Samstag, 19. Mai 2012
Knip Mode Juni und Rabatt bei Glücksmarie
Hach, die neue Knip ist da und ich könnte sofort loslegen. Ein Traum von einem Kleidchen (in großen Größen) und ein Sommerblazer aus Jersey (in großen und kleinen Größen) - genau so etwas fehlt in meiner Garderobe noch. Wie oft denke ich, ach jetzt schnell ein Jäckchen überziehen und das Frühlingsjäckchen passt farblich nicht oder ist doch irgendwie zu luftig.
Wer mal schauen will: hier gibts die technischen Zeichnungen.
Mit dem Kleid meinte ich Nummer 1 und den Blazer in Nummer 3 und 16. Obwohl ich natürlich Punkte ganz reizend für das Kleid fände, habe ich überlegt, ein "Probekleid" in Streublümchen zu machen. Ist ja immer noch Blümchenmonat!
Danke für die Überlegungen zum Kellerfaltenrock. Nach ner Nacht darüber schlafen, weiß ich jetzt ungefähr, wie das Ding wird. Am Dienstag fahre ich dann noch mal zu Frau Glücksmarie, denn gestern, zum zweijährigen Laden-Jubiläum, zu dem wir natürlich zum Ständchen und Gratulieren da waren, war es meinem Sohn zu trubelig, um in Ruhe etwas auszusuchen. Aber bis zum 18. Juni gibts dort auch noch 30% Geburtstagsrabatt.
Und "sofort anfangen" geht sowieso nicht. Denn auch nach zwei Näh-Abenden ist mein Fame-Kleid immer noch nicht fertig. Ich hoffe, das klappt morgen beim "Live vom Tatort". Sehen wir uns?
Freitag, 18. Mai 2012
Was meint ihr?
Ne Freundin wünscht sich von mir einen Kellerfaltenrock - manche Menschen nennen das heutzutage "Amy". Nun, jetzt ist Sommer und sie lebt in einer Gegend Deutschland, wo es im Gegensatz zu Hamburg doch recht oft sehr heiß ist. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich solche Röcke nur oder hauptsächlich in winterlichen Materialien wie Jeans oder Cord gesehen.
Was meint ihr: funktioniert so ein Schnitt auch mit einem leichten Baumwollstoff? Ungefüttert?
Oder sollte ich lieber einen Jeansrock nähen und mir eine originelle "Deko" einfallen lassen?
Was meint ihr: funktioniert so ein Schnitt auch mit einem leichten Baumwollstoff? Ungefüttert?
Oder sollte ich lieber einen Jeansrock nähen und mir eine originelle "Deko" einfallen lassen?
Mittwoch, 16. Mai 2012
Schnitte vergrößern
In den Kommentaren ist die Frage, wie ich das mit den kleinen Schnitten und dem Vergrößern halte implizit und explizit ein paar Mal auf und bevor ich dort immer das Gleiche schreibe, mache ich mal einen Post daraus. Wie ich Schnitte vergrößere. Keine Ahnung, ob das eine gängige Methode ist.
Wenn mir ein Schnitt gefällt, den es zwar als Mehrgrößenschnitt gibt, aber eben nicht in meiner Größe, schaue ich, ob sich die Mühe der Vergrößerung lohnt. Bei Onion 2012 habe ich aufgegeben, weil die Diskrepanz der Maße einfach zu groß war. Bei dem Fame-Knip-Kleid war es nicht so schwer. Ihr seht, es ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Eine generelle Anleitung, wie Vergrößern geht, kann ich sowieso nicht geben, denn wer mehr hat, der hat es möglicherweise an originellen Stellen. Bei mir ist es glücklicherweise so, dass das "mehr" ziemlich gleichverteilt ist, wer aber zum Beispiel nur einen ausgeprägten Po hat oder einen ausgeprägten Busen, muß natürlich nicht überall vergrößern
Aber wie geht es?
Ich erkläre mal, wie ich es bei Kleidern mache - es sollte sowieso viel mehr Kleider auf dieser Welt geben.
Zuerst messe ich bei mir Oberweite, Taille und Hüfte und vergleiche diese Maße mit den Maßen des Schnittes, d.h. bevor ich entscheiden kann, ob die Vergrößerung lohnt, muß ich leider pausen.
Am einfachsten, ist es "obenrum" zu beginnen.
Sollte es sich nur um ganz wenige Zentimeter handeln und der Schnitt ist für Frauen mit Busen vorgesehen, hat also irgendwelche Abnäher, dann versuche ich nur die wenigen Zentimeter irgendwie auf die vorhandenen Nähte oder den Bruch zu verteilen. Aber nirgendwo mehr als 1 cm und immer schön darauf achten, dass nicht aus versehen Halsauschnitte oder Armausschnitte zu groß werden. Diese müssen parallel verschoben werden. Das ist eine recht einfache, aber nicht so sehr gute Methode.
Eine bessere Methode ist, hauptsächlich vornerum Platz zu schaffen, d.h. mehr Platz für die Brüste einzuplanen oder wie ich sagen "den Beutel größer machen". Das macht man mit einer FBA, die bei Sewn Sushi sehr gut erklärt ist. Wieviel frau dabei vergrößert, ist abhängig davon, wie groß der Schnitt ist und wie groß die Vergrößerung sein muß. Diese Abschätzung finde ich ziemlich schwierig, was dazu führt, dass ich meist erstmal zu groß vergrößere. Letztlich wird bei der FBA ein Brustabnäher geschaffen und - und das ist ganz wichtig - das Vorderteil verlängert.
