Montag, 21. August 2017

Let's Party - Der Schnittmusterkiosk hat bald Geburtstag! (Teil 1)





Ich kann es kaum glauben, es gibt den Schnittmusterkiosk schon fast ein ganzes Jahr. Letztes Jahr, Anfang September startete ich mit zwei Schnittmustern. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich zwar endlich, wie frau Schnittmuster produziert, aber noch nicht weiter, wohin die Reise geht.

Sie werden so schnell groß ...


Mittlerweile ist es eine ganze Kollektion an Schnittmustern, passende Stoffe, Bücher, Workshops und Nähzubehör. Das Sortiment wird noch weiter wachsen. Lasst euch überraschen.

Jedenfalls gäbe es das alles nicht ohne euch! Ihr habt am allerersten Eröffnungstages des Schnittmusterkiosk gekauft, ohne zu wissen, ob unsere Schnittmuster was taugen. Und ihr habt uns auf eine sensationelle Art und Weise über das Jahr die Treue gehalten und habt unsere Schnittmuster genäht. Vielen Dank für eure tolle Unterstützung!




Das muss gefeiert werden! 


Mit wem könnte ich das besser feiern, als mit Euch! Deswegen verlose ich Eintrittskarten für die Party.

Ich weiß, ihr seid möglicherweise weit weg - aber vielleicht hat die eine oder andere trotzdem Lust, nach Hamburg zu kommen? Die Party findet fußläufig entfernt vom Bahnhof-Altona statt. Na, wie schauts aus, das ist doch wirklich gar nicht so schwierig, oder?

Wir machen eine richtige "Mädchenparty" mit Klamotten probieren (nach unseren Schnittmustern genäht natürlich!), Kaffee und Prosecco, mit schön machen (ich hab eine Visagistin engagiert),  Fotos machen (die wunderbare Monika Lauber macht Fotos) und Spaß haben. Die Vorbereitungen sind so aufregend! Frau Masulzke und ich haben uns tolle Sachen ausgedacht und im Büro stapeln sich schon die Pakete. Es wird ein ereignisreicher Nachmittag und du wirst nicht nur mit schönen Erinnerungen nachhause gehen!

Wer an der Party teilnehmen möchte, schreibt mir einen Kommentar hier unter diesen Blogbeitrag oder eine Mail an fragen ät crafteln punkt de. 

Einsendeschluss ist der 27. August 2017.

Bei mehr Anmeldungen als Partyplatz entscheidet das Los. Wenn Du auf die Party kommst, erklärst du dich einverstanden, dass ich Fotos von Dir veröffentlichen darf (natürlich nur die Schönen!). Dafür bekommst Du anschließend auch alle (schönen) Fotos von Dir zur freien Verfügung. 

Mittwoch, 16. August 2017

Vortrag auf der Maker Faire in Hannover am 27.8. um 14.20 Uhr





Nachdem ich letztes Jahr zweimal auf der Maker Faire Vorträge gehalten habe, wurde ich auch für dieses Jahr wieder angefragt. Meinen neuen Vortrag halte ich zum ersten Mal Ende August auf der Maker Faire in Hannover. 

Die Maker Faire ist ja ein bisschen eine "Jungsveranstaltung" (der Link führt zu einem Blogbeitrag, in dem ich von meinem Besuch auf der Maker Faire letztes Jahr berichtete), aber das ist gar nicht so gewollt. Frauen sind dort sehr willkommen und die VeranstalterInnen freuen sich, wenn dort mehr Frauenthemen auftauchen. Falls Ihr bei einer Maker Faire gerne etwas machen wollt, dann scheut euch nicht euch zu vorzustellen! Bezieht euch gerne auf mich.

Mein neues Vortragsthema


"Hack it! So wird dein Projekt zu DEINEM Ding!"

Ohne Anleitung einfach drauf los basteln - das liegt nicht jeder. Viele MakerInnen nutzen gerne Anleitungen oder sogar fertige Materialkits für ihr Projekt. Doch eine Anleitung, ein Rezept oder auch ein Materialkit sind kein Gesetz. Du darfst etwas ändern! Erst, wenn du anfängst zu überlegen, was du ändern könntest, erschaffst du etwas, was wirklich zu dir passt. Wozu sind Anleitungen da, welchen Nutzen bieten sie, was können wir anpassen, was gibt es dabei zu beachten und was macht das mit uns?

Meinen Vortrag halte im am Sonntag, den 27.8. um 14.20 Uhr auf der Maker Faire in Hannover .

Montag, 7. August 2017

Betriebsferien vom 8.8. bis 20.8.




Urlaub muß auch mal sein. Da ich in den Ferien wirklich Zeit für die Familie haben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, den Schnittmusterkiosk für 12 Tage Ruhen zu lassen und mal wirklich Pause zu machen. Ihr könnt zwar in der Zeit vom 8.8. bis zum 20.8. etwas bestellen, aber es wird nichts verschickt. Falls ihr also dringend noch ein Schnittmuster, dazu passenden Stoff, Bücher oder Nähzutaten braucht, solltet ihr das HEUTE bestellen!

Schnittmuster im DIN A4-Format zum Zusammenkleben mit Anleitung können in dieser Zeit auch weiterhin bestellt und bei einer Zahlung mit Paypal sofort heruntergeladen werden.

Damit euch die Zeit ohne mich nicht zu lang wird, könnt, verschicke ich am 17.8. einen Newsletter - falls ihr euch dafür noch nicht eingetragen habt, dann könnt ihr das auch jetzt noch tun. Eine Überraschung habe ich noch für euch, während meiner Abwesenheit. Watch out!


Donnerstag, 3. August 2017

Video-Experimente



Ich habe zur Zeit Lust, etwas herumzuspielen und habe mich mal wieder an einem Videodreh probiert. Ihr erinnert euch zwei "größere Videoprojekte" habe ich noch auf Halde, die ich mal auf Youtube hochspielen will und für die mir noch das "hübsch machen" fehlt: ich brauche noch nen kleines Liedchen für das Intro und so. Und dann experimentierte ich ein paar mal mit Instagram-Stories, die ich mag, weil sie so trashig sind. Jetzt dachte ich, dass ein Facebook-Video vielleicht ein Mittelding zwischen Instagram-Trash und Youtube sein könnte und habe vorhin kurz und schmerzlos was in die Kamera geplappert und in der "Crafteln | Schnittmuster | nähen" -Facebookgruppe hochgeladen.

Wollt ihr mal schauen, dann kommt in die Gruppe? Wie gefällt euch so ein Video?

Mittwoch, 2. August 2017

Mein Lieblings-Sommerkleid



Wer mir auf Instagram folgt, kennt es schon: mein absolutes Lieblingskleid für diesen Sommer, ein ungeknittertes Knitterkleid aus Waxprint. Zwischendurch war es mir sogar schon peinlich, dass es auf jedem zweiten Bild und fast allen Instagram-Stories zu sehen war. :-)


Ganz leicht: selbstgemachte Mini-Ärmelchen


Was macht das Kleid zu einem Liebling? Ich habe nochmal mit den Ärmeln experimentalisiert und finde diese Miniärmelchen nun perfekt. Wenn ihr das nachmachen wollt. unter dem Arm, sind meine Ärmelchen nur ca. 2-3 cm lang. Abgeschnitten habe ich es so, dass der verlängerte Ärmelabnäher und die Saumkante einen rechten Winkel bilden.



