Donnerstag, 30. Juli 2015

Veränderungen

Während wir gerade noch über Kopf- vs. Herznähen nachdenken, drängt sich ein zweites Thema an die Oberfläche, das in den mehreren Blogs auftaucht: Stil und Veränderungen. Auch hier möchte ich den Faden aufnehmen und ein bisschen weiterspinnen. Vielleicht haben die beiden Themen miteinander zu tun. Absurd fände ich es nicht.



Mit Erstaunen beobachtete ich bei Michou in den letzten Wochen den neuen Stil, die neue Silhouette. Ich war überrascht und doch nicht überrascht. Auf der einen Seite, die so stilsicher und konsequent gekleidete Frau und auf der anderen Seite Texte, die seit langem von Veränderung erzählen. Eigentlich ist es nicht erstaunlich. Aber es ist schön, daran teilzuhaben. Danke!

Die aktuelle Mode, diese weiten Flatterdinger, die frau seit einiger Zeit trägt, betrachte ich allerdings mit Verwunderung. Obwohl meine Augen sich langsam daran gewöhnen, kann ich das schon aus Prinzip nicht gut finden. Ja, wenn dünne Frauen so was tragen, dann wirkt es zart und unschuldig - bei Dicken ist es schlichtweg kaschieren oder schlimmer noch: gehen lassen. Das wird bei Dicken nicht akzeptiert. "Out of Bed" geht nur bis zu einem gewissen Alter und BMI - ab einem gewissen Alter, hat frau dafür zu sorgen, die Umwelt nicht zu sehr mit ihrem Aussehen zu belasten. 

Doch ich kann mich den Modeströmungen genauso schwer entziehen, wie der Sehnsucht nach Bequemlichkeit. Wie sehr sehne ich so eine stylishe Jogginghose in mein Leben wohlwissend, dass das bei mir wirklich niemals stylish aussehen kann. Ich bin nun mal ich und nicht Sinje! Jemand wie ich müsste schon High Heels dazu tragen, um ein Ausrufezeichen zu setzen mit der Botschaft "seht her, ich bin nicht verlottert". Das passt aber nicht zu der Sehnsucht, sich in Papas weiten Pullover zu hüllen, ein bisschen niedlich zu sein und einfach nur bezaubernd. Das funktioniert leider nicht. 

Ich mag meine Kleider, ich mag meine Klamotten und ich kann sehr gut damit leben, oftmals overdressed zu sein - aber ich trage sie mit bequemen Schuhen, denn mehr geht nicht. Mehr gut aussehen, macht mein alter Körper nicht mit. Die Jerseykleider sind eine gute Möglichkeit, schick auszusehen und trotzdem gemütlich zu sein. Leider verlieren sie sofort ihre Wirkung, sobald ich gezwungen bin, eine Strumpfhose zu tragen. Lieber friere ich von April bis November! Doch ein Jerseykleid mit Decoltée ist wahrlich nicht das Gleiche, wie eine stylishe Jogghinghose und zarte Flatteroberteile!

Wenn ich bei Michou und eben bei Zsusa von Veränderungen lese und mich in meiner Unlust beobachte, das Stoffwechselkleid in Retro-Optik - ein Style, der mir so dermaßen 2013 vorkommt -zuzuschneide, dann merke ich, wie eine kleine Sehnsucht mich umweht, mal wieder ganz etwas anderes zu probieren. Mein Leben ändert sich 2015 radikal - noch kann ich nicht viel verraten, aber meine unregelmäßige Bloggerei verrät möglicherweise, wie wenig ich derzeit bei der Sache bin. Und ganz nebenbei, fasziniert mich das Thema Wechseljahre mehr und mehr. Radikale Veränderungen verlangen zumindest eine neue Frisur - aber dem Mann gefallen meine wachsenden Haare nicht. Also habe ich einen Friseurtermin zum Nachschneiden vereinbart, arbeite brav am Stoffwechselschnitt, seufze dem Hauch von Sehnsucht hinterher und widme mich dem aufregenden echtem Leben, das sowieso eigentlich alle meine Kräfte fordert.



Zuzsa schreibt, dass sie in ihrem Blog Veränderung ausprobieren kann. Das finde ich eine schöne Vorstellung. Bevor es in die Welt hinaus geht, erstmal die virtuellen Reaktionen abwarten - wohlwissend, dass der Flausch, den wir uns hier schaffen, ein sanfter Versucht ist, eine neue Seite zu zeigen. Vielleicht tun wir das alle, wenn wir neue Kreationen beim Me Made Mittwoch zeigen, in einem Moment, in dem wir noch nicht wissen, wie es uns auf mittlere und auf lange Sicht mit dem neuen Kleidungsstück gehen wird. Mittwochs holen wir uns die Versicherung und die Kraft, uns mit einer kleinen Veränderung in die Welt zu trauen. Das ist eine wichtige Funktion unseres Mittwochstreffs, die ich sehr schätze. 