Einen Teil Mehrweite brauche ich auch oft im Rückenteil, damit die Seitennähte dort sitzen, wo sie hingehören. Das ist relativ einfach. Ich nehme die hintere Mitte, oder die Seiten und verteile dort die Mehrweite. Und immer schön darauf achten, dass Armausschnitte und Halsausschnitt nicht größer werden.
Und wie schaut aus mit Ärmel vergrößern? Dazu ist es wichtig, sich ganz genau den Schnitt anzusehen und zu überlegen, ob das nötig sein könnte. Außerdem ist es hilfreich mal zu googlen, ob schon mal jemand über den Schnitt gebloggt hat und es diesbezüglich einen Hinweis gibt. Ich habe da bisher immer darauf verzichtet und gehofft, dass es einfach so hinkommt, denn ne neue Armkugel zu zeichnen ist nicht ohne. Bei gut konstruierten Ärmeln hat es bisher auch immer so geklappt. Schlechte Schnitte nähe ich einfach nicht mehr.
Oftmals habe ich dann nach dem Vergrößeren doch irgendwo zuviel Mehrweite, dann muß ich senkrechte Abnäher machen. Eine gute Idee ist es auch, ein Rückenteil nicht im Bruch zuzuschneiden, sondern in zwei Teilen, weil man dann eine Mittelnaht hat, die man modellieren kann, also hier und da etwas wegnehmen, damit das Teil gut sitzt.
Das Rückenteil ist dann so gut wie fertig. Habt ihr aber eine FBA gemacht, müsst ihr noch schauen, wie lange das Vorderteil geworden ist und das Rückenteil entsprechend verlängern.
Näht ihr ein Kleid, müsst ihr euch auch noch um die Unterteile kümmern. Ihr wisst jetzt, wie breit Vorderteile und Rücken sind - das ist der Ansatz für die Unterteile. Jetzt müsst ihr noch schauen, ob das auch auf Höhe der Hüfte hinkommt und entsprechend vergrößern. Ob das Ganze nun auf der Taille passt, werdet ihr später sein. Gebenenfalls müsst ihr senkrechte Abnäher vorne oder hinten ergänzen. Bei mir ist das eigentlich fast immer der Fall, deswegen mag ich Schnitte gerne, die Teilnungsnähte haben. Bei diesen kann ich mir die Abnäher sparen und kann einfach an den Teilungsnähten enger nähen.
Bei Röcken ist es noch einfacher. Einfach Taille und Hüfte ausmessen und entscheiden, wo der Rockbund sitzen muß und entsprechend vergrößern. Beim Hüfte messen passe ich immer auf, dass ich nicht die "korrekte" Hüfte, d.h. genau auf den Knochen messe, sondern die dickste Stelle und die ist bei mir einen Tick höher am Bauch. Auch bei Röcken gilt: je mehr Nähte, desto einfacher ist das Vergrößern, weil man die Mehrweite verteilen kann. Gleiches gilt auch für Falten. Diese können natürlich auch angepasst werden und müssen nicht genauso wie im Schnittmuster gemacht werden. Zu den Falten habe ich noch einen Hinweis: In Schnitten ist oft angegeben, wie lang eine Falte zugenäht werden muß. Das ist kein festes Maß! Bei einem Kellerfaltenrock muß z.B. bei mir die Kellerfalte weiter zugenäht werden, als im Schnitt angegeben, denn sonst springt die Falte genau auf dem Bauch auf!
Als letztes kann frau als Perfektionistin noch auf die Details schauen. In der Regel sind z.B. Taschen in allen Größen gleich groß angegeben. Das kann bei einer Vergrößerung schon mal doof aussehen, wenn man minikleine aufgesetzte Taschen hat. Diese sind aber einfach zu vergrößern, oder?!
So mache ich das. Habt ihr Ergänzungen oder macht ihr es ganz anders? Könnt ihr mit meinen Erklärungen etwas anfangen?
Wenn mir ein Schnitt gefällt, den es zwar als Mehrgrößenschnitt gibt, aber eben nicht in meiner Größe, schaue ich, ob sich die Mühe der Vergrößerung lohnt. Bei Onion 2012 habe ich aufgegeben, weil die Diskrepanz der Maße einfach zu groß war. Bei dem Fame-Knip-Kleid war es nicht so schwer. Ihr seht, es ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Eine generelle Anleitung, wie Vergrößern geht, kann ich sowieso nicht geben, denn wer mehr hat, der hat es möglicherweise an originellen Stellen. Bei mir ist es glücklicherweise so, dass das "mehr" ziemlich gleichverteilt ist, wer aber zum Beispiel nur einen ausgeprägten Po hat oder einen ausgeprägten Busen, muß natürlich nicht überall vergrößern
Aber wie geht es?
Ich erkläre mal, wie ich es bei Kleidern mache - es sollte sowieso viel mehr Kleider auf dieser Welt geben.
Zuerst messe ich bei mir Oberweite, Taille und Hüfte und vergleiche diese Maße mit den Maßen des Schnittes, d.h. bevor ich entscheiden kann, ob die Vergrößerung lohnt, muß ich leider pausen.
Am einfachsten, ist es "obenrum" zu beginnen.
