür irgendwohin zu reisen! Ich glaube, ich werde auch den Rest der Woche noch Herzchen in den Augen haben, beseelt von dem neuen Konzept. Ach, das war schön!

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Donnerstag, 2. November 2017

#NinjaNovember





Huch, es ist ja schon der 2. November! Diese Feiertage und Ferien bringen mich ganz durcheinander. Dabei wollte ich doch am 1. November das Mottonatsmotto ausgeben und erzählen, was es zu gewinnen gibt. Aber egal, dann starten wir eben erst heute mit dem #NinjaNovember.

Im NinjaNovember das Angebot nutzen und gewinnen


Zeig mir deinen perfekten NinjaMoment. Jede Novemberwoche hat ein Motto und in jeder Woche gibt es für deinen schönsten Ninjamoment zwei Schnittmustergutscheine zu gewinnen.

Damit du auch beim #NinjaNovember mitmachen kannst, gibt es das Ninjashirt und -kleid-Schnittmuster den ganzen November über im Angebot für nur 11 € statt 14 €. Na klar, ist doch #NinjaNovember und der November ist der 11. Monat des Jahres!

Ganz unten im Post, erkläre ich dir genauer, wie du beim #NinjaNovember dabei sein und gewinnen kannst.



Das Ninja ist - egal ob als Kleid oder Shirt - schnell genäht und deine perfekte Begleiterin für alle Lebenslagen. Ein Hoodie-Schnittmuster, das durch guten Sitz und schmeichelnden Wasserfallausschnitt  etwas ganz besonderes ist. Eine leichte Taillierung, Brustabnäher und eine Naht in der hinteren Mitte bringt das legere Kleidungsstück in Form und zaubert eine schöne Silhouette. Mit seiner Kapuze ist es perfekt für diese Jahreszeit!

 Zeig mir auf drei Fotos, die zusammen eine Geschichte erzählen, deine perfekten NinjaMomente. Und das sind die Wochen-Mottos.


2. November - 8. November - Dein Ninja begleitet dich in allen Lebenslagen


Wir Frauen haben viele Rollen und Aufgaben: Morgens ins Büro - das Ninja sieht gut aus unter einem Blazer, Mittags auf den Spielplatz - Blazer aus, Regenmantel darüber, dein Ninja hält dich muckelig warm. Abends zum Sport - die Haare sind noch feucht, macht nichts, setzt die Kapuze auf und ab nach Hause. Dein Ninja ist deine treue Begleiterin in allen Lebenslagen. Welche Rollenwechsel macht dein Ninja mit? 


9. November - 15. November - Dein Ninja macht dich stark

Es gibt Momente, wo Kleidung unsere Rüstung für das Leben sein muss. Manchmal brauchen wir textile Unterstützung, um uns durch die Widrigkeiten des Lebens zu kämpfen. Dein Ninja macht dich zur Kämpferin. Zeig uns deinen Ninjamoment, in dem du anderen die Zähne gezeigt hast oder endlich mal zeigen möchtest. Dein Ninja macht dich dafür stark!




16. November - 22. November - Dein Ninja ist perfekt zum Kuscheln


Der November macht uns mit seinem nasskalten Wetter oft ganz schön zu schaffen. Wie gut, wenn wir dann ein Ninjashirt oder ein Ninjakleid haben. Tee kochen, Kerzen an und dann gemütlich ab aufs Sofa. Wir müssen nicht jeden Tag die Welt erobern, wir dürfen auch mal gemütlich sein und dein Ninja liebt es genauso wie du, einfach mal die Beine hochzulegen und nur gemütlich zu sein. 


23. November - 30. November- Dein Ninja bringt dich durch stürmische Zeiten. 


Das Leben ist kein ruhiger Fluß, manchmal bläst uns der Wind ganz sprichwörtlich ziemlich um die Ohren. Dann einfach Kapuze auf und raus aus dem Haus. Zieh dich warm an, geh spazieren und lass dir den Wind ins Gesicht pusten, dann bekommst du wieder einen klaren Kopf und weißt, was du willst. Wo gehst du mit deinem Ninja spazieren, um deine Gedanken zu sortieren?





Das Kleingedruckte


So kannst du mitmachen. Schicke mir drei Fotos deines besten NinjaMomentes in der jeweiligen Mottowoche. Auf einem Foto muß das Ninjashirt oder -Kleid an dir zu sehen sein, die anderen beiden Fotos erzählen deine NinjaMoment-Geschichte. Du kannst mit einem Ninja jede Woche teilnehmen und mit mehreren Ninjas sogar jede Woche mehrmals!