Vielleicht ist es aber in der Nähnerdnische auch deshalb so spannend, weil wir durch das Selbstnähen der eigenen Hülle, die Möglichkeit haben, auch auf seismografische Veränderungen unserer Stimmungslage, unserer Interessen, unserer Haltung und unseres Körpers zu reagieren. Kein Kleidungsstück, das wir produzieren gleicht dem anderen, genauso wenig, wie wir auf ewig der gleiche Mensch sind. Welch großartige Möglichkeit ist es doch, immer wieder neu das Innere im Äußeren manifestieren zu können und in wertschätzender Umgebung die ersten Schritte zu machen! 

Mittwoch, 29. Juli 2015

MMM mit Reisegepäck



Beim letzten Me Made Mittwoch vor der Sommerpause, fragt Wiebke - heute im sensationellen MultifunktionsoverallfüralleGelegenheiten - nach unserer Urlaubsgarderobe. Damit kann ich dienen!

Egal, wann und wohin ich in Urlaub fahre, der Kofferinhalt beinhaltet mindestens ein Ajaccio, meist 3-6 Modelle - wahlweise mit kurzem oder langem Arm. Ajaccio ist mein Standardjerseykleidschnitt, diejenigen, die öfters hier vorbei kommen, kennen ihn schon. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Kleider ich bisher nach dem Schnitt genäht habe - ich vermute, es sind 12 oder so. Alle diese Ajaccios/Ajaccien sind noch rege in Gebrauch, allerdings habe ich festgestellt, dass die ersten Modelle, die nun bereits 2,5 Sommer auf dem Buckel haben, nun nicht mehr nur pillen, sondern auch schon kleine Löchlein haben. Da ist es doch klar, dass ich Nachschub brauche.




Ich habe für mich herausgefunden, dass ich es am befriedigendsten finde, gleich zwei oder drei Ajaccios auf einmal zu nähen, brauche ich doch abwechselnd die Nähmaschine, die Overlock und dann wieder die Nähmaschine. Da das Kleid schnell zugeschnitten und genäht ist und ich bei hübschen Jersey ohnehin selten nein sagen kann, ist auch meist geeigneter Stoff am Lager, sollte ich wieder einmal Notstand oder Lust auf ein Erfolgserlebnis haben.

Ins Reisegepäck wandern im Sommer auch die Ajaccios mit halblangen Ärmeln, denn die sind quasi für jedes Wetter und für jede Gelegenheit. Die kurzärmelige Version ist mein perfektes Sommerfreizeitoutfit. Autofahren, lange Bahnfahrten, gute Speisen oder zwischendurch schnell durchwaschen - ein Ajaccios macht alles klaglos mit. Auch in den Koffer knüllen ist kein Problem. Bei Temperaturen unter 20 Grad trage ich sie mit Leggins und Stickjacke.




In diesem Beitrag seht ihr alle vier 2015er Ajaccios, die ich zum Teil noch nicht gezeigt habe. Das bunt Geblümte von ganz oben ist mein derzeitiger Liebling aus der Serie, den ich allerdings ein bisschen schone, weil ich es so gerne mag. Die gekringelte Alternative dazu, die ich stattdessen  aus dem Schrank ziehe, wenn es sich um einen Alltagstag handelt, zeigte ich gestern und das Farbberatungskleid (das ich nicht so, wegen der "Schleife auf der Brust, mag) schon vor einer Weile. Das rote mit den pinken Punkten ist aus Baumwolljersey und sehr casual, aber für Sommertage an denen es nicht gerade 30 Grad hat, nett.




Und ihr? Habt ihr auch einen Urlaubsschnitt, der sich vielleicht auch im Alltag bewährt? Ich bin gespannt, auf eure MMM-Beiträge

Dienstag, 28. Juli 2015

"Erst mal das weniger Schöne"



Ich mag es sehr, wenn sich in unsere Nähnerd-Nische Gedanken weiter gereicht werden. Zuletzt startete Julia und warf einen Gedanken in die Runde: Sie stellte Überlegungen zu "Nähen: Nutzen kontra Zeitvertreib in die Runde", die viele bewegten. La Couseuse nahm den Faden auf und bloggte über "Vernunft und Gefühl", wobei sie die zwei wunderschönen Begriffe "Kopfnähen und Herznähen" schuf, die fortan fester Bestandteil meines Wortschatz sind. Mamamachtsachen ergänzte dann, dass es für sie wenig sinnvoll ist so einen Widerspruch zwischen "Kopf UND Herz" aufzumachen, denn sie befriedigt Nähen insbesondere dann, wenn das Eine mit dem anderen zusammen geht. Alles drei sind lesenswerte Artikel und sehr typisch für die jeweilige Bloggerin, das gefällt mir. Lest auch die Kommentare.