Sollte es sich nur um ganz wenige Zentimeter handeln und der Schnitt ist für Frauen mit Busen vorgesehen, hat also irgendwelche Abnäher, dann versuche ich nur die wenigen Zentimeter irgendwie auf die vorhandenen Nähte oder den Bruch zu verteilen. Aber nirgendwo mehr als 1 cm und immer schön darauf achten, dass nicht aus versehen Halsauschnitte oder Armausschnitte zu groß werden. Diese müssen parallel verschoben werden. Das ist eine recht einfache, aber nicht so sehr gute Methode.
Eine bessere Methode ist, hauptsächlich vornerum Platz zu schaffen, d.h. mehr Platz für die Brüste einzuplanen oder wie ich sagen "den Beutel größer machen". Das macht man mit einer FBA, die bei Sewn Sushi sehr gut erklärt ist. Wieviel frau dabei vergrößert, ist abhängig davon, wie groß der Schnitt ist und wie groß die Vergrößerung sein muß. Diese Abschätzung finde ich ziemlich schwierig, was dazu führt, dass ich meist erstmal zu groß vergrößere. Letztlich wird bei der FBA ein Brustabnäher geschaffen und - und das ist ganz wichtig - das Vorderteil verlängert.
Bei einem Schnitt mit Prinzessnähten, geht ihr anders vor. Zuerst checkt ihr, wo ihr die größte Weite braucht. Ihr messt also nicht nur die Oberweite, sondern auch die Brusthöhe, d.h. von der Schulter bis zu der Höhe, auf der ihr die Oberweite messt. Dieses Maß vergleicht ihr mit dem Schnitt - manchmal lösen sich dann die Probleme fast ganz von selbst, weil frau leider realisieren muß, dass aufgrund der Schwerkraft, die Möpse einfach tiefer hängen als im Schnitt vorgesehen. Bei einem Schnitt mit Prinzessnähten, muß man einfach nur den Bogen des Seitenteiles, der die Mehrweite für die Brust gibt, tiefer und etwas größer zeichnen. Traut euch, das kostet ein bißchen Mut, aber ist ein ganz wunderbarer Effekt, denn wenn man einfach nur vergrößert hat man sonst zuviel Weite über der Brust. Kleiner Tipp am Rande: Um eine schöne Linie zu bekommen, kann man das Seitenteil auf Höhe der Taille teilen und das obere Seitenteil im schrägen Fadenlauf zuschneiden. Das gibt ein bißchen Elastizität und modelliert die Brust schön.
Einen Teil Mehrweite brauche ich auch oft im Rückenteil, damit die Seitennähte dort sitzen, wo sie hingehören. Das ist relativ einfach. Ich nehme die hintere Mitte, oder die Seiten und verteile dort die Mehrweite. Und immer schön darauf achten, dass Armausschnitte und Halsausschnitt nicht größer werden.
Und wie schaut aus mit Ärmel vergrößern? Dazu ist es wichtig, sich ganz genau den Schnitt anzusehen und zu überlegen, ob das nötig sein könnte. Außerdem ist es hilfreich mal zu googlen, ob schon mal jemand über den Schnitt gebloggt hat und es diesbezüglich einen Hinweis gibt. Ich habe da bisher immer darauf verzichtet und gehofft, dass es einfach so hinkommt, denn ne neue Armkugel zu zeichnen ist nicht ohne. Bei gut konstruierten Ärmeln hat es bisher auch immer so geklappt. Schlechte Schnitte nähe ich einfach nicht mehr.
Oftmals habe ich dann nach dem Vergrößeren doch irgendwo zuviel Mehrweite, dann muß ich senkrechte Abnäher machen. Eine gute Idee ist es auch, ein Rückenteil nicht im Bruch zuzuschneiden, sondern in zwei Teilen, weil man dann eine Mittelnaht hat, die man modellieren kann, also hier und da etwas wegnehmen, damit das Teil gut sitzt.
Das Rückenteil ist dann so gut wie fertig. Habt ihr aber eine FBA gemacht, müsst ihr noch schauen, wie lange das Vorderteil geworden ist und das Rückenteil entsprechend verlängern.
Näht ihr ein Kleid, müsst ihr euch auch noch um die Unterteile kümmern. Ihr wisst jetzt, wie breit Vorderteile und Rücken sind - das ist der Ansatz für die Unterteile. Jetzt müsst ihr noch schauen, ob das auch auf Höhe der Hüfte hinkommt und entsprechend vergrößern. Ob das Ganze nun auf der Taille passt, werdet ihr später sein. Gebenenfalls müsst ihr senkrechte Abnäher vorne oder hinten ergänzen. Bei mir ist das eigentlich fast immer der Fall, deswegen mag ich Schnitte gerne, die Teilnungsnähte haben. Bei diesen kann ich mir die Abnäher sparen und kann einfach an den Teilungsnähten enger nähen.