Wenn du auf Instagram bist, und dort auch noch deine Collage aus drei Bildern veröffentlichst und mit #NinjaNovember tagst, hast du eine zusätzliche Chance zu gewinnen und kommst ein zweites Mal in den Lostopf.

Einsendungen jeweils bis zum letzten Tag der jeweiligen Ninjawoche. Es entscheidet das Los. Die Gewinnerinnen werden am 1. Dezember bekannt gegeben.







Montag, 30. Oktober 2017

Einladung zum Webinar



Ich hätte mal wieder Zeit und Lust, euch was zu erzählen. Am morgigen Feiertag, an dem die meisten von euch bestimmt nicht arbeiten müssen, erzähle ich euch um 15.30 Uhr etwas über Maßtabellen und ihr könnt im Chat Fragen dazu stellen. Meldet euch an, kocht euch einen Kaffee und seid dabei. Ich freue mich auf euch! Anmeldung hier *klick*

Onlinekurs ohne Facebook

Du würdest gerne an meinem Onlinekurs "Auf Nummer sicher" teilnehmen, bist aber NICHT auf Facebook? Da ich einige Nachfragen bekommen habe, habe ich mir eine alternative Teilnahmemöglichkeit ohne Facebook überlegt. Hier die Beschreibung beider Varianten:

Variante 1 - mit Facebook:

In der Facebookgruppe findet der Austausch in der Gruppe statt, also zwischen den Gruppenmitgliedern und die Fragen an mich und die Antworten. Es ist immer interessant, auch die Fragen der anderen zu lesen, auf die frau selbst vielleicht nicht gekommen wäre. Die direkte Kommunikation mit der Gruppe ermöglicht es mir außerdem, den Kurs nach Bedarf mit zusätzlichen Aufgaben und Materialien zu ergänzen. Nach meiner Erfahrung, hat gerade so ein Pilotkurs eine besondere Dynamik, bei der die Interaktion dem Kurs noch mal eine zusätzliche Qualität gibt und die Materialien so noch besser werden.

Der Kurs findet definitiv mit Facebookgruppe statt - einige Kursteilnehmerinnen haben sich dort schon eingefunden und die Interaktion, hat begonnen.


Variante 2 - ohne Facebook

Wenn du auch ohne Facebook teilnehmen willst, bekommst du alle Unterrichtsinhalte und Materialien, kannst aber eben an diesem Gruppen-Austausch nicht teilnehmen. Eine kleine schriftliche Zusammenfassung des Gruppengeschehens, sowie die zusätzlichen aus der Interaktion entstandenen Aufgaben/Materialien, würde ich dir per Mail zukommen lassen.

Vielleicht ist das eine Alternative für dich, statt auf den nächsten Kurs 2018 zu warten. Falls Du dich dafür entscheidest, am aktuellen Kurs teilzunehmen, kannst du dich hier anmelden.


Mittwoch, 25. Oktober 2017

So macht Arbeit Freude!



Seid ihr auch so gerne in Berlin wie ich? Ach, ich liebe es! Nicht nur, weil ich in den 90ern dort gewohnt habe. Ich finde es immer so inspirierend und genieße es, mal ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen. Außerdem hatte ich euch ja auch versprochen, mit Frau stokx über Shirt-Schnittmuster zu sprechen!

Meine Vision ist es, für crafteln-Schnittmuster auch noch mehr DesignerInnen zu finden, die die gleiche Leidenschaft haben wie ich und dir mir helfen, meine Mission umzusetzen: gutes Design für EVERY.BODY. Aber es ist gar nicht so leicht, die richtigen GeschäftspartnerInnen zu finden, die alle Körperformen akzeptieren, die vor Allem auch noch dazu in der Lage sind, gute Designs für ganz unterschiedliche Körper zu entwerfen und dann auch noch bereit sind, diese Designs freizugeben, so dass Hobbyschneiderinnen sie auf ihre ganz eigene  Art und Weite umsetzen können. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und an einigen DesignerInnen bin ich noch dran, aber am einfachsten und nettesten geht es doch, mit meiner Freundin Melinda Stokes von stokx.





Lindy und ich sind seit 24 Jahren befreundet. Wir kennen uns so gut, wir kennen unsere Unterschiede und unterschiedlichen Meinungen, aber vor allen Dingen wissen wir die Stärken der jeweils anderen zu schätzen. Wir ergänzen uns und es macht große Freude, mit ihr zusammen zu arbeiten! Deswegen bin ich mit meinem Wunsch, ein wirklich, wirklich gutes Shirt-Schnittmuster zu machen, zuerst zu ihr.