Obwohl ich mir auch viel Gedanken über das Nähen mache, habe ich für mich noch nicht diese Unterscheidung zwischen Kopfnähen und Herznähen getroffen, denn eigentlich praktiziere ich nur Herznähen oder anders gesagt, ich nähe experimentierfreudig nach dem Lustprinzip. Das trifft auch dann zu, wenn ich ein Kleid wie Ajaccio schon mehr als 10 mal genäht habe - dann kommt die Lust aus der Motivation, genau aus diesem Stoff eben noch eines von der Sorte zu nähen und da ich die Dinger sowieso ständig trage, stellt sich für mich auch nicht die Frage von "zuviel" oder Unvernunft. Meine Vorliebe für das Lustprinzip beim Nähen mag daran liegen, dass ich selbständig arbeite und wenig Verpflichtungen habe, bei denen ich irgendwie korrekt aussehen muss. Im Gegenteil: bei mir ist es oft eher so, dass ich das Gefühl habe, overdressed zu sein - aber daran gewöhnt frau sich schnell. :-)

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich, angebliche Beschränkungen zu hinterfragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass in den allermeisten Branchen, diese "ungeschriebenen Gesetze der Kleiderordnung" eben nicht in Stein gemeißelt sind. Sie haben sich so ergeben und alle halten sich daran, weil es einfacher ist, keine eigenen Entscheidungen zu treffen. Dabei schätze ich das Risiko verhältnismäßig gering ein, "etwas falsch" zu machen, wenn frau etwas vom üblichen Dresscode abweicht. Ist es im Job nicht hilfreich, hin und wieder sichtbar zu sein, damit andere bemerken, wie sehr wir uns einbringen? Auf jeden Fall! Das gilt vielleicht nicht für jeden Tag. Jede hat diese Zeiten, in denen sie lieber in der grauen Masse verschwinden will, weil die Tagesform gerade nicht für Sonderleistungen ausreicht. Aber den Rest der Zeit, können wir durchaus mal was wagen, finde ich. Das können dann die Momente sein, an denen wir auch außerhalb unserer kuscheligen Nähwelt Komplimente bekommen.

Kurz und gut: ich ziehe an und nähe, wonach mir ist. Das einzige, was mich wurmt ist, dass ich im Vorfeld fast gar nicht sagen kann, welches Nähwerk ein Lieblingskleidungsstück wird und welches nicht. Ihr kennt sicherlich das Phänomen, dass Probekleider oftmals irgendwie besser werden, als das lange geplante Traumstück aus dem Streichelstoff. Das ist verflixt! Mich ärgert das deswegen, weil es nicht nur enttäuschend ist, wenn Träume wie Seifenblasen platzen, sondern das sind auch die Momente, in denen ich mich Frage, ob Nähen nicht manchmal Ressourcenverschwendung sein könnte.

Bei mir herrscht oft die Kleidungsregel, die dem Blogbeitrag seinen Titel gab "Erst mal das weniger Schöne!". Im Zweifelsfall ziehe ich die nicht ganz so heiß geliebten Klamotten aus dem Schrank, damit die Besonderen für besondere Anlässe geschont werden. Gerade heute trage ich das Kringelajaccio. Ich habe ein anderes, das ich euch morgen zeige, das ich viel viel schöner finde. Aber häufiger trage ich das mit den Kringeln. Welches hat nun seine Berechtigung? War es nun besser, das Blumenajaccio zu nähen oder das mit den Kringeln? Oder hätte eines von beiden gereicht und zwei sind Luxus?

Vielleicht muss ich die Kategorie "Lieblingskleid" überdenken, denn Lieblingskleider sind nicht immer die Schönsten, sondern möglicherweise die Meistgetragenen.


Ich bin gespannt, welche Bloggerin "das Stöckchen" nun aufsammelt und unser aktuelles Thema mit ihren Gedanken bereichert. Ich freu mich drauf!

Donnerstag, 23. Juli 2015

Schlaflos in Hamburg




Nein, keine Sorge, mir ist nicht die Lust am Nähbloggen vergangen. Mir fehlt nur ein wenig die Zeit für Beides: also das Nähen und das Bloggen. Obwohl ich eigentlich schon damit beschäftigt bin. Ich nähte zum Beispiel zwei Hosenbeine für den Mann, der Shorts liebt, für die er keine zusätzliche Tasche braucht. Also ist das Nähen der Taschen letztlich das Aufwendigste, an so einem Höschen. Und wenn ich irgendwann Zeit und Muße finde, dann werden die zwei Hosenbeine auch noch zusammengefügt. Immerhin ist es ein Geburtstagsgeschenk und der Geburtstag schon vorbei.