Bei Röcken ist es noch einfacher. Einfach Taille und Hüfte ausmessen und entscheiden, wo der Rockbund sitzen muß und entsprechend vergrößern. Beim Hüfte messen passe ich immer auf, dass ich nicht die "korrekte" Hüfte, d.h. genau auf den Knochen messe, sondern die dickste Stelle und die ist bei mir einen Tick höher am Bauch. Auch bei Röcken gilt: je mehr Nähte, desto einfacher ist das Vergrößern, weil man die Mehrweite verteilen kann. Gleiches gilt auch für Falten. Diese können natürlich auch angepasst werden und müssen nicht genauso wie im Schnittmuster gemacht werden. Zu den Falten habe ich noch einen Hinweis: In Schnitten ist oft angegeben, wie lang eine Falte zugenäht werden muß. Das ist kein festes Maß! Bei einem Kellerfaltenrock muß z.B. bei mir die Kellerfalte weiter zugenäht werden, als im Schnitt angegeben, denn sonst springt die Falte genau auf dem Bauch auf!
Als letztes kann frau als Perfektionistin noch auf die Details schauen. In der Regel sind z.B. Taschen in allen Größen gleich groß angegeben. Das kann bei einer Vergrößerung schon mal doof aussehen, wenn man minikleine aufgesetzte Taschen hat. Diese sind aber einfach zu vergrößern, oder?!
So mache ich das. Habt ihr Ergänzungen oder macht ihr es ganz anders? Könnt ihr mit meinen Erklärungen etwas anfangen?
MMM - eiskalt Blümchen

Nachthemd oder Kittel - das scheinen die einzig beiden Alternativen zu sein, wenn man diskreditierend für Blümchenkleider reden will. Oder ist das nur ein Vorurteil in unseren Köpfen. Sind wir so sehr darauf geprägt, Dinge in Schubladen zu stecken, statt doch noch mal genauer hinzuschauen und unsere Meinung aus eben dieser Schublade wieder rauszuholen? Genau dafür gibt es den Blümchen-Monat-Mai, um viele, viele geliebte und vielleicht nicht so geliebte Kleidungsstücke mit Blümchen zu sehen und um sich selbst zu erfahren, um einfach mal auszurprobieren, wie das nun so ist mit den Blümchen.
Meine ersten Gedanken zu meinem zweiten neuen Blümchenkleid waren: ohgottohgott, das bin ich nicht in diesem Nachthemd! Obwohl ich zugeben muß, dass der dünne flutschige Jersey im Sommer bestimmt sehr angenehm zu tragen sein wird. Falls es denn mal Sommer wird. Heute war es eisig in Hamburg und das nicht nur im Zoologischen Museum.
Aber vielleicht ist es gar kein Nachthemd, sondern wirklich ein Kleid. Und vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht. Ich bin noch unsicher mit der Länge. Erst war es viel zu lang. Richtig bieder. Dann habe ich 11 cm Saum abgeschnitten. Jetzt könnte es irgendwie zu kurz sein. Jedenfalls fühlte es sich heute, mit Strumpfhose und Unterkleid darunter und Regenmantel darüber zu kurz an. Mal schaun, wie es sich anfühlt, wenn es wärmer wird, mein Selbsterfahrung-Blümchen-Kleid.
Schnitt: Knip Mode 3/2012
Stoff: dünner Viscose-Jersey mit einem Fotodruck von gemalten Blümchen vom Maybachufer
Kosten: ca. 6 Euro, das Glitzerzeugs auf dem Bauch habe ich weggelassen.
Passform: etwas groß für meinen Geschmack
werde ich noch mal machen: eher nein. Hätte ich nur doch ein Knotenkleid aus dem eigentlich sehr schönen Stoff genäht. Dieser Schnitt war viel mehr Arbeit und überzeugt, zumindest bei dem wilden Muster, (mich) nicht.

Mehr wunderbare selbstgemachte (Blümchen)-Outfits findet ihr bei Catherine. Ihr gilt wie immer mein herzallerliebster Dank für die Initiative und Organisation des MMM.
Dienstag, 15. Mai 2012
40 Nähfragezeichen - wer hätte das gedacht!
Das Näh-Fragezeichen kommt heute ganz unverblümt daher, obwohl wir alle in Blümchen schwelgen. Ich bin begeistert von Eurer Begeisterung für den Blümchen-Monat-Mai und möchte nur kurz darauf hinweisen, dass die Linkliste immer eine ganze Woche geöffnet ist, bevor es am kommenden Montag eine neue Linkliste gibt. Aber jetzt zum Nähfragezeichen.
Nachdem ich am Sonntag so meine Schwierigkeiten mit einer holländischen Anleitung hatte (die ich ausnahmsweise versuchte zu lesen, vielleicht sollte frau das ganz lassen), möchte ich heute wissen, ob ihr mit Schnittmustern aus dem fremdsprachlichen Ausland arbeitet und wenn ja wie. Empfehlungen, welche Hefte oder Schnittmusterfirmen gut sind, sind natürlich auch willkommen.
"Näh-Chinesisch"
Näht ihr nach fremdsprachlichen Anleitungen und Schnittmustern? Übersetzt ihr diese oder wie geht ihr vor?
Mehr Informationen zum Näh-Fragezeichen, z.B. die Teilnahmebedingungen sowie die Links zu allen vorhergegangenen Näh-Fragezeichen findet ihr auf der Extra-Seite "Näh-Fragezeichen" hier im Blog.
Montag, 14. Mai 2012
Blümchen-Monat-Mai-Montags-Treffen Nr. 1
Mensch Mädels, ich hätte niemals gedacht, dass die Idee, einen Blümchen-Monat zu definieren, bei euch so reinhaut! Ich freue mich wie Bolle, dass in den letzten Tagen so viel passiert ist. Anscheinend schlummerte das Thema bei vielen und mußte nur mal an die Oberfläche gelockt werden! Wie schön!