Ihr ahnt gar nicht, wie lange drei Frauen über Shirt-Schnittmuster sprechen können! Ja genau drei Frauen, denn Frau Nahtzugabe, die für crafteln die Anleitungstexte schreibt, kam auch noch dazu, um gemeinsam zu fachsimpeln und die Projekte für das kommende Jahr zu planen. Was macht denn einen guten Shirtschnitt aus und gibt es die eierlegende Wollmilchsau tatsächlich in einem Schnittmuster?






Wir haben einen Plan und morgen werden wir nicht nur sprechen, sondern ganz konkret ausprobieren. Ach, was freue ich mich, mal wieder gemeinsam mit Frau stokx zu nähen! Ich lerne dabei immer so viel! Wenn wir morgen zu einem Ergebnis kommen, das den Namen "stokx für crafteln" verdient, dann kann in den ersten Wochen des neuen Jahres das neue Schnittmuster da sein.





Ja, so lange dauert das bei uns. Aber bevor nicht alles stimmt, bevor nicht alles auf Herz und Nieren geprüft ist, geht es nicht raus. Und vorher ist sowieso erstmal noch Weihnachten. Da steht euch und uns sowieso nicht der Sinn nach Shirts, oder?! Was ihr habt nichts anzuziehen? Das glaube ich nicht. Und falls ihr armen Hasen wirklich verzweifelt vor eurem ganz, ganz leeren Kleiderschrank steht, dann müsst ihr eben vorher noch ein anderes Schnittmuster aus dem Schnittmusterkiosk nähen. Ein bisschen was ist ja schon da.

Montag, 23. Oktober 2017

Fragen und Antworten zum Onlinekurs



Ich freue mich, dass die Idee meines Onlinekurses "Auf Nummer sicher - ab jetzt wählst du immer die richtige Größe für dein Nähprojekt" so gut bei euch ankommt! Toll, dass er auf jeden Fall stattfindet, denn die ersten Teilnehmerinnen haben schon gebucht - die Bonus-Plätze sind schon weg. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind, habe ich ein paar FAQs zusammengestellt, die hoffentlich auch Deine Frage beantworten. Falls Deine Frage noch nicht dabei ist, dann stelle sie mir in den Kommentaren und ich versuche sie zeitnah zu beantworten. 


Wieviel Zeit brauche ich ca. pro Tag, um an dem Onlinekurs teilzunehmen?


Für den Kurs brauchst du an jedem der Tage nur ca. 30 Minuten einzuplanen. Du hast aber noch mehr von dem Online-Kurs, wenn du an den Tagen immermal in die Facebook-Gruppe reinschaust, um am Austausch teilzunehmen. Wieviel Zeit dieser (zusätzliche) Austausch in der Gruppe in Anspruch nimmt, kann ich noch nicht einschätzen. Das hängt ein bisschen davon ab, wie aktiv die Teilnehmen sind. Meine Idee ist, dass jede Teilenhmerin - die ja genauso wie ich, fest im Leben eingebunden sind - sich an dem jeweiligen Tag ein Zeitfenster suchen können, die gut für sie passen.


Kann ich die Kursinhalte auch später noch bearbeiten?


Die geschlossene Facebook-Gruppe und die Materialien stehen Dir nach dem Kurs noch eine weitere Woche zur Verfügung. Mein Hintergedanke hinter dieser zeitlichen Befristung ist: ich möchte nicht, dass du den Kurs buchst und er dann auf deiner Festplatte verstaubt, denn es ist mir ein Anliegen, dass du in die Umsetzung kommst, Erfolge erzielst und auch Fragen stellen kannst, so lange wir gemeinsam lernen.

Das Wichtigste, die Essenz des Kurses, bekommst du natürlich dauerhaft, damit du immer wieder nachschauen kannst, wenn du an der Umsetzung bist.


Was ist der Unterschied zwischen deinem Onlinekurs und einem Selbstlernkurs, wie ich ihn von anderen Video-Kurs-Plattformen kenne?


Mein Kurs ist ein betreuter Online-Gruppenkurs, das heißt, du lernst in einem festen Zeitraum zusammen in einer Gruppe und ich bin da, um zeitnah deine Fragen zu beantworten, die Gruppe und vor allen Dingen auch den Lernprozess zu moderieren. Nach meiner Erfahrung lernt es sich in einer Gruppe intensiver, weil auch die Fragen und Antworten der anderen Gruppenteilnehmerinnen lehrreich sein können. Außerdem macht es einfach mehr Spaß.

Der zweite Unterschied ist natürlich der feste Termin, wie oben beschrieben, der dich dazu bringen soll, ins Tun zu kommen.


Was ist das Besondere an einem "Pilotkurs"?