Petrol und für den Sommer ein hellerer Ton, der ins Türkis geht, ist meine absolute Lieblingsfarbe. Die Farben des Musters passen perfekt für sonnige, heiße Tage und deswegen sind die Ärmelchen auch so perfekt für dieses spezielle Kleid. Der afrikanische Waxprintstoff ist zwar vergleichsweise steif für einen Baumwollstoff, aber dadurch kommt ordentlich Luft von unten unters Kleid. Ich empfinde ihn als eher kühlend. Und dank des aufregenden Musters ist es auch nicht wirklich notwendig, da Kleid zu bügeln. Sehr praktisch!


Im Sommer perfekt: V-Ausschnitt mit Beleg statt Kragen


Naja und dann der schwingende Saum, die Taschen, der genau richtig große Ausschnitt - einfach perfekt! Wie du einen Beleg für den Halsausschnitt des Knitterkleides statt des Kragens machst, habe ich hier in einem Tutorial gezeigt.





Ich liebe, liebe, liebe dieses Kleid und bin so froh, dass ich es rechtzeitig genäht habe, bevor sich der Sommer (welcher?) dem Ende zuneigt und ich mich bei jeder Nähgelegenheit frage, ob es sich noch rentiert, ein Sommerkleid zu nähen. Welch großes Glück, dass ich dieses Lieblingskleid so oft anziehen kann!



Und wie toll, dass Frau Masulzke und Frau Undiversell bei unserem Ausflug nach Lübeck so viel Geduld mit mir und meinem Wunsch nach Fotos hatten. Dankeschön! Das war so herrlich - eigentlich sollte frau viel öfter Ausflüge mit Freundinnen machen!

Das Schnittmuster für das Knitterkleid bekommst Du im Schnittmusterkiosk *klick*

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Mittwoch, 26. Juli 2017

Von ungewohnten Silhouetten




"Macht mich das nicht an den Schultern zu breit?" habe ich wiederholt über die Tulpenärmel des Tulpentops gelesen habe. Ja und?

Ich kenne das gut, etwas Neues ist ungewohnt und irritierend. So funktioniert Mode. Wir sehen neue Silhouetten und sind zunächst einmal verwirrt. Unsere Sehgewohnheiten werden gestört. Das, was wir nicht kennen, mögen wir erst einmal nicht. Erst, wenn ein Gewöhnungszustand einsetzt, empfinden wir eine neue Silhouette zunächst als ok, manchmal sogar als schön.


Zeig, was du hast


In der Mode wurde schon immer mit Silhouetten gespielt. Vorhandene oder nicht vorhandene Vorzüge des Körpers wurden nach Wunsch betont, aufgepolstert, ins rechte Licht gerückt, freigelegt oder auf andere Art und Weise sichtbar gemacht. Anderes wurde versteckt oder kaschiert. Interpretationen dazu, gibt es viele.

In dem Begriff Interpretation steckt schon so viel Wahrheit. Wir können Signale, wie sie von Kleidung ausgehen, nicht 1:1 übersetzen, denn es gibt keine eindeutige Botschaft, auch wenn das manchmal so wirkt. Wir interpretieren das, was wir sehen und bekleiden die Sinneseindrücke mit unseren Werten. Dieser Vorgang geschieht meist unbewußt. Wir können das, was passiert aber durchaus ins Bewusstsein holen und entscheiden, wie wir das, was wir sehen bewerten.


Alles eine Frage der Bewertung


Ich finde, in den möglicherweise ungewohnt breiten Schultern liegt auch eine Chance. Wir Frauen müssen immer und ständig "unseren Mann stehen". Wir leisten so viel, ein wenig (mehr) Rückgrat und kräftige Schultern sind da durchaus von Nutzen, um unseren Alltag zu stemmen. Immerhin reden wir jetzt nicht von Schulternpolstern aus den 80ern wie beim Denver Clan.

Wir sprechen schließelich nicht von einer männlichen Y-Silhouette. Ganz zart sind sie, die Ärmel des Tulpentops, zart flatternd umhüllen sie unsere Muskeln. Die Ärmel rufen "schau hin" und verhüllen gleichermaßen. Das, was vielleicht nicht straff, stramm und muskulös ist, das weibliche Bindewebe, für das es unschöne Ausdrücke gibt und für das wir uns wahrlich nicht zu schämen brauchen, wird weder gezeigt, noch in den Vordergrund gerückt. Auffällig ist in der Tat die etwas breiter als gewohnte Schulterpartie - es liegt an uns, wie wir diese bewerten!





Das Schnittmuster für das Tulpentop bekommst du im Schnittmusterkiosk ---> *klick*

Du gestaltest, wie du auf andere wirkst


Wenn wir für uns selbst Kleidung nähen, bleibt es nicht aus, sich über das, was wir tragen wollen und unsere Sehgewohnheiten Gedanken zu machen. Vielmehr, als durch den Kauf von Kaufkleidung, haben wir es in der Hand, unsere äußere Hülle zu gestalten. Wir können bewußt Signale senden, wir haben die Kontrolle darüber, wie wir aussehen, in dem wir uns nähen, was uns gefällt. Wir haben zwar keine Kontrolle darüber, was andere darüber denken. Doch je mehr eindeutige Signale wir senden, um so mehr beeinflussen wir die Gedanken der anderen.

Wenn wir mit Freude und Stolz breite Schultern zeigen, dann wirken wir stark und selbstbewußt. Vielleicht mit einem kleinen Augenzwinkern, denn die Flatterärmel strahlen genug Weiblichkeit aus, damit niemand Angst vor unserem breiten Kreuz bekommt. Eine neue Silhouette ist eine Chance, auch mal anders wahrgenommen zu werden - so wie wir sie tragen und was wir dazu sagen, haben wir die Chance, etwas zu ändern. Das ist in meinen Augen, eine ganz spannende Geschichte.  Wie geht es euch damit?




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Donnerstag, 13. Juli 2017

Der neue crafteln-Newsletter





Ich habe wirklich lange überlegt, ob die Welt auf einen Newsletter von crafteln.de wartet - fast ein Jahr. Doch jetzt habe ich Lust, es auszuprobieren. 

Ein Newsletter ist für mich eine direkte Verbindung zu denjenigen, die sich für das, was ich mache interessieren. Er gibt uns die Möglichkeit, regelmäßig in Kontakt zu sein. Ich schreibe euch Briefe, weil ich gerne Briefe an Menschen schreibe, die ich mag. So könnt ihr so noch näher dran sein, noch mehr hinter die Kulissen meiner Arbeit blicken und seid immer gut informiert, was los ist und was kommen wird.


Mit dem Newsletter führe ich euch zu Schätzen und dann pickt ihr euch die Rosinen


Der Newsletter soll eine Art Zusammenfassung sein. Ich merke es ja an meinem eigenen Medienverhalten. Während ich früher regelmäßig Blogs las und von meinen abonnierten Blogs keinen Eintrag verpasste, hänge ich immer wieder mit dem Nachlesen hinterher. Das macht mir oft eine schlechtes Gewissen. Darum freue ich mich, wenn ich von einer Person, die ich schätze, einen Tweet, einem Beitrag auf Facebook oder aber über einen Newsletter über ein spannendes Thema  informiert werde, so dass ich selektiv lese, was mich wirklich interessiert.