Viele Beiträge zum Thema Blümchen-Monat konnte ich schon in meinem RSS-Feed entdecken. Damit aber alle alles finden können, habe ich mich entschlossen, jeweils Montags ein Linktool anzubieten. Das hat sich beim MMM bewährt, also bin ich unorginell und entscheide mich für das Linktool, das ihr schon kennt. Über eine Rückverlinkung auf die wöchentliche Linksammlung würde ich mich freuen.
Was "darf" verlinkt werden? Mich interessieren:
Viele Beiträge zum Thema Blümchen-Monat konnte ich schon in meinem RSS-Feed entdecken. Damit aber alle alles finden können, habe ich mich entschlossen, jeweils Montags ein Linktool anzubieten. Das hat sich beim MMM bewährt, also bin ich unorginell und entscheide mich für das Linktool, das ihr schon kennt. Über eine Rückverlinkung auf die wöchentliche Linksammlung würde ich mich freuen.
Was "darf" verlinkt werden? Mich interessieren:
- Gedanken und Überlegungen zum Muster an sich, zum eigenem Stil und dem eigenen Verhältnis zu Blümchen, zu der gefühlten Passung zwischen Person und Muster. Was haben Blümchen mit unserem "Kopfkleiderschrank" zu tun. Gibt es einen Grund, wieso manche Blümchen kaufen - aber nicht nähen oder tragen?
- "alte" Blümchen-Näh-Werke - Kleidungsstücke für Erwachsene - ob geliebt oder ungeliebt und wenn ja, warum
- und natürlich möchte ich alle euren, neuen, vom Blümchen-Monat-Mai inspirierten Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Mäntel etc. sehen.
Entweder heute oder aber an den anderen beiden Montagen im Mai. Und da wir erst im Laufe des Monats mit der Aktion angefangen haben, definiere ich eben ganz frei (nach Catherine) den 4. Juni als "Mai-Montag der Herzen".
Bitte beachtet die Einschränkung, dass ich Links zum Thema "Kleidung mit Blümchen für Erwachsene" sammele. Ich glaube, sowohl Kinderkleidung als auch Wohndeko oder sind ein anderes Thema. Sicherlich auch interessant - aber an anderer Stelle. Accessoires sind ein Grenzbereich und sind für diejenigen, die vielleicht noch mit Blümchen ein wenig fremdeln, ein guter Einstieg.
Außerdem möchte ich, dass der Blümchen-Monat-Mai eine Aktion ist, die versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und keine Plattform um Dinge vorzustellen, die ihr verkaufen wollt.
Bitte beachtet die Einschränkung, dass ich Links zum Thema "Kleidung mit Blümchen für Erwachsene" sammele. Ich glaube, sowohl Kinderkleidung als auch Wohndeko oder sind ein anderes Thema. Sicherlich auch interessant - aber an anderer Stelle. Accessoires sind ein Grenzbereich und sind für diejenigen, die vielleicht noch mit Blümchen ein wenig fremdeln, ein guter Einstieg.
Außerdem möchte ich, dass der Blümchen-Monat-Mai eine Aktion ist, die versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und keine Plattform um Dinge vorzustellen, die ihr verkaufen wollt.
Ich bin wahnsinnig gespannt, was ihr aus dem Thema "Blümchen" so macht und verrate euch schon jetzt, dass mir diese Aktion so gefällt, dass es ganz bald um "Streifen" gehen wird. Was meint ihr: Streifen-Monat-Juni oder lieber erst Streifen-Monat-Juli?
Und jetzt seid ihr dran. Hier ist das Linktool. Ich freu mich schon sehr auf Eure Blümchen!
Blümchen-Monat
0.03 Uhr. Ich nehme an, ihr wartet schon sehnsüchtig auf den versprochenen Montagstreff. Der kommt. Heute noch. Versprochen. Aber noch funktioniert die Technik nicht so, wie ich es möchte und ein Blümchen-Foto muß ich auch noch machen. Ich bitte also, um noch ein wenig Geduld. Der Montag hat noch ein paar Stunden!
Sonntag, 13. Mai 2012
Blümchen live vom Tatort
20.04 Uhr
Guten Abend, da bin ich wieder. Heute mit Blümchen und Magenschmerzen. Meine Güte, dauernd habe ich irgendwelche Zipperlein! Aber die Zipperlein sollen mich heute abend nicht davon abbringen, mein Blümchenkleid aka Fame-Knip-Kleid mit dem Fehlkaufstoff vom letzten Sommer zu nähen. Ich bin sehr gespannt, habe ich doch den halben Tag versucht, den Schnitt auf meine Größe anzupassen (Stichwort FBA und hier und dort ein paar Zentimeterchen). Ich hoffe doch sehr, dass es nun kein Sack geworden ist.
Dooferweise fehlt mir ein Fitzel weißer Stoff, denn ich hatte mir vorgenommen, nicht nur weiß zu paspeln, sondern auch noch so schicke Taschen mit weißem Innenfutter, von dem eine Ecke umgeknickt ist, zu machen. Ich schaue gleich noch mal in den Altkleidersack, ob da vielleicht noch was zu finden ist. Sonst kann ich die Taschen ja auch noch im Nachhinein machen, wenn ich entscheide, ob das Kleid gut genug geworden ist, um noch einen Unterrock zu ergänzen. Es wird spannend!