Heute Nacht konnte ich auch vielerlei Gründen nicht schlafen. Das, was mich aber am meisten vom Wiedereinschlafen aufhielt war die Sorge, nicht mehr alle geplanten Sommerkleider für diese Saison zu schaffen, denn wir haben jetzt schon fast Ende Juli! Dabei ist es in Hamburg gar nicht oft heiß! Meine weiteren Pläne für diese Saison wären eigentlich:



Ich fürchte, ich werde nicht alles schaffen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn ich, wie zur Zeit ständig, abends einfach nur todmüde bin und es so schwer fällt, mich an die Nähmaschine zu bewegen. Mein Herz schlägt am dollsten für das Karokleid, mein Pflichtgefühl mahnt das Stoffwechselkleid, das mich bisher wenig inspiriert und für das der Schnitt noch gar nicht hier ist ist und dann ja auch noch bearbeitet werden muss. 

Und dann denke ich an die Shorts für den Gatten. Der Mann wünschte sich eine identische Hose, wie ich sie ihm letztes Jahr - nach einer Kaufhose - genäht habe. Ist er komisch oder bin ich es? Während ich genügend Kleider im Schrank habe und gar nicht genügend Gelegenheiten, um sie zu tragen, bin ich dauernd auf der Suche nach dem Neuen, dem unerwartet endtollem Kleid und statt mich an dem Einen zu erfreuen, was als Projekt auf mich wartet oder über das, was gerade fertig gestellt ist. Stattdessen grübele ich über die unzähligen Möglichkeiten, die mir das Nähen beschert. Fluch oder Segen? 

Freitag, 17. Juli 2015

Schnipp, schnapp, ab!



Nachdem ich dem schwarzen Kleid durch Abschneiden der Ärmel und Kürzen zu einer Kleiderschrankdaseinsberechtigung verholfen habe, die mich außerordentlich erfreut, habe ich diese Therapie gleich noch einem Kleid zukommen lassen, das auch "irgendwie nicht richtig war". Das war natürlich naheliegend, weil nach dem gleichen Schnitt.

Das Schirmchenkleid kam mir immer zu kurz vor. Ich trug es meist mit rotem Gürtel, obwohl sich das auch irgendwie falsch (und unbequem) anfühlte. Jetzt, mit kurzen Ärmeln und noch kürzer, trage ich es sehr gerne ohne Gürtel und alle sagen "hui". Schon erstaunlich!

Vorher:




Nachher





Es ist trotz Überarbeitung nicht die ganz so große Liebe, wie bei dem schwarzen Kleid. Vielleicht spendiere ich dem Kleid bei Gelegenheit noch eine Schleife am Rücken wie bei Dress Bleuet.




Aber es ist auf jeden Fall jetzt so anders gut geworden, dass ich es in letzter Zeit im Familien-Alltag sehr gerne trage. In dieser "Casual"-Version sind der kindliche Stoff mit den roten Details und der Schnitt stimmiger.





Donnerstag, 16. Juli 2015

Gestern Gastgeberin beim MMM




Huch, vor lauter Dies und Das habe ich gestern völlig vergessen, meinen  Me Made Mittwoch-Gastgeberinnen-Beitrag hier auch noch mal zu posten. Das ist zwar eigentlich doppeltgemoppelt, aber ich mache das gerne, um alles "bei mir zu haben" - z.B. für den Jahresrückblick. Also hier noch mal mein Beitrag von gestern von "drüben".

Das Kleid, das ich euch heute zeige, machte leider überhaupt keinen Spaß beim Nähen und ist weit davon entfernt, ein Meisterstück zu sein! Aber auch solche Sachen dürfen beim Me Made Mittwoch gesagt und gezeigt werden. Nicht jedes Nähwerk ist sofort ein Treffer! Ich nenne es einfach "Probekleid", werde es tragen und das nächste, nach dem gleichen Schnittmuster einfach noch etwas besser machen!

Ich wollte unbedingt ein luftiges Kleid, aus weicher Viskose. Das ist zwar eine hübsche Idee, aber nicht leicht, umzusetzen. Viskose ist eine künstliche erzeugte Faser, aus natürlichem Material - wenn ich das richtig verstanden habe, aus Baumrinde. Stoffe, die aus Viskose sind oder Viskose enthalten, fließen schön, fühlen sich schön an und umschmeicheln den Körper (so, dass jedes Röllchen sichtbar ist, wenn es zu eng wird). Allerdings können sie auch sehr flutschig sein, bzw sich fürchterlich verziehen, wenn frau sie nur schräg anschaut. Und so war es dann auch.