Ein Blog ist der ideale Ort für längere Inhalte, die lange vorrätig und leicht wiederauffindbar sein sollen - es passiert immer häufiger, dass ich nicht mehr "ganze Blogs" zu lesen, wie ich es früher tat, sondern meinen Interessen entsprechend Links folge, ohne ein Anspruch an Vollständigkeit zu haben. Genau deswegen will ich einen Newsletter schreiben. Er ist eine zusätzliche Serviceleistung für euch, damit ihr nach den Rosinen schauen könnt.

Abonnieren könnt ihr den Newsletter schon jetzt, aber er startet erst in einer guten Woche, denn ich schreibe euch ca. alle zwei Wochen zum Wochenende.




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Ich bin gespannt, wie sich das mit dem Newsletter entwickelt und freue mich auf euch!

Samstag, 8. Juli 2017

Ein knallblaues geknittertes Knitterkleid





Endlich habe ich einen Baumwollbatist gefunden, der sich für das Knitterkleid in der geknitterten Version eignet und den ich euch empfehlen kann. Der Stoff soll gut knittern, soll leicht sein, aber auch nicht zu durchsichtig. Jetzt habe ich ihn gefunden und in den Schnittmusterkiosk mit aufgenommen.





Viele von euch dachten ja, das Knitterkleid soll auch einem dauerhaft geknitterten Stoff genäht werden, also einem Crash-Stoff. Das ist aber nicht der Fall! Es wird einfach aus einem Stoff, der gut knittert genäht und nach dem Waschen feucht (aber nicht nass!) aufgerollt und dann entstehen die Knitter ganz von selbst.



Wenn ihr das Kleid dann anziehen wollt, rollt ihr es auf, schüttelt es einmal auf und zieht es an. Trotz oder gerade wegen der Knitter, sieht das Kleid sehr edel aus. Der geschwungene Saum und der interessante Kragen sind zusätzliche Hingucker.



Zusammengerollt ist das Knitterkleid oder die Knitterbluse eine perfekte Reisbegleitung. Eigentlich muss ich nur noch mit " Knitter-Würsten" im Koffer verreisen. Welche Farbe nähe ich nur als nächstes? Vorbei die Sorgen, dass eingepackte Kleidung schrecklich verknittert aus dem Koffer kommt. Knitter sind toll!





Der Kragen fällt in der geknitterten Version immer wieder anders. Frau kann ihn zurechzuppeln, wie sie möchte. Das Knitterkleid ist ein bisschen wie eine Skulpur, die den Körper sanft umhüllt.




Das Schnittmuster für das Knitterkleid und den passenden Baumwollbatist findet ihr im Schnittmusterkiosk. *klick*


Donnerstag, 6. Juli 2017

Warum ich im Bikini viel mutiger bin, als im Badeanzug




Seit dem die Freibadsaison eröffnet ist, gehe ich regelmäßig schwimmen. Im Zeitlupentempo In meinem Tempo schwimme ich 1000 m und besonders, wenn es draußen eigentlich zu wenig einladend dazu ist, wenn das Wasser tierisch kalt, aber das Schwimmbecken fast leer war, dann freue ich mich später darüber, was mein Körper geleistet und wozu ich mich aufgerafft habe.

Die Erinnerung an einen Kopfsprung zaubert mir das ganze Jahr ein Lächeln auf die Lippen


Ich schwimme gerne und ich mache gerne Kopfsprünge. Doch viel zu selten traue ich mich, mit einem Köpper ins Wasser zu springen. Wenn das Schwimmbad voll ist, traue ich mich nicht. Wenn es sehr kalt ist, dann kann ich mich weder vor noch nach dem Schwimmen dazu überwinden. Aber im Sommerurlaub, wenn ich in einem See zu einer Plattform schwimme, wenn ich irgendwo bin, wo mich niemand kennt, dann liebe ich es, einen Kopfsprung zu machen und freue mich dann den Rest des Jahres an der Erinnerung, wie mein Körper durch das Wasser gleitet. Meine Lieblingstiere sind Pinguine. Sie watscheln an Land, aber kaum verlassen sie den festen Boden, schießen sie blitzschnell und elegant durchs Wasser. Außerdem organisieren die Pinguinmännchen einen Kindergarten, aber das ist ein anderes Thema.

Da ich nicht besonders ordentlich bin, musste ich die letzten Wochen im Badeanzug schwimmen. Meine Bikinihose war komplett unauffindbar. Doch plötzlich war sie wieder da und heute trug ich zum ersten Mal dieses Jahr zum Schwimmen meinen geliebten Bikini. Es war nicht leer im Schwimmbad, heute ist ein sonniger Tag wie schon lange nicht mehr in Hamburg, aber es waren noch keine Schulkinder da. Das Bad gehörte mir und den Rentnern.


Die Mutprobe


Nach 17 Bahnen entschied ich, dass heute ein Tag für einen Kopfsprung ist. Ich stellte mich an den Beckenrand, sprang hinein und freute mich daran, wie ich durchs Wasser schoß. Mein Kind ist zur Zeit im Schwimmkurs und lernt auch gerade den Kopfsprung. Am Montag machte es zum ersten Mal einen Köpper vom 1m-Brett. Das hatte ich noch nie getan.

Ich versuchte es erst mit dem Startblock. Auch das hatte ich noch nie getan. Da stand ich nun also, die dicke Frau im Bikini auf dem Startblock und dachte "oh weia, das Wasser ist ganz schön weit von meinem Kopf entfernt". So stand ich eine Weile auf dem Präsentierteller. Ich stand dort so lange, bis garantiert alle Rentner und alle Bademeister es kaum noch erwarten konnten, bis ich endlich sprang. Also tat ich es. Mit Schwimmbrille war es suboptimal. Die Schwimmbrille hing nach dem Sprung nicht mehr dort, wo sie sein sollte und die Nase tat weh, aber der Bikini saß bombenfest an seinem Platz. Ich rückte die Brille zurecht, schwamm meine 20 Bahnen zuende und überlegte derweil, ob ich mich traue, vom 1er zu springen.





In Bahn 19 dachte ich, das das doch irgendwie machbar sein müsste, wenn es auch das Kind schafft, also kletterte ich wieder raus, legte die Schwimmbrille an den Beckenrand und stieg mutig auf das Sprungbrett. Arrgs, noch höher. Und wackelig. Auch dort stand ich eine Weile. Dann dachte ich an Synchronschwimmerinnen, die ich mindestens genauso sehr mag wie Pinguine, hob die Arme, wippte ein wenig, ging leicht in die Knie, sprang und landete mit den Oberschenkeln platschend auf dem Wasser. Das tat weh, aber cool war es trotzdem. Ich war stolz auf mich. So würdevoll wie möglich schwamm ich zur Treppe, kletterte wieder raus und machte noch einen etwas eleganteren Kopfsprung vom Beckenrand, bevor ich die letzte Bahn schwomm. Vom Beckenrand, das ist meine Liga - frau muß es ja auch nicht übertreiben.