Spannend wird auch, dass ich die holländische Anleitung nicht wirklich verstehe, obwohl ich mit dem Übersetzungsprogramm dran war. Catherines Aussage "man braucht keinen Kochlöffel zum doppeln, irritiert mich. Aber egal, ich werde einfach mal loslegen. Immerhin gibt es ja nch diese Näh-Vokabelliste, die ich - wenn ich gerade nicht zu sehr mit Fehlermachen beschäftig bin - zu Rate ziehe.
Nebenher schaue ich natürlich Tatort. Habt ihr gesehen, dass die jetzt voll einen auf Online machen? Man kann anschließend noch die Geschichte weiterspielen und kann sich ne twitter-line mit anzeigen lassen (wenn man weiß, wie der eigene Fernseher funktioniert). Heijeijei wie modern, aber dazu fehlt mir neben nähen und bloggen die Kapazität.
Und ihr so?
20.48 Uhr
Wie schön, dass ihr da seid. Meine kreative Zeit ist eher am Abend. Meine Konzentration ist aber mehr auf dem Nähen als auf dem Tatort. Da ich ja wieder mit Festplattenrekorder gepuffert schaue, kann ich ja notfalls anhalten oder zurückspulen, wenn ich was nicht verstanden habe oder mich besonders konzentrieren muß. Fällt euch was zum Tatort ein? Irgendwie Mittelfeld, oder?
Ich Heldin war zwar letzte Woche Kurzwaren kaufen, unter anderem Stecknadeln, denn die eine Dose hatte ich komplett weggesaugt, wie kann man nur so doof sein, aber kein passendes Nähgarn. Ich trau mich gar nicht nachzuschauen, ob ich den Reißverschluß in der richtigen Länge besorgt habe. Wenn ich die riesigen Teile sehe, frage ich mich, ob mein Vergrößern nicht etwas zu gut gemeint war.
21.03 Uhr
"Wir haben nichts, keine Lena, keine Leiche, keine Blutspur..." So ähnlich geht es mir auch. Ich habe immer noch keine Ahnung, wie das mit dem Doppeln-und-Wenden-ohne-Kochlöffel gehen soll. Ich geh mal bügeln.
22.01. Uhr
Manchmal denke ich man sollte keine Blogs lesen. Von wegen "das Kleid ist schnell in 2 Stunden genäht". Inklusive Zuschnitt. Selbst die reine Nähzeit ist bei mir länger, obwohl ich immer noch keine Lösung habe, wie ich die Seitennähte schließe bzw. den RV einsetze und ohne Kochlöffel, ihr wisst schon, arbeite. Natürlich hoffte ich, dass Catherine mal eben schnell das Geheimnis kommentiert, aber sie scheint sich in Nordrhein-Westfalen verausgabt zu haben...
Aber das Oberteil passt einigermaßen. Sieht aber schon sehr zuckrig aus.
Beim Tatort bin ich gerade erst beim Wildschwein also nicht verraten, wie es ausgeht.
Ich mach jetzt mal die Schrägbandeinfassung am Ausschnitt, damit ich schon mal mehr sehe, wie es wird. Ja, Schrägband. Ich habe nicht genug Paspel, weil ich beim ungenauen Schnittlesen übersehen hatte, dass in der Taille noch so Zwischenteile sind, die natürlich nur gepaspelt und nicht geschrägbandet werden können.
22.58 Uhr
Das Schrägband sieht toll aus. Gute Idee. Ge-Kochlöffelt- bzw-gefüttert-und-gewendet habe ich ja schon mal. Ich frage mich nur, was da auf holländisch stehen könnte, dass man es einfacher machen könnte. Ich neige ja dazu, einfach bei den Armausschnitten die Nahtzugaben wegzuschneiden, die Teile links auf links zusammen zu nähen und mit Schrägband einzufassen. Das sieht am Ende genauso aus.
Außerdem überlege ich, ob diese schmalen Taillenstreifen, die ich ohnehin noch nicht zugeschnitten habe, wirklich nötig sind. Wenn Catherine von 4 Schnitteilen spricht, hat sie diese möglicherweiseübersehen einfach nicht gemacht. Dodo, hast du sie gemacht? Die Streifen hätten natürlich zwei Vorteile: 1. die sehr hohe Taille würde etwas runterrutschen. 2. Ich bin nicht 100 % sicher, ob meine Oberteile genauso groß sind wie meine Unterteile. Da könnte man noch was machen.
Sind eigentlich die Falten ein Stück zugenäht?
Nun denn, heute wird das alles nicht mehr passieren. Jetzt bei den Tagesthemen aufräumen und bei ttt. runterkommen und ab ins Bett.
Guten Abend, da bin ich wieder. Heute mit Blümchen und Magenschmerzen. Meine Güte, dauernd habe ich irgendwelche Zipperlein! Aber die Zipperlein sollen mich heute abend nicht davon abbringen, mein Blümchenkleid aka Fame-Knip-Kleid mit dem Fehlkaufstoff vom letzten Sommer zu nähen. Ich bin sehr gespannt, habe ich doch den halben Tag versucht, den Schnitt auf meine Größe anzupassen (Stichwort FBA und hier und dort ein paar Zentimeterchen). Ich hoffe doch sehr, dass es nun kein Sack geworden ist.