Obwohl ich jetzt schon ein paar Jahre nähe, empfand ich den Zuschnitt und das Nähen gewebter Viskose durchaus als Herausforderung. Als ich die vier Schnitteile für das Taillenband zugeschnitten hatte, hatten sie sich so verzogen, dass sich auch die Paare, die identisch sein sollten, komplett Freestyle waren. Nun ja. Am Herstellen des Schrägbandes aus dem grünen Viskosestoff bin ich schlichtweg gescheitert. Deswegen nähte ich das buntkarierte Baumwallschrägband an, was zwar ganz gut aussieht, aber sich nur mittelgut anfühlt, weil das Schrägband härter ist, als der grüne Stoff. Das Schrägband hatte ich ganz am Anfang meiner Nähkarriere gekauft und ich war froh, dass ich endlich eine Verwendungsmöglichkeit dafür gefunden hatte. Ihr kennt sicherlich das Problem der gut gefüllten Lager...





Dafür, dass ich das Kleid zwischendurch wegwerfen wollte, ist es noch ganz gut geworden. Irgendwann habe ich es einfach nur noch schnell zusammen genäht, damit das elendliche Geflusel auf hört, denn diese gewebte Viskose löste sich quasi beim Zusehen auf, so lange sie nicht versäubert war. Aus großer Nähunlust, habe ich das Taillenband auch nicht wie in der Anleitung vorgesehen ohne sichtbare innere Nähte eingenäht, aber die Nähte innen stören mich nicht. (--> Innenansicht)





Mein Kleid sitzt ok, fange ich aber an, die Arme zu heben, dann sollte ich daran denken, hinten mal zu zuppeln, denn sonst sieht es so aus. Nun ja.




Aber von vorne finde ich es ganz gelungen, auch wenn es definitiv nicht mein schönstes oder vorteilhaftestes Kleid ist, fühlt es sich doch sensationell schön an. Ich freue mich schon darauf, wenn es wieder richtig heiß wird, denn ich glaube, dann ist das Kleid ideal, weil weich, luftig und an den richtigen Stellen genügend Stoff, aber eben auch nicht zu viel.


Das Schnittmuster Dahlia finde ich nett. Besonders klasse finde ich, dass es dieses Schnittmuster in den Größen 0 - 26 gibt! Es ist schnell genäht und was mir besonders gefällt ist, dass es möglich ist, den Ausschnitt am fast fertigen Kleid so einzukräuseln, dass der Ausschnitt genau die richtige Größe hat. Ich kräuselte zusätzlich das Rückenteil am Halsausschnitt, um dort Weite herauszunehmen. Die Ärmel nahm ich von der ersten Version und kürzte sie, doch das Rockteil nahm ich von der zweiten Schnittmustervariante. Sollte ich ein weiteres Kleid nach dem Schnittmuster nähen, dann verlängere ich das Vorderteil, nehme Weite am Rücken weg und sorge irgendwie dafür, dass das Taillenband so ist, wie es sein soll.




Donnerstag, 9. Juli 2015

Vortrag über Nähblogs nun auf Youtube

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Vor genau einem Monat habe ich schon mal über meinen Vortrag auf der Internetkonferenz "nebenan" gebloggt - jetzt ist er endlich online. Viele von Euch haben das letzte Woche über twitter schon mitbekommen, als ich die Ankündigung einfach nur faul retweete, aber der Vollständigkeit halber und für alle, die nicht auf twitter sind: Mein Vortrag ist nun auf Youtube zu sehen.

Worüber rede ich?
Ich redete darüber, wieso ich an Blogs glaube, darüber, dass es unzählige Blogs zu speziellen Themen in zahlreichen Nischen des Internets gibt und wie wertvoll ich das finde. Beispielhaft erzählte ich über unsere Nähnerd-Blog-Nische und darüber, wie sehr uns das Bloggen rund ums Nähen zusätzlich zum Nähen an sich bereichert. Ich sprach über Selbstbewußtsein, Körper- und Frauenbilder.





Es hat ein bißchen gedauert, bis der Vortrag auf Youtube erschien, weil sich die OrganisatorInnen der nebenan große Mühe mit dem Video gegeben haben und die "Folien" in den Film eingebaut haben. Ich freue mich sehr darüber und schicke ein großes Dankeschön an Ole und Ulrike.

Obwohl ich im Vorfeld wahnsinnig nervös war (vor Allem, wegen der doofen Bilder, die vom Computer auf die Leinwand sollten und natürlich wegen der Fertigstellung des Kleides!), habe ich unheimlich viel Freude an dem Vortrag gehabt und würde das gerne in Zukunft öfter machen. Falls ihr Veranstaltungen organisiert oder kennt, auf denen es passen würde, dass jemand über Bloggen oder Selbstbewusstsein durch Nähen und Nähbloggen spricht, dann denkt an mich und erzählt von mir! Das fände ich super!



Mittwoch, 8. Juli 2015

MMM im neuen - überraschenden - Lieblingskleid



Hier war es etwas ruhig in den letzten Tagen, weil ich klammheimlich und mehr oder weniger spontan in den Urlaub gefahren bin. Wenn der erster Arbeitstag auf einen (Me-Made-)Mittwoch fällt, ist das doch ein guter Anlass, um mich wieder zurück zu melden. Sozusagen als sanfter Einstieg zurück ins Arbeiten.