Gut passende Kleidung lässt uns Abenteuer erleben


Und warum schreibe ich das hier? Weil die Geschichte etwas mit dem gut sitzenden Bikini zu tun hat. Diesen habe ich zwar nicht selbst genäht - wer länger hier liest, kann sich sicher noch an den mißlungenen selbstgenähten Badeanzug erinnern - aber er passt. Der  Bikini passt gut, weil ich zuvor ein "Bra-Fitting" machen ließ, bei dem ich nicht nur englische Dessous- und Bademodenmarken kennenlernte, sondern auch meine richtige BH-Größe herausfand. In dieser Größe bestellte ich mir einen Bikini aus England und zwei dazu passenden Hosen, von denen ich mir das Ungetüm auswählte. Und in diesem gut passenden Bikini finde ich mich einfach umwerfend und stark. Er ist so viel besser, als diese ganzen schrecklichen Badeanzüge in großen Größen, die ich besitze, die die Brüste platt drücken und bei denen die Träger immer rutschen - dabei ist es nicht leicht, einen einigermaßen hübschen Badeanzug in großer Größe zu kaufen, denn die Muster in diesen Größen sind wirklich Augenkrebs. Aber jetzt habe ich meinen gut passenden dunkelblauen Bikini!

Das alles hat sehr wohl etwas mit diesem Blog zu tun. Ich bin einfach der festen Überzeugung, dass "gut passend" stark und schön macht - egal bei welcher Figur. Wenn wir schon nähen, dann braucht es nur ein paar Skills, etwas Mut und etwas Aufraffen, ein Schnittmuster anzupassen um es zu einem Maßschnittmuster zu machen. Selbst wenn unser Ergebnis nicht perfekt ist, dann ist es auf jeden Fall schon viel besser, als wenn wir gar nichts geändert hätten oder Kaufsachen tragen würden. Immer, wenn wir etwas tragen, das nicht zuppelt, das nicht rutscht, das stützt und formt, dann können wir einfach das machen, worauf wir Lust haben. Und wenn es ein Kopfsprung ist!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Die Tulpentop-Blogparade: zweiter Teil

Die Blogparade des Tulpentops ist nun vorbei. Wie fandet ihr die große Vielfalt der Modellbeispiele? Oder war es euch zuviel? Einen Rückblick auf die erste Woche, hatte ich schon gezeigt - heute geht es um die zweite Woche. Wie immer lohnt es sich, auch die verlinkten Blogartikel der Probenäherinnen zu lesen, die noch mal einen ganz eigenen Blick auf das Tulpentop haben. 







Die zweite Woche startete mit dem Seidentop von Kattirocksaum, über das ich gestern schon mal gebloggt habe. Am nächsten Tag zeigte ejasfreudentränen ein Tulpentop ganz aus Viskosejersey. Das geht natürlich auch. Im Gegensatz zur Webware, wird der Viskosejersey nicht im schrägen Fadenlauf verarbeitet, da er ja ohnehin schon elastisch ist. Der schräge Fadenlauf, macht aber einen Stoff nicht nur elastisch, sondern sorgt auch für einen schönen Fall. Beim Top von ejasfreudentränen sehen wir, dass das auf diese Weise umgesetzte Schnittmuster mehr zu einem klassischen Shirt wird. Aber warum nicht! Ihr seid herzlich willkommen, ein Schnittmuster so zu verwenden, das es zu euch zu einem passenden Kleidungsstück wird!




Frau Naehkatze hat einen lang gestreichelten Stoff für das Tulpentop vernäht und ich finde, es hat sich gelohnt. Auch diese Version gefällt mir ausgesprochen gut. Das Tulpentop kann gut mit Blumen, finde ich. Es setzt einen hübschen Stoff gut in Szene und nimmt ihm das "Erschlagende", das er vielleicht hätte, wenn er "all over" wäre. Findet ihr nicht?





Die zweite Version des Tulpentops von Chris Nadelspiele wird von ihr noch etwas skeptisch betrachtet. Sie fremdelt ein wenig mit den Tulpenärmeln. Sie sagt, sie empfindet ihre Schultern zu betont, "wie ein Preisboxer", nun das sehe ich nicht so. Es ist eben eine ungewohnte Silhouette, aber ich finde es sehr zart und weiblich und vor allen Dingen sehr gut gestyled und der richtige Look zu dem zarten, hellen Stoff mit den zarten Libellen.





Auch das Tulpentop der Ostenfelder Nähstube ist aus hellen Stoffen und damit sehr zart, doch durch die  Jerseyärmel wirkt es gleich viel mehr nach Alltag, als die Tulpenärmeln. Das Tulpentop ist also ein Schnittmuster für alle Fälle.





Auch das Tulpentop von Rock Gerda kombiniert eine geblümte Webware mit Jersey, als wäre das die perfekte Umsetzung des Schnittes und irgendwie finde ich das auch. Gerade durch die Kombination zweier so unterschiedlicher Stoffe wird deutlich, was das Tulpentop kann und je nachdem, wie frau es kombiniert, sieht es immer wieder anders aus. 





Das nächste Tulpentop wurde von von PATCHWORKangel(a) präsentiert. Das Bild mag ich sehr, zeigt es doch, wie frisch und fröhlich das Tulpentop sein kann. Es ist so ein wandelbares Schnittmuster und ich freue mich sehr, wie viele Facetten die Probenäherinnen ausprobierten und zeigten. Wirklich 1000 Dank für eure tolle Unterstützung! 




Elufingerhut hat eine Version mit Tulpenärmeln genäht, die ich auch sehr schön finde. Zu dieser Version entschied sie sich erst, als es immer heißer und heißer wurde und kam zu dem Schluß, dass sie sich darin sehr wohl fühlt. Fein!



Als ersten Versuch, entschied sich elufingerhut auch für die Jerseyärmel und weil das hier ganz zarte Farben und alles Ton in Ton ist, finde ich es auf einmal gar nicht mehr so sportlich, sondern auch schön zart!




Und zu guter letzt noch eine meiner beiden Probeversionen des Tulpentops, die soweit fertig gestellt wurden, dass ich sie auch tragen kann. Allerdings ärgere ich mich, dass ich bei diesem schönen Tulpentop billigen schwarzen Jersey verwendet habe. Da er komplett ohne Elasthan ist, sitzt er nicht ganz so gut und macht ein "Nachthemdgefühl". Aber ich mag den Druck der Viskosewebware, der durch das Tulpentop schön präsentiert und in einen Rahmen gesetzt wird, sehr.



Das Tulpentop habe ich natürlich auch mit Tulpenärmeln genäht, aber die Fotos sind verschwunden. Das ist wirklich nen Ding! Aber das zeige ich euch bei Gelegenheit noch mal. Jetzt habt ihr erst einmal genug Tulpentop-Inspirationen gesehen - jetzt bin ich gespannt auf eure Tulpentops. Wer eines oder mehrere genäht hat und dies irgendwo im Internet zeigt - schickt mir gerne einen Hinweis dazu. Das würde mich sehr freuen!