Wenn ich einen Kurs zum ersten mal durchführe, dann nenne ich das Pilotkurs. Das bedeutet, dass der Kurs zwar von mir komplett konzipiert und vorbereitet ist, dass ich aber auch genau beobachte, wie die Teilnehmerinnengruppe arbeitet und bei Bedarf noch Lehrmaterialien austausche, ergänze bzw. das Kurskonzept etwas abändere. Das Feedback der Teilnehmerinnen und mein situativ angepasstes Vorgehen führt so zu einem noch hochwertigeren Kurskonzept, das dann in Folge noch häufiger durchgeführt werden kann.


Muß es unbedingt Facebook sein?


Vorneweg, ich bin auch kein großer Fan von Facebook, aber ich hatte den Eindruck, mit meiner Meinung mehr oder wenig alleine zu sein. Meine Wahl fiel auf Facebook, weil ich dachte "das kennt jede" und vermeiden wollte, dass eine an einer technischen Hürde scheitert. Jetzt bekam ich einige Rückmeldungen von euch, dass sie deswegen nicht zum Kurs kommen können/wollen, weiß der Austausch über Facebook stattfindet. Das ist natürlich schade!

Ich werde beim nächsten Kurs eine andere Plattform wählen. Das probieren wir einfach aus!

Wie kann ich den Kurs bezahlen und kann ich von dem Kurs zurücktreten?


Wie alles, was ich im Schnittmusterkiosk anbiete, kannst du den Kurs sowohl über Paypal, als auch per Überweisung bezahlen.

Rücktrittsrecht: ich möchte, dass Dir der Kurs etwas bringt. Solltest Du nach zwei Kurstagen immer noch das Gefühl haben, bei der Buchung eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, dann sprich mich an und wir vereinbaren eine Minderung oder Erstattung der Kursgebühr. Das Gleiche gilt natürlich auch an den anderen Tagen während des Kurses. Sobald du unzufrieden bist oder dir etwas  fehlt, sprich mich an und ich werde alles versuchen, um dir ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bieten.


Wie funktioniert so ein Onlinekurs, bekomme ich Aufgaben oder gibt es Videos?


Der Kurs wird eine bunte Mischung an "Darreichungsformen des Inhaltes" haben, damit sich verschiedene Lerntypen angesprochen fühlen. Ich habe Videos vorbereitet, ich werde Live-Videos machen und als Aufzeichung zur Verfügung stellen und es wird Text und Aufgaben geben. Vielleicht auch noch ein Audio? Das werden wir sehen. Das kommt ein bisschen darauf an, was die Pilotteilnehmerinnen noch brauchen. Jedenfalls bekommst du einen didaktisch strukturierte Aufbereitung des Themas, die die Inhalten von mehreren Perspektiven beleuchtet und dich zum Mitdenken und Nachmachen anregt.

Ist der Kurs für Anfängerinnen oder fortgeschrittene Hobbynäherinnen?


Das ist eine gute Frage! Also, nach meiner Erfahrung, gibt es tolle Taschennäherinnen, die gerade erst begonnen haben Bekleidung zu nähen und versierte Shirtnäherinnen, die sich als Anfängerinnen bezeichnen und es gibt Frauen, die viel Kinderkleidung nähen, aber noch wenig für sich und und und. Die Einordnung ist also schwierig.

Der Kurs ist für diejenigen, die entweder mit dem Bekleidungsnähen erst beginnen, unzufrieden mit den bisherigen Ergebnissen sind oder bisher nicht so sehr auf Passform geachtet haben. Alle diejenigen, können aus dem Kurs etwas mitnehmen und mit ihrer Sichtweise auf die Inhalte und ihren Fragen, etwas wertvolles zum Kurs beitragen.

Es geht um das Thema Messen, Maßtabellen und die Auswahl der richtigen Größe. Wenn Du bisher nicht viel an Schnittmustern anpassen musstest, weil du meist die richtige Größe gewählt hast bzw. gerne Schnittmuster mit weiter Passform oder aus Jersey nähst, dann ist das vermutlich nicht der richtige Kurs für dich, weil du mit dem Messen und den Größen kein Problem hast. Wenn du aber unsicher bist, welche Größe du wählen sollst, sobald du eine neue Schnittmusterfirma ausprobierst, wenn du Lust auf etwas herausfordernde Schnitte hast oder teurere Stoffe, bei denen du nichts riskieren willst, wenn du Lust auf gute Passform und weniger Lust auf Anpassen hast, wenn du einfach Spaß daran hast, dich in deinem Hobby weiter zu entwickeln, dann ist der Kurs bestimmt von Nutzen für dich.

Die genaue Kursbeschreibung findest du hier --> dort kannst du dich auch anmelden. 

Falls noch Fragen offen sind, melde dich gerne. Ich bin sehr gespannt darauf, denn an alles, kann ich im Vorfeld ja nicht denken :-)