Gestern trug ich - wie zur Zeit dauernd - mein derzeitiges Lieblingskleid und bin selbst überrascht darüber. Das Kleid nähte ich vor Ewigkeiten bei meinem Praktikum bei meiner Designerfreundin und kurz vor fertig landete es auf dem UFO-Stapel. Obwohl ich den Riss geflickt hatte, der durch einen zu großen Einschnitt am Ärmeleinsatzzeichen entstanden ist, war ich nie motiviert, das Kleid fertig zu nähen. Das hatte zwei Gründe:



1. Schwarz
Ich habe mein halbes Leben lang schwarz getragen, in der Annahme, dass es mich schlanker macht, als ich bin. Nichts gegen schwarz, ich bin mit vielen ArchitektInnen befreundet, da passt das schon, aber irgendwie hatte ich es satt. Als ich mehr und mehr für mich selbst nähte und gleichzeitig ein anderes Körper- und Selbstbewusstsein bekam, entschied ich, dass ich die Farbe schwarz nun nicht mehr im Kleiderschrank brauche. Ich nähte Kleidung, die ich vorteilhaft für mich empfand und lebte auch meine Farbleidenschaft aus. Erst durch den "Kleines Schwarzes Sew Along" von Monika und Silvia bekam ich Lust und Inspiration, dass ein schwarzes Kleid durchaus eine Bereicherung für den Kleiderschrank sein kann. Denn - auch wenn ich Farben und Muster liebe - ein etwas zurückhaltendes Kleid ist edel und kann auch an Tagen getragen werden, an denen ich nicht dauernd laut schreien mag "schaut her, hier bin ich!".





2. Es war nicht stimmig
Als mein Mann mein Vortragskleid mit den Worten "süß" kommentierte und dabei die Länge des Kleides meinte, wusste ich was, neben den langen Ärmeln, unstimmig an dem Kleid war. Die Rocklänge! Das lag vermutlich daran, dass ich das Blusenschnittmuster zu einem Kleid verlängert hatte und mir vorher eigentlich nie Gedanken über die Rocklänge gemacht hatte.

Also nahm ich das schwarze UFO aus dem Haufen, kürzte es und schnitt die Ärmel ab und auf einmal war es richtig! Lange Ärmel und der dünne Stoff, das passte auch nicht zusammen! Die Knopflöcher und Knöpfe nähten sich quasi von selbst an und in den letzten drei Wochen habe ich es getragen, gewaschen und getragen.

Bei schwarzen Kleidern sieht man ja nicht viel, deswegen hier noch mal die technische Zeichnung. Ich mag an dem Kleid das Rückenteil im schrägen Fadenlauf, den Kragen und natürlich die großen Taschen.


Stoff: Baumwolle-Plastik-Mischung nicht toll - war ja als Probekleid gedacht
Schnitt:  unverkäuflich, weil von meiner Freundin




Ende gut, alles gut. Der schlechte-Gewissen-UFO-Stapel ist ein Kleid niedriger und ich habe ein schnell genähte, neues Lieblingskleid. Heute hat es 9 Grad weniger in Hamburg als gestern, als ich die Fotos machte. Würde ich das Kleid heute tragen, dann mit schwarzen Leggins und einem Jäckchen darüber. Das sieht auch gut aus, aber das konnte ich gestern in der heißen Dachwohnung beim besten Willen nicht fotografieren.

Ich freue mich, heute beim Me Made Mittwoch heute ganz viele Sommerkleider zu sehen. Auch wenn ich die Hitze der letzten Tage ziemlich anstrengend fand, finde ich doch Sommerkleider einfach toll zu Sehen, zu Tragen und zu Nähen. Nina macht heute als Gastgeberin beim MMM gleich einen tollen Anfang mit ihrem ärmellosen Kleid, das ihr fantastisch steht. Ärmellos, aber mit Kragen, ach, das könnte mir auch gefallen..... Hört das nie auf mit den Kleiderträumen? Vermutlich nicht!


Sonntag, 28. Juni 2015

Mein Stoffwechsel-Stoff



Ich bin begeistert, von meinem #Stoffwechsel Stoff! Er ist wie für mich gemacht. Muster, Farbe alles prima! Das Muster ist schön und ausgefallen - und vor allen Dingen schön groß.

Aber Viscose!

Ihr erinnert euch? Das Viscoseproblem ist zwar durchaus angedacht, aber noch nicht gelöst.

Das bedeutet, jetzt muss ich mich der Herausforderung stellen. Irgendwie wird mir es schon gelingen, aus diesen Viscose-Webwaren, die sich so herrlich sommerlich anfühlen, ein überzeugendes Kleidungsstück zu nähen! Und irgendwann wird auch der Sommer nach Norddeutschland kommen.