Das Schnittmuster für das Tulpentop bekommt ihr hier: *klick*

Und hier sind noch mal alle Stationen der Blogparade:


22.6. Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen
23.6 PATCHWORKangel(a)
24.6. Freizeitparadies und elufingerhut
25.6. fantipanti.de
26.6. Strickprinzessins Stuff
27.6. Stoffverstümmelungen bei Isabimi
28.6. Rocksaum und Nadelöhr
29.6. ejasfreudentraenen
30.6. NAEHKATZE
1.7. Chris'Nadel-Spiele
2.7. Ostenfelder Nähstube
3.7. Rock Gerda
4.7. PATCHWORKangel(a) und elufingerhut

Montag, 3. Juli 2017

Tulpentop mit Seide



Das Tulpentop mit Seide verdient einen extra Blogeintrag. Dieser Materialmix - Jersey und Seide - war die Ausgangsidee der Designerin Lindy Stokes. Seide ist so ein herrliches Material: es fällt so schön, es kühlt, wenn es kühlen soll und nicht zuletzt, sieht es einfach königlich aus.

Es ist schon eine verwegene Idee, die edle Seide mit einem Jersey zu kombinieren. Doch gerade dieser Einfallsreichtum faszinierte mich. Jersey hat den Vorteil, dass er sich dem Körper gut anpasst und einfach sehr bequem ist. Warum eigentlich nicht genau diese Materialeigenschaften nutzen, um die Vorteile der Seide noch zu unterstützen? Als ich den Entwurf für das Tulpentop das erste mal - mit Jerseyärmeln sah, war ich begeistert. Eine...ja, wie sollte ich das nennen ... "Bluse", die bequem unter einer Jacke getragen werden kann und vorne trotzdem total elegant aussieht. Ein üppiger Wasserfall aus Seide, der aber trotzdem da sitzt, wo er sitzen soll, weil das Jerseybündchen am Rücken Halt gibt. Ich fand, und finde immer noch, diese Materialkombination sehr faszinierend.




Damit der Schnitt noch eine Variationsmöglichkeit hat, entwarf Lindy Stokes noch die Tulpenärmel, die dem Tulpentop dann auch ihren Namen gaben. So rückt die schicke Seide noch mehr in den Vordergrund - ohne zusätzlichen Stoff zu verbrauchen. Die Tulpenärmel können zusätzlich aus dem Stück Seide ausgeschnitten werden, das es für das Vorderteil im schrägen Fadenlauf braucht. Das ist eine effiziente Nutzung des Materials, das gefällt mir!

Das Modell, das Katti Rocksaum einfarbig genäht hat, sieht einfach klasse aus. Ein rotes Top ist ohnehin ein Statement - aus Seide erst recht. Der Bio-Baumwolljersey für das Rückenteil braucht sich nicht hinter der Seide zu verstecken, denn er ist auch von toller Qualität. Beide Materialien gibt es jetzt auch im Schnittmusterkiosk.




Vielen Dank für das schöne Modellbeispiel und deine Unterstützung. Katti Rocksaums Blogbeitrag findet ihr hier *klick*. Ich freue mich sehr, dass wir wieder einen ganz besonderen Schnitt von stokx für crafteln herausgebracht haben, der bei euch so gut ankommt und für den wir jetzt auch noch das passende Material anbieten. Mehr Tulpentops seht ihr bei der Blogparade, die noch bis zum Donnerstag von Blog zu Blog zieht.

Hier sind die Stationen der Blogparade:


22.6. Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen
23.6 PATCHWORKangel(a)
24.6. Freizeitparadies und elufingerhut
25.6. fantipanti.de
26.6. Strickprinzessins Stuff
27.6. Stoffverstümmelungen bei Isabimi
28.6. Rocksaum und Nadelöhr
29.6. ejasfreudentraenen
30.6. NAEHKATZE
1.7. Chris'Nadel-Spiele
2.7. Ostenfelder Nähstube
3.7. Rock Gerda
4.7. PATCHWORKangel(a) und elufingerhut

Freitag, 30. Juni 2017

FrauCrafteln scheitert am Videodreh





Das ging ja gründlich schief. Seit Wochen hatte ich vor, ein kleines Video zu drehen, wie der Kragen der Knitterbluse angenäht wird und ich dachte tatsächlich, das wäre mal eben so erledigt.


Das Original: ein geknittertes Knitterkleid - in knallblau!


Nachdem ich in letzter Zeit einige Knitterblusen ohne Kragen (mit einem selbstgebastelten Beleg - so geht das) nähte, weil der Stoff zu steif und das Muster ungeeignet für das Knittern gewesen wäre, hatte ich nun mal wieder Lust auf ein Original. Ich wollte unbedingt ein knallblaues geknittertes Knitterkleid - so eines wie Karin es hat und wie der Schnitt eigentlich vorgesehen ist. Einfarbige Kleider sind schön - was ich aber übersah: die rechte und linke Stoffseite sind quasi identisch.... ahnt ihr schon das Problem?


Alles vorbereitet? Klappe, zum Videodreh


Ich nähte also mein knallblaues Probekleid am Dienstag abend zusammen und hob mir den Kragen für den nächsten Tag auf. Immerhin war ich so schlau und wollte im Tageslicht nähen. Ich hoffte sogar so viel Glück zu haben, auf dem Balkon nähen und filmen zu können, denn dort wären die Lichtverhältnisse ideal. Das Wetter war toll, aber womit ich nicht gerechnet hatte, waren die Handwerker und rasenmähenden Nachbarn. Also baute ich mein Equipment doch im Wohnzimmer auf.

Die nächste Hürde war der blaue Batist. Er ist wunderschön, aber die rechte und die linke Stoffseite sind quasi identisch. Egal wie ich den Stoff vor die Kamera hielt, um zu zeigen, was aufeinander gesteckt wird und wie - man sieht eigentlich nichts. Also man sieht nur blau und blauen Stoff, aber verstehen, was ich meine, kann man nichts.


Voller Einsatz und doch ging es schief


Ich schwitzte, es war sehr sehr warm in der Wohnung und wegen des Lärms draußen, konnte ich das Fenster nicht öffnen. Trotzdem filmte und erklärte ich tapfer weiter. Ich hoffte, dass meine Erklärungen so super wären, dass es doch nicht so wichtig ist, zu sehen, welche Stoffseite gemeint ist und niemand auf mein glänzendes Gesicht achten würde.

Und dann machte es klack, die Kamera stellte das Filmen ein und meldete, dass der Chip voll ist. Unnötig zu sagen, dass ich natürlich keinen anderen Chip parat hatte und klar, dass ich die Filme vom Schulfest nicht löschen wollte.

Genervt gab ich auf. Deswegen habe ich heute leider keinen Film für euch. Aber ein neues, schönes Kleid und die Motivation, es erneut, mit einem anderen Stoff zu versuchen. Das knallblaue Knitterkleid zeige ich euch bei Gelegenheit und einen anderen Stoff habe ich auch schon parat.  Es wäre doch schade, wenn ihr kein Knitterkleid nähen und tragen könntet, nur weil ich das mit dem Video nicht hinbekomme!