Dooferweise fehlt mir ein Fitzel weißer Stoff, denn ich hatte mir vorgenommen, nicht nur weiß zu paspeln, sondern auch noch so schicke Taschen mit weißem Innenfutter, von dem eine Ecke umgeknickt ist, zu machen. Ich schaue gleich noch mal in den Altkleidersack, ob da vielleicht noch was zu finden ist. Sonst kann ich die Taschen ja auch noch im Nachhinein machen, wenn ich entscheide, ob das Kleid gut genug geworden ist, um noch einen Unterrock zu ergänzen. Es wird spannend!
Spannend wird auch, dass ich die holländische Anleitung nicht wirklich verstehe, obwohl ich mit dem Übersetzungsprogramm dran war. Catherines Aussage "man braucht keinen Kochlöffel zum doppeln, irritiert mich. Aber egal, ich werde einfach mal loslegen. Immerhin gibt es ja nch diese Näh-Vokabelliste, die ich - wenn ich gerade nicht zu sehr mit Fehlermachen beschäftig bin - zu Rate ziehe.
Nebenher schaue ich natürlich Tatort. Habt ihr gesehen, dass die jetzt voll einen auf Online machen? Man kann anschließend noch die Geschichte weiterspielen und kann sich ne twitter-line mit anzeigen lassen (wenn man weiß, wie der eigene Fernseher funktioniert). Heijeijei wie modern, aber dazu fehlt mir neben nähen und bloggen die Kapazität.
Und ihr so?
20.48 Uhr
Wie schön, dass ihr da seid. Meine kreative Zeit ist eher am Abend. Meine Konzentration ist aber mehr auf dem Nähen als auf dem Tatort. Da ich ja wieder mit Festplattenrekorder gepuffert schaue, kann ich ja notfalls anhalten oder zurückspulen, wenn ich was nicht verstanden habe oder mich besonders konzentrieren muß. Fällt euch was zum Tatort ein? Irgendwie Mittelfeld, oder?
Ich Heldin war zwar letzte Woche Kurzwaren kaufen, unter anderem Stecknadeln, denn die eine Dose hatte ich komplett weggesaugt, wie kann man nur so doof sein, aber kein passendes Nähgarn. Ich trau mich gar nicht nachzuschauen, ob ich den Reißverschluß in der richtigen Länge besorgt habe. Wenn ich die riesigen Teile sehe, frage ich mich, ob mein Vergrößern nicht etwas zu gut gemeint war.
21.03 Uhr
"Wir haben nichts, keine Lena, keine Leiche, keine Blutspur..." So ähnlich geht es mir auch. Ich habe immer noch keine Ahnung, wie das mit dem Doppeln-und-Wenden-ohne-Kochlöffel gehen soll. Ich geh mal bügeln.
22.01. Uhr
Manchmal denke ich man sollte keine Blogs lesen. Von wegen "das Kleid ist schnell in 2 Stunden genäht". Inklusive Zuschnitt. Selbst die reine Nähzeit ist bei mir länger, obwohl ich immer noch keine Lösung habe, wie ich die Seitennähte schließe bzw. den RV einsetze und ohne Kochlöffel, ihr wisst schon, arbeite. Natürlich hoffte ich, dass Catherine mal eben schnell das Geheimnis kommentiert, aber sie scheint sich in Nordrhein-Westfalen verausgabt zu haben...
Aber das Oberteil passt einigermaßen. Sieht aber schon sehr zuckrig aus.
Beim Tatort bin ich gerade erst beim Wildschwein also nicht verraten, wie es ausgeht.
Ich mach jetzt mal die Schrägbandeinfassung am Ausschnitt, damit ich schon mal mehr sehe, wie es wird. Ja, Schrägband. Ich habe nicht genug Paspel, weil ich beim ungenauen Schnittlesen übersehen hatte, dass in der Taille noch so Zwischenteile sind, die natürlich nur gepaspelt und nicht geschrägbandet werden können.
22.58 Uhr
Das Schrägband sieht toll aus. Gute Idee. Ge-Kochlöffelt- bzw-gefüttert-und-gewendet habe ich ja schon mal. Ich frage mich nur, was da auf holländisch stehen könnte, dass man es einfacher machen könnte. Ich neige ja dazu, einfach bei den Armausschnitten die Nahtzugaben wegzuschneiden, die Teile links auf links zusammen zu nähen und mit Schrägband einzufassen. Das sieht am Ende genauso aus.
Außerdem überlege ich, ob diese schmalen Taillenstreifen, die ich ohnehin noch nicht zugeschnitten habe, wirklich nötig sind. Wenn Catherine von 4 Schnitteilen spricht, hat sie diese möglicherweise
Sind eigentlich die Falten ein Stück zugenäht?
Nun denn, heute wird das alles nicht mehr passieren. Jetzt bei den Tagesthemen aufräumen und bei ttt. runterkommen und ab ins Bett.
Freitag, 11. Mai 2012
Strickfragen
Mein neues Strickprojekt wird eine schwarze Wickeljacke mit dem bekannten Blümchenmuster, aber bis auf das Muster, das glatt rechts ersetzen soll, nach einer Anleitung des Buches "Achtung Kurven". Die Maschenprobe mit Muster habe ich gestrickt und gewaschen. Huch, die Cotton Light von Drops ist ein ganzes Stück eingegangen, obwohl 50 % PE drin sind. Ich habe sie allerdings auch hammerhart im normalen 30 Grad-Programm gewaschen, weil ich einfach keine Lust auf dauern Spezialwaschgänge habe.