Welcher Schnitt sich für so fliessende Stoffe eignet und trotzdem meiner Silhouette schmeichelt, ist mir immer noch ein Rätsel. Meine Stoffwechselpatin schwämte mir von Yaletown Dress /Blouse von Sewaholic, dem 1940's Tea Dress von Sew Over It oder auch vom Betty Dress vor. Mmmh Yaletown-Geflatter-und-Gewickel sehe ich nicht wirklich an mir. Auch das Tea Dress fällt mir schwer, mir an meiner Figur vorzustellen. Das Betty Dress mit vorne hochgeschossen und hinten ausgeschnitten wäre am ehesten meine Linie, aber in fliessender Viscose?

Noch habe ich das Dahlia-Projekt nicht weiter verwirklicht, als den Schnitt abzupausen und irgendwie juckt es mich in den Fingern, mal etwas ganz verrücktes auszuprobieren: Einen Maxi-Rock? Eine Hose? Mit großzügigen 3m steht mir ja alles offen!


Es ist ja noch ein bisschen Zeit, den schönen Stoff vor dem Spiegel anzuhalten und mit ihm in Zwiesprache zu gehen, was er werden möchte. Ich freue mich jedenfalls über Farbe und Muster, die sind absolut FrauCrafteln - ganz herzlichen Dank jetzt schon mal, an meine unbekannte Stoffpatin!

Wer könnte meine Stoffpatin sein? Ehrlich gesagt weiß ich das überhaupt ganz und gar nicht. Sie schrieb nur, dass sie Viscose für sich entdeckt hätte (Chrissy ist es also schon mal nicht), aber das sie die o.g. Schnitte auch noch nicht ausprobiert hat. Diese Schnitte könnten einigen Nähnerds gefallen, das hilft auch nicht weiter. Wer könnte das nur sein?

Vielen Dank Frau Siebenhundertsachen und Frau Katzkowski für die Organisation der Aktion #Stoffwechsel! Ich bin schon sehr gespannt, die anderen Stoffe zu sehen, die gewechselt wurden, habe aber auch in den nächsten Tagen auch keine Gelegenheit für gutes Internet, so dass ich mich wohl noch ein bisschen gedulden muss.


Montag, 22. Juni 2015

Das geht vermutlich besser!



Letztens entdeckte ich ein Buch auf dem "Mit kostenloser App und Videos zu allen Grundtechniken" stand. Ich bin ein neugieriger Mensch, mag Bücher, das Internet und modernes Zeugs - das interessierte mich und schwups hatte ich es zuhause.

Was soll ich sagen. Das Buch ist so, wie ich es für den Preis erwartet hatte; auch wenn ich gefühlt, einen Preis von 6,99 € erwartet hatte, statt 8.99€, aber es wird ja nix billiger. Ein paar nette Projekte und  ein paar an den Haaren herbeigezogene Projekte mit absurden Materialvorschlägen. Ich sagte nur "Porzellanschüssel besticken", aber manche mögen es ja originell. Doch ich finde das Buch wirklich hilfreich für Anfängerinnen, die wie ich beim Urknall anfangen, weil Material gut erklärt wird und die Grundstiche. Für Stickanfängerinnen ist es ein nettes Büchlein. Es ist modern, das hatte ich bei der Autorin auch so erwartet, und es startet die Anfängerin mit allem aus, um einfach mal loszulegen und ich kann mir vorstellen, dass die große Bandbreite der vorgestellten Anleitungen, obwohl es nur 15 Stück sind, für jede etwas bereit hält. Ich fand mehre Sachen, auf die ich Lust hätte.




Aber wie gesagt, mir ging es um die App, den die Grundstiche kann ich in jedem anderen Buch oder im Internet auch nachschlagen. Die App ist grausig! Da hilft es auch nicht, dass sie "kostenlos" ist - oder habe ich sie vielleicht mit dem Buchpreis mitbezahlt? Das ist bestimmt nur eine verrückte Idee, ich Schelm!

Ab gesehen davon, dass es eine App für mehrere Bücher ist, aus der erstmal das relevante Buch ausgewählt werden muß, bevor sie geht, ist sie alles andere als intuitiv. Ja, die Videos zu den Grundstichen waren leicht zu finden: einfach das Smartphone über die Stelle im Buch mit dem Smartphonesymbol und dem gewünschten Grundstich halten und schon kam ein Zwischenbildschirm, der Hoffnung auf das Video machte. Wieso dieser Zwischenschritt ohne Mehrwert?