Für alle, die sich jetzt schon trauen ---> mit *klick* kommt ihr direkt zum Schnittmuster.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Tulpentop-Blogparade: erster Teil



Die erste Hälfte der Blogparade zum Tulpentop ist schon vorbei und ihr hattet die Gelegenheit 8 tolle Umsetzungen des Schnittmusters zu sehen. Aber keine Sorge, es geht noch weiter, das Probenähteam war so fleißig und hat noch eine weitere Woche Modellbeispiele parat. Falls ihr die bisherigen Blogbeiträge noch nicht gesehen habt, hier eine kleine Zusammenfassung von mir. Es lohnt aber auf jeden Fall, zu den einzelnen Bloggerinnen zu surfen, denn das, was aus ihrem Munde über das Schnittmuster und das Probenähen zu lesen ist, ist sehr spannend.



Am ersten Tag der Tulpentop:Blogparade waren natürlich unsere beiden Deckblattmodelle Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen dran. Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt, versuche ich immer zwei sehr unterschiedliche Frauen und genähte Versionen zu zeigen. Ich finde, das ist wieder ganz wunderbar gelungen und mit der technischen Zeichnung zusammen, bekommt ihr schon durch das Deckblatt einen guten Eindruck davon, was das Schnittmuster kann.



Ejasfreudentränen hat das Tulpentop mit den namen gebenden Tulpenärmeln genäht. Weil mich einige Frauen bereits danach fragten: bei ihr gibt es auch mal ein Bild mit der Rückenansicht zu sehen. Allerdings hat sie die Ärmel, anders, als in der Anleitung beschrieben, "vorne über hinten" genäht. Das Tulpentop hat übrigens eine Naht in der hinteren Mitte, mit der ihr es ganz leicht auf eure Figur anpassen könnt. Das ist insbesondere für Frauen mit einem Hohlkreuz interessant.




Chris'Nadel-Spiele hat eine Version mit Jerseyärmeln genäht und ich finde auf den Bildern könnt ihr gut sehen, dass das Bündchen am hinteren Halsausschnitt für einen guten Sitz sorgt und dass die Material- und Musterkombination ausgesprochen harmonisch wirkt.




Am nächsten Tag zeigte uns PATCHWORKangel(a) eine Version, die mir insbesondere in ihrer Zartheit gefällt. Das Tulpentop wird so zum hauchdünnen Flatterblüschen und wirkt trotz Blümchen nicht zu mädchenhaft oder romantisch sondern sehr stylish.





Die Parade machte am Samstag im Freizeitparadies Station. Ich finde an diesem Tulpentop mit Jerseyärmeln wird sichtbar, dass das Tulpentop auch irgendwie ein "normales" Shirt ist, das hervorragend zu Jeans und in den Alltag passt und erst auf den zweiten Blick etwas Besonderes ist. Wer genauer hinsieht, entdeckt natürlich auch schon auf den ersten Blick die raffinierte Art und Weise, mit der Vorder- und Rückenteil verbunden sind.



Fantipanti zeigte zwei Tops: einmal mit Tulpenärmeln und einmal mit Ärmeln aus Jersey. Kreativ, wie Hobbynäherinnen sind und sein dürfen, hat sie sich dazu entschieden, die Jerseyärmel einfach zu kürzen, damit das Tulpentop auch in der sportlicheren Version an heißen Tag geht. Funktioniert auch gut!



Auch Strickprinzessins Stuff sieht irgendwie anders aus. Habt ihr auf den ersten Blick das Tulpentop erkannt und gesehen, was sie gemacht hat? Sie hat Vorderteil und Rückenteil anders verbunden. Da bei ihrer Version das Rückenteil aus Jersey über das Vorderteil geht, sieht es ein bisschen so aus, als würde sie einen Bolero tragen. Das finde ich auch raffiniert und will ich unbedingt mal nachmachen.







Das Schnittmuster für das Tulpentop bekommt ihr im Schnittmusterkiosk ---> *klick*



Hier sind die Stationen der Blogparade:


22.6. Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen
23.6 PATCHWORKangel(a)
24.6. Freizeitparadies
25.6. fantipanti.de
26.6. Strickprinzessins Stuff
27.6. Stoffverstümmelungen bei Isabimi
28.6. Rocksaum und Nadelöhr
29.6. ejasfreudentraenen
30.6. NAEHKATZE
1.7. Chris'Nadel-Spiele
2.7. Ostenfelder Nähstube
3.7. Rock Gerda
4.7. PATCHWORKangel(a)
5.7. Elufingerhut



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Mittwoch, 28. Juni 2017

Uni ist das neue bunt






Ich mag Farben und Muster. Sehr! Aber wenn ich einen wichtigen Termin habe, dann ziehe ich meist ein einfarbiges Kleid an. Es ist, als würde dieses einfarbige Kleid überzeugender wirken, als gäbe es mir Kraft. Ein einfarbiges Kleidungsstück kann genauso "bäm" machen, wie ein Buntgemustertes. Eigentlich mehr noch. Das einfarbige Kleidungsstücke sagt gelassen "hier bin ich", während das Gemusterte verführerisch säuselt "schau auf mein schönes Muster". Einfarbige Kleidungsstücke sind ein cooles Statement.

Als ich angefangen habe zu nähen, konnte das Muster nicht ausgefallen genug sein. Ich schwelge in Farben und Mustern und freute mich, wenn Menschen fragten, ob ich das selbst genäht habe. Ich nähe und trage immer noch gerne gemusterte Kleidungsstücke. Doch ich gestehe: ich bin nicht treu. Heute liebe ich dieses Muster, morgen ist jenes das Schönste der Welt. Mittlwerweile freue ich mich mehr, wenn der Gesamteindruck positiv auffällt, wenn nicht ich hinter dem Kleidungsstück verschwinde. Einfarbigen Kleidungsstücke sind wie ein Podium auf dem ich im Rampenlicht stehe. Es gibt immer mehr Tage, an denen ich keine Lust habe, mir von gemusterten Kleidungsstücken die Show stehlen zu lassen.


Gute Designs funktionieren uni


Viele Muster kaschieren Näh- und Passformfehler ganz hervorragend. Schau her, ruft das Muster und gleichzeitig fordert es dazu auf, nicht so ganz genau hinzuschauen. Ein gut passendes Kleidungsstück funktioniert auch in uni. Und wenn es eine Farbe ist, die nicht ganz so laut "bäm" ruft, dann fast noch mehr. Das funktioniert besonders gut, wenn es meine Farbe ist, eine Farbe, die mir gut steht und mich zum leuchten bringt.

Ich bin der Meinung, dass ein gutes Design auch einfarbig funktioniert. So sehr ich Muster und bunt liebe - ich trage gerne uni und ich trage vor Allem gerne gutes Design. Unsere Schnittmuster, die Designs aus dem Hause stokx, können uni. Es sind Schnittmuster, die gut auf Figur anzupassen sind, Schnittmuster, die Raffinessen bergen und Aha-Effekte liefern, auch wenn sie in zurückhaltenden Farben daher kommen. Seitdem ich stokx-Designs nähe, mag ich einfarbige Stoffe. Gute Schnittmuster halten das aus, denn gute Schnittmuster funktionieren einfach.