Meine Maschenprobe hat 21 Maschen auf 30 Reihen.
In der Anleitung haben sie 21 Maschen auf nur 26 Reihen angegeben.
Fragen:
Was muß ich beachten? Ist es Quatsch, mich an der Anleitung zu orientieren? Liege ich richtig mit meiner Hypothese, dass ich eigentlich nach Anleitung stricken kann und immer nur darauf achten muß, dass es nicht zu kurz wird. Wird das Strickstück eher in die Länge oder in die Weite (oder beides) leiern?
Meine Maschenprobe hat 21 Maschen auf 30 Reihen.
In der Anleitung haben sie 21 Maschen auf nur 26 Reihen angegeben.
Fragen:
Was muß ich beachten? Ist es Quatsch, mich an der Anleitung zu orientieren? Liege ich richtig mit meiner Hypothese, dass ich eigentlich nach Anleitung stricken kann und immer nur darauf achten muß, dass es nicht zu kurz wird. Wird das Strickstück eher in die Länge oder in die Weite (oder beides) leiern?
Donnerstag, 10. Mai 2012
Entgegen steuern?
Ich drücke mich immer noch vor den Steuersachen. Das ist ziemlicher Mist, weil das natürlich alles andere lähmt. Natürlich weiß ich, dass man sich einfach nur dransetzen muß und dann irgendwann ist es auch fertig. Aber ich finde es einfach furchtbar.
Am liebsten hätte ich ein schnelles Erfolgserlebnis. Gestern nähte ich mit dem Jungen auf dem Schoß ein neues Jerseymützchen für ihn. Das war schon ganz gut. Es ist auch sehr süß, wenn das derzeit sehr nervige Kind dauernd "Mama, das ist sooo cool" ruft, weil er "nähen" darf - d.h. er drückt den An- und Ausknopf und Nadel-oben oder Nadel-unten. Irgendwie ist es schon cool, wenn einem einfällt, dass der Junge dringend eine Mütze braucht (weil diese beknackte Beanie immer über die Augen rutscht) und man einfach so zickizacki in die Jerseyvorräte greift und nach ner halben Stunde ne schicke neue Mütze hat. Dafür braucht es einfach ein Lager!
Aber nen richtigeres Erfolgserlebnis wäre es natürlich, etwas für mich zu nähen. Und wieso schleicht sich dauernd der Gedanke "roter Rock, roter Rock, roter Rock" durch mein Gehirn? Wir sind doch im Blümchenmonat! Ehrlich gesagt habe ich derzeit sogar erste Sättigungserscheinungen. Mittlerweile habe ich tatsächlich viel anzuziehen und bräuchte gar nix.
Also doch Steuer? Oder doch noch mal überlegen, was für einen schnellen Rock ich zaubern könnte, damit meine schlechte Laune verschwindet?
.... eine halbe Stunde später
So, ich habe - brav, erst nach Wäsche aufhängen - eine Valeska schnellschnell zugeschnitten. Im weitesten Sinne rot (genauer gesagt orange) und im weitesten Sinne mit Blümchen (Vögelchen und Äste) drauf. Dank Rollschneider geht das ja ratzfatz Aber ich glaube, jetzt gehts doch wieder an die Buchhaltung. Schöner wäre es sowieso mit passendem Schrägband und Bündchen, aber das habe ich leider in den Vorräten nicht. Schade. Seufz.
Am liebsten hätte ich ein schnelles Erfolgserlebnis. Gestern nähte ich mit dem Jungen auf dem Schoß ein neues Jerseymützchen für ihn. Das war schon ganz gut. Es ist auch sehr süß, wenn das derzeit sehr nervige Kind dauernd "Mama, das ist sooo cool" ruft, weil er "nähen" darf - d.h. er drückt den An- und Ausknopf und Nadel-oben oder Nadel-unten. Irgendwie ist es schon cool, wenn einem einfällt, dass der Junge dringend eine Mütze braucht (weil diese beknackte Beanie immer über die Augen rutscht) und man einfach so zickizacki in die Jerseyvorräte greift und nach ner halben Stunde ne schicke neue Mütze hat. Dafür braucht es einfach ein Lager!
Aber nen richtigeres Erfolgserlebnis wäre es natürlich, etwas für mich zu nähen. Und wieso schleicht sich dauernd der Gedanke "roter Rock, roter Rock, roter Rock" durch mein Gehirn? Wir sind doch im Blümchenmonat! Ehrlich gesagt habe ich derzeit sogar erste Sättigungserscheinungen. Mittlerweile habe ich tatsächlich viel anzuziehen und bräuchte gar nix.
Also doch Steuer? Oder doch noch mal überlegen, was für einen schnellen Rock ich zaubern könnte, damit meine schlechte Laune verschwindet?
.... eine halbe Stunde später
So, ich habe - brav, erst nach Wäsche aufhängen - eine Valeska schnellschnell zugeschnitten. Im weitesten Sinne rot (genauer gesagt orange) und im weitesten Sinne mit Blümchen (Vögelchen und Äste) drauf. Dank Rollschneider geht das ja ratzfatz Aber ich glaube, jetzt gehts doch wieder an die Buchhaltung. Schöner wäre es sowieso mit passendem Schrägband und Bündchen, aber das habe ich leider in den Vorräten nicht. Schade. Seufz.
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