Aber ok, ich glaube, das diese Vormach-Videos schon eine Funktion der App sind, die einen Mehrwert zum Buch bietet: Ich glaube, das ist schon hilfreich für Einige, jemanden beim Sticken zuzuschauen und nicht nur die Zeichnung im Buch zu sehen. Aber vermutlich gibt es so etwas auch bei Youtube mit ähnlich vielen Zwischenklicks.





Der Rest der versprochenen Funktionen war nur schwer aufzufinden. Nach einer Weile fand ich heraus, dass wenn ich mein Smartphone über das Start-Bild eines Projektes im Buch halte, als wollte ich es fotografieren, eine Auswahl bekomme. Da musst du erstmal darauf kommen, denn laut Bedienungsanleitung soll ich mein Smartphone über Bilder mit Smartphonesymbol halten, aber genau dieses Symbol haben die Bilder im Buch, auf denen die Projekte gezeigt werden nicht. Ach doch, jetzt sehe ich es. Das Symbol ist im Knick! Erst wenn ich das Buch brutal aufbiege, damit es zum Fotografieren liegen bleibt, finde ich das Symbol, wenn ich weiß, wo ich es suchen muss!

Nun gut, weiter gehts. Drei Auswahlmöglichkeiten, drei Abenteuer, fange ich also oben an.

Wenn ich auf "Projekt speichern" klicke, dann landet es bei "Meine Projekte" mit exakt den gleichen Inhalten, wie im Buch. Ich habe dann also den entsprechenden Buchteil immer mobil und digital dabei.




Klicke ich auf "Material bei Dawanda", werde ich mitnichten auf das Dawanda-Angebot geleitet, auf der es die exotische bestickbare Porzellanschüssel gibt, sondern nur auf eine Dawanda-Auswahl zum Thema Sticken. Das ist doch bescheuert, wenn ich schon den ganzen Kram mache und mich durch die App hangele, dann doch um eine bestickbare Schüssel zu finden, die es vermutlich nicht überall gibt, dann will ich doch auch direkt darauf landen!

"Vorlage schicken" kreirt eine Werbemail, mit der ich Freundinnen schreiben kann, wie toll ich das Buch und das Projekt finde. Dafür muss ich mir noch nicht mal einen Text ausdenken, netterweise hält diesen die App schon für mich bereit. Ob die Mailadressen meiner Freundinnen dann irgendwo gespeichert werden, damit ihnen schön Werbung zugeschickt werden kann oder nicht, bleibt mir als unerfahrene Benutzerin ein Rätsel.

Um dies alles rauszufinden, brauchte ich drei Anläufe. Beim ersten Versuche, mit der App herumzuspielen, kam ich immer nur wieder auf eine Seite, die mir anbot, eben jenes Stick-Buch als E-Book zu kaufen. WTF?




Unter "meine Projekte" kann ich leider keine eigenen Fotos "meiner Projekte" speichern, sondern nur die Projekte, die ich aus dem Buch abfotografiert habe. Immerhin bekomme ich dadurch eine Materialliste, die ich zum Offline-Einkaufen praktisch finde und die Anleitung, damit ich sie auf dem Smartphone immer dabei haben kann. Diese Materialliste kann ich dann zu meiner "Einkaufsliste" hinzufügen. Dort kann ich abhaken, was ich bereits habe oder brauche und, haltet euch fest, ich kann diese Einkaufsliste mit meinen Freundinnen teilen und ihnen so sagen, dass ich ein ganz tolles neues Buch habe - da werden sie sich bestimmt freuen!

Jemand wie ich würde allerdings lieber meinen ganz konkreten Projektfortschritt direkt aus der App twittern oder sogar bloggen - mit allen Dramen und Erfolgserlebnissen.

Als weitere Funktion kann ich noch weiter Bücher als E-Books kaufen, die vermutlich auch mit der App funktionieren. Ob ich das will? Das wage ich zu bezweifeln.




Ich bin echt enttäuscht von dieser Buch-App-Kombination. Das geht vermutlich besser! Ich fühle mich für dumm verkauft, denn ich sehe wirklich kaum Mehrwert durch die App und alle Funktionen, die es gibt, sind schwer zu finden. Ok, eine Einkaufsliste zum Mitnehmen und die Anleitungen aus dem Buch, die ich unterwegs brauche auf dem Smartphone sind ok, aber das Büchlein an sich ist so klein und dünn, dass ich auch nicht viel zu tragen hätte, würde ich es mitnehmen. Die Videos sind ganz gut gemacht, aber ich denke, da geht doch eigentlich noch viel mehr?

Was meint ihr? Wie findet ihr die Idee, ein Buch um eine App zu erweitern? Spricht euch das an? Hättet ihr Verwendung dafür. Was müsste die App bieten? 

(Vermutlich besser wäre es auch gewesen, hätte ich schon vorher gewußt, wie man Bildschirmfotos vom iphone machen kann, aber das hat mir Beate erst nach Veröffentlichung meines Posts twitternd verraten. Danke! )