Einfarbige Stoffe müssen von guter Qualität sein


So war es irgendwie logisch, dass ich irgendwann anfing zu überlegen, ob ich euch nicht dabei helfe, die passende Stoffe für unsere Schnittmuster zu finden. Muster verkaufen sich recht einfach über das Internet, es gibt Moden und Hypes und ganz viel "ich auch" und "ich bin schockverliebt". Einfarbige Stoffe haben es schwerer. Da liegt ein dunkelblauer Stoff hier und ein anderer dunkelblauer Stoff dort und beide sagen mit leisem Stimmchen "ach, nimm mich" und dennoch ist es für die Hobbynäherin gar nicht leicht zu entscheiden, welchen sie nehmen soll. Das Herz klopft einfach nicht so laut und deutlich wie bei einem Stoffdesign, das die Sinne kitzelt.

Einfarbige Stoffe brauchen eine gute Qualität und die passende Materialeigenschaft für das gewünschte Kleidungsstück. Es braucht eine verlässliche Quelle, um einfarbige Stoffe über das Internet zu kaufen. Ich habe einen Kooperationspartner gefunden, den Roten Faden, die schon lange dafür bekannt sind, ein großes Sortiment an Standardstoffen in einer großen Farbauswahl und in guter Qualität anzubieten. Gemeinsam haben wir überlegt, welche Stoffe sich für unsere Schnittmuster eignen und euch Stoffe ausgesucht, die ich guten Gewissens empfehlen kann.


Stoff im Schnittmusterkiosk


Deswegen gibt es ab sofort passend ausgewählte Stoffe im Schnittmusterkiosk. Alle uni. So wunderbar unsere gemusterten Werke der Schnitte sind - in gemusterte Stoffe könnt ihr euch wo anders schockverlieben. Bringt sie aus dem Urlaub mit, lasst euch zu Spontankäufen hinreißen - im Schnittmusterkiosk gibt es trotzdem nur einfarbige Stoffe.  Es gibt so viele Muster und Moden, da kann ich sowieso nicht mithalten. Manchmal darf es auch einfarbig sein und wenn es nach mir geht, immer öfter.

Alle Stoffe, die es im Schnittmusterkiosk geben wird, wurden konkret für bestimmte Schnittmuster ausgesucht und ausprobiert - aber natürlich könnt ihr auch ganz andere Dinge daraus nähen! Zum Beispiel werden beim Tulpentop zwei Materialqualitäten kombiniert. Gerade wenn Ton in Ton genäht wird, sollen diese Farben harmonisch zueinander passen. Deswegen haben wir Stoffe nebeneinander gelegt und Farben verglichen. Bei jedem Stoff, der sich für das Tulpentop eignet wird eine Materialempfehlung gegeben, wenn es passende Stoffe dafür gibt und direkt dorthin verlinkt. Natürlich gibt es auch ganz andere Farbkombinationen, aber falls es den idealen Kombinationspartner "Ton in Ton" gibt, dann haben wir ihn herausgesucht.

Selbstverständlich gibt es unter jedem Stoff eine Stoffverbrauchstabelle für das passende Schnittmuster, so dass ihr nicht lange suchen müsst. Genauso, wie es bei jedem Schnittmuster einen Hinweis auf die jeweiligen Stoffe geben wird.

Viele von euch kennen sicherlich Materialpakete. Das war eigentlich der Plan: ein Klick und schon ist alles beieinander und frau kann loslegen, sobald das Paket da ist. Aber so einfach wie beim Stricken oder Taschen nähen ist das beim Bekleidungsnähen nicht. Wir haben so viele Größen und die Schnittmuster haben Variationsmöglichkeiten. Es wäre sehr unübersichtlich geworden, für jede Variation ein eigenes Paket zu schnüren. Also gibt es im Schnittmusterkiosk ab sofort wie in anderen Stoffonlineshops auch Meterware. Ihr könnt in 10 cm Schritten kaufen und es geht ab einer Mindestmenge von 30 cm los. So kann jede die Menge ordern, die sie braucht.


Einfarbige Stoffe sind nachhaltig


Das Geschäft mit gemusterten Stoffen hat Speed. Da mag ich gar nicht mitmachen. Moden kommen und gehen, schneller als frau schauen kann. Mit viel Getöse werden die Muster verkauft. Das ist alles gut und schön, aber nichts für mich. Viele Hobbynäherinnen würden gerne nachhaltiger nähen. Nach meiner Meinung funktioniert das nicht nur mit Biostoffen. Viel nachhaltiger wird es, wenn wir Kleidungsstücke nähen, die gut passen, deren Stoff von guter Qualität und damit langlebig ist und wenn wir Designs nähen, die nicht nur für eine Saison funktionieren.

Ich brauche keine moderne Kleidung, sondern gute Kleidung. Ich investiere Zeit ein Schnittmuster anzupassen und gut gutes Geld für Material, dann muß ein Kleidungsstück auch mehr als ein paar Wochen zu mir passen, dann darf ich mich nicht so schnell daran satt sehen. Einfarbige Stoffe sind nicht so schnelllebig. Ich finde, das passt sehr gut zu den zeitlosen Schnittmustern.

Ich bin gespannt, wie dieses Stoff-Angebot von euch angenommen wird. Ich mag diese Stoffe, auch wenn die Verliebtheit, das Jauchzen, die komplette Begeisterung beim Stoffkauf komplett anders ist, als bei einem gemusterten Stoff, bei dem das Muster sich in mein Hirn gräbt und mein Blut in Wallung bringt. Einfarbige Stoffe sind ein bisschen langweilig - aber die daraus genähten Kleidungsstücke sind ganz und gar nicht langweilig. Ich wünsche euch ganz viel Freude damit!

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Stoffe sind perfekt auf das jeweilige Schnittmuster abgestimmt
  • Benötigte Stoffmengen für das jeweilige Schnittmuster stehen bei der Stoffbeschreibung.
  • "Ton in Ton"-Kombinationen werden als Empfehlungen genannt
  • Jeder Stoff ist in 10 cm Schritten erhältlich. So kann jede Kundin individuell ihre Stoffmenge bestimmen. 
Im Schnittmusterkiosk gibt es jetzt schon Bio-Baumwolljersey, Viskosejersey, Viskose-Webware und Seide. Nach und nach werden weitere Stoffe dazu kommen. Stay tuned!

Freitag, 23. Juni 2017

Nähwerkzeuge: Stoffklammern



In Workshops oder als Stoffverkäuferin werde ich immer wieder gefragt, welche Nähwerkzeuge ich empfehlen kann. Das mache ich gerne, denn wie jede Handwerkerin weiß ich gutes Werkzeug zu schätzen. Manche Werkzeuge sind selbsterklärend, andere stellen nicht nur eine Anfängerin vor Rätsel, wie sie dieses Werkzeug einsetzen kann oder was es beim Kauf zu beachten gibt. 

In dieser Blogserie will ich immer mal Freitags, ein Werkzeug vorstellen - über Ergänzungen in den Kommentaren freue ich mich. Danke für eure tollen Ergänzungen! Wundert euch nicht, falls es mal einen Freitag keinen Beitrag zu dieser Serie gibt. Ich behalte mir vor, nach Lust und Laune Beiträge zu schreiben, aber wenn zu den Werkzeugen, dann immer freitags!



Lange unterschätzt: Stoffklammern


Heute möchte ich euch ein Nähwerkzeug zeigen, das ich schon jahrelang besitze, nie benutzte und dessen Praktikabilität erst in den letzten Wochen zu schätzen lernte: Stoffklammern.






Gekauft habe ich die Stoffklammern zu Zeiten, als ich noch dachte, ich würde gerne Wachstuch zu irgendwelchen Täschchen vernähen. Wer Materialien wie Wachstuch näht weiß, dass sich Stecknadeln nur wenig eignen, da jeder Nadelstich ein Loch macht. Natürlich könnte frau nur in der Nahtzugabe stecken, denn dort stören die Löchlein nicht, aber wer kein Wachstuch vernäht, braucht auch keine Klammern.

In den letzten Wochen habe ich allerdings das eine oder andere Tulpentop genäht. Dieses zeichnet sich ja durch die Stoffkombination eines flutschigen Stoffes mit einem Jersey aus. Und plötzlich kamen die Klammern zum Einsatz. Während sich die Variante mit den Jerseyärmeln noch einigermaßen mit Stecknadeln nähen ließ, bin ich bei den seidigen Ärmeln fast verzweifelt. Es braucht zugegebenermaßen etwas Gehirnschmalz, um die Tulpenärmel anzustecken. Wenn dann noch Stecknadeln aus flutschigem Stoff rutschen und ein heißer Sommertag mit hohen Temperaturen frau den letzten Nerv raubt, kann das schon ätzend sein. An genau so einem heißen Tag besann ich mich darauf, dass ich ja solche Klammern besitze.


Mit Klammern den flutschigen Stoff bändigen


Ich steckte die Ärmel mit Hilfe der Klammern und plötzlich war es gar kein Problem mehr. Die Klammern sitzen so fest, dass ich das Top mit eingestecktem Ärmel zurück auf rechts wenden kann, um zu kontrollieren, ob ich auch richtig gesteckt habe: sitzt der richtige Ärmel im dazu passenden Armloch?  Überdeckt die hintere Seite des Ärmels die Vordere? Erst als alles stimmt, nähte ich den Ärmel ein und war begeistert, dass nichts wegrutschte.





Zugegeben, Stecknadeln stecken und beim Nähen wieder herauszuziehen geht schneller. Aber vielleicht ist das auch nur eine Frage der Übung. Mir gefällt es, dass die Klammern selbst auf rutschigem Stoff bombenfest klammern. Ich muß sie ja nicht immer und für alles nutzen, aber für das Einnähen des Ärmels im Tulpentop, sind sie super.

By the way: Die Blogparade des Tulpentops geht noch bis zum 5.7. weiter. Heute gibt es eine ganz zarte, hübsche Version bei Frau PATCHWORKangel(a) zu sehen und am Samstag findet ihr eine weitere Version im Freizeitparadies.




Aber zurück zu den Klammern. Kennt oder benutzt ihr diese Klammern auch? Wofür eignen sie sich noch? Seid ihr auch so begeistert wie ich?



Noch mehr Nähwerkzeuge


Alle Beiträge der Blogserie findet ihr unter dem Stichwort "Nähwerkzeuge" oder durch Klick auf den Link. Vorherige Beiträge:

Donnerstag, 22. Juni 2017

Das Tulpentop - neu im Schnittmusterkiosk



Heute ist es soweit. Endlich darf ich euch das Tulpentop vorstellen. In den letzten Tagen und Wochen ging es nicht nur wegen der gestiegenen Temperaturen in Deutschland heiß her. Mein großartiges Team an Probenäherinnen und ich, waren auch hitzig damit beschäftigt, die Anleitung für den neuen Schnitt bestens vorzubereiten und Designbeispiele zu nähen. Wie schon beim letzten Schnitt sind wir in eine Art Rausch geraten und es wurde mehr genäht, als für das Testen notwendig gewesen wäre. Das zeigen wir euch in den nächsten Tagen in Form einer Blogparade. Und jetzt hoffen wir, dass ihr genauso begeistert von dem Tulpentop seid, wie wir.





Als ich letztes Jahr das Tulpentop das erste Mal im stokx-Shop sah, war ich begeistert: Seide, hier so ganz anders verarbeitet, als gewohnt. Nicht nur die Materialkombination sprach mich an. Ich war begeistert von der Ergänzung des drapierten Vorderteils durch den amerikanischen Halsausschnitt am Rückenteil. Sofort hatte ich verschieden Farb- und Musterkombinationen im Kopf und überlegte, ob es mit diesem Schnitt nicht möglich wäre, Omas Seidentücher ein neues Leben einzuhauchen, wenn sie nur groß genug dafür sind.

Es kann, aber es muss nicht Seide sein! Das Tulpentop sieht auch in anderen fließenden Stoffen toll aus, denkt an Viskose, Crepe oder auch feinen Satin!






Die Jerseyärmel und das Rückenteil aus Jersey machen das, was vorne aussieht wie eine edle Bluse einfach wahnsinnig bequem und trotzdem sieht frau damit sehr angezogen aus. Für den Sommer finde ich die Tulpenärmel toll. Nicht jede mag gerne ärmellos tragen, aber alle freuen sich doch über einen Luftzug um die Arme und schmeichelnden weichen Stoff der umhüllt, schmückt aber nicht übermäßig wärmt. Die Jerseyärmel machen das Tulpentop zum einem Oberteil für das ganze Jahr.

Die Drapierung fällt so schön, weil das Vorderteil aus fließender Webware im schrägen Fadenlauf verarbeitet wird. Das ist ein bisschen tricky, aber die wie üblich von Frau Nahtzugabe sorgfältig erstellte Anleitung enthält zahlreiche Tipps, wie das auch weniger geübten Näherinnen gut gelingt. Wie gewohnt gibt es neben dem ausführlichen Anleitungtext wieder zahlreiche farbige Grafiken.





Mit den Titelmodellen Christine und Johanna startet die Blogparade. Wenn ihr die beiden auf ihren Blogs Chris' Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen besucht, sehr ihr noch mehr Bilder, erfahrt, wie es ihnen beim Probenähen des Tulpentops gegangen ist und lernt neue tolle Blogs kennen.

Das Schnittmuster für das Tulpentop bekommt ihr im Schnittmusterkiosk ---> *klick*


Hier sind die Stationen der Blogparade:


22.6. Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen
23.6 PATCHWORKangel(a)
24.6. Freizeitparadies
25.6. fantipanti.de
26.6. Strickprinzessins Stuff
27.6. Stoffverstümmelungen bei Isabimi
28.6. Rocksaum und Nadelöhr
29.6. ejasfreudentraenen
30.6. NAEHKATZE
1.7. Chris'Nadel-Spiele
2.7. Ostenfelder Nähstube
3.7. Rock Gerda
4.7. PATCHWORKangel(a)
5.7. Elufingerhut

Ganz herzlichen Dank an das großartige Probenähteam. Ihr seid eine tolle Gruppe, habt schöne Modelle genäht, klasse Feedback gegeben, tolle Ideen eingebracht und vor allen Dingen war es einfach schön, mit euch im Austausch zu sein. 1000 Dank für eure Unterstützung